DEP0026801DA - Verfahren zur Herstellung von Acetylaceton - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AcetylacetonInfo
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Description
Rudolf decker
dr. hellmuth holz
dr. hellmuth holz
(13b) MÜNCHEN 22
Verfahren
zur
Heratelliang
von
Acetylaceton«
Es ist Tbetenatt Aoetylaoeton durch Kochen eines Sesisahes aus Aceton9 der äquivalenten Menge Alkalialkoholat und überschüssigem Eesigester am BücMluSMmer herzustellen« Mm dabei erzielten Umsätze und Ausbeuten» bezogen auf angewandtes
Alfcalialkoholat und Aceton, waren Jedoch gering· Iteeh unerwünschte Nebenreaktionen entstehen hohe Verluste an Aceton und
Essigester» außerdem verursacht die Bückgewinnung der umgesetzten Ausgangsstoffe erhebliche Kosten« Aub obigen und anderen Gründen hat sich dieses Verfahren infolge seiner Unwirtschaftliohkelt
nicht In die Teohnik eingeführt, Mbb gilt auch bei Anwendung von Alkalimetallen anstelle von Alkalialkoholaten,
die zwar etwas höhere Ausbeuten ermöglichen, jedoch teuerer und unangenehmer zu handhaben sind«
Bas im folgenden beschriebene Verfahren stellt demgegenüber einen wesentlichen Portsohritt dar» da das Alkoholat praktisch
vollkommen umgesetzt wird und nur unwesentliche Verluste an Aceton entstehen« Das gegebenenfalls nicht vollständig für
die Bildung von Acetylaceton verbrauchte Alkalialkoholat führt zur Bildung des hochwertigen Acetessigesters» dessen Anteil
durch einfache MaBnahmen erhöht werden kann, sodaß gleichzel^ tig zwei wertvolle Verbindungen, nämlich Aoetessigeeter und
Acetylaceton, entstehen können«
Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zu einem Gemisch χοη Alkalialkoholat und Issigester
bei erhöhter temperatur allmählich Aceton, zweckmäßig im Ge-* misch mit Essigester, zugesetzt wird und sobald der Gehalt des
Umsetzungsgemisehes an Aoeton geringe Mengen übersteigt, dieser zusammen mit Alkohol abdestilliert wird, wobei Alkohol, Essigester
und etwas Aceton übergehen, während Aoetylaceton-Hatriumt
RUDOLF DECKER
DR. HELLMUTH HOLZ
DR. HELLMUTH HOLZ
(13b) MÜNCHEN 22
prinzregentenstrasse 20
gegebenenfall8 in MLsohung mit Acetessigeater-Iatxiimf zurückbleiben.
Me ttosetsung wird zweokmäöig bei einer Temperattzr von 30-50° unter Zugabe eine« feiles des Acetons begonnen, s©-
da3 während der Acetonzugabe im Umsetzungsgemisch praktisch keine febeagrodukte durch Wasserabapsltung entstehen® Bei Se*-
reielauag des Siedepunktes ist ee m©tw«»dig* um die Aeetonköaseatratiom Sä Uorot&ungsgemieoh nicht unzulässig ansteigen «a
lassen und den gebildeten AHraiiol fortlaufend sm entfernen* ®i* der Destillation m begianan« Uhter dauerndem Aceton- tew®
Aeeton-Essigester-Zulaui geht der gebildete Alkohol ale azeotropes Gemisch mit Essigestor neben geringen Mengen Aceton
über· Diese SaSnahme wird solange fortgesetzt, bis aus dem UBt· ©etiBO^pge^seh aller Altehol sowie noch nLobt umgesetztes
Aceton abdestilliert ist« Im Umsetzungsgefäß verbleibt dann Acetylaceton-Hatritna, gegebenenfalls auch Aoeteselgester-Jiatrium,
das in bekannter Weise aufgearbeitet wird*
Bei dieser Xfaisetzung bilden sich jeweils nur sehr geringe Hengen von Nebenprodukten, wie Mesityloxyd und Aoetytoesityloxyd,
Sie erhaltene Henge des ebenfalls gebildeten Aeetessigesters kann, wenn erwünscht, erhöht werden« wenn der
Acetoaattsetß verringert wird»
Das Verfahren ist verschiedener Äoderungen fähig; es kann ζ·Β· Dberdruek angewendet werden. LiSeungsmittel können zugegen
sein usw® AsBerisa ist es engin BSgliehf anstatt Essigester sä* dere Ester« ζ·Β· läethylacetat, zu verwenden»
In einem heizbaren EührgefäS alt aufgesetzter Trennsäule werden bei Zimmertemperatur 136 g Hatriumalkoholat und 1 1
Esslgester dreiviertel Stunden lang gerührt« Unter alIwihllohem Erwärmen wird bis zum Beginn der Destillation etwa innerhalb
3/4 Stunden langsam ein ©cffilsch von 30 g Aevton und 120g Eosigester zugesetzt, WShrend der Destillation werden 76 g
Aceton und 21© g Sssigester so langsam zugegeben« daB jeweils nur ©ine geringe Itonzentration von Aceton im IBasetzuagsgemi s©h
Claims (1)
- RUDOLf DECKER
DR. HELLMUTH HOLZ(13b) MÜNCHEN 22PRINZREGENTENSTRASSE 20entsteht» Die Ausbeute an Acetylaceton, bezogen auf das eingesetzte Alkalialkoholat, beträgt 66 die an Aoetesslgester 21 Das nicht umgesetzte Aceton kam aus dem Stetlllat wiedergewonnen werden« Bas in Rührgefäß verbleibende Gemisch von Acetylaoeton-Natrium und Acetessigester-Katrium wird in bekannter Weise angesäuert, die obere Schient abgetrennt und diese dana fraktioniert®Beispiel 2«Bntspreohend dem Verfahren gemäß Beispiel 1 wird eine höhere Aoetonmenge verwendet, nämlich insgesamt 240 g, wovon je die Hälfte vor und während der Destillation zugesetzt wird« Die Ausbeute9 bezogen auf das eingesetzte Alkalialkoholat, beträgt an Acetylaceton 78 am Acetessigester 4 # der fheorie«W a t -e a t a n,a g r ü c h e .1« Verfahren zur Herstellung von Acetylaceton aus Aceton, Esslgester und Alkalialkoholat bei erhöhter femperatur, dadurch gekennzeichnet* daß zu einem Semisoli von Alkalialkoholat und Bssigeater bei erhöhter !Temperatur, zweckmäßig bei 30 bis 50°ö, allmählioh Aoeton9 vorteilhaft gleichzeitig mit Essigester, zugesetzt wird und sobald der Sehalt des Umsetzungegemisohes m. Aceton geringe Mengen übersteigt, dieser zusammen mit Alkohol abdestilliert wird, wobei Alkohol, Essigester und Aceton übergehen, während Acetylaoeton-Hatrium und gegebenenfalls Acetessigester-Natrium zurückbleiben, worauf das Gemisch durch Ansäuern und fraktionierte Destillation in bekannter Weise zerlegt wird«2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Überdruck angewendet wird und bzw« oder Lösungemittel zugesetzt werden«
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