DEP0025612DA - Kreiselpumpe für dicke Flüssigkeiten, insbesondere Jauche - Google Patents

Kreiselpumpe für dicke Flüssigkeiten, insbesondere Jauche

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DEP0025612DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Eugen Dipl.-Ing. Bühler
Original Assignee
Bühler, Eugen, Dipl.-Ing., Burtenbach
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe für dicke Flüssigkeiten, insbesondere Jauche, mit einer Rücklauföffnung zum Aufrühren der Flüssigkeit, in die die Pumpe eingesetzt ist. Diese Rücklauföffnung hat man bisher an einer Seitenwand des Pumpengehäuses angeordnet und durch Flachschieber, Drehschieber oder Klappen verschlossen oder geöffnet, teilweise in Wechselwirkung zur Steigleitungsöffnung derart, dass bei geöffneter Rücklauföffnung gleichzeitig die Steigleitungsöffnung verschlossen wurde und umgekehrt, wobei auch Zwischenstellungen möglich sind, um die Förderleistung zu regeln. Der seitliche Rücklauf hat aber eine so starke Aufrührung der Flüssigkeit zur Folge, dass auch ihre Oberfläche in Wirbelung gerät, was bei Jauche z.B. unerwünscht ist, da dadurch die auf ihrer Oberfläche befindliche Haut zerstört wird, die den wertvollen Stickstoffgehalt der Jauche eingeschlossen hält. Deshalb hat man auch schon einen nach unten gerichteten Rücklauf verwendet, der diesen Nachteil nicht hat. Dies wird aber bei der bekannten Ausführung durch eine in der Steigleitung angeordnete Abzweigung mit besonderer Rücklaufleitung erzielt, was die Pumpe sehr verteuert.
Mit der Erfindung soll demgegenüber eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung erzielt werden, da der Preis für den Absatz derartiger Pumpen von sehr grosser Bedeutung ist. Selbst der Preis für die eingangs erwähnten Pumpen mit Schieber und Klappen kann mit den Mitteln der Erfindung unterschritten werden. Der neue Vorschlag geht dahin, die Rücklauföffnung im Boden des Pumpengehäuses anzuordnen. Eine Wechselwirkung des Verschlussorganes zur Steigleitungsöffnung lässt sich gemäss der Erfindung dadurch herstellen, dass sich die Rücklauföffnung unterhalb der Steigleitungsöffnung befindet. Das Verschlussorgan ist mit einem, zweckmässig sich über etwa zwei Drittel eines Kreisumfanges erstreckenden Kragen in der Gehäusewand und der Steigleitung geführt. Diese Führung ist so einfach und sicher, dass sie keinerlei Bearbeitung der roh gegossenen Teile bedarf. Um in der Strömungsrichtung keinerlei zu Verstopfungen Anlass gebende Widerstände zu haben, liegt die das Verschlussorgan betätigende Stange an der Innenwand des Gehäuses, zweckmässig an der Übergangsstelle von dem Drehflügelraum zum Steigleitungsstutzen. Dadurch kommt gleichzeitig die Betätigungsstange zwischen der Steigleitung und der Antriebswelle zu liegen, wo sie beim Transport geschützt liegt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Boden des Pumpengehäuses einen über die Seitenwand seitlich vorstehenden Kragen besitzt, wodurch der Rücklauf verstärkt in eine sich über den Boden der Jauchegrube hinziehende seitliche Verteilung gerichtet wird und sich die Aufrührung nicht bis auf die Oberflächenhaut auswirkt. Um trotzt dieses Kragens keine Verteuerung des Gussstückes zu bekommen, besteht das Pumpengehäuse gemäss der Erfindung aus einem den Boden und die Seitenwände enthaltenden Teil und einem davon getrennten Deckel. Dadurch wird es möglich, das Gehäuse maschinell zu formen, was bei allen bisher bekannten Gehäusen nicht möglich war, da sie aus einem einzigen Stück gegossen sind. Dieses Mittel der Erfindung führt also zu einer weiteren erheblichen Verbilligung, insbesondere bei Massenherstellung. Natürlich muss der Deckel dicht auf dem anderen Gehäuseteil anliegen, was wegen der möglichen Verziehungen nach dem Guss eine spanabhebende Nachbearbeitung nötig machen könnte, die die erzielbare Verbilligung wieder aufheben würde. Diese Schwierigkeit wird deshalb in Weiterverfolgung des Erfindungsgedankens dadurch ausgeräumt, dass der Deckel einen die Seitenwände umfassenden Kragen besitzt. Schliesslich kann eine gute Abdichtung noch durch kräftiges Anziehen der Deckelschrauben sichergestellt werden, wofür der Deckel mit dem Bodenkragen durch Zuganker verschraubt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Abb. 1 einen Aufriss im Schnitt
Abb. 2 einen Grundriss.
Auf der auf dem Grubenboden liegenden Grundplatte 1 steht auf den Füssen 2 das Pumpengehäuse mit seinem Boden 3 und Seitenwänden 4. Der Deckel 5 besitzt einen rundherum laufenden Kragen 6, der Boden 3 einen Kragen 7. Vier Zuganker 8 verspannen den Deckel 5 mit diesem Kragen 7. Die Pumpe besitzt in bekannter Weise einen Drehflügel 9 mit Antriebswelle 10, eine Steigleitung 11 und eine Stange 12. Diese ist zu einem Haken 13 abgekröpft, der in eine Bohrung des Tellers 14 ragt, dessen Kragen 15, wie insbesondere Abb. 2 erkennen lässt, die Hälfte eines Kreisumfanges ausfüllt und sich an dem entsprechend geformten Teil der Seitenwand 4 bzw. in der Steigleitung 11 führt. In völlig angehobenem Zustand verschliesst der Teller 14 die Steigleitung 11 und lässt die durch die Oeffnung 16 eindringende Flüssigkeit durch die Rücklauföffnung 17 nach unten zurückströmen. In völlig abgesenkter Stellung verschliesst der Teller 14 die Rücklauföffnung 17 und lässt die volle Förderleistung zu. In Zwischenstellungen, in denen die Stange 12 an einer an der Steigleitung 11 angebrachten Schelle gehalten werden kann, kann diese entsprechend vermindert werden.

Claims (8)

1) Kreiselpumpe für dicke Flüssigkeiten, insbesondere Jauche, mit einer Rücklauföffnung zum Aufrühren der Flüssigkeit, in die die Pumpe eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rücklauföffnung im Boden des Pumpengehäuses befindet.
2) Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rücklauföffnung unterhalb der Steigleitungsöffnung befindet.
3) Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussorgan mit einem, zweckmässig sich über etwa die Hälfte eines Kreisumfanges erstreckenden Kragen in der Gehäusewand und der Steigleitung geführt ist.
4) Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die das Verschlussorgan betätigende Stange an der Innenwand des Gehäuses liegt, zweckmässig an der Uebergangsstelle von dem Drehflügelraum zum Steigleitungsstutzen.
5) Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Pumpengehäuses einen über die Seitenwand seitlich vorstehenden Kragen besitzt.
6) Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse aus einem den Boden und die Seitenwände enthaltenden Teil und einem davon getrennten Deckel besteht.
7) Pumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel einen die Seitenwände umfassenden Kragen besitzt.
8) Pumpe nach Anspruch 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mit dem Bodenkragen durch Zuganker verschraubt ist.

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