DEP0025946DA - Breitbandverstärker, insbesondere für den Tonfrequenzbereich. - Google Patents
Breitbandverstärker, insbesondere für den Tonfrequenzbereich.Info
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Description
i-Ilisen Apparatetau- Gesellschaft m.b.H. - lensahn / Ostiaolstein
Breitbandverstärker. Insbesondere für den ionfrequenzbereich,.
uie Lnindurig, Deorii'it einen Breitbandverstärker insbesondere lür den Tonfrey.uenzbereich mit Gegenkopplung über
v.'enigs bens zwei btuxen und Abnaiiine der Gegenkopplung, von einer 3ekundärwiGkluiig des Au^an^subertra^ers der letzten
Verstäncersuufe unter Zuführung der passend unterteilten 6egenkopplun£sspannung auf das oteuergitter oder die Kathode
einer der Yorröhren.
Die mictels einer Geeenkoxplung erzieiteren Vorteile sind bekanntlich Herabsetzung des Klirrfaktors, linearisierung
des Frequenzganges, Verringerung dts geiährlichen opannungsans tieges am Ausgangsübertrager bei Leerlauf, IJnempfindlichkeit
gegen Schwankungen der Speisespannung. Ferner
ist es "bekannt, dass durch eine Gegenkopplung über mehrere Stufen in einem Zuge zusätzliche Vorteile erzielt werden
können, z.B. stärkere Verminderung des Klirrfaktors und bessere Dynamik treue "bei AB- Verstärkern. Demgemäss sind zahlreiche
Anordnungen zur Gegenkopplung benannt geworden, darunter auch solche, "bei denen die Gebenkcpplungsspaunung
ähnlich wie "bei der vorliegenden Erlindung v^n einer Sekundärwicklung des Ausoanosüber tracers der letzten ütufe abgenommen
unu passend unterteile dem Steuergitter oder der Kathode einer der Vorröhren zugeführt wird.
Bei den bisher bekannten Anordnungen der letzten Art ist jedoch die Kopplung zwischen Vorstufe und Endstufe eine
RC- Kopplung, bestehend aus Anodenwiderstand, Koppelkondensator } hochohmigem Gitterableitungswiderscand, der im allgemeinen
einen Widersuandswert von mehreren hunderttausend Ohm hat. is isu nun besonders bei steilen EndrShren hoher leistung
nachteilig, in vielen Fällen socar unmöglich, hohe Gitterwiderstände zu verwenden, da derartige Röhren dami leicht
zuxolge "Durchstossens" zerstört werden, vor allem bei verschlechtertem Vakuum und thermischer Gitteremission. 3fur
durch Herabsetzung des ohmschen Widerstandes der Gitterableitung auf wenige tausend Ohm ist diese Gefahr zu vermeiden.
Bei Anwendung der reinen RG- Kopplung verbietet sich dies jedoch wegen des Verstärkunfasverlustes. Zweckmässig ist
es, eine Gitterableitungsdrossel oder einen Zwischenübertreger zu verwenden. In diesem Falle kann bei ausreichender Verstärkung
die Gefahr des "Durchstossens" vermieden werden.
Es ist nun "bisher nicht gelungen, in derartigen Schalxun^en eine über zwei oder mehr Stufen in einem Zuge wirkende,
ausreichende Gegenkopplung stabil zu machen, v^eil es schwierig ist, bei einer über zwei induktive Kopplungen wirkende
Gegenkopplung die Selbsterregung bei tiefen Frequenzen uni besonders bei nahezu' leerlaufendem Ausgangsübertrager
zu vermeiden. Die Phasendrehung einer induktiv belasteten -Röhrenstufe nähert sich mit sinkender Frequenz nämlich mehr
und mehr 90° , aiso bei zwei ötuien 180°, was bei ausreichender Verstärkung zur Selbsterregung führt. DemgemSss war man
bisher gezwungen, die Gefahr des Durchs tossens in Kauf zu nehmen oder auf die Vorteile der Gegenkopplung über mehrere
Stuxen zu verzichten.
Erst durch die vorliegende Erfindung wird erreicht, dass man bei Benutzung einer Gitterableitdrossel bsw„ eines
Zwischenübertragers vor der Endstufe und zwar bei völliger Sicherheit geLen das oben erwähnte "Durchstossen" bei fecst
beliebigen Röhren gleichzeitig eine stabile und ausreichende Gegenkopplung von einer Sekundärwicklung des Ausgangsübertragers
über zwei oder mehr Stufen nach vorn führen und damit alle Vorteile der Gegenkopplung ausnutzen kann.
Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch eine passende Be dampfun& der aus einer Droosel oder einem 'Urans format or bestehenden,
im Gitter- Kathodenkreis der kapazitiv an den Anodenwidersfcand der Vorröhre angekoppelben Endstufe angeordneten
Zwischenkopplung mittels eines zur Drossel bzw. Transformator parallel geschalteten festen, rein ohmschen Widerstandes.
G-emäss einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt, bei einem "bestimmt gewählten G-egenkopplungsverhSltnis die Bemessung des
zur kapazitiven Ankopplung des Gitxerkreises der Endstufe an den Anodenwiderscand der Vorröhre dienenden Kopplungskondensators
und der im Gitterkreis der Endröhre liegenden, aus Drossel bzw. Transformator mit parallel geschalte tem ohmschen
Widers cand bestehenden jtil—Kombination in der Weise, dass bei Belastung des Ausgangs cransior.nators der Endstufe mit dem
höciisten in Betracht kommenden Widerstand, gegebenenfalls auch bei Lberlauf dieses Ausaangstransl'ormators keine Selbsterregung
eintritt.
Bei der Anschaltung des Geoenk0}plungskreises an die Ause.antjSseite
des Aus^an&stransformaxors ist auf die richtige Polung zu achten, damit die erforderlichen Phasenbeziehungen
gewahrt werden.
Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise sind in der Zeichnung zwei vereinfachte Schaltbilder als Ausführungsbeispiele
des Erfindungsge^enstandes unter Verwendung von Dreielektrcdenröhren bei einer Gegenkopplung über zwei YerstärkersDufen
öezeiet. Es sei jedoch ausdrücklich bemerkt, dass die vorstehenden und nachfolgenden Ausführungen auch bei einer
Gegenkopplung über mehr als zv^ei Souien sinngemäss Geltung besitzen, Auen öelten diese vorstehenden und nachfolgenden Ausführungen
in gleicher Weise für direkt oder indirekt geneizte Drei- oder Mehrelektrodenröhren. In der Zeichnung bedeuten:
Pig. 1 . . . . ein Schaltbild der erfindungsgemessen
Anordnung bei einem Eintaktverstärker,
fig. Z . . . . ein Schaltbild der Erfindung für einen Gegentaktverstärker,
Pig. 3 ... 0 eine Frequenzkurve.
In figur 1 ist ein Schaltbild der eriindungsgemässen Anordnung gegeben, bei der zwiscnen der Endröhre E und der Vorröhre V1
eine an sich bekannte, den ohmschen Widerstand 1 auiweisende Ge0enkoppiun6 vorgeseiien ist, die einerseits an einen Pol der
Ausgangsseite des Ausgan<j,sübertraöers 3 und ^miererseits an den
Ka^hodenkreis der Voz-röhre V* angescxial bet ist. Statt an den Katliodenkreis kaun diese G^enkop^lung auch an den Gitterkreis
der Röhre V an0eschlossen wenden, wobei unter Berücksiciitigung der erforderlicnen Phasenbeziehungen der Anschluss an den Aus6angstransformator
3 uragepolt werden muss. Die Röhre V^ ist über den Anodenwiderstand ;d und den Kopplungskondensator C mit dem Steueroiiter
der EndrShre E in üblicher Weise gekoppelt. Die induktive, aus am Steuergitter und an der Kathode der Höhre E angeschalteten
Drossel L bestehende Zwiseinkopplung ist erfindungsgemäss durch den parallel gescnalceten kleinen Widerstand E entsprechend bedampft.
Wir j. nun gemäss der Er rindung der Kopj lungskondensator C entsprechend klein gewählt, so linaet ein Wegdrehen der Phase der
zu verstärkenden, über die Ein^an^sklemmen 5, 6 zu^eführten Miederfrequenz aus der kritiscnen Lage statt, sodass eine Selbsterregung
des Veistärkers nicht eintreiben kann. Oime diese eriindungsgemässe Ivlassnahtne viürden diese Phasenbeziehungen derart sein
dass insbesondere bei tiefen Frequenzen eine Selbsterregung des Verstärkers zwangsläufig eintreten müsste. Daher war es bisher
kaum möglich, einwandfrei arbeiten Ie Verstärker mit Gegenkopplung über wenigstens zwei Stufen zu schauen, ohne dass die Gefahr der
Selbsterregung des Verstärkers bestand. Gleichzeitig wird durch diese Massnahme, wie aus Fi^ur 3 klar hervoecehx eiae wesentliche
Verbesserung dos frequenzganges des Verstärkers erzielt. -Janach werden alle Frequenzen zwischen 30 - llüüv) Hertz angenähert
linear verstärkt, während ohne diese Massnahmen ein gleich guter Frequenzgang nur innerhalb eines Frequenzbereiches zwiscnen
60-7 OUO Hertz erzielbar ist.
In Fi6ur Z is C die erfindungstoemSsse Anordnung in ihrer
Anwendung aui einen Gegentaktverstärker gezeigt, bei der ebenfalls zwischen den in Geöentakt geschalteten Bndröhren E,, und
E£ und der Vorröhre V^ eine an sich bekannte, den ohmschen Widerstand 1 aufweisende Gegenkopplung vorgesehen ist, die einerseits
an einen Pol der Aus^angsseite des Ausgangstransfοrmators 3 und andererseits an den Kathoden— bzw. Gitterkreis der
Vorröhre V1 angeschaltet ist. Wie in der in Figur 1 angegebenen Schaltung ist die Röhre Vj_ über den ünodenwiderstand 2 und den
Kopplungskondensator G mit dem Steuergitter aer Röhre E direkt und gleichzeitio in GeDenlakt über die als Autotransformator
zu betrachtende,·aus den Drosseln L^ und L^ bestehende Zwischen— kopplung mit dem Sleuergitter der Ge0 en takt rohre Er. gekoppelt.
Beide Drosseln 1 und L0 sind in analoger Weise wie bei der
Jl iC/
Schal bung nach Figur 1 durch die gleich grossen, rein ohmschen Widerstände R_ bzw* Rp entsprechend bedampft.
Diese Widerstände, und zwar in Figur 1 und R^ bzw= Hg gemass Figur 2, besitzen einen Widerstandswert von je einigen
Kiloohm, während normalerweise diese Widerstände als Gitter-ableitwiderstände einen Widerstandswert von mehreren Megohm aufweisen
müssten. Die Drossel L. liegt swischen Steuergitter und Kathode der Endröhre E^, während die Drossel I^ zwischen Steuergitter
und Kathode der in Gegentakt geschalteten Endrohre Ep lie^t. Durch entsprechende Bemessung des Kopplungskondensators C
und der beiden Bedämpfungswiderstände R. una Rp findet, wie
bereits in der Erläuterung zu Figur 1 gesagt, eine Wegdrehung
der Phase der zu verstärkenden, über die Eingengsklemmen 5, 6 zugeführten Niederfrequenz aus der kritischen Lage statt,
sodass eine Selbsterregung des Verstärkers nicht mehr eintreten kann.
Darüber hinaus wird durch die erfindungsgemässe Anordnung "bei im AB- Betrieb betriebenen Ge ^, en takt ve rs tärkern die
hierbei aultretende sor;en. Dynam !kompression wesentlich abgeschwächt.
Claims (1)
- I © u β γ
Patentanspruchess a 3Ä5ssa=ais=K:Br«itbandverstärker, insbesondere far ten ait Gegenkopplung Über wenigstens sw©! Stufen und Abnahm© der GegeiÄopplungsspeimiing fön einer Setemdirtrloklung des Äusgangstfber tragers der let ζ ten ferstßrkeretuf© nut er Znftiferwag der passend unterteilten Segenfeopplua^apaanung auf das Steuergitter oder die Kathode einer der forrötoen*f .dass Im ^itter-fathodenkreis deran aen Anodenwiderstiwid (2) der Vorröhre (f\)"InÄTerstärker^hre (I) ©ta© Drossel (L "bzw, L, und Lg) mit feste« Parallelwiderstand (S "bzw* H^ und H«) angeordnet ist wnd toes "bei einem "bestisast gewählten tegenfcoppltmgaverMltnis die Bemessung des eut tiapasitifen Kopplung der Torröhre (T^) mJ,t der Indrölir® (I "bm* S^ und Ig) dienend« loppluxigekondansatops (O) «ad der im Gitterkreis der !ndröbre liegenden RIHEoah!nation in der false erfolgt^ dass bei Belastung des AusgangeSbertrageze der Indatuf® (5) mit dem höohat« in B®tifiÄ©ttt m slehe&dea Widerstand« gegebenenfalls auon bei Leerlauf des Ausgangsübertrager« (S) der Endstufe (B) keiee Selbsterregung eintritt«
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