DEP0026954DA - Vorrichtung für Drehfilter zur Abnahme von Filterrückständen - Google Patents
Vorrichtung für Drehfilter zur Abnahme von FilterrückständenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Drehfilter zur Abnahme von Filterrückständen. Es sind bereits Einrichtungen bekannt, bei denen der Filterkuchen auf einem tragenden verstärkten Organ weiterbefördert wird. Zu diesem Zweck fanden Schnüre, Ketten, Siebe, Bänder u.ä. Anwendung. Von den Schnüren entfernte man den Kuchen durch einen Kamm, während bei Ketten normalerweise diese Reinigung unzulänglich blieb, da sich in den Gliedern der Ketten die Kuchenteile festsetzten.
Durch die Erfindung werden die Nachteile dieser bekannten Einrichtungen behoben, indem erfindungsgemäß die Ketten aus Gliedern gebildet sind, die im wesentlichen in der Ebene des zu fördernden Kuchens liegen und mit Reinigungsorganen zusammenarbeiten, die in den Hohlraum der Ketten eintreten und die Filterrückstände entfernen.
Vorzugsweise wird die Vorrichtung zum Entfernen der Filterrückstände durch federnde Zungen gebildet, die mit den Querstegen der Kettenglieder zusammenarbeiten. Die Zungen sind so dicht an die Ketten herangerückt, daß beim Ablauf der Ketten deren Querstege die Zungen hochheben und diese beim Zurückschnellen den Kuchen aus den Hohlräumen herausschleudern. Je nach Bedarf sind die Federzungen der Reinigungsvorrichtung nachstellbar bzw. einstellbar.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in der anliegenden Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigen:
Fig. 1 und 2 Vorder- und Seitenansicht der zur Anwendung gelangenden Ketten,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Drehfilters,
Fig. 4 eine Draufsicht auf Fig. 3 und
Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht aus Fig. 3.
Wie die Fig. 1 und 2 deutlich erkennen lassen, sind die einzelnen Kettenglieder aus Draht gebogen, wobei die beiden U-förmig umgelegten Schenkel 1 mit Ösen 2 den Quersteg 3 des folgenden Kettengliedes umfassen. Damit die Ösen ordnungsgemäß einklinken, sind für dieselben zwischen den Schenkeln 1 und dem Quersteg 3 der Kettenglieder Abkröpfungen 4 gebildet. Gegebenenfalls kann der Steg 3 auch noch aus der Ebene der Kette herausgebogen sein.
Eine größere Anzahl der eben beschriebenen Ketten K läuft über die Filtertrommel 5, die in das Bad 6 eintaucht, hinweg. Umlenkrollen 7 und 8 sorgen für die Führung der Ketten.
Wie die Fig. 2 und 4 deutlich erkennen lassen, bilden die Kettenglieder jeweils Hohlräume H, die mit einer Reinigungsvorrichtung zusammenarbeiten. Diese besteht aus einer Leiste 9, welche mit federnden Zungen 10 ausgestattet ist. Die Leiste 9 ist so gelagert, daß sie mit ihren Zungen bis in den Bereich der Hohlräume H hineinreicht. Beim Umlaufen der Kette werden durch die Stege 3 die Zungen 10 zurückgebogen und unter Spannung gesetzt. Sobald der Steg 3 an dem Ende der Zunge vorbeigelaufen ist, federt die Zunge in den Hohlraum H hinein zurück, wobei etwa noch in den Kettengliedern sitzende Kuchenreste herausgeschleudert werden.
Fig. 5 zeigt den auf der Kette K ankommenden Filterkuchen 11,
der bei dem Hinweglaufen der Ketten über die Umlenkwalze 8 in einzelnen Stücken 12 von den Ketten abgeworfen wird. Die Einstellung der Reinigungsvorrichtung und der Ketten ist möglich, aber nicht mit dargestellt. Sie wird den Betriebsverhältnissen entsprechend gewählt. An Stelle der gezeigten Ketten können aber auch Gelenkketten, Laschenketten o.ä. treten, die mit ihren Gelenkbolzen in der Richtung der Kuchenebene liegen, wobei ähnlich wie bei der gezeigten Kette die federnden Zungen zwischen die Laschen der Kette eintreten und die Kuchenreste herausschleudern können.
Claims (4)
1.) Vorrichtung für Drehfilter zur Abnahme von Filterrückständen, bei der der Kuchen von nebeneinander laufenden Ketten weiterbefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten aus Gliedern gebildet sind, die im wesentlichen in der Ebene des zu fördernden Kuchens liegen und mit Reinigungsorganen zusammenarbeiten, die in den Hohlraum der Ketten eintreten und die Filterrückstände entfernen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Entfernen der Filterrückstände aus den Kettengliedern durch federnde Zungen gebildet wird, die mit den Querstegen der Kettenglieder zusammenarbeiten.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzungen so dicht an die Ketten herangerückt sind, daß die Querstege der Kettenglieder die Federn hochheben und diese beim Zurückschnellen den Kuchen aus den Hohlräumen herausschleudern.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzungen der Reinigungsvorrichtung nachstellbar sind.
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