DEP0025401DA - Verfahren umd Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von stangförmigen Teigwaren wie Spaghetti, Makkaroni u. dgl. - Google Patents

Verfahren umd Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von stangförmigen Teigwaren wie Spaghetti, Makkaroni u. dgl.

Info

Publication number
DEP0025401DA
DEP0025401DA DEP0025401DA DE P0025401D A DEP0025401D A DE P0025401DA DE P0025401D A DEP0025401D A DE P0025401DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dough
strands
drying
macaroni
spaghetti
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob Hamburg Zwick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Patentanwalt
!-Ing
■"Duisbut 0
fHindenburgsir. 72
* P 25 401 V-62a 8, Dezember 1949
Jacob Zwick in Hamburg
(tet?ier/fiae&
Verfahren und Vorrichtung zum^TrcTcknen von strangförmigen Teigwaren, wie Spaghetti, Mak karoni us dgl„
Strangförmige Teigwaren, wie Spaghetti, Makkaroni u. dgl.j wurden bisher erst nach dem Abschneiden der aus der Presse austretenden Teigstränge auf Längen von höchstens 1-2 m.getrocknet. Die abgeschnittenen Teigstränge wurdenjvon Hand oder auch maschinell entweder in Behältnisse wie Kassetten, Trommeln o. dgl. gelegt oder auf Stäbe gehängt und sodann in besonderen Trocknungskanälen oder -kammern dxirch mäßig warme,, strömende Luft getrocknet, ohne
r— dem Trocknungsgut sons.tige Wärme zuzuführen. Die Trocknung
der abgeschnittenen kurzen Teigstränge dauert viele Stunden und erfordert großev Räume und Trocknungsvorrichtungen, unhygienische Handarbeit und viele Arbeitskräfte, iüe Erfindun-g^e^^ifilr exnyTerf'ahren uHd—
. -tung-en zur ^Trocknung- von'Bträngförmigen1 ^eigwa-ren,: '^w^l'ülfeTglgenub'er den bisher ü'blichen Trocknungsar/ten für derartige TeigwarelTv'wesentliche Vorteile ersieltJ#^rarenai ÄhTtMiiwe Each=.-3d>effl- ;-®@w«K^¥-erfahren------w-e--3?€len''=.4ie..-s.tr.angförmi@en-----i&edgwa-
ren SEf-iad-uagsgemäß immittelbar nach dem A^istritt ■ aus der Presse-.ge trocknet und erst- dann- -abgese-hnit ten. DieTeigstränge passieren also nach dem Austritt aus dem Pressenzunächst die Troeknungsvorrichtung, bevor sie abge-
2of&&//<&memf schnitten werden und werden daherjschon während ihres Vorfhj z,f/'schubes kontinuierlich getrocknet. Die Teigetränge werden Cvtf α ώ k\ ii fr ^^-ren^- ^er Trocknung zweckmäßig nicht nur von Luft bestri-(,riefetS chen, sondern zusätzlich erwärmt. Durch dieses a?e«e Trocknungsverfahren für strangförmige Teigwaren werden zahlreiche Vorteile erzielt: Die Trocknung wird gegenüber der bisher erforderlichen Trocknungsdauer wesentlich abgekürzt, die zur Trocknung erforderlichen Einrichtungen werden erheblich vereinfacht, zumal besondere Vorrichtungen und Arbeitsgänge zum Transport in und durch die Trockenvorrichtung . wegfallen, %s- ist keinerlei Handarbeit erforderlich, vean Arbeitskräf te/werdeiT) gespart
Die Trocknungsvorrichtung, welche von den Teigsträngen nach ihrem Austritt aus der Presse kontinuierlich entsprechend ihrem Vorschub durchlaufen wi d, kann in der verschiedensten //eise ausgebildet sein. So kanr^.B.' eine beheizte Kammer mit Luftzuführung und Luftabführung an die Presse angeschlossen sein, in welcher die Teigstränge bei ihrem Durchgang in frei hängender Lage kontinuierlich getrocknet werden. Teigstränge wie Spaghetti, Makkaroni o, dgl.5 die mit einer bestimmten Geschwindigkeit aus dem Pressenkopf austreten, können jedoch wegen der Gefahr unerwünschten Streckens oder Abreißens schwer für die diejenige, wenn auch relativ nur kurze Zeit frei hängend gehalten werden, die zur Trocknung der Teigstränge nach dem-H?e*ee3! Verfahren erforderlich ist. Die Teigstränge werden daher während des Trocknens vorzugsweise getragen und geführt» Hierzu dient eine in der Neigung zweckmäßig verstellbare Schrägführung, deren Länge u.a. von der Trο ckntmgsdauer !abhängt,? und von der Vorschubgeschwindigkeit der Teigstränge^"Die Lan .pe der Schrägführung ist zweckmäßig so zu wählen, daß anjihrem unteren Ende die Teigsträ.nge jeweils fertig getrocknet sind, so daß sie dann nur noch auf die handelsüblichen Längen geschnitten bzw. abgebrochen zu werden brauchen.
Die Zuführung von Wärme zu den Teigsträngen während des Trocknens erfolgt zweckmäßig dadurch, daß die Schrägführung, auf der die Teigstränge gleiten, beheizt wird. Die Schrägführung ist außerdem zu ummanteln und der Mantel mit Luftzuführung und Luftabführung zu versehen und an den Pressenkopf möglichst luftdicht anzuschließen, damit die Luft zur Aufnahme der aus den Teigsträngen verdampfenden Feuchtigkeit in der jeweils gewünschten Weise geführt und geregelt werden kann. Vorzugsweise wird die Luft, z.B. Raumluft oder Außenluft, nahe dem Pressenkopf eingeblasen und im Gleichstrom zu der Bewegung der Teigstränge über diese zum unteren Ende der Schrägfläche geführt; es kann aber auch zumal bei hohlen Teigsträngen, wie Makkaroni, Vakuum angewendet werden.
£lsss3re*töer Erfindung/gÄfeee—^^aer Zeichnung AUsführungsbeispiele^von Vorrichtungen zur
Durchführung des »e^e* Verfahren^sch.em.atisch veranschaulicht*. Es zeigt:
Pig. 1 eine Trocknungsvorrichtung für strangförmige
- 3 Teigwaren mit zwei Schrägführungen im Längsschnitt,
Pig. 2 eine Trocknungsvorrichtung mit rotierender Trommel imd Rohren zur Einzelführung der Teigstränge,
Pig. 3 ein Führungsrohr der Pig. 2 mit hohlem Teigstrang in größerein Maßstab im Querschnitt?
Pig, 4 einen Querschnitt entsprechend Pig, 3» jedoch mit einem vollen Teigstrang,
Pig. 5 einen Querschnitt diirch eine Trockenvorrichtung mit zwei Schrägführungen gemäß Linien A-B in Pig. I und 6,
Pig. 6 eine Trockenvorrichtung ähnlich Fig. 1, jedoch mit Einrichtung zur Vakuumanwendung vor allem für hohle Teigstränge,
Bei allen dargestellten Vorrichtungen werden die zu trocknenden Teigstränge unmittelbar oder kurz nach dem Austreten aus dem Pressenkopf 1 und vor ihrem Abschneiden kontinuierlich getrocknet und während des Trocknungsvorganges auf Schrägflächen geführt. In Pig. 1 sind im Pressenkopf 1 zwei Reihen von Düsen und für die aus diesen austretenden zwei Reihen von ■ Teigsträngen entsprechend zwei Schrägflächen 3 übereinander angeordnet. Zur Einzelführung der Teigstränge 2, und zwar sowohl in Pig. 1, als auch in Pig. 5 und 6, haben die Schrägflächen 3 Hinnen 4? die natürlich aber auch durch Einzelführungen beliebig anderer Art ersetzt aein können. Die Rinnen 4 sind zweckmäßig poliert und/oder mit Wachs, OeI o. dgl. imprägniert, um das Gleiten der Teigstränge 2 zu ve3:bessern und ein Ankleben mit Sicherheit zu verhindern. Auch kann zum gleichen Z-weck eine Vorrichtung zur Vibration der Schrägflächen oder auch der Teigstränge während ihres kontinuierlichen Vorschubes vorgesehen sein.
Die beiden Schrägführungen 3? deren Neigung zweckmäßig verstellbar ist, sind zu einer Einheit verbunden und mit einem Mantel 5 möglichst luftdicht an den Pressenkopf 1 angeschlossen. Zwecks Zuführung von Wärme zu den 'Teigsträngen 2 sind, nach Pig. 1, 5 und 6 Kammern 6 mit Anschlüssen 7 zur Zuführung und Ableitung von Dampf vorgesehen, der die Schrägführungen 3 beheizt. Die aus den Teigsträngen 2 während ihres Abwärtsgleitens auf den Schrägführungen. 3 austretende bzw«, verdampfende Feuchtigkeit wird von Luft aufgenommen, die nahe dem Pressenkopf 1 bei 8 eingeblasen wird, die Teigstränge 2 im. Gleichstrom mit deren Vorschubrichtung bestreicht "ixnd am unteren Ende der Schrägführungen 3 austritt,,
— 4 —■
Damit die Luft die Teigstränge 2 stellenweise allseitig umspült, können die Schrägflächen 3 bzw. ihre Einzelführungen 4 gestuft sein oder sonstige Unebenheiten aufweisen, welche die Teigstränge stellenweise von ihrer Unterlage abheben. Bei richtiger Abstimmung der Länge und Neigung der Schrägführungen 3? derVorSchubgeschwindigkeit der Teigstränge 2 und der Zuführung, Abführung und Art der Schwadenabführungsluft sowie der Beheizung der Schrägführungen 3 sind die Teigstränge 2 jeweils bei Erreichung des unteren Endes der Schrägführungen 3 fertig getrocknet und von hoher Qualität. Sie werden dann auf die handelsüblichen Längen geschnitten oder gebrochen und gegebenenfalls zum Schutz gegen unerwünschte laclitrocknung gekühlt. Durch Linien 9 in Fig. 1 und 2 sind beliebige Fördervorrichtungen zum kontinuierlichen oder absatzweisen. Transport der fertig getrockneten Teigstränge 2 zu Sammelbehältern o. dgl. schematisch angedeutet»
Natürlich können je nach der Ausführung des Pressenkop-fes 1 auch mehr als zwei Schrägführungen 3 oder deren auch nur eine vorgesehen sein.
In Fig. 2 dienen zur linzelführung der Teigstränge 2 während des Trocknens Rohre 10, die ortsfest in einer rotierenden Trommel 11 angeordnet sind. Bei einer solchen Ausbildung der Trocknungsvorrichtung wird der Pressenkopf 1 synchron mit der Trommel 11 gedreht, während die Schnecke 12 der Presse undrehbar ausgebildet sein kann. Die aus dem Pressenkopf 1 austretenden Teigstränge 2 laufen durch die in entsprechender Zahl und Anordnung vorgesehenen Längsrohre 10 der rotierenden Trommel 11. Diepchwadenabführungsluft wird am oberen Trommelende bei 13 zugeführt, durchströmt die Rohre 10 und umspült dabei allseitig die Teigstränge 2, die bei der Drehung der Trommel ständig ihre Anlagelinie an der Rohrwandung ändern. Auch bei Ausführung der Trocknungsvorrichtung nach Fig. 2 bis 4 wird den Teigsträngen während des Durchganges durch die Trommel Wärme zugeführt, und zwar dadurch, daß in die Trommel 11 durch Leitung 14 Dampf strömt, der die Piohre 10 mit den in ihnen gleitenden Teigsträngen umspülte
Die Beheizung der Schrägführungen 3 bzw, 10 kann bei allen Ausführungen von Vorrichtungen zurjDurchführung des neuen Strang-Trocknungsverfahrens statt durch Dampf auch auf belie-
_ 5 —
"big andere Seise erfolgen.
Diejlrocknungsvorrichtung nach "U1Ig0 6' stimmt in der Ausbildung der Schrägführungen 3 für die zu trocknenden Teigstränge 2 mit iig. 1 überein. Unterschiedlich ist, daß die Vorrichtung nach Fig. 6 als Vakuum-Trocknungsvorrichtung insbesondere für hohle Teigstränge wie Makkaroni o. dgl. ausgebildet ist, um eine sichere Abführung der Schwaden auch aus dem zentralen Kanal der Teigstränge zu gewährleisten. An das untere Ende der dampfbeheizten Schrägführungen 3 ist eine kanalartige Führung 15 luftdicht angeschlossen, welche Anschlüsse 16 für eine nicht dargestellte Vakuumpunpe und zwei Schleusen 17 aufweist. Im oberen Ende dieses Kanals 15 ist eine bei dem gezeichneten Ausführur: gsbei spiel aus einem schwingbar gelagerten Messer 18 bestehende Abschneidvorrichtung angeordnet. Von dem Antrieb 19 der Schwinghebel 20 des Messers 18 ist der Antrieb für die Schleusen 17 derart abgeleitet, daß sich die Schleusen im richtigen Rhythmus in Abhängigkeit von der Schwingbewegung des bei jedem Hub die Teigstränge 2 abschneidenden Messers abwechselnd öffnen und schließen. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Schleusen 17 hahnkükenartig ausgebildet, und ihre absatzweise Drehung erfolgt durch -fiaa—hs^h, Malteserkreuzgetriebe 21,22 in Abhängigkeit von dem Schwingantrieb des Messers 18. Die von dem Messer 18 jeweils abgeschnittenen und nun in der Führung 15 absatzweise gleitenden Abschnitte der Teigstränge sind auf ihrem weiteren Weg in der Führung 15, die gegebenenfalls auch beheizt ist, nicht dargestellt. Nach Durchgang durch die untere Schleuse 17 gelagen die fertig getrpckneten Teigstränge nach Fig. 6 in Behälter 23 > die z.B. auf einem dem stoßweisen Austritt des getrockneten Gutes entsprechend absatzweise angetriebenen Förderband 24 &t—ä*gl. angeordnet sind«,

Claims (1)

  1. I* ^osCii".s?QS sam
    '.,its cX*iOia -·1?,^';^ρ ·5θ2? „"EOCico fCTtIc; /j «σσ& tics
    i f?cf> ^
    ε" ei? Tfji^ntx"4 ^
    ίro ol3t?i :
    oifto
    ÜQ?tsQk ^
    oIsicq 9e
    O'«fi*
    t -Icι ^ :so")-;jcii?
    r;ca
    cc?^ca r-oioiract» cla.J ttio ^cL.;!*";/.«?^!!^ M

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1122033B (de) Verfahren zur Minderung der Laengenaenderung von Kordfaeden
DE1953915A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Konzentrieren einer Loesung oder Aufschlaemmung oder zum Gewinnen von Trockensubstanz daraus
DEP0025401DA (de) Verfahren umd Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von stangförmigen Teigwaren wie Spaghetti, Makkaroni u. dgl.
DE816078C (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von strangfoermigen Teigwaren, wie Spaghetti, Makkaroni u. dgl.
DE1610938C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum mehrfarbigen Einfärben von laufendem strangförmigem Textilgut
DE2713046C2 (de) Verfahren zum Veredeln einer Web- oder Strickware
DE1496063C3 (de) Vorrichtung zum Erzeugen eines fest haftenden Überzugs aus Metalloxid auf der Oberfläche frisch ausgeformter Glasgegenstände
DE897978C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen strangfoermiger Teigwaren u. dgl.
DE559863C (de) Verfahren zur Behandlung von Kaese
DE2555929C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen dünner Teigschichten
DE811160C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Hutstumpen
DE908392C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von UEberzuegen
DE897985C (de) Behaengevorrichtung fuer lange Teigwaren
DE353460C (de) Vorrichtung zum Temperieren von auf Foerderbaendern o. dgl. fortbewegten Massen, insbesondere Schokoladeformen
DE2336874A1 (de) Verteil- und ausgabevorrichtung fuer fluessiges, dampf- oder gasfoermiges fluidum
DE492409C (de) Vorrichtung zum Zusammenkleben der Faeden alter und neuer Webketten
DE1236900B (de) Vorrichtung zum Herstellen von metallischen UEberzuegen auf plattenfoermigen Koerpern oder Werkstuecktraegern durch Vakuum-Aufdampfen
DE680533C (de) Vorrichtung zum Behandeln von Textilwaren, insbesondere Struempfen, auf Formen
DE538971C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schliessen der Kanalmuendungen von Hohlstrangformlingen
DE496431C (de) Verfahren und Einrichtung zur mechanischen Entleerung von Superphosphatkammern
CH321434A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung nicht textiler Gebilde aus Stapelfasern
DE557083C (de) Vorrichtung zur Formgebung plastischer keramischer Massen
DE659715C (de) Verfahren zur Herstellung von mit ofentrocknenden OEllacken getraenkten Isolierschlaeuchen
DE1657228C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Bandtabak
DE903923C (de) Vorrichtung zum spannungsfreien Trocknen von Textilgut