DEP0026143DA - Elektrische Entladungsröhre mit gerichtetem Elektronenbündel - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre mit gerichtetem Elektronenbündel

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Publication number
DEP0026143DA
DEP0026143DA DEP0026143DA DE P0026143D A DEP0026143D A DE P0026143DA DE P0026143D A DEP0026143D A DE P0026143DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
electrodes
discharge tube
τοη
electron beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes de Gier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication date

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Description

KORT LEHGNER
Pa}er,fanv/a!t
Anmelder: Ii V. PHiLiP3' CLOEiUMPENFABRIEKEN
Sindhoren / Holland«
^Elektrisch© Bntladungsr^hr® mit gerichtetem Elektronen« bündel®*
Auftreten elektrischer Ladungen an der au® Isoliermaterial "bestehenden land einer Entladungsrohre di@ Elektroden aufweist» zwischen denen ein grosser nungsunterschied (wenigstens 20„QOQ V) nach Inbetriebnahme der BBhr© aufrechterhalten wird, führt zu ungleich« massigen Spannungsverteilungen Über die Wand» die Gleit» f unken t ladungen und Handdurehschlag© he rrer ruf en können« Treten dies® Erscheinungen auf s so wird die Brauchbarkeit ά@χ Bühr® wesentlich. Terringert«
Der Bä-um zwischen den Elektroden wurde zuweilen mit einem Metallschirm umgeben« Dieser ist in gewissen Sollen als fandteil mit einem zwischen den Hochspannungen pole» liegenden Punkt dex Spannungsquelle rerbunden* Bei einer anderen bekannten Bauart ist der Schism zwischen der Wand und den Elektroden angeordnet und mit der Anode rerbundezu Ba die Ladung von diesen Schirmen abgeleitet wird* tritt ©in "bedeutender Verlust an Elektronen auf» die wenigstens teilweise τοπ der Kathode der BBhx®
erzeugt wesdens woduseh dies© »cihan&z&x "belastet
Ein weiterer Sachteil dieser bekannten Bauasten ist des β dass der E0hrendurehaesser bedeutend grosser als des Slektsodendusehmesser sein muss, da des gross® Spannungsunterschied das Auftreten kalter Emission an den Elektroden rindern herbeiführen kanne Zur Bekämpfung des Auftretens τ©ή Kmissionserscheinungen su©ht maa die Elektrodenoberfl^eh© so genau zu bearbeiten s dass si© keine Unebenheiten aufweist; zu diesem Zweek wisd meist sin Metall Texwendet* dessen Austsitt&sbeit hoch ist«
Die Isfindung hat den Slireck» das Auftxeten τοη llaissionsesseheinungen an Elektsoden # wo dies nieht es« wünssht ist« mit gs@ss@s@s Gewissheit zu Texmeiden und so eine Ve skieine sung des Bihsendusehmessess zu esmSfg* liehen» Sie ist füs Elektsonenstxahlsolisen mit gericht©** tem Slektsonenbtlndel besonders we stroll» bei denen sings vm die BShse eine Magnetspule angeordnet ist« tarn die Elektsonenstzahlen zu einem kleinen Querschnitt zusam« menzuds^ngen s wie dies bei Pesnsehsihren "© slangt wirdo Babei kennen auoh l^gnetspulen zur Erzeugung des Ablenk« feldes ausserhalb des B3hse angeordnet sein« Je kleiner des BShrendusehmesses gewählt wird, umso geringes ist di® zur Irzeugung des Felder dusch die Magnetspulen er» forderlich© Inesgie und umso kleines kSnnen die Abmes« sungen des Speiseger^t® sein»
Bie Isfindung bezieht sich auf elektsische Snt-
X®dungs rühren mit gerichtetem Elektronenbündel s bei denen der Zwischenzaum zwischen zwei Peldelektroden s die durch eine Wand aus Isoliesaateria-l für Hochspannung gegenein« ander isoliert sind» mit einer land aus Is olle 222a te rial umgeben ist» von &&x die der Kathode zunächst liegende Peldelektrode einen geringen Abstand hat (höchstens gleieh der B^X ft© des Ab Standes der !"eldelekt roden von einander)β unter 2Peldelektroden werden hierbei diejenigen Elektroden verstanden, die das von den Elektroden zu durchsetzend® elektrische leid begrenzen« Gemüse der Erfindung ist zwischen der Wand und wenigstens der der Kathode zunächst liegenden l'eldelektrod© ein gegen die Elektroden isolierter Metaiischisa angeordnet» der sieh von der Wand in den Zwischenraum zwischen den Peldelektroden erstreckt und in diesem endet und der llektronenbahnen schneidet» di® sonst di@ fand mit den Feldelektroden verbinden würden« Der Schism wird vorzugsweise derart ausgebildet» dass sein Schnitt mit einer durch die Achse des Elektronenbündels geführten Ebene/gekrümmt ist »/seine konvexe Seite der fand zukehrt und eine von der Wand an wachsende Krümmung auf« weist* ■ ,
Die Erfindung wird an Band der fefehmm-g na*h@r erläutert» in der die Pig« 1 und 2 Ausführungsbeispiele von Entladungsröhren darstellen, die mit einem Elektroden« system versehen sind* bei dem die Erfindung angewendet ist«
Sie figuren stellen den %linderteil einer Elek« tronenstrahlrühre zum Wiedergeben oder Aussenden von lezn< selfoildern dars deren Glaswand 1 ©ine Elektronenemission®-
M 4 <<>
kathode 2 und ein® Besehleunigungsanode 3 umgibt« Die lathod® ist unter Zuhilfenahme eines kleinen Isolierrings 4» SS9B8 aus keramischem Material 8 an der BShre befestigt» lenzend die Anode 3 mittels nachgiebiges Glieder 5 in der Whs® festgeklemmt ist* tischen läthode und Anode wird ein Spannungsunterschied τοη 20 bis 3O0COO Y gelegt«
H@-t- Isolierung dient auch 44® Anordnung der Be ge !elektrode 5» der eine Spannung zugeführt wird* die zwischen Sathodenpotentiai und einem negativen Wert τοη einigen Bindert Volt wechseln kann«
Der Blum zwischen der Eegelelektrode 6 und der Wand wird möglichst klein bemessen» um den BShrandureh« messer zu beschränken«» ueber die BShrenwand tritt eine praktisch gleichstes ige Verteilung der Anodenspannung zwischen einer an der land angebrachten leitenden 3e« legung 7 aufs an der die Hemmfedem 5 für die Anode 3 anliegen» und der Stell©« an welcher der Zsolierring an der Wand 1 anliegt'^^4 /i@^w3hrend des BShrenbetriebs aufrecht erhalten44«&» Bei dieser Spannungsverteilung herrscht zwischen der B@hrenwand und der E©gelplatte 3 an der Stell®« wo diese naeh innen abbiegt« ein Spannungs· unterschied*¥#«-* d@r infolge des kleinen Abstands sich als hinreichend zur Auslösung τοη Elektronen aus der Oberfläche der Begelelektrode erweist« Die Elektronen« emission entsteht infolge der erhöhten Peldst^rke am Band© der Begelkapp® 6 und wird dadurch begünstigt* dass sieh τοη der ^thode und dem Bilds chi asa kleine
u 5 «
lösen8 die sieh &n der Elektrode absetzen« Unter dam Einfluss de® Spaanungsunterschiedes nandem die üie&» trosse» sur Belirenwand, und beim Zusanmenstos® mit der Wand werden im allgemeinen mehr Sekunda^elektronen au®- gelist» als Elektronen gegen die Wand gezogen w@xd@n@ wodurch di@ land örtlich in höherem Mass© positir wird«, Infolgedessen nimmt der Sp&nnungsunterschied·«^ der Begelelektrode zu» wodureh eine Verstärkung der t£onenanis®ion und ein® weiter©^t©±g©^^g des DOtentials he^3®!geführt wisd« Biese bung über die Eihrenwand infolge/SektmdEr@lektronen@mis» sion esw®ist sich als die Uxsaehe des Auftretens schwer« biegender Störungen in der ffihx® ? wie z*B* Durchschlag der Wand und inner® Ue*berschlag® % wodurch die BIShr© un<» brauchbar wird»
33er erfinaungsgemäss angeordnete Bchisn 8 rerhütet» dass die aus der Oberfläche der Regelslektrode emittierten Elektronen die Glaswand 1 erreichen« ^s ge« nügt jedoch nicht» dass die Elektronen auf den Schis» anstatt auf die Bghr@n^and treffen, da das Auftreten einen Sekundäremission an der Anpralls teile des isoliert angeordneten SeMsas gleichfalls unerwünschte Potentiai« T@xschi@bungen hervorrufen würde« Indem der Schism sich Ton der B0hrenwand in den IP-um zwischen den Jeldelektroden 3 und 6 erstreckt» ist er derart gestaltet« dass die Sekundarelektronen nicht unmittelbar gemäss den elektrischen K^-ftlinien zu der anderen Feldelektrod® 3 wandern kennen®
• 6 *,
Es kann yerhütet werden 9 dass das Potential des Schiais 8 einen bestimmten Wert übersteigt» indem ihm die Gestalt nach Hg* 2 erteilt wird* wo'bei nur eine klei« n© Öeffnung zwischen der Kegelelektrode 6 und dem Schiss® 8 verbleibt, Ausserdem Tatet die Bs*hr® nach Pig«2 einen zweiten Sohisso. 9 $ der zwischen der Hährenwand 1 und der
m iFeldelektrode 3 liegt und s ich in ά@μ 2^-um zwischen den Feldelektroden erstreckt« Dieser Schirm bremst Sekunda*?«* elektronen« die aus der R^hrenwand ausgelöst werden» wenn diese τοη Elektronen anderen Ursprunges getroffen wird ι ab» wobei die Ableitung dieser Sekundarelektronen nach der Anode doch noch zu PotentialTersohiebungen führen würde®

Claims (1)

  1. F a t S1 η, t, a -n_s P1 y. ΐ|,, ,p„ he ·
    1« Elektrisch© Entladungsröhre »it gerichtetem
    Elektroneribündel» "bei welcher der Zwischensaum zwischen zweiVlfeldelekt roden$ di@ für Hochspannung gegeneinander isoliert sind» mit einer l&nd aus Isoliermaterial um» geben ists τοη der die der I&thode zunächst liegend® Peldelektrod® einen geringen Abstand hat (höchsten® gleich der Hälft© des Ab stands der Peldelekt roden voneinander) dadurch gekennzeichnet» dass zwischen d@x Wand und ^ex» wenigstens/der Ea.thod@ zunächst liegenden Peldelektrode ein gegen die Elektroden isolierter Metallschisa angeordnet ist» der sich τοη der Wand in &@n Zwischenraum zwischen den Peldelektroden erstreckt und in diesem endet und der Elektrod'enbahnen schneidet» di® sonst die H&nd mit den Peldelekt roden Yerbinden würden« 2« Elektrische Entladungsrohr© nach Anspruch
    durch gekennzeichnet s> dass der Schnitt des Schixms mit einer durch di® Achse des llektronenbündels geführten Eben® gekrümmt ist» seine Konrexseite der land zukehrt und ein® τοη der Wand an wachsende Krümmung aufweist«
    Dipi-Ing. KURTLENGNER8

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