DEP0027118DA - Vorgefertigtes transportables Haus - Google Patents

Vorgefertigtes transportables Haus

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DEP0027118DA
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Johann Dr.-Ing. Culemeyer
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Description

Die übliche Bauweise bei Massivbauten ist der Aufbau eines Hauses am geplanten Standort aus den einzelnen Bauelementen (Bausteinen, Beton, Holz, Eisen, Lehm etc.), bei Leichtbauten von Häusern, Baracken usw. auch aus Bauplatten, fertigen Wänden und grösseren Bauteilen. Der Zusammenbau und die innere Fertigstellung und Ausrüstung der Häuser mit elektrischem Strom, Gas, Wasser, Zentralheizung und sonstigem Zubehör erfolgte bisher in allen Fällen am Standort. Diese Bauweisen sind sehr zeitraubend, weil stark witterungsbedingt, weil ferner alle Bau- und Ausrüstungsstoffe, sowie die Handwerker und ihre Geräte an die Baustelle herangebracht und die Mehrzahl aller Bauteile dabei örtlich auf meist beschränktem Raum gelagert und schliesslich oft nach mehr oder minder grosser Beschädigung eingebaut werden müssen. Dabei sind zeitraubende Austrocknungs- und stoffvergeudende Anpass- und Schalungsarbeiten, Fehlleistungen, Wartezeiten und Baustoffverluste oft unvermeidlich, die Güte der Baustoffzusammensetzung und der Bauausführung sinkt gegenüber dem Bauen im geschützten Raum erheblich, demzufolge erreichen auch die Bauzeiten ein Mehrfaches derjenigen, die mit den beanspruchten Einrichtungen und Verfahren erzielt werden, und die Baukosten verringern sich bei besserer Bauausführung nicht unerheblich gegenüber der bisher geübten Bauweise.
Es ist zwar bekannt, dass gelegentlich bei älteren Massivhäusern ein Standortwechsel notwendig und dadurch vorgenommen wird, dass die Häuser in mühevoller, zeitraubender Arbeit mit einem Trägerrost unterbaut und mit zahlreichen Rollen auf der zu diesem Zweck unter dem Hause besonders hergerichteten Rollbahn nach dem neuen Standort mit Seilwinden gerollt werden. Hier handelt es sich jedoch um einen Notbehelf mit einer für den Einzelfall aufgebauten Rollbahn zum Versetzen von Häusern, die am Standort errichtet sind.
Nicht dagegen bekannt ist der fabrikmässige Neubau von ganzen
Häusern oder Geschossen und Anbauräumen in beliebiger Bauweise in laufender Fertigung und erforderlichenfalls mit voller, schlüsselfertiger Ausrüstung und zwar vornehmlich von Häusern in biegungsfester, monolithischer Ausführung höchsten Gütewertes und mit sparsamstem Baustoffaufwand in witterungsgeschützten Räumen und in räumlicher, festigkeitsmässiger und gewichtsmässiger Anpassung an das Fassungs-und Tragvermögen der zu ihrer Abbeförderung zum Standort dienenden Vielradstrassenfahrzeuge, sowie in den Lichtraum der Unterführungen und die Tragfähigkeit der Strassen und Brücken. Der Gedanke, in Abstimmung dieser Bedingtheiten, den serienmässigen Schnellbau von Häusern, insbesondere monolithischer Ausführung in witterungsgeschützten Räumen und gegebenenfalls mit ganze Geschosse umfassenden Baulehren (Bauformen) zu vollziehen und diese fertigen und bewohnbaren, nach den Gesetzen der Typisierung und Normung entworfenen, dabei künstlerischen Ansprüchen gerecht werdenden Häuser in wenigen Stunden nach dem ausgewählten Standort mit Vielradstrassenrollern zu befördern und dort abzusetzen, ist neu. Die mit diesem Verfahren und seinen Einrichtungen erzielbaren Vorteile bestehen darin, dass die Häuser unter Verwendung der neuesten und technisch besten Herstellungsverfahren im Verband der Wände und Decken wind- und wärmedichter, im ganzen wesentlich widerstandsfähiger und in allen Teilen samt ihrer Ausrüstung edler und zuverlässiger, dabei sparsamer im Verbrauch der Bau- und Einbaustoffe hergestellt werden. Dabei kann Sonderwünschen nach Abwandlung der Bauformen und Hinzufügung von Balkonen, Veranden, Garagen, Ställen, Kellern, gewerblichen Räumen usw. Rechnung getragen werden.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 zeigt den Querschnitt eines eingeschossigen Hauses 3 im Lichtraum einer Wegeunterführung U, die durchschnittlich etwa 4,4 m Lichthöhe aufweisen. Diese obere Begrenzung ist aber nur dann für die Höhe des Hauses H massgebend, wenn die Unterführung sich auf keinem anderen Wege umgehen lässt. In vielen Fällen ist letzteres erreichbar oder es lässt sich eine Unterführung mit grösserer Lichthöhe finden. Dann sind der Höhe des Hauses weniger Grenzen gesetzt.
Der Strassenroller 1 (in Rückansicht), dessen Breite S mit Rücksicht auf den Strassenverkehr und die zulässige Breite der Eisenbahnwagen i.a. 3,1 m nicht überschreiten sollte, trägt auf z.T. seitlich verschobenen Stützpunkten P das Haus 3, dessen vordere und hintere Aussenwand und Querwände die Stege und dessen obere und unter Decke 5 die Gurte eines Kastenträgers bilden, der biegungssteif, insbesondere in monolithischer Bauweise ausgebildet ist, so dass die aus den Bauwerksgewichten und den Stützpunkten P entspringenden Querkräfte und Biegungsmomente ohne Überschreitung der zulässigen Spannungen an allen Punkten dieses Kastenträgers aufgenommen werden können. Der Abstand der Stützpunkte P wird jeweils so gewählt, dass die Beanspruchungen des Kastenträgers einen Kleinstwert erreichen. Die Konstruktion der modernen Vielradfahrzeuge sichert im übrigen eine fast erschütterungsfreie Beförderung der Hauslast. Zur Unterstützung der versteifenden Kräfte sowie zwecks Hebung des Erdgeschosses können die Aussenmauern 4 noch so weit herabgezogen werden 4a, dass sie rings um das tragende Fahrzeug herum bis dicht über die Strassendecke herabgeführt werden. Diese verlängerten Mauern bilden zugleich die Grundmauern oder einen Teil derselben. 7 ist eine über die Breite hinausragende Treppe, 8 desgl. eine Veranda, die aus gleichem Grunde gesondert fabrikfertig heranbefördert und mit dem Hause, beispielsweise durch Anhängen, verbunden wird.
Die Länge des Hauses kann die des Fahrzeugs auch überragen, wie es sich aus dem Längsschnitt Abb. 3 und dem Grundriss Abb. 5 ergibt, der sich sowohl nach künstlerischen, wie auch nach zweckmässigen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gestalten lässt. Die beispielsweise gezeichneten Abmessungen entsprechen denen eines Hauses von etwa 7,5 m Breite und 11 m Länge, womit die Abmessungen aber nicht begrenzt zu sein brauchen. Diese Raumanordnung bei der eingeschossigen Bauart befriedigt bereits die angemessenen Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie.
Abb. 2 zeigt ein Haus mit nach oben nicht begrenzter Höhe, für einen Transportweg, bei dem Höheneinschränkungen durch Unterführungen nicht bestehen. Das als Monolithbau fabrikmässig hergestellte Haus mit mansardenartigem Obergeschoss O im Querschnitt steht auf dem tragenden Vielradfahrzeug 1. Diese 40-150 t tragenden Fahrzeuge mit niedrigster Tragbühnenhöhe reichen last- mässig und raummässig für die Beförderung solcher Lasten aus. Neuzeitliche Baumethoden in Eisenbeton werden bei geschickter Formgebung der tragenden Teile knappste Abmessungen der Wand- und Deckenstärken und damit kleinstes Eigengewicht des Hauses ergeben, wobei durch geeigneten Leichtbeton oder sonstige Isolierung der Wände der Wärmeabfluss weitgehend gehemmt werden kann.
Abb. 3 zeigt den Längsschnitt durch das Haus nach Abb. 2 oder auch 4, aus dem die Abstützungen P auf dem Tragrahmen T des Strassenrollers 1 zu ersehen ist.
Abb. 4 veranschaulicht den Querschnitt eines mit Erdgeschoss E, Obergeschoss O und Dachgeschoss D ausgestatteten Hauses. Die Gewichte können, falls nicht 2 oder mehr Vielradfahrzeuge zum Tragen verwendet werden, hier möglicherweise zu einer Aufteilung der Geschosse zwingen, etwa so, dass entsprechend der Geschossaufteilung der schwerste Ausschnitt I mit unterer und oberer Decke als Kastenträger ausgebildet wird, während der obere Teil des Obergeschosses O und das Dachgeschoss D in einem weiteren biegungsfesten Teil II zusammengefasst werden. Den Schnitt zwischen I und II wird man zweckmässig unterhalb der Fensterbrüstungen durchführen, um hier den Aussenwänden einen durchgehenden Untergurt zur Aufnahme der Zugkräfte bzw. Druckkräfte zu geben. Da, wo bei den Türöffnungen der Querwände dieser Untergurt fehlt, muss er erforderlichenfalls für die Dauer des Transports durch einen in die Türöffnung eingespannten, mechanisch lösbaren eisernen Untergurt (Zugband) oder einen eisenarmierten Betonuntergurt 14, welch letzterer nach dem Absetzen des Geschosses II entweder herausgestemmt oder gesägt wird, ersetzt werden.
Die Mauern der Geschosse werden an den Stossstellen zweckmässig falzartig ausgebildet, so dass sie gemäss Abb. 8 und 9 ineinandergreifen. Vor dem Aufsetzen der oberen Geschosse werden zweckmässig die unteren Falze mit Mörtel ausgegossen.
Abb. 5 gibt beispielsweise einen Grundriss wieder, der mit gewissen Abwandlungen zu den Häusern der Abb. 1, 2 und 4 passt, und unter dem der Strassenroller 1 mit seinem Tragrahmen T und den Stützpunkten P gestrichelt eingetragen ist. 7 stellt hier wieder eine eingehängte Aussentreppe dar.
Abb. 6 deutet den Aufbau eines Hauses auf einer Aufbauplatte gemäss Anspruch 6 an. Die Aufbauplatte enthält hier die Formen für die nach unten verjüngten Randmauern 4a und die untere Decke 5. Auf der Aufbauplatte 9 sind die mit zwei Linien gezeichneten Schalungen oder Lehren 10 mit den Aussparungen für Tür- 11 und Fensteröffnungen 12 aufgerichtet. Diese Formen verjüngen sich schwach nach oben, so dass sie von den Aussen- und Innenmauern - gegebenenfalls in einem Stück - abgehoben werden können.
Der Bauvorgang verläuft beispielsweise so, dass nach dem Einbringen der Eiseneinlagen und des Betons in die untere Decke 5 die Einschalungen 10 der Erdgeschosswände bzw. die Lehren 11, 12 der Tür- und Fensteröffnungen aufgestellt werden. In diese Schalungen werden dann die fertig geflochtenen Eiseneinlagen hineingesenkt und mit dem hervorstehenden Geflecht der unteren Decke verknüpft. Darauf erfolgt das Einbringen des Betons in die Schalkörper. Nach dem Erhärten des Betons können die Schalkörper nach oben als Ganzes herausgezogen werden. Anschliessend wird die zerlegbare Deckenschalung 13 aufgebaut; sie kann nach dem Abbinden des Betons der Decke durch die Öffnungen der Türen und Fenster entfernt werden. Alsdann kann mit dem Verlegen der gesamten Installation, für die die Mauerdurchbrüche und Dübelstellen beim Vergiessen mit dem Beton bereits lehrenmässig mit hergestellt wurden, ferner mit der Wärmeisolierung und dem äusseren und inneren Verputzen, der Aufstellung der Heizkörper oder Öfen, dem Einbau der Türen und Fenster, den Anstreicher- und Tapezierarbeiten und gegebenenfalls der weiteren Ausstattung mit Einbaumöbeln usw. begonnen werden. Dass alle diese Arbeiten durch geschickte, systematische Vorbereitung und Heranführung der Baustoffe und Geräte, sowie durch Verwendung von Spezialhilfsmachinen unter Ersparung von Arbeitskräften wesentlich beschleunigt, verbessert und verbilligt werden können, ist nach den Erfahrungen der modernen Serienherstellung selbstverständlich und daher von grösster volkswirtschaftlicher Bedeutung.
Nach der für Eisenbeton mit den angedeuteten neuen Herstellungsverfahren erreichbaren kurzen Abbindezeit kann das Geschoss dank der nach unten verjüngten Form 4a der Randmauern von der Bauplatte 9 abgehoben, auf den Strassenroller abgesetzt und mit diesem zum Standort abgefahren werden.
Der Einbau von Kellern wird zweckmässig so bewirkt, dass die Mauerschlitze, wenn möglich, mit Grabenschlitzmaschinen ins Erdreich hineingetrieben und sofort anschliessend diese Schlitze mit Beton verfüllt werden. Nach dem Abbinden dieser Grundmauern erfolgt alsdann zweckmässig der Ausbau der Erdmassen zwischen den so erstellten Kellermauern und das Einbringen des Kellerbodens auf dem vorher verdichteten Untergrund. Darauf werden Träger über die Kellerwände gelegt und der Strassenroller mit dem Erdgeschoss darüber gerollt werden. Dann wird dieses abgefangen und nach dem Herausfahren des Strassenrollers und Herausziehen der Fahrträger auf die Kellermauern abgesetzt.
Bei Kleinhäusern kann beispielsweise als Ersatz eines besonderen Kellers ein Vorrats- oder Kühlhalteraum dadurch geschaffen werden, dass etwa unter der Küche, kurz vor dem Aufbringen des Hauses, ein entsprechend grosser Hohlraum geschaffen wird, in den nach dem Absetzen des Hauses ein zunächst im Küchenraum abgesetzter Behälter abgesenkt wird.
Gemäss Abb. 7, die als Gebäude ausschnittweise im Aufriss wiedergibt, lässt sich der Bau erforderlichenfalls noch schneller und mit geringerem Eisenaufwand herstellen, wenn die Decken und Wände je für sich serienweise in Formen evtl. unter Zuhilfenahme von gegebenenfalls heizbaren Rütteleinrichtungen und Verwendung von Spanneisen betoniert, alsdann auf der Bauplatte eingebaut und an den Berührungsstellen nach Verflechtung der herausragenden Eiseneinlagen vergossen werden. Bei dieser Fertigung lassen sich die fertigkeits- und baustoffmässig vorteilhaftesten Eisenbetonbaumethoden oder sonstige Baumethoden verwendet. In Abb. 7 sind 14 die Vergussstellen an den Berührungen der Decken 5 und Wände 4. Wände und Decken werden dabei ohne Verwendung von Bauformen, zweckmässig mit Hilfe von Kränen, aufgerichtet.
Abb. 8 und 9 zeigen die Verfalzung der aufeinanderstossenden Wände der Geschosse gemäss Anspruch 9.
In Abb. 10 wird in der Ansicht und in Abb. 11 im Grundriss schematisch das Anheben des Geschosses II auf das Geschoss I gezeigt. Hierbei ist Geschoss II in Abb. 11 in der Pfeilrichtung mit dem Strassenroller 1 bis hinter Geschoss I gefahren. Mit Hebeböcken 15 wird das Geschoss II alsdann soweit gehoben, dass die Träger 16 unter die Längsmauern dieses Geschosses geschoben werden können, das mit Rollen 17 auf den Trägern 16 ab gesetzt wird. Die Träger 16 werden alsdann beiderseits mit den Hebevorrichtungen der Hebeböcke 15 verbunden und von diesen bis zu einer solchen Höhe 16a angehoben, dass das Geschoss II mit Hilfe des Seilzuges der Winde 18 auf Geschoss I hinübergerollt werden kann. Der Hebevorgang lässt sich auch mannigfaltig abwandeln.
Die für die Betätigung der Hubvorrichtung erforderlichen grossen Kräfte können von den schweren Motoren der Zugmaschinen abgegeben werden, so dass besondere Kraftmaschinen nicht bereitgestellt zu werden brauchen.
Das im Vorstehenden geschilderte Verfahren zur Schnellfertigung von Häusern, insbesondere auch Massivhäusern, stellt erstmalig die einheitliche Verknüpfung neuzeitlicher Eisenbeton- bzw. Leichtbaumethoden mit Transportmethoden zum fabrikmässigen Bau ganzer Häuser dar, mit dem Ergebnis, dass eine wesentliche Verkürzung der Erstellungszeit, eine Steigerung der Baugüte und der Bauwirtschaftlichkeit eintritt und damit zur Beseitigung der Raumnot beigesteuert wird. Jede der beiden verknüpften Methoden (Bau und Transport) kann für sich allein ohne die andere den gewünschten Zweck nicht erreichen. Die bekannte Leistungsfähigkeit der Vielradstrassenfahrzeuge auf dem Gebiet der Schwerlasttransporte sichert dabei die Beförderung der anfallenden Grosslasten.

Claims (15)

1. Vorgefertigtes transportables Haus, dadurch gekennzeichnet, dass es in witterungsgeschützten Räumen fabrikmässig und bezugfertig hergestellt und mit Vielradstrassenfahrzeugen (Strassenrollern) zum gewünschten Standort befördert wird, ferner dass es in seinen Abmessungen, Formen und Gewichten der Länge, dem Fassungs- und Tragvermögen der Strassenroller entspricht und in sich biegungssteif ist.
2. Haus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das tragende Erdgeschoss mit unterer und oberer Decke als Kastenträger in einem biegungssteifen Stück hergestellt wird.
3. Haus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Wände und Decken in umsetzbaren Schalkörpern gegossen werden.
4. Haus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wände nach oben leicht konisch verjüngen.
5. Haus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschossaufbau auf einer Aufbauplatte erfolgt, die heizbar und rüttelbar angeordnet sein kann.
6. Haus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdgeschoss in Verlängerung der Aussenmauern nach unten zu mit versteifenden Randrippen versehen wird, die entsprechend der verfügbaren Lichthöhe der Strassenroller bis dicht über die Strassendecke herabreichen zur Auflage auf die Grundmauern am Standort.
7. Haus nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbauplatte die Randrippen nebst der unteren Decke aufnimmt und die Randrippen nach unten zu sich konisch verjüngen.
8. Haus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es in zwei Geschosse aufgeteilt wi4rd, die getrennt auf Aufbauplatten gebaut und getrennt befördert werden.
9. Haus nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauerränder des einen Geschosses falzartig in die darunterstehenden Mauern eingreifen.
10. Haus nach den Ansprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauerwerksöffnungen eine behelfsmässige zugbandartige Verspannung erhalten, die nach dem Aufbringen des oberen Geschosses entweder gelöst oder, falls einbetoniert, herausgestemmt oder gesägt werden.
11. Haus nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände, Decken und sonstigen Bauteile je für sich hergestellt und auf der Aufbauplatte zu biegungssteifen, monolithischen Bauwerken zusammengefügt werden.
12. Haus nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Breite und Länge desselben hinausragenden Anbauten wie Freitreppen, Balkone, Veranden, ferner zusätzliche Räume wie Einzelwohnräume, Waschküchen, Vorratsräume, Garagen, Ställe usw. als Ganzes für sich in witterungsgeschützten Räumen gefertigt, verfahren und an das Haus angehängt oder angesetzt werden.
13. Haus nach den Ansprüchen1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das schnelle Auf- und Absetzen der Baugeschosse auf oder von dem Strassenrollern, ferner am Standort auf die Grundmauern und unteren Geschosse durch Hebevorrichtungen geschieht und die zum Betätigen der Hebevorrichtungen benötigte Kraft von den Motoren der Zugmaschine übertragen wird.
14. Beförderung von Häusern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonstruktion des Strassenrollers mit verschiebbaren Stützpunkten zur Verringerung der Biegungsmomente der aufgeladenen Häuser und Geschosse versehen ist.
15. Haus nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung von Kellern unter dem Erdgeschoss Fahrträger in der Fahrrichtung des Strassenrollers über die Kellerwände gezogen und gegebenenfalls mit Hilfsstützen so gestützt werden, dass sie die Lasten des Strassenrollers mit dem von ihm getragenen Haus aufnehmen und nach der Entfernung des Rollers und der Fahrträger ein Absetzen des Hauses auf die Kellermauern möglich ist.

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