DEP0026052DA - Umlaufverdrängerpumpe, insbesondere für Flüssig- keiten mit veränderlicher Viskosität. - Google Patents

Umlaufverdrängerpumpe, insbesondere für Flüssig- keiten mit veränderlicher Viskosität.

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Publication number
DEP0026052DA
DEP0026052DA DEP0026052DA DE P0026052D A DEP0026052D A DE P0026052DA DE P0026052D A DEP0026052D A DE P0026052DA
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DE
Germany
Prior art keywords
rotor
housing
displacement pump
variable viscosity
liquids
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
August Adloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Deutschland Holdings GmbH
Original Assignee
Adam Opel GmbH
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Description

UmlaufVerdrängerpumpe, insbesondere für Flüssigkeiten, mit veränderlicher Viskosität j,
"Die Erfindung bezieht sich auf Umlaufverdrängerpumpen mit einem Gehäuse (Ständer) mit tromraelförmigeni Arbeitsraum und einem in diesem umlaufenden? außermittig gelagerten Läufer»
Bei den bslianntesten Ausführungen derartiger Pumpen sind in dem umlaufenden Läuferteil Sehlitze vorgesehen, in denen flache Gchieberkolben angeordnet sind, die sich durch Fliahkraftwirkung, teilweise unterstützt durch Federn«, in radialer Hichtung verschieben und mit dem Ständergehäuse Kammern bilden9 deren Größe sich entsprechend der exzentrischen Lagerung des Läufers -verändert. Eine andere bekannte Ausführung verwendet an Stelle der Ochiesberkolben frei bewegliche Hollen, die sich beim Umlauf an am Läufer drehbar gelagerten Treibrollen abstützen» Die genannten Pumpensysteme eignen sich vornehmlicn für die Förderung von Flüssigkeiten j deren Viskosität sich in Abhängigkeit von dar Temperatur verändert 5 a.B. ül, weil sich ihre Förderleistung der Zähigkeit des Cles selbsttätig anpasst= Bei gestocktem Öl bleiben die Schieberkolbea infolge der Klebrigkeit des sähen ölea in den Schlitzen hängens 3odass der Läufer umläuft ohne zu fördern» Urat nach der Erwärmung des üles werden die Schieber frei und die Pumps beginnt zu fördern= Sei dem flollenaystem tritt eine entsprechende Wirkung dadurch ein, daS sich bei zähem ül die Fliehkraft auf die freien Rollen nicht auswirken kann.
Die erstgenannte Bauart arbeitet jedoch im Dereich höherer Drehzahlen (über 2 ooo UPM) nicht mehr einwandfrei. Durch Klemmwirkungen verursachte Vibrationen führen, in diesem Drehzahlbereich sehr raach zur Zerstörung der Pumpe. Die zweite Bauart eignet sich zwar grundsätzlich für hohe Drehzahlen, erfordert jedoch
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höchste Genauigkeit, insbesondere was die frei beweglichen Rollen anbelangts da die geringsten Uiigenauigkeiten, baw. Unmicht sum Verklemmen und damit zur Zerstörung der Pumpe führt»
Gemäß der Erfindung werden die erwähnten Sachteile der bekannten Umlaufverdrängerpumpen dadurch überwunden, dass an Stelle der Schieberkolben bzw» Rollen, elastisch nachgiebige Förderflügel -verwendet werden, die um am Läufer befestigte Achsen schvvenkbar angeordnet und zweckiräasig mit Vorspannung zwischen der Gehäusewandung und einem Gehäuaekern eingebaut sind« Auf diese Weise können auch bei gestocktem Öl keine Betriebsstörungen auftreten, weil die Eigenfederung der Förderflügel sin Ausweichen gestattet» Die Vorteile dieser Bauart bestehen zunächst darin, daß alle nicht eu beherrschenden Schwingungen vermieden werden. 'TaIaonΊ die Scnieberkolben bei den bekannten Drehkolbenpumpen als zweiarmige Hebel beansprucht sind, wodurch bsi hohen Drehzahlen Kleamun.gen in den ochiebsrführungen auftreten, die im Verein mit den Fliehkräften au den gefährlichen Schwingung3erachßinungen führen, sind die FSrderflüge1 beim Erfindungsgegenstand einarmige Hebel» Es können somit keine Klemmerscheinungen und deren verhängnisvolle Folgen eintreten» Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei ricütiger Abstimmung der Vorspannung mit der die Förderflägel eingebaut sind eine praktisch reibungslose Arbeitsweise sich ergibt, da die Förderflügel unter dein Druck des Cles versuchen nach innen9 entgegen der Fliehkraft, auszuweichen. Das Vorhandensein eines einwandfreien Qlfilmes an der Gehäusewand wird somit außer Frage gestellt»
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Die erfindungsgemäßa Pumpe macht überdies die Verwendung eines Überdruckventiles in der Druckleitung überflüssig, da durch die elastische Nachgiebigkeit der Förderflügel ein konstanter Förderdruck erzielt wird» In der 2eicnnung9 die in Abb ο 1 einen Querschnitt und in Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Pumpe darstellt, ist mit 1 das Pumpengehäuae mit dem trommelförrnigen Arbeitsraum 2 bezeichnet,. in welchem,der außermittig aur i'romrae!achse angeordnete Läufer umläuft= Dieser besteht aus den beiden Seiteascheiben· 3 und 45 in denen die Achsen 5 für die Förderflügel-6 befestigt sind» Die Läuferscheibe 3 ist mit der Antriebswelle 7 verbunden, die in dem Gehäussansata 8 gelagert ist» Eins Stimfläeheri-Schleifringdichtung 9 verhindert Claustritt aus dem Gehäuse» Auf der Seite der Läufsrscheibe 4 ist das Gehäuse durch einen Deckel 1C verschlossen,, Der Deckel IC besitzt einen Ualsansata 11 für die Aufnahme des Lagerzapfens 12 dea feststehenden Gehäusekernes 13. Der Lagerzapfen 12 des sentrisch zur Gehäusetrommel angeordneten Kernes 13 ist entsprechend der exzentrischen Lagerung des Läufers versetzt.
Die Förderflügel 6 werden aweckmäasig aus Fadenmaterials z.3. Federstahlblech hergestellt, sie sind auf den Achsen 5 beweglich gelagert und mit Vorspannung zwischen der Gehäusewandung und dem Gehäusekern 13 eingebaut. Die Schenkel der als Federklammern ausgebildeten Forderflügel sind gewölbt9 wobei der Krümmungshalbmesser an der Berührungsstelle wesentlich kleiner ist, als der Halbmesser des trominelförrniü'en Arbeitsrauraea 2 selbst. Dadurch verlagert sich die Berührungsstelle zwischen Förderflügel und Gehäuse je nach der Exzentrizität der Läuferstellung ständig von einem Punkt der gewölbten Flügelaußenfläche nach einem anderen und zurück, sodass die Abnutzung im Gegensatz zu 3chisberkolben eine erheblich geringere ist. Die federnden Förderflügel 6 sind durch ihre
SIgenfederiai^ die vor augs «reise durch zusätzliche Fede-rklammern 14 verstärkt wird, auf dsn Läuferachsen 3 befestigt.
Die Förderwirkung; der beschriebenen Pumpe ergibt sich aus der ex&entrischen Anordnung des Läufsrteilea 3-5 in dem trommelförmigen Arbeitsraum 2S durch die sich beim Betrieb der Pumpe der Abstand der Förderflüge!achsen 5 von der Tronunelwandung beaw. dem feststenenden Gehäusekern 13 verändert= Durch diese Abstandsvsräaderung verg-rößern beaw. verkleinern sich die Förderseilen» Die Größe des Förderraumes wird 3omit durch die Größe der Außermittigkeit des Läuferteiles bestimmt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche %
    1, Umlauf verdränger pumpe 9 insbesondere für .Flüssigkeiten mit veränderlicher Viskosität, mit einem trommelförmigen Gehäuse ('Ständer} und einem in. dieaeni uir-lauf eaden 5 außermittig gelagerten Läufer, dadurch gekennzeichnet 9 daß an denj Läufer elastisch nachgiebige Fö'rdsrf'lügel angelenkt 3ind9 die zweckmäßig mit Vorspannimg zwischen der Gehäusewandung und dem Gehäuaeltern eingebaut sind.
  2. 2« UmlaufVerdrängerpumpe nach Anspruch 17 dadurch gekennzeichnet, daß die Fördert'lügel (6) die auf am Läufer befestigte Achsen (5) gelagert sind, als Federklammer;! mit gewölbten 3 ehe η kein ausgebildet sind, wobei der KriimErangshalbmesser vorzugsweise wesentlich kleiner ists als der EaIbms33er des trommelförniigen Arbeitsrauines (2),
  3. 3." Umlaufverdriingerpuinpe nach Anspruch 1 und 23 dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Förderflügel (6) durch ihre Eigenfederung, die vorzugsweise durch zusätzliche X?ederklammern (14) verstärkt wird, auf den Läuferachsen (5) befestigt sind»

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