DEP0025992DA - Vorrichtung zur Weg-Zeitmarkierung an Geräten zur Demonstration der Bewegungsgesetze unter Verwedung eines Pendels. - Google Patents

Vorrichtung zur Weg-Zeitmarkierung an Geräten zur Demonstration der Bewegungsgesetze unter Verwedung eines Pendels.

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Publication number
DEP0025992DA
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DE
Germany
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pendulum
brush
strip
writing
writing strip
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Albin Clausthal-Zellerfeld Sprenger
Original Assignee
Fa. Albin Sprenger, Clausthal-Zellerfeld
Publication date

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Description

ja raun schweig, den 2o„12<>1948 Patentanwälte
Diving. Paul Bock
r.-Ing, Helmut Jooß pn A Λ . ^
Braunschweig ' IL ;'"~ ν I V-- f J
Firma Albin S ρ r e η g e r,
Clausthal-Zellerfeld I8 Hinflenburgplatz 7
•'Vorrichtung zur Weg-Zeitmarkierung an Geräten zur Demonstration der lewegungsgesetze unter Verwendung eines Pendels»"
Patentbeschreibung.
Bei d©r Ableitung der Bewegungsgesetze handelt es sich darum, den von einer bestimmten Masse, die durch eine angreifende Kraft beschleunigt wirdj in jeder Zeiteinheit zurückgelegten Weg festzustellen«
Es sind die verschiedensten Ausführungen von Geräten, die die anschauliche Vorführung der Gesetzmäßigkeiten gestatten, bekannte Beispielsweise wird.auf einer ebenen Schienenbahn ein Wagen von bekannter Masse über Schnur und Rolle durch ein kleines Fallgewicht angetrieben oder eine ringförmige Masse (Seifen), Wan Schnüren im Mittelpunkt aufgehängt ist, ebenfalls mit Eilfe von Schnur und Rolle in Drehung versetzte Weitere Ausführungsformen derartiger G-erät-e bestehen aus zwei Massen, die durch eine Schnur verbunden über eine drehbare Bolle hängen und durch ein kleines einseitiges Heber gewicht in Bewegung versetzt vier den·. Die Messung des in jeder Sekunde zurückgelegten Weges wurde bisher vielfach in der Weise vorgenommen, dass man an einem neben der be¥^egten Masse oder einem Heiter auf der Zugschnur angebrachten Maßstab
nach den Sekundenschlägen eines Metronoms die Wege "beobachtete und sich merkte«, Weiter wurde versucht, an der bewegten Masse zusätzlich kleine Pendel anzubringen, die auf einer berußten Leiste oder einer ähnlichen Schreibfläche eine Zeitschreibung vornahmen,, Ss sind auch infebesond-ere für schnellere Bewegungen (freier Tall) mit bekannter Drehzahl rotierende Düsen bekannt geworden, aus denen eine 3?arbflüssigkeit spritzt, die auf dem mit einer Schreibfläche entsprechender Länge versehenen Pallkörper Zeitmarken schreibt«
Diese bekannten Verfahren sind entweder ungenau oder unbequem. Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine sehr genaue, auch in einem großen Hörsaal gut sichtbare Wegzeitmarkierung „
Sie besteht darin, dass von einem Schreibstrei/fen und einem dazugehörigen Schreibgerät, vorteilhaft einem Pinsel, der eine Teil mit der zu beschleunigenden Masse und der andere ^'eil durch ein Pendel bewegt wird, sodass jedet Pendelschwingung eine Markierung auf dem Schreibstreifen ergibt.
Dabei ist es zweckmäßig, dass der Schreibstreifen mittels des Pendels um eine Achse schwingbar ist und au einer Fahrbahn, z«,£» zu einer Schiene parallel liegt, auf der eine Kraft, ζ»Β<, ein Gewicht einen die zu beschleunigende Masse bildenden Wagen zieht, der einen Pinsel in die Schwingbahn des SchreibStreifens hält«
Man kann das neue Gerät aber auch in der Weise ausbilden, dass dex Schreibstreifen durch den Umfang eines
die zu beschleunigende ^asse darstellenden drehbaren
fiades gebildet wird und im Wege eines Pinsels liegt, der an dem Pendel^z*B* an dessen Achse angeordnet ist.
In beiden Fällen ist es vorteilhaft, wenn der Pinsel in der Höhe der Nulllage des Schreibstreifens liegt, die auf dein Streifen noch besonders markiert sein kann,,
Schließlich kann man an dem neuen Gerät eine Arretierung des einen an der Aufzeichnung mitwirkenden Teiles
also entweder des Pinsels oder des Schreihstreifens versehen, die durch das Pendel bei dessen erstem Durchgang
durch die Bulllage aufgehoben wird,,
In der Zeichnung sind zwei als Beispiele dienende
Ausführungsformen der Erfindung dargestellt*
Die Abb.l zeigt eine Ausführungsform, wie sie in Verbindung mit einer Schienenbahn very^endet werden kann»
Auf einer Schiene 1 läuft ein "flagen 2« Dieser wird durch ein Gewicht 3 beschleunigts das mit Hilfe einer Schnur 4 an dem Wagen angreift« Bin Pinsel 5 ist in der Höhe der
!ullage eines Schreibstreifens 6 an dem Wagen befestigt* Der Schreibstreifen |>, der aus weiß lackiertem Blech,
Papi-er bestehen kann, ist durch ©inen Rahmen 7 mit der Achse 8 eines Sekundenpendels 9 verbunden» Der Pendelkörper ist in Schneiden 10 gelagert* Eine Arretierung halt das Pendel in der gestrichelt gezeichneten Aus-
gangslage
gangslage fest«, Der <? ag en wird ebenfalls durch eine Arretiervorrichtung am Anfang der Bahn festgehalten. Diese Arretiervorrichtung wird beim ersten Hulldurchgang des Pendels nach der Auslösung durch eine Nase odgl«, gelöst und der ¥agen startet, während der Pinsel die Anfangsmarke auf dem Schreibstreifen aufzeichnet,, Bei jedem weiteren Hull Durchgang des Pendels wird eine weitere Marke aufgeschriebene .
Eine Ausführungsforra zur Verwendung bei einem üeifenapparat zeigt Abb.2. Ein Reifen 21 ist mit Hilfe von Schnüren 22 an einem drehbaren Kopf 2} aufgehängt= Ein Gewicht 24 versetzt über die zum Teil auf den Drehknopf 23 aufgewickelte Schnur-25 den Eeifen in eine Drehbewegung j nachdem eine Auslösevorrichtung 26 den Reifen freigegeben hat« Bin Sekundenpendel 27 ist mit der Achse 28 in Schneide·!? 29 gelagert» An dieser Achse ist ein Schreibpinsel 5ο befestigt, der die Zeitmarken auf die am umfang des Beifens 21 angebrachte Schreibfläche aufzeichnet» Vor Beginn der Messung wird das Pendel 27 in die gestrichelt gezeichnete- Ausgangsstellung gebracht und dort arretiert· Each der Auslösung löst der Pinsel selbst oder eine daran angebrachte läse die Arretiervorrichtung 26 für den Eeifen und schreibt gleichzeitig die
lullmarke auf* Bei jedem weiteren lulldurchgang des Pinsels wird eine neue Marke aufgeschrieben.

Claims (1)

  1. Patentansprüche»
    I0 Vorrichtung zur Weg-Zeitmarkierung an Geräten zur Demonetration der Bewegungsgesetze unter Verwendung eines Pendels, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Schreibstreifen (6) und einem dazu gehörigen Schreibgerät, vorteilhaft einem Pinsel (5)^ der eine Teil mit der zu beschleunigenden Masse (2) und der andere Teil durch ein Pendel (9) bev^egt wird, sodass jedeSf Pendelschwingung eine Markierung auf dem Schreibstreifen (6) ergibt.
    2 β Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibstreifen (6) mittels des Pendels (9) um eine Achse (8) schwingbar ist und zu einer Fahrbahn, z.B. zu einer Schiene (1) parallel liegt, auf der eine Kraft, z.B. ein Gewicht (3) einen die zu beschleunigende Masse bildenden Wagen (2) zieht, der einen Pinsel (5) in die Schwingbahn des Schreibstreifens (6) hält»
    3 ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibstreifen (21) durch den umfang eines die zu beschleunigende Masse darstellenden drehbaren Rades gebildet wird und im Wege eines Pinsels (30) liegt, der en den Pendel (27), ζβΒβ an dessen Achse (28) angeordnet ist.
    4ο Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch feekennzeichnet, dass der Pinsel (5 bzw.30) in der Höhe dex !ullage des Schreibstreifens (6 bzw.21) liegt, die auf dem Streifen noch besonders markiert sein kann.
    5o Vorrichtung nach. Anspruch 1/2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Arretierung des einen an der Aufzeichnung mitwirkenden Seiles, also entweaex des Pinsels (5) oder des Schreibstreifens (21), die durch das Pendel (9 bzw.27) bei dessen ersten Durchgang durch die Nullage aufgehoben wird.
    (Dr aJooJB Patentanw

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