DEP0028754DA - Behälter für Lippenstifte, Stangenpomade u.dgl. - Google Patents

Behälter für Lippenstifte, Stangenpomade u.dgl.

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DEP0028754DA
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Description

Es gibt zahlreiche Behälter für Schminke, insbesondere für Lippenstifte, die mit einem Deckel versehen sind, der auf den Unterteil des Behälters passt. Dabei ist häufig ein Schraubenantrieb vorgesehen, mit dessen Hilfe der Lippenstift vorgeschoben werden kann. Nach der Benutzung kann man den Lippenstift o.dgl. vor dem Aufsetzen des Deckels dann wieder in seine Hülse zurückbefördern.
Es hat sich gezeigt, dass viele Frauen den Deckel der Hülse abzunehmen vergessen, bevor sie an dem unteren Ring drehen, um den Lippenstift aus seiner Hülse heraustreten zu lassen. Infolgedessen stösst die Masse des Lippenstiftes gegen den Deckelboden, wo sie zerdrückt wird.
Die Erfindung hat eine Verbesserung an Behältern dieser Art zum Gegenstand, durch die verhindert wird, dass der Lippenstift aus seiner Schutzhülse heraustreten kann, solange der Deckel nicht abgenommen ist. Diese Verbesserung wird nachfolgend in Anwendung auf einen zylindrischen Behälter beschrieben, doch kann sie selbstverständlich auch bei Behältern Anwendung finden, deren Deckel einen anderen Querschnitt hat (zackig, vieleckig).
Die Fig. 1 zeigt im vergrößerten Maßstab eine gemäss der Erfindung ausgestaltete Lippenstifthülse.
Die linke Seite der Abbildung zeigt den Behälter von aussen während die rechte Seite einen Mittellängsschnitt darstellt.
Fig. 2 zeigt in vergrösserter Darstellung die Vorrichtung gemäss der Erfindung.
In den Fig. 3 und 4 sind abgeänderte Ausführungsformen gemäss der Erfindung dargestellt.
Der Behälter besteht aus einem Unterteil F, der gross genug ist, so dass er von dem gebogenen Mittelfinger bei Aufstützen auf die Mittelhand festgehalten werden kann, wobei alle anderen Finger freibleiben. Dieser Unterteil F ist mit einem Einsatz E von etwa kleinerem Durchmesser versehen, sodass ein freier Raum L zwischen dem Unterteil und seinem Einsatz verbleibt. In diesem Ringraum L ist der untere Teil G der Hülse B des Deckels A untergebracht. Diese in dem gewählten Beispiel zylindrische Hülse befindet sich auf der Innenseite des Deckels und ermöglicht die Befestigung auf dem Unterteil F. Man kann die Hülse jedoch auf fortlassen, in welchem Falle der Deckel A selbst unmittelbar auf dem Teil E festgehalten wird. In diesem Falle kann die Verbindung zwischen dem Deckel A und dem Unterteil F entweder durch einen einfachen Vorsprung unter dem Einsatz E oder durch eine Verschraubung oder durch irgendein anderes Verbindungsmittel erfolgen, das den Deckel A festhalten kann.
Auf dem Einsatz E ist lose der zylindrische Körper D angeordnet, der seinerseits die den Stift C enthaltende Hülse H umschliesst. Dieser Körper D hat einen etwa kleineren Durchmesser als der Einsatz E und dementsprechend auch als der Deckel A (oder seine Hülse B), der mit dem Körper D überhaupt nicht in Berührung steht.
Daraus ergibt sich, dass, solange der Deckel A nicht abgenommen ist, der Körper D durch diesen nicht gebremst werden kann. Er dreht sich mit dem Unterteil F und dem Einsatz E, wenn dieser aus Versehen betätigt wird, ohne dass der Deckel abgenommen ist. Die Schraubvorrichtung tritt dann nicht in Tätigkeit, und der Lippenstift verschiebt sich nicht im Innern des Behälters, wenn der Unterteil in der einen oder anderen Richtung bewegt wird.
Wenn dagegen der Deckel abgenommen worden ist, so kann der Benutzer den Unterteil F in seinen gebogen Mittelfinger nehmen und den Körper D zwischen Daumen und Zeigefinger erfassen und ihn gegenüber der übrigen Anordnung F-E drehen. Der Lippenstift tritt dann aus dem Körper D heraus. Es ist auf diese Weise möglich, den kleinen Mechanismus mit einer Hand zu betätigen, während die andere beispielsweise einen Spiegel hält.
Man sieht, dass durch die Hinzufügung des ringförmigen, mit dem drehbaren Körper D konzentrischen Einsatzes E, der sich auf dem Körper D frei drehen kann und mit dem Unterteil F verbunden ist, der Nachteil der früheren Konstruktionen beseitigt wird, indem jegliche Berührung zwischen dem drehbaren Körper und dem Deckel fortfällt.
Die ringförmige Hülse B ermöglicht es, dem Deckel einen anderen als einen kreisförmigen Querschnitt zu geben. Der Deckel kann beispielsweise eine vieleckige Gestalt erhalten.
Man kann auch eine Rückzugsfeder (oder einen gleichwertigen Teil) in Schrauben- oder Spiralform, in Form einer Blattfeder o.dgl. (nicht dargestellt) vorsehen, deren Aufgabe es ist, den Lippenstift wieder in den Körper D eintreten zu lassen, sobald der Benutzer ihn nicht mehr festhält. Man vermeidet so, dass der Deckel A auf den Behälter aufgesetzt werden kann, ohne dass der Lippenstift völlig zurückgezogen ist. Wäre dies nicht der Fall, so würde er nämlich mit seinem Ende gegen den Deckelboden stossen und beschädigt werden.

Claims (2)

1. Behälter für Lippenstifte, Stangenpomade u.dgl., bestehend aus einem Deckel und einem dazu passenden Unterteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil (F) mit einem zylindrischen Einsatz (E) versehen ist, der konzentrisch frei drehbar einen mit dem Unterteil (F) fest verbundenen zylindrischen Körper (D) aufnimmt, der gegenüber dem Deckel (A) einen kleineren Durchmesser aufweist, so daß durch Drehen des Unterteils (F) bei geschlossenem Behälter es unmöglich ist, den Lippenstift (C) o.dgl. aus dem Körper (D) heraustreten und ihn gegen den Deckelboden stossen zu lassen.
2. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rückzugsfeder, die den Lippenstift (C) o.dgl. in seiner Hülse (H) verschwinden lässt, sobald die Finger den drehbaren Körper (D) loslassen.

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