DEP0026052DA - Umlaufverdrängerpumpe, insbesondere für Flüssig- keiten mit veränderlicher Viskosität. - Google Patents
Umlaufverdrängerpumpe, insbesondere für Flüssig- keiten mit veränderlicher Viskosität.Info
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Description
UmlaufVerdrängerpumpe, insbesondere für Flüssigkeiten, mit veränderlicher
Viskosität j,
"Die Erfindung bezieht sich auf Umlaufverdrängerpumpen mit einem Gehäuse
(Ständer) mit tromraelförmigeni Arbeitsraum und einem in diesem umlaufenden?
außermittig gelagerten Läufer»
Bei den bslianntesten Ausführungen derartiger Pumpen sind in dem umlaufenden
Läuferteil Sehlitze vorgesehen, in denen flache Gchieberkolben angeordnet sind,
die sich durch Fliahkraftwirkung, teilweise unterstützt durch Federn«, in radialer
Hichtung verschieben und mit dem Ständergehäuse Kammern bilden9 deren
Größe sich entsprechend der exzentrischen Lagerung des Läufers -verändert. Eine
andere bekannte Ausführung verwendet an Stelle der Ochiesberkolben frei bewegliche
Hollen, die sich beim Umlauf an am Läufer drehbar gelagerten Treibrollen
abstützen» Die genannten Pumpensysteme eignen sich vornehmlicn für die Förderung
von Flüssigkeiten j deren Viskosität sich in Abhängigkeit von dar Temperatur
verändert 5 a.B. ül, weil sich ihre Förderleistung der Zähigkeit des Cles selbsttätig
anpasst= Bei gestocktem Öl bleiben die Schieberkolbea infolge der Klebrigkeit
des sähen ölea in den Schlitzen hängens 3odass der Läufer umläuft ohne zu
fördern» Urat nach der Erwärmung des üles werden die Schieber frei und die Pumps
beginnt zu fördern= Sei dem flollenaystem tritt eine entsprechende Wirkung
dadurch ein, daS sich bei zähem ül die Fliehkraft auf die freien Rollen nicht
auswirken kann.
Die erstgenannte Bauart arbeitet jedoch im Dereich höherer Drehzahlen (über
2 ooo UPM) nicht mehr einwandfrei. Durch Klemmwirkungen verursachte Vibrationen
führen, in diesem Drehzahlbereich sehr raach zur Zerstörung der Pumpe. Die zweite
Bauart eignet sich zwar grundsätzlich für hohe Drehzahlen, erfordert jedoch
- 2 —
höchste Genauigkeit, insbesondere was die frei beweglichen Rollen anbelangts
da die geringsten Uiigenauigkeiten, baw. Unmicht sum Verklemmen und damit zur
Zerstörung der Pumpe führt»
Gemäß der Erfindung werden die erwähnten Sachteile der bekannten Umlaufverdrängerpumpen
dadurch überwunden, dass an Stelle der Schieberkolben bzw» Rollen,
elastisch nachgiebige Förderflügel -verwendet werden, die um am Läufer befestigte
Achsen schvvenkbar angeordnet und zweckiräasig mit Vorspannung zwischen der Gehäusewandung
und einem Gehäuaekern eingebaut sind« Auf diese Weise können
auch bei gestocktem Öl keine Betriebsstörungen auftreten, weil die Eigenfederung
der Förderflügel sin Ausweichen gestattet» Die Vorteile dieser Bauart bestehen zunächst darin, daß alle nicht eu beherrschenden
Schwingungen vermieden werden. 'TaIaonΊ die Scnieberkolben bei den
bekannten Drehkolbenpumpen als zweiarmige Hebel beansprucht sind, wodurch bsi hohen Drehzahlen Kleamun.gen in den ochiebsrführungen auftreten, die im Verein
mit den Fliehkräften au den gefährlichen Schwingung3erachßinungen führen, sind
die FSrderflüge1 beim Erfindungsgegenstand einarmige Hebel» Es können somit
keine Klemmerscheinungen und deren verhängnisvolle Folgen eintreten» Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß bei ricütiger Abstimmung der Vorspannung mit der die
Förderflägel eingebaut sind eine praktisch reibungslose Arbeitsweise sich ergibt,
da die Förderflügel unter dein Druck des Cles versuchen nach innen9 entgegen
der Fliehkraft, auszuweichen. Das Vorhandensein eines einwandfreien Qlfilmes an
der Gehäusewand wird somit außer Frage gestellt»
— 3 -
Die erfindungsgemäßa Pumpe macht überdies die Verwendung eines Überdruckventiles
in der Druckleitung überflüssig, da durch die elastische Nachgiebigkeit
der Förderflügel ein konstanter Förderdruck erzielt wird»
In der 2eicnnung9 die in Abb ο 1 einen Querschnitt und in Abb. 2 einen Längsschnitt
durch die Pumpe darstellt, ist mit 1 das Pumpengehäuae mit dem trommelförrnigen
Arbeitsraum 2 bezeichnet,. in welchem,der außermittig aur i'romrae!achse
angeordnete Läufer umläuft= Dieser besteht aus den beiden Seiteascheiben· 3 und
45 in denen die Achsen 5 für die Förderflügel-6 befestigt sind» Die Läuferscheibe
3 ist mit der Antriebswelle 7 verbunden, die in dem Gehäussansata 8
gelagert ist» Eins Stimfläeheri-Schleifringdichtung 9 verhindert Claustritt aus
dem Gehäuse» Auf der Seite der Läufsrscheibe 4 ist das Gehäuse durch einen
Deckel 1C verschlossen,, Der Deckel IC besitzt einen Ualsansata 11 für die Aufnahme
des Lagerzapfens 12 dea feststehenden Gehäusekernes 13. Der Lagerzapfen
12 des sentrisch zur Gehäusetrommel angeordneten Kernes 13 ist entsprechend
der exzentrischen Lagerung des Läufers versetzt.
Die Förderflügel 6 werden aweckmäasig aus Fadenmaterials z.3. Federstahlblech
hergestellt, sie sind auf den Achsen 5 beweglich gelagert und mit Vorspannung
zwischen der Gehäusewandung und dem Gehäusekern 13 eingebaut. Die Schenkel der als Federklammern ausgebildeten Forderflügel sind gewölbt9 wobei der Krümmungshalbmesser
an der Berührungsstelle wesentlich kleiner ist, als der Halbmesser des trominelförrniü'en Arbeitsrauraea 2 selbst. Dadurch verlagert sich die Berührungsstelle
zwischen Förderflügel und Gehäuse je nach der Exzentrizität der
Läuferstellung ständig von einem Punkt der gewölbten Flügelaußenfläche nach
einem anderen und zurück, sodass die Abnutzung im Gegensatz zu 3chisberkolben
eine erheblich geringere ist. Die federnden Förderflügel 6 sind durch ihre
SIgenfederiai^ die vor augs «reise durch zusätzliche Fede-rklammern 14 verstärkt
wird, auf dsn Läuferachsen 3 befestigt.
Die Förderwirkung; der beschriebenen Pumpe ergibt sich aus der ex&entrischen
Anordnung des Läufsrteilea 3-5 in dem trommelförmigen Arbeitsraum 2S durch
die sich beim Betrieb der Pumpe der Abstand der Förderflüge!achsen 5 von der
Tronunelwandung beaw. dem feststenenden Gehäusekern 13 verändert= Durch diese
Abstandsvsräaderung verg-rößern beaw. verkleinern sich die Förderseilen» Die
Größe des Förderraumes wird 3omit durch die Größe der Außermittigkeit des
Läuferteiles bestimmt.
Claims (3)
- Patentansprüche %
1, Umlauf verdränger pumpe 9 insbesondere für .Flüssigkeiten mit veränderlicher Viskosität, mit einem trommelförmigen Gehäuse ('Ständer} und einem in. dieaeni uir-lauf eaden 5 außermittig gelagerten Läufer, dadurch gekennzeichnet 9 daß an denj Läufer elastisch nachgiebige Fö'rdsrf'lügel angelenkt 3ind9 die zweckmäßig mit Vorspannimg zwischen der Gehäusewandung und dem Gehäuaeltern eingebaut sind. - 2« UmlaufVerdrängerpumpe nach Anspruch 17 dadurch gekennzeichnet, daß die Fördert'lügel (6) die auf am Läufer befestigte Achsen (5) gelagert sind, als Federklammer;! mit gewölbten 3 ehe η kein ausgebildet sind, wobei der KriimErangshalbmesser vorzugsweise wesentlich kleiner ists als der EaIbms33er des trommelförniigen Arbeitsrauines (2),
- 3." Umlaufverdriingerpuinpe nach Anspruch 1 und 23 dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Förderflügel (6) durch ihre Eigenfederung, die vorzugsweise durch zusätzliche X?ederklammern (14) verstärkt wird, auf den Läuferachsen (5) befestigt sind»
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