DEP0026495DA - Verfahren zur Herstellung von Elektronenstrahlröhren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elektronenstrahlröhren

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DEP0026495DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Jan Kuperus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Description

Bei der Herstellung von Elektronenstrahlröhren, die zum Projizieren des Bildes auf einen Projektionsschirm mittels eines optischen Systems bestimmt sind, kommt es darauf an, dass das Elektrodensystem die richtige Lage in Bezug auf den Fluoreszenzschirm hat. Der Durchmesser des Fluoreszenzschirmes bei solchen Fernsehröhren ist meist nicht grösser als 5 bis 10 cm, sodass bereits eine geringe Abweichung eine falsche Lage der vom Bündel bestrichenen Bildfläche herbeiführen kann.
Um ein über ihre ganze Oberfläche scharfes Bild zu erhalten, wird die Innenseite der meist gewölbten Schirmwand optisch sauber ausgebildet. Diese Wand wird in der Regel als gesonderter Teil, der später am Rest der Röhrenwand festgeschmolzen wird, in einer Form gepresst und gewöhnlich nachgeschliffen. Dieser gesonderte Teil, der aus der Schirmwand und einem seitlich oder axial vorstehenden Anschmelzrand besteht, wird als Fenster bezeichnet. Es ist schwer, das Elektrodensystem in Bezug auf die Innenseite des Fensters richtig anzuordnen, da es nicht möglich ist, Messgeräte gegen den Schirm zu legen. Sobald das Fenster festgeschmolzen worden ist, hat man sozusagen die Bildfläche der Röhre aus dem Auge verloren.
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren, das es erlaubt, den Schirm genau in der vom Elektrodensystem bestimmten Röhrenachse anzuordnen. Dieses Verfahren hat ausserdem den Vorzug, dass eine Röhre entsteht, die sehr leicht in der richtigen Lage in Bezug auf das projizierende optische System angeordnet werden kann.
Gemäss der Erfindung erzielt man die richtige Lage des Fensters zu dem Elektrodensystem dadurch, dass dieses System in Bezug auf einen am Fensterumfang vorhandenen Anschlag ausgerichtet wird, der in eine bestimmte geometrische Beziehung zur Fensterachse gebracht ist. Durch die Lage dieses Anschlags, der aus einem umlaufenden Rande, einer Vertiefung oder aus einem oder mehreren vorstehenden Teilen bezw. Aussparungen bestehend kann, ist die Lage der Fensterachse bestimmt, die man infolgedessen mit der Achse des Elektrodensystems zusammen fallen lassen kann.
Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung, die ausser der Elektronenstrahlröhre ein optisches System enthält, mit dem das Schirmbild auf einen Projektionsschirm projiziert wird. In dieser Vorrichtung ruht die Röhre in der richtigen Lage ihrer Achse in Bezug auf das optische System mit dem Anschlag auf einem festen Sitz.
In einer solchen Vorrichtung kann der den Anschlag enthaltende Teil, mit dem gemäss der Erfindung die Röhre versehen ist, zugleich zur Befestigung der Röhre benutzt werden. Dies hat den Vorteil, dass verhältnismässig verwickelte, zur Halterung der Röhre dienende Einrichtungen entfallen, die in bekannten Fernsehapparaten zur Verwendung kommen und jede beliebige Verstellung der Röhre gestatten sollen, um die richtige Einstellung zu erzielen. Man kann nach der Erfindung das Fenster der Röhre an einem Halter befestigen und den weiteren Teil, an dessen Aussenseite die zum Ablenken und Fokussieren des Bündels dienenden Spulen und an dessen Innenseite das Elektrodensystem befestigt sind, vom Fenster tragen lassen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Figur 1 zeigt schematisch und teilweise im Schnitt eine Elektronenstrahlröhre, bei der das Verfahren, nach der Erfindung anwendbar ist, vor Anschmelzung des Fensters.
Figur 2 zeigt die gleiche Röhre bei Beobachtung des Fensters in Achsenrichtung.
Die Figuren 3 bis 5 stellen Fenster in Seitenansicht dar und zeigen drei andere Beispiele der Ausbildung des Anschlags.
Figur 6 zeigt teilweise im Schnitt und in grösserem Maßstabe eine erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung.
Der Röhrenteil 1 enthält das Elektrodensystem 2; um ihn werden später die Spulen angeordnet, wenn die Ablenkung oder Fokussierung des Elektronenbündels auf magnetischem Wege erfolgt. Auf der Innenseite 4 des Fensters 3 ist eine Fluoreszenzstoffschicht angeordnet. Der Abstand der Elektronenquelle von dem Schirm beträgt z. B. 20 cm, bei einem Fensterdurchmesser von 6,5 cm.
Nach Anordnung der Fluoreszenzschicht wird der vorstehende Rand 5 des Fensters 3 gegen den Rand 6 des Teiles 1 geführt und mit diesem verschmolzen. Bei dieser Bearbeitung soll der Schirm in Bezug auf das Elektrodensystem genau ausgerichtet werden. Letzteres ist von aussen her sichtbar; die konkave Schirmfläche ist weniger sichtbar und die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass es sich nach Anschmelzung und Abkühlung herausstellt, dass der Schirm schief sitzt oder die Röhrenachse sich nicht durch die Mitte des Schirmes erstreckt.
Nach der Erfindung wird am Umfang des Bodens ein Anschlag vorgesehen. Dieser besteht aus einer Anzahl vorstehender Teile in Form von Nocken 7, die die Lage der Achse 8 der konkaven Fläche 4 bestimmen und z. B. in einer Ebene 9 senkrecht zu dieser Achse liegen.
Falls bloss durch Pressen in der Form keine hinreichend genaue Form erzielbar ist, schleift man die Fläche 4 nach bis eine optisch saubere Form entsteht. Dabei können gleichzeitig die Nocken 7 nachgeschliffen werden, sodass die von ihnen bestimmte Ebene 9 immer den gleichen Abstand vom Mittelpunkt 10 des Schirmes hat. Auch ohne die letzte Massnahme sind bereits vorzügliche Ergebnisse erzielbar, wenn nur berücksichtigt wird, dass die Achse 8 senkrecht zur Ebene 9 bleibt, wenigstens die gleiche Lage in Bezug auf die von drei Nocken festgelegte räumliche Figur beibehält.
Beim Anschmelzen des Fensters 3 an die Röhre 1 kann man, indem das Messgerät gegen die Nocken 7 gelegt wird, die Achse 11 des Elektrodensystems mit der Achse 8 in gleiche Flucht bringen.
Beim Fenster nach Figur 3 wirkt ein umlaufender Rand 12 als Anschlag. Es gibt Röhren, bei denen das Fenster einen seitlich vorstehenden Rand aufweist, aber dieser hatte nicht zum Zweck, von aussen her die Lage des Schirmes beobachten zu können, und wurde auch nicht zu diesem Zweck verwendet.
Es versteht sich, dass auch die Oberfläche der Nocken 7 oder des Randes 12, die der Aussenseite des Fensters zugewandt ist, als Anschlag benutzt werden kann. Bei den Fenstern nach den Figuren 4 und 5 liegt die Anschlagfläche auf dieser Seite. In Figur 4 bildet der Rand 13 den Anschlag und in Figur 5 entsteht dieser durch die Aussparung 14.
In Figur 6 ist mit 1 wieder die Elektronenstrahlröhre bezeichnet, auf der ein Spulensatz 15 zur Ablenkung und Fokussierung angeordnet ist. Die Röhre ist in einem im Schnitt dargestellten ringförmigen Halter 16 angeordnet. Letzterer weist eine Nut 17 auf, die den Sitz bildet, auf dem die Nocken 7 der Röhre ruhen. Werden die Nocken bei der Bearbeitung der Schirmfläche auch am Umfang auf Mass geschliffen, so kann man den Umkreis der Nocken konzentrisch mit dem Schirm machen und die Nocken genau in den Ring 16 einpassen.
Mit 18 ist ein Spiegelobjektiv bezeichnet, das man sich in einem grösseren Abstand von der Röhre als in der Zeichnung angeordnet denken soll. Mittels dieses Spiegelobjektives (statt dessen kann auch ein Linsensystem verwendet werden) entsteht das Schirmbild auf einem nicht dargestellten Projektionsschirm.
Der Ring 16 hat eine solche Lage in Bezug auf das Objektiv, dass wenn die Röhre mit dem Anschlag gegen den Sitz 17 liegt, die Achse des Schirmes 4 die erforderliche Lage einnimmt, um das Bild scharf zu projizieren. Wenn ein fester Abstand zwischen der Ebene 9 und dem Punkt 10 (Fig. 1) eingehalten wird, kann man den Ring 16 vorher derart anordnen, dass der Schirm, wenn die Nocken gegen den Sitz 17 liegen, von selbst auch im richtigen Abstand vom Objektiv liegt. Wenn dies nicht der Fall ist, muss der Sitz noch axial verstellbar sein. Seitliche Verstellung und Drehung der Achse aber sind zur richtigen Einstellung nicht weiter erforderlich.
Beim Ausführungsbeispiel dient der Ring 16 nicht nur zur richtigen Einstellung, sondern ausserdem zur Befestigung der Röhre. Zu diesem Zweck ist auf den Ring eine Überwurfmutter 19 geschraubt, die einen aus zwei Metallringen und einem Gummizwischenring bestehenden Satz 20 gegen die Vorderseite der Nocken 7 drückt, wodurch diese gegen den Sitz geklemmt werden. Ein etwaiger Stärkeunterschied der drei Nocken wird vom nachgiebigen Zwischenring aufgenommen. Um die Röhre in der Vorrichtung anzuordnen, wird sie von der Bildseite her in den Halter eingeführt. Liegt die Anschlagkante auf der Bildseite, wie bei Fensterformen entsprechend Fig. 4 oder 5, so ist es zweckmässiger, eine Bauart für den Halter zu wählen, bei der die Röhre von der Rückseite her in den Ring eingeführt wird.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung von Elektronenstrahlröhren, die zum Projizieren des Bildes mittels eines optischen Systems geeignet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die richtige Lage des Fensters zu dem Elektrodensystem dadurch entsteht, dass dieses System in Bezug auf einen am Fensterumfang vorgesehenen Anschlag ausgerichtet wird, der in einer bestimmten geometrischen Beziehung in Bezug auf die Fensterachse steht.
2. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestellte Elektronenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet, dass sie am Umfang des Fensters mit einem umlaufenden Rand oder einer Vertiefung oder mit einem oder mehreren vorstehenden Teilen oder Aussparungen versehen ist, die genau die Lage der Röhrenachse bestimmen.
3. Haltevorrichtung für Elektronenstrahlröhren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die richtige Lage der Röhrenachse in Bezug auf das optische System dadurch gewährleistet ist, dass die Röhre mit dem Anschlag gegen einen festen Sitz liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Anschlag enthaltende Teil zur Halterung der Röhre dient.

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