DEP0025373DA - Ausschaltvorrichtung für Strickmaschinen - Google Patents
Ausschaltvorrichtung für StrickmaschinenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. Ä. BOHR Lübeck, den 15.Dezember 1948.
de: H. FIHCKE
Beschreibung zum Patentgesuch ; ' Ί '7I X P * '■"
der Firma
G. Stibbe & Go. Limited und der Herren Edward Victor Stibbe
und Albert Matthews Brown, sämtlich in Leicester, England
betr.
Abschaltvorrichtung für Strickmaschinen Priorität vom I.August 1946 G-ross-Britannien.
Die Erfindung bezieht sich auf Ausschaltvorrichtungen für Kraftbetriebene Strickmaschinen und betrifft eine Vorrichtung
lie vorzugsweise für Zungennadelmaschinen bestimmt ist mit dem
Zweck, Zungen in ungewöhnlichen Stellungen anzuzeigen und die Maschine anzuhalten.
Zweck der Erfindung ist, zu diesem Zweck eine einfache und wirksame Vorrichtung zu schärfen.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist hauptsächlich für .Rundstrickmaschinen mit Zungennadeln für die Herstellung von
nahtloser Schlauchware bestimmt, aber hierauf nicht notwendigerweise
beschränkt, da sie sich auch für Rundstruckmaschinen zur Herstellung anderer ',/aren, z.B. Längen von Bekleidungsstücken
oder Körperstrickware verwendet werden kann.
Überdies ist die Vorrichtung in vorteilhafter ?/eise
so verwendbar, dass sie,der Wirkung eines Zungenöffners,gewöhnlich
eines spitzen Werkzeuges, folgt, der dazu dient, Zungen beim Beginn des Strickens auf leeren Nadeln zu öffnen, so dass, wenn
dabei eine oder mehrere Zungen eine ungewöhnliche Lage einnehmen?
was im allgemeinen als fliegende Zunge im Nadelkranz·bezeichnet wird, die betreffende Zunge aufgezeigt und die Maschine angehalten
wird.
Obwohl die Erfindung in erster Linie für den genannten
Zweck becti mt ist, kann sie auch zum Aufzeigen anderer Ungewöhnlichkeiten
beim Stricken verwendet werden, wie bei einer unzweckmässigen Spannung im Garn oder bei Garnfehlern bei Zungennadeln-
und anderen Strickmaschinen.
Die Ausschaltvorriehtung gemäss der Erfindung umfasst
einen Pinger oder ein ähnliches Element - im nachfolgenden mit
Detektor bezeichnet - und eine Vorrichtung einschl. einer Falle, die zwischen dem Detektor und einem der Antriebsvorrichtung der
Maschine zugeordneten Teil angeordnet ist derart, dass normalerweise dieser zugeordnete Teil in einer Stellung gehalten wird,
"bei welcher die Antriebsvorrichtung unbeeinflusst ist, während bei
einer Bewegung des Detektors infolge einer Abnormität beim Stricken die Falle ausgeklinkt und der genannte Teil ausgelöst wird,so dass
die Antriebsvorrichtung unwirksam gemacht wird.
Bei der Anwendung der Erfindung zum Aufzeigen von
fliegenden Zungen kann der Detektor so angeordnet werden, dass er sowohl in und aus seiner wirksamen Stellung gewegt wird als auch
eine Bewegung zum Anhalten der Maschine ausführt. Zum Beispiel können,wenn, wie vorzugsweise beabsichtigt,der Detektor nach der
Wirkung eines Zungenöffners verv^endet wird, der Detektor und der
Zungenöffner so angeordnet und von der Steuervorrichtung einer selbsttätigen Maschine gesteuert werden, dass,wenn der Zungenöffner
wirksam gemacht wird, der Detektor zurückgezogen ist, und dass, wenn
der Zungenöffner zurückgezogen ist, der Detektor in die wirksame Stellung bewegt wird. Für gewöhnlich ist der Zungenöffner so angeordnet,
dass er schwenkbar gegen die in Betracht kommrnden Nadeln
und von diesen fort bewegt werden kann.
Für die Zwecke der Erfindung wird der Detektor zweckmassig so angeordnet, dass er eine gradlinig gleitende und eine
schwenkbare Bewegung in Bezug auf rl ie Hadeln ausführen kann, wobei
die gradlinig gleitende Bewegung dazu dient, den Detektor entweder in oder aus seiner wirksamen Stellung zu bringen, und die Schwenkbewegung
dazu dient, die Falle auszuklinken,wenn eine fliegende
Zange von dem Detektor gefangen wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung umfasst der
Zwischenmechanismus einen Drücker, d-er auf dem den Detektor tragenden
Teil befestigt ist,einen Hebel,gegen den der Drücker wirkt, wenn
der Detektor betätigt wird und der zum Ausklinken der Falle dient, und eine Stange, die den einen Teil der Falle bildet, deren anderer
Teil mit dem Hebel verbunden ist. Bei vollständiger Ausschaltvorrichtung ist die Stange mit dem der Antriebsvorrichtung zugehörigen
Teil verbunden.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in den
Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zur
Verwendung bei einer Rundstruckmaschine mit Zungennadeln für die Herstellung von nahtloser Strumpfware veranschaulicht.
Abb.l ist eine Aufsicht auf die vollständige Ausschaltvorrichtung
mit dem Detektor in wirksamer und dem Zungenöffner in zurückgezogener Stellung.
Abb. 2 ist eine ähnliche Aufsieht,wobei der Detektor
in einer Stellung gezeigt ist, in welcher er durch eine fliegende Zur
seitlich abgelenkt wird, um die Betätigung des der Antriebsvorrichtung
zugehörigen Teiles zu bewirken.
Abb. 3 ist eine der Abbildung 1 gleichzeitig ähnliche Aufsicht, wobei sich jedoch der Zungenöffner in der wirksamen
und der Detektor in der zurückgezogenen Stellung befindet.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Aussehaltvorrichtung.
Abb.5 ist eine schaubildliche Rückansicht der Ausschal tvorrichtung und zeigt ferner einen Teil zum Anzeigen von
Nadeln mit gebrochener Füssen.
Abb. 6 ist eine teilweise geschnittene Aufsicht auf den federbealsteten Block, an dem der Zungendetektor befestigt
ist.
Abb.7 ist eine teilweise geschnittene Ansicht der beiden Teile der Falle.
Abb.8 ist eine Rückansicht des Drückers, der an dem
Teil befestigt ist, der den Detektor und den zugehörigen Hebel, gegen den der Drücker wirkt, wenn der Detektor betätigt
wird.
Abb.9 zeigt die Teile der Abbildung 8 in der Stellung nach der Betätigung der Ausschaltvorrichtung zwecks
Anhaltens der Maschine.
Der Zungendetektor 1 besteht aus einem Finger oder Fühler, der auf einem kleinen Block 2 befestigt ist. Der Block
ist auf einem Böckchen 3 so angeordnet, dass ®± eine Verschiebung
vor und zurück tangential zum Nadelkranz NC ausführen kann, d.h.in Richtung der Pfeile in Figur 1, sowie eine Schwenkbewegung
um den Stift 4 in einer Richtung quer zur Richtung der Tangentialbewegung. Bei 6 ist auf den Böckchen 3 ein Kurbelhebel
5 gelagert, d τ gegen einen seitlichen Stift 7 des Blockes 2 schlagen kann und von der nicht dargestellten Steuervorrichtung
der Maschine vermittels einer geeigneten Lenk-und Hebelvorrichtung gesteuert wird. In Abb.l ist nur ein Lenker, der
an dem Kurbelhebel 5 angreift, gezeigt. Der Block 2 ist bezüglich seiner gleitenden Bewegung federbelastet. G-emäss Abb.4 und 6
ist der Block 2 mit einem länglichen Loch 8 versehen, durch welches der Stift 4 ragt, und der vordere Teil des Blockes ist
mit einer Bohrung 9 zur Aufnahme einer Druckfeder Io ausgestattet,
die zwischen dem Stift 4 und dem geschlossenen Ende der Bohrung 9 eingesetzt ist. Der Kurbelhebel 5 ist ebenfalls
federbelastet. Demzufolge kann sich der Detektor 1, wenn die
erwähnte Lenker-und Hebelvorrichtung unter der Wirkung eines
— A —
oder mehrerer Lenker oder dergleichen der Steuervorrichtung in
dem einen Sinne bewegt«}unter der !Federwirkung in eine geeignete
Ebene bezüglich der Zangen der Nadeln 11 (Abb.l) bewegen. Bei der
durch die Steuervorrichtung bestimmten Umkehrbewegung der Lenkerund Hebelvorrichtung wird der Detektor 1 gegen die V/irkung der
Feder Io in seine unwirksame Stellung gemäss Abb. 3 zurückgezogen.
Wenn gemäss Abb.2 der Detektor in wirksamer Lage ist und von ihm
eine fliegende Zunge 12 gefangen wird, so wird der Block 2 auf seinen Drehzapfen 4 durch den Stoes gedreht und der Detektor
seitwärts geschwungen. Ein Drücker 13, der drehbar auf einem Zapfen
14 am hinteren Bnde des Blockes 2 angeordnet ist,steht unter der
Wirkung einer Verdrehungsfeder 15fwie insbesondere aus Abb.5
ersichtlich ist» An seinem wirksamen ~£nde-besitzt der/Drücker 15
einen nasenfö'rmig vorspringenden Teiib 16, und an seinem Schwanzende
ist der Drücker bei 17 winkelförmig genutet zwecks Eingriffs mit
einem Hocken 18,der durch Schrauben 19 auf dem Böckchen 3 befestigt
ist. Wenn sich der Detektor in der wirksamen Stellung der Abb.l befindet,so ist der genutete Teil 17 des Drückers 13 in Eingriff
mit dem Hocken 189sodass der Drücker entgegen der Wirkung der
Verdrehungsfeder 15 mit seiner Nase 16 in der Stellung der Abb.8 gehalten wird.7?enn andererseits der Detektor 1 von einer fliegenden
Zunge gefangen und der Block 2 um einen etwas grösseren Betrag als
in Abb.2 dargestellt seitwärts geschwungen wird,so dreht sich
natürlich der Drücker 13 mit dem Block 2 und infolgedessen wird sich
die Hase 16 nach vorn bewegen bis der genutete Teil 17 von der schrägen Fläche des Nockens 18 abfällt,wodurch der Drücker 13 veranlasst
wird,sich unter den Einfluss der Feder 15 um seinen Drehzapfen 14 zu bewegen derart,dass die Nase 16 etwas angehoben wird, vergl,
Abb.9· Gegenüber dem Drücker 13 ist ein Hebel 21 starr auf dem einen Ende einer kurzen Spindel 22 befestigt,die in seitlichenAugen
23 des Böckchens 3 gelagert ist. In Verbindung mit der Spindel 22 und daher auch mit dem Hebel 21 befindet sich eine Falle,deren
Teile aus einer federbelasteten Stange 24 und einem zylindrischen
Teil 25 mit einem Loch 26 besteht„durch welches die Stange 24hinduic
ragt. Die Stange ist verschiebbar in der Bohrung 26 und besitzt eine Einkerbung 28,mit welcher sie mit dem zylindrischen Teil 25
in Eingriff kommen 'kann.Sie wird gewöhnlich durch eine Zugfeder
in diese Eingriffsstellung (Abb.7) gehalten. Der zylindrische Teil
25 ist starr auf dem, den Hebel 21 entgegengesetzten Ende der Spiröel
22 befestigt,und die Stange 24 ist mit dem schwenkbar gelagerten
Teil 29 (Abb.3 und 4)verbunden, der mit dem Antriebsteil 3o
der Maschine zusammen wirken kann. Eine Feder S,durch welche
der Teil 29 gesteuert wird, dient gleichzeitig als Feder zur Belastung der Stange 24.Wenn die Falle sich in wirksamer Stellung
befindet,so wird dar Teil 29 in der aus Abb.l und 3 ersichtlichen
Lage gehalten, so dass die Maschine angetrieben werden kann. Wenn jedoch der Detektor 1 durch eine fliegende Zunge verschwenkt
und damit auch die läse 16 des Drückers 13 vorwärts bewegt wird, so stösst diese Hase (bevor der Drücker von dem Hocken 18 abgefallen
ist) gegen den Hebel 21 und verschwenkt diesen in Richtung des Pfeiles in Abb.8 gegen die Wirkung der Feder 27:Als Folge
hiervon wird der zylindrische Teil in der Uhrzeigerrichtung (Abb.7)gedreht und gibt die Stange 24 frei, welche daraufhin
nach vorne durch das Loch 26 schiesst und infolgedessen dem Teil 29 gestattet, sich in die Stellung der Abb.2 zu drehen und dadurch
das Anhalten der Maschinen zu bewirken. Nachdem die Störung beseitigt worden ist, wird die Ausschaltvorrichtung wieder zusammen
gesetzt und die Maschinen kann γ/ieder angelassen werden. Zu diesem
Zweck wird der Teil 29 vermittels des Knopfes 31 in seine ursprüngliche Stellung zurück gedreht um den »'/iedereingriff der
Falle zu bewirken. Es sei hier noch erwähnt, dass sobald der gekerbte Teil 17 des Drückers 13 von dem Hocken 18 abfällt, um
die Nase 16 frei von dem oberen Ende des Hebels 21 zu heben, dieser dann wieder frei in seine ursprüngliche Stellung zurückgedreht
werden kann. Der Wiedereingriff des Drückers 13 mit dem Nocken 18 wird von Hand durch eine entsprechende Manipulation des
Kurbelhebels 5 bewirkt in solcher Weise, dass der Block 2 zuerst nach hinten und dann wieder nach vorne bewegt wird, sodass
der genutete Teil 17 wieder in Eingriff mit der Kurvenfläche 2o des Nockens gebracht und auf der Kurvenfläche 2o desselben reiten
kann.
Wenn,wie dargestellt, der Detektor 1 in Verbindung mit
einem Zungenöffner 32 verwendet wird,so ist der letztere zweckmässig
in einem federbelasteten Teil 33 befestigt, der auf dem
Block 2 um den Stift 4 schwenkbar gelagert ist. Der Teil 33 ist mit einem seitlichen Stift 34 versehen,um durch den gegenüberliegenden
Arm 35 des Kurbelhebels 5 bewegt zu werden.Der Arm 35
ist zwischen dem Stift 34 und dem Stift 7 des Blockes 2 angeordnet. Die Ausbildung und Anordnung ist derart dass wenn der Kurbelhebel
5 bei dem Beginn des Strickens auf leeren Nadeln bewegt wird, um den Zungenöffner 32 in seine wirksame Stellung zu bringen, der
der Detektor 1 zurückgezogen wird. Das umgekehrte geht vor sich
wenn, sobald die erforderliche Anzahl von Schlaufen gebildet
worden sind, der Kurbelhebel 5 in der entgegengesetzten Richtung
bewegt wird.
Die Ausschaltvorrichtung kann einen Teil besitzen, der in solcher Bezeihung an den Nadeln angeordnet ist, dass er
Nadeln mit gebrochenen Füssen anzeigen kann. Dieser Teil 36, Abb.l und 5 kann anstelle des Zungendetektors 1 oder mit
denselben vorgesehen sein und ist in jedem Falle mit der Falle 24,25 wirksam in Verbindung. So ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel der Teil 36 so angeordnet, dass er sich über den Haken der Nadel 11 in den Y befindet, welches infolge
der Betätigung der Fädeln durch das Stric-kschloss gebildet wird.
Der Teil 37 ist mit einem angelenktem Arm 37 versehen,der gegen einen genuteten Arm 38 schlagen kann, welcher starr auf
der Spindel 22 bei dem zylindrischen Teil 25 befestigt ist. Wenn ein Nadelfuss gebrochen ist,so bleibt seine Nadel in
nicht zurückgezogener Stellung, d.h. sie geht nicht den Stricknocken herunter, um eine Schiauge zu ziehen, und kommt daher in
Berührung mit dem Teil 36. Dieser xix daraufhin seitwärts
geschwungen,sodass der Arm 37 in Eingriff mit dem genuteten
Arm 38 kommt, wodurch die Falle ausgeklinkt wird.Y/enn, was bevorzugt wird und die hauptsächliche Absicht ist, die Ausschaltvorrichtung
auch den Detektor b±e 1 besitzt,so ist ein nocjfeenförmiges
Gelenk, wie bei 39»im Zusammenhang mit dem Teil
vorgesehen, so dass der Teil 36 erforderlichenfalls aus seiner Stellung angehoben werden kann, ohne die Ausschaltvorrichtung
auszuklinken.
Eine Ausschaltvorrichtung mit einem Detektor und einer Falle der beschriebenen Art kann auch zum Anzeigen von
anderen Unregelmässigkeiten verwendet werden. So kann z.B.
der Detektor in Berührung mit einem Strickfaden angeordnet sein, so dass der Detektor in geeigneter "i/eise beeinflusst wird,
die Ausschaltvorrichtung auszulösen, wenn der Faden übermässig gespannt ist oder reisst oder der Fadenvorrat zu Ende ist.
Claims (13)
1.) Ausschaltvorrichtung für kraftbetriebene Strickmaschinen,
gekennzeichnet durch einen Detektor in Gestalt eines Fingers oder ähnlichen Organs und einen Mechanismus einschliesslich
einer Falle, der zwischen dem Detektor und einem der
der Antriebsvorrichtung der Maschine zugeordneten Teil angeordnet ist derart, dass für gewöhnlich dieser Teil in einer Stellung
gehalten wird,in der die Antriebsvorrichtung wirksam ist, während bei einer durch eine Unregelmässigkeit beim Stricken verursachten
Bewegung des Detektors die Falle ausgeklinkt und der genannte Teil ausgelöst wird,so dass die Antriebsvorrichtung unwirksam
gemacht wird. (^φάΦ&ύ^,ί
2.) AusschaltvorrichtungYfür Zungennadel-Strickmaschinen
dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Anzeigens von Zungen in ungewöhnlichen Stellungen der Detektor so angeordnet
ist, dass er sowohl in und aus seiner wirksamen Stellung bewegt werden als auch eine 2um Anhalten der Maschine dienende Bewegung
ausführen kann.
3.) Selbsttätige Zungennadel-Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor zur
Vgrwendung nach der Wirkung eines Zungenöffners angeordnet ist und diese beiden Teile so angeordnet sind und durch die Steuervorrichtung
ab gesteuert werden, dass der Detektor zurückgezogen wird,wenn der Zungenöffner wirksam gemacht wird,und dass der
Detektor in seine wirksame Stellung bewegt wird, wenn der Zungenoffner
zurückgezogen wird.
4.) Strickmaschine nach Anspruch 2 oder 3*
dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor in Bezug auf die in Betracnt kommenden Nadeln verschiebbar und verschwenkbar angeordnet
ist,wobei die Verschiebung dazu dient, den Detektor entweder in oder aus der wirksamen Stellung zu bringen, und die
Schwenkbewegung verwendet wird, un die Falle auszuklinken, wenn
eine fliegende Zunge von dem Detektor gefangen wird.
5.) Strickmaschine nach jedem der vorhergehenden
Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenmechanismus
einen auf dem den Detektor tragenden Teil angeordneten Drücker,einen Hebel, gegen den der Drücker bei der Betätigung
des Detektors anschlägt und der zum Ausklinken der falle dient, und eine Stange besitzt, die einen Teil der Falle bildet,deren
anderer Teil mit dem Hebel verbunden ist.
6.) Strickmaschine nach Anspruch 1 und 5? dadurch
gekennzeichnet, dass die Stange mit dem mit der Antriebsvorrichtung
zusammen wirkenden Teil verbunden ist.
7.) Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 2,3>4 oder
5 für §iae Rundstrickmaschine mit Zungennadeln, die
die beispielsweise nahtlose 3chlauchware herstellt dadurch
gekennzeichnet, dass der Detektor an einem Block befestigt ist, der auf einem Böckchen so angeordnet ist, dass der Block
tangential zum Nadelkranz hin und her verschoben sowie in einer Richtung quer zur Richtung der tangentialen Bewegung
verschwenkt werden kann.
8.) Aussclialtvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Kurbelhebel auf dem Böckchen drehbar
gelagert ist, der gegen einen seitlichen Stift oder Vorsprung des Blockes geschwenkt werden kannnund von der Steuervorrichtung
der Maschine durch einen lenker-und Hebelmechanismus gesteuert wird.
9.) Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange federbelastet ist,
einen Anschlag besitzt und in einem Loch verschiebbar ist, welches durch einen zylindrischen, mit dem Hebel verbundenen
Teil quer, beispielsweise sehnenartig,gebohrt ist.
lo. ^Abschaltvorrichtung nach Anspruch 3,7 und 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zungenöffner zu einem federbelasteten Teil befestigt und dieser auf dem den Detektor
tragenden Teil schwenkbar angeordnet ist, und dass dieser Teil
einen seitlichen Vorsprung besitzt,der in der Bahn des benachbarten
Armes des Kurbelhebels angeordnet ist.
11.) Ausschaltvorrichtung nach jedem der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch einen auf die Falle
wirkenden Teil, der in solcher Beziehung zu den Nadeln angeordnet ist, dass er Hadeln mit gebrochenen Fassen anzeigen kann.
12.) Ausschaltvorrichtung nach Ansprxich 9 und 11,
dadurch gekennzeichnet^ dass der Nadeln mit gebrochenen Müssen
Vj welches durch, dj^.^et Mt igung der KadelB , „ , π X1 , .
anzeigende Teil sich über die ^.Z^s=^-Haken der Nadeln'durch das
Strickschloss sich bildet,erstreckt und mit einem Arm versehen ist, der gegen den mit dem zylindrischen Teil verbundenen Hebel
schlagen kann. tf^ y^^ ^
13.) Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 11 TJder1 12',
dass der Teil zusätzlich zum Zungendetektor angeordnet und ein nockenartiger schwenkbarer Teil vorgesehen ist, durch den
der erste Teil erforderlichenfalls ausgehoben werden kann, ohne
die Ausschaltvorrichtung auszuklinken.
Für Firma G. Stibbe & Go.Limited.Edward Victor Stibto
Brown: Pafenfamri
DIPL.-IHG. A. BOHR,
D!
und Albert Matthews
. FIHCKE
Family
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