DEP0029097DA - Ausbau für unterirdische Grubenbetriebe. - Google Patents
Ausbau für unterirdische Grubenbetriebe.Info
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Description
Essen, den 29° Dezember. 1948* Schο 11 155
Regierungsbaumeister Haniis Schäfer , Essen-Bredeney,
Daimlerstr_» ?»_
"Ausbau für unterirdische Grubenbetriebe"»
für den Ausbau von unterirdischen Bergbaiibetrieben ■
verwendet man in neP-erer Zeit vielfach Bögen aus Profilstahl.
Diese Streckenbogen sind zwei- oder mehrteilig» Die einzelnen Teile sind durch Laschen miteinander meist
gelenkig verbunden. Da das Gebirge durch den Abbau der Kohle in Bewegung kommt und dadurch der Ausbau der Strecken
sehr hohen Druckbeanspruchungen ausgesetzt ist, macht man den Streckenausbau nachgiebig, damit er so lange wie möglich wirksam bleibt» Der Stahlausbau setzt deshalb die
Anwendung von ziemlich verwickelten und empfindlichen Vorrichtungen voraus, welche die einzelnen Ausbaurahmen
im Ganzen ungeachtet der Nachgiebigkeit der Stahlkörper nachgiebig machen» nachteilig ist ferner der hohe Stahlverbrauch
des aus Profileisen bestehenden Grubenausbaues j das Gewicht eines Stahlbogens beträgt z.B. 250 - 350 kg«
Gegenstand der Erfindung ist nun eine neue Grubenausbauart , die mit einem wesentlich geringeren St aiii verbrauch
auskommt, vrobei aber die Nachgiebigkeit ohne Beeinträchtigung
der Tragkraft wesentlich größer ist»
Gemäß der Erfindung besteht der Streckenbogen oder das sonstige Ausbauelement aus umschnürtem Holzbeton· Der
umschnürte Holzbeton ergibt ein Maximum an Tragfähigkeit, wobei durch die dem Holzbeton eigene Elastizität auch eine
beträchtliche Hachgiebigkeit im Ganzen erreicht wird. Die schraubenliiiienfönaige Armierung kann sich bei Belastung
wie eine Druckfeder zusammenschieben, weil der Holzbeton bis zu einem gewissen Ausmaß zusammengepreßt werden kann,
ohne seinen ^usammenhang und seine Struktur auf augeben ο
Handelt es sich um einen mehrteiligen Ausbaurahmen, so werden die einzelnen aus Holzbeton gefertigten Teile in
Claims (1)
- — 2 —"bekannter Y/eise gelenkig oder durch Laschen miteinander ν er "buna en.In der Zeichnung^ zeigtMg. 1 einen Schnitt durch eine Strecke mit einem darin eingebauten Ausbaurahmen,E1Ig8 2 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Strecke nach Fig. 1.Fig. 3 schließlich ist in größerem Maßstab ein Querschnitt durch einen Ausbaubogen gemäß der Erfindung»Der in Pig. 1 dargestellte Ausbaurahmen besteht aus den drei Teilen I5 2, 3, die bei 4 und 5 miteinander gelenkig verbund en ,.sind. Die Bogen I5 2, 3 sind aus Holzbeton gefertigte Wie Mg» 3 zeigt, ist der Betonkörper 6 mit einer schraubenliiiienartig verlaufenden Umschnürung 7 aus Stahl- oder Eisendraht versehen und in bekannter Y/eise mit Verteilereisen 8 ausgestattet „^Vorteilhaft wird für den Holzbetonkörper ein vieleckiges Profil gewählt«, Zwischen den einzelnen Bogen können, wie Pig? 2 zeigt,^} Cb^ CiTt -χ. —laabolzen 9 angeordnet werden.Unter Holzbeton versteht die Erfindung einen aus einem Gemenge von Holzklein (Sägemehl) und Zement, sowie den üblichen Zuschlagstoffen hergestellten Formkörperr der in sich nachgiebig, d.h. beschränkt zusammendrückbar ist j ohne seinen Zusammenhang zu verlieren. Dann werden die Holzbetonkörper vorteilhaft mit einer wasserdichten oder wasserabstoßenden Deckschicht versehen» Die erfindungsgemäßen Holzbeton-Ausbauelemente zeichnen sich durch vergleichsweise geringes Gewicht trotz hoher tragfähigkeit lind Elastizität aus.Pa tenta η spruch ;Ausbaubogen ο»dgl« für unterirdische Grubenbetriebe, daxLurch gekennzeichnet, daß der Eörper des Jtogens oder dessen Teile aus nachgiebigem, umschnürtem Holzbeton besteht *Q e r P at ent aiiwal t s
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