DEP0028485DA - Beleuchtungsvorrichtung für Nähmaschinen - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung für Nähmaschinen

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DEP0028485DA
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DE
Germany
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lighting device
sewing
lighting
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sewing machines
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English (en)
Inventor
Gijsbertus Hendricus Draaisma
Mor Josif Dr.-Ing. Singer
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Beleuchtungssystem für Nähmaschinen, das in einfacher Weise eine zweckmäßige Beleuchtung des zu nähenden Stückes gewährleistet. Bisher erfolgt die Beleuchtung von Nähmaschinen allgemein durch einen mit einer Glühlampe ausgestatteten Reflektor, meist durch einen Tiefstrahler, der wie eine Bürolampe auf einem beweglichen Arm angebracht ist. Bekannt ist auch das Anbringen der Beleuchtung am oberen Teil der Nähmaschine selbst.
Bei der oben gekennzeichneten Art, Nähmaschinen zu beleuchten, entstehen durch die unzweckmäßige Stellung der Lampen störende Schattenwirkungen, die, abgesehen von den Sichtstörungen, praktisch keine physiologisch richtige Beleuchtung der Arbeitsstelle gewährleisten. Praktische Versuche haben nämlich erwiesen, daß es sich nicht nur darum handelt, die Arbeitsstelle mit genügender Lichtstärke zu beleuchten, es vielmehr ebenfalls wichtig ist, daß die Lichtstärke von der Arbeitsstelle ab allmählich abnimmt. Auch diesen Ansprüchen genügen die bekannten Beleuchtungsarten nicht.
Abgesehen von den gekennzeichneten Nachteilen benötigen die bekannten Beleuchtungssysteme Glühlampen mit erheblichem Stromverbrauch, deren Wärmeentwicklung die Bedienung der Maschine, die dabei mit dem Kopf in der Nähe der Beleuchtungskörper arbeiten muß, besonders stört und schnell ermüdet.
Um die Schattenwirkung zu verringern, ist schon versucht worden, anstelle von einer Glühlampe deren zwei zu verwenden und sie an beiden Seiten des Maschinenkopfes auf einem beweglichen und verstellbaren Arm anzubringen. Durch diese Maßnahme wurden zwar die Schatteneffekte etwa gemindert, aber nicht ganz aufgehoben, da der Maschinenkopf selber dem Lichtbündel im Wege steht.
Ein Nachteil letzterer Beleuchtungsart ist es auch, daß, wenn man die Armatur in jedem willkürlichen Stand beiderseits des Maschinenkopfes einstellbar gestalten will, Glühlampen von beträchtlich größerer Lichtstärke notwendig sind, damit auch bei dem entferntesten Stand der Beleuchtung die Arbeitsstelle genügend beleuchtet wird, wodurch wiederum der Nachteil einer erheblichen Wärmestrahlung auftritt.
Versuche in Nähwerkstätten haben außerdem noch folgende Nachteile letzterer Art der Anbringung der Beleuchtungsvorrichtung ergeben:
Durch die umständliche mechanische Bauart ist das System an und für sich sehr unstabil; es kann schon durch einfache Handbewegungen der die Maschinen bedienenden Person aus der richten Stellung gebracht werden. Weiter ergab sich, daß die beim Nähen entstehenden Schwingungen in verstärktem Maß auf das Ende des beweglichen Halters übertragen werden, wodurch sich die Amplitude dieser Schwingungen so stark vergrößert, daß die Lebensdauer der Glühbirne stark beeinträchtigt wird. Bei gewissen Frequenzen können auch Interferenzerscheinungen zwischen der Schwingung der Armatur am beweglichen Arm und der Frequenz des Nadelstiches entstehen (stroboskopischer Effekt), die bei einer bestimmten Schwingungszahl eine Beobachtung der Arbeitsstelle ganz unmöglich macht.
Gegenstand dieser Erfindung ist nun ein Beleuchtungssystem für Nähmaschinen, mit dem nicht nur die obenerwähnten Nachteile behoben, vielmehr auch alle an Arbeitsversuchen ermittelten physiologischen Erfordernisse erfüllt werden können.
Zu diesem Zweck verwendet die Erfindung zwei kleine rohrförmige Glühlämpchen von vergleichsweise geringer Stärke, die in einem Halter montiert sind, der seinerseits unmittelbar gegen die Unterseite des Maschinenkopfes befestigt ist. Dabei ist die Ausbildung des Halters und die Anbringung der beiden Glühlämpchen an ihm so getroffen, daß die Glühlampen so nahe wie möglich zu beiden Seiten der Nähnadel angeordnet sind.
Diese Art der Anbringung von zwei kleinen Beleuchtungskörpern hat ganz besondere Vorteile, da man schon mit Glühlampen von ganz geringem Stromverbrauch eine genügend starke, physiologisch richtige sowie schattenfreie Beleuchtung der Arbeitsfläche bewirkt.
Bei der Verwendung von Niederspannungslampen mit 4 - 12 V ergibt sich nun noch als besonderer Vorzug, daß sich hier als Stromzufuhrleitung der Maschinenkörper selbst verwenden läßt. Dadurch, daß der Reflektor mit dem größten Teil seiner Oberfläche gegen die Unterseite des Nähmaschinenkopfes fest angedrückt ist, wird auch eine gute Wärmeableitung gewährleistet. Da die Armatur unmittelbar auf der untersten Fläche des Maschinenkopfes starr und unbeweglich befestigt ist, werden die Schwingungen der Armatur und der Glühlampen auf ein Minimum beschränkt und auch die Frequenz der Schwingungen mit den Maschinenschwingungen gleichgehalten. So erreicht man dann eine lange Lebensdauer der Glühlampen und auch den Fortfall der erörterten Interferenzerscheinungen. Der wesentliche Vorteil, den das Beleuchtungssystem nach dieser Erfindung erbringt, ist eine praktisch schattenfreie Beleuchtung der Arbeitsfläche, d.h. des Nadelstiches der Maschine. Durch ihre zweckmäßige Anbringung steht die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung auch den Händen der bedienenden Person in keiner Weise im Wege.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Beleuchtungsvorrichtung für Nähmaschinen nach dieser Erfindung dargestellt:
Fig. 1 zeigt zwei Lichtintensitätskurven, wovon die Kurve a den Verlauf der Lichtintensität bei der Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht. In
Fig. 2 ist ein Nähmaschinenkopf dargestellt, auf dessen Unterseite ein U-förmiger Reflektor a mit Hilfe einer Schraube b befestigt ist.
Fig. 3 ist die Unteransicht des Reflektors mit den zwei rohrförmigen Glühlämpchen. Der Preßschuh des Nähmaschinenkopfes geht durch eine Öffnung der Kappe; in der Spalte des Preßschuhes ist der Querschnitt der Nadel ersichtlich. In
Fig. 4 ist eine Teilansicht einer aufgeklappten Tischnähmaschine dargestellt. In der Öffnung des Tisches sind zwei Kontaktfedern angebracht, die mit der Sekundärleitung des Speisetransformators für die Beleuchtung verbunden sind. Am Unterteil der aufgeklappten Nähmaschine befindet sich eine Kontaktfläche c, deren eine Hälfte von der Maschine isoliert und durch einen Leitungsdraht mit dem Glühlampenkontakt verbunden ist und deren anderer Teil mit dem Nähmaschinenkörper leitend in Verbindung steht. Dadurch dient letzterer als zweite Zufuhrleitung zu den Glühlampen. Diese Schaltung hat den großen Vorteil, daß, wenn man die Nähmaschine zur Reinigung oder Reparatur vom Tisch entfernt, eine andere Nähmaschine mit derselben Anordnung auf die Tischöffnung gesetzt werden kann, ohne daß man die Leitungsdrähte oder Kontakte für die Beleuchtung abnehmen müßte. Durch Auflegen der Nähmaschine auf die Tischöffnung wird der elektrische Kontakt zwischen den Federn und der Kontaktfläche der Maschine sofort hergestellt.
Fig. 5 stellt die rückwärtige Ansicht der Nähmaschine mit der Beleuchtungsarmatur laut Erfindung dar, wobei mit d die Zufuhrleitung des Stromes bezeichnet ist.

Claims (3)

1) Beleuchtungsvorrichtung für Nähmaschinen, gekennzeichnet durch eine gegen die untere Fläche des Nähmaschinenkopfes fest und unbeweglich angebrachte Armatur zur Aufnahme von zwei rohrförmigen Glühlampen kleinen Stromverbrauches, dergestalt, daß die Lampen zu beiden Seiten der Nähnadel und so nahe wie möglich zu ihr anzuordnen sind.
2) Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Niederspannungslampen in der Armatur zwischen federnden Klemmen befestigt sind.
3) Beleuchtungsvorrichtung nach Patentanspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Metallkörper der Maschine eine Stromspeiseleitung dergestalt verbunden ist, daß die Nähmaschine ohne das Lösen von Leitungen von ihrem Tisch entfernt werden kann.

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