DEP0025227DA - Gerät für die Bestrahlung von Flüssigkeiten - Google Patents
Gerät für die Bestrahlung von FlüssigkeitenInfo
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Description
Bei den für die Bestrahlung von Flüssigkeiten, insbesondere Milch, dienenden bekannten Geräten ist die Strahlenquelle, in der Regel eine Metalldampflampe, fest in einem Behälter angeordnet, längs dessen (Innen-)Wandung die zu bestrahlende Flüssigkeit (etwa Milch) unter der Strahleneinwirkung strömt. Naturgemäß ist es unvermeidlich, daß sich auf der Strahlenquelle, etwa einer Metalldampflampe mit Quarzkolben, nach längerem Betrieb Flüssigkeitsdämpfe niederschlagen oder sogar Spritzer bilden, die als Belag das Herausdringen der Strahlen nicht unwesentlich beeinträchtigen. Es ist besonders bei dem verhältnismäßig rauhen Betrieb in großen Milchbestrahlungsanlagen nicht nur umständlich und zeitraubend, d.h. mit einer längeren Betriebsunterbrechung verbunden, wenn man die Strahlenquelle zwecks Reinigung und vor allem auch zwecks Auswechselns kunstgerecht aus- und einbauen muß, sondern bei den dabei vielfach erforderlichen Arbeiten mit Schraubschlüsseln, Zangen usw. tritt auch nicht selten ein Bruch der leicht zerbrechlichen Lampen ein.
Gemäß der Erfindung, die in einem Ausführungsbeispiel in der Abbildung 1 in perspektivischer Ansicht in geöffneten Zustand, in den Abbildungen 2 und 3 in Einzelheiten schematisch wiedergegeben ist, läßt sich dieser Nachteil dadurch vermeiden, daß die Strahlenquelle (Metalldampflampe oder dergl.) 1 mittels beispielsweise kupplungsartig wirkender, an dem Behälter (oder einem Behälterteil, beispielsweise den Deckel ) 2 bzw. an der Strahlenquelle 1 angebrachter Mittel leicht lösbar in den Behälter (oder in einem Behälterteil eingesetzt ist. Als solche Mittel dienen gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel einerseits die Öffnungen 3, 4 in den am Behälterdeckel angebrachten Tragteilen 5, 6, andererseits die beiden Nasen 7, 8 an dem Träger 9 der Strahlenquelle 1; außerdem die in dem Träger 9 drehbar gelagerte Achse 10. Mittels nur eines Handgriffes oder mittels weniger Handgriffe kann man bei dem neuen Gerät die Strahlenquelle, vorzugsweise ohne Werkzeug, in Stellung (Abb. 1) bringen (räumlich fixieren) und mittels einer ebenfalls einfachen Manipulation kann die aus dem Behälter (oder dergl.) wieder entfernt werden,
um dann gereinigt, geprüft und gegebenenfalls repariert oder ersetzt zur werden. Besonders vorteilhaft ist es, daß etwa nach Art einer Kupplungsvorrichtung wirkende Teile so ausgebildet sind, daß beim Einsetzen der Strahlenquelle außer der räumlichen Fixierung der Strahlenquelle auch deren elektrischer Anschluß (bei 11, 12) an die Stromzuführungen erfolgt, beispielsweise durch steck- oder messerschaltartige Ausbildung der elektrischen Kupplungsteile. In der an sich bekannten Weise können dabei die Kupplungsmittel, außer durch Stecken bzw. Ziehen, durch Drehen, Schwenken, Schrauben oder bajonettverschlußartig miteinander in Eingriff gebracht bzw. voneinander gelöst werden. Eine die Bedienung wesentlich erleichternde Ausbildung kann das Bestrahlungsgerät dadurch erfahren, daß die etwa längliche Strahlenquelle 1, vorzugsweise an einer ihrer Stirnseiten, mit einem, gegebenenfalls von der Strahlenquelle 1 lösbaren Haltegriff(Haltebügel, Knopf, Henkel oder dergl.) 13 ausgestattet ist, der meinerseits als Verriegelungsvorrichtung, etwa für den Träger 9 der Strahlenquelle 1, als Organ zum Öffnen und Schließen des Gerätes (oder eines Gerätedeckels) 2 sowie, gegebenenfalls, auch als Blockierungsschalter für den Betriebsstrom der Strahlenquelle ausgebildet sein kann. Wertvoll ist es auch, wenn man wenigstens die beim und nach dem Öffnen des Gerätes besonders gefährdeten Teile der Strahlenquelle durch entsprechende Abdeckmittel, beispielsweise durch (in der Abb. 1 der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellte) Klappbleche oder dergl., schützt; die Abdeckmittel können derart mit dem Gerät, beispielsweise mit den Öffnungsorganen (13), oder auch mit den elektrischen Kontaktvorrichtungen verbunden sein, daß sie beim Öffnen und Schließen sichernde Blockierung gegen mechanisch und elektrisch falsche Handhabung ergeben. Man kann die Strahlenquelle in vorteilhafter Weise auch mit Schutzstangen, einem Schutzkäfig oder dergl. 9 (Trägerteile), 14 umgeben, die ein Auflegen der Strahlenquelle 1, beispielsweise auf einen Tisch, ermöglichen und dabei Schutz gegen mechanische Beschädigung der Strahlenquelle gewährleisten.
Es ist ersichtlich, daß die Strahlenquelle aus ihrer in der Abb. 1 wiedergegebenen Betriebsstellung leicht von dem Behälter (bzw. Deckel) 2 gelöst werden kann, und zwar elektrisch
und mechanisch, lediglich ein Drehen des Haltegriffes 13 ist erforderlich, durch das auch die Achse 10 (Abb. 3, die teilweise einen Schnitt gemäß der Linie A-B der Abb. 2 und teilweise eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles C der Abb. 1 wiedergibt) gedreht wird; dabei gelangt der bei 15 abgeflachte Teil der Achse 10 in eine Stellung 16, die es ermöglicht, die Strahlenquelle mittels des Griffes 13 in einfacher Weise von dem Deckel 2 zu lösen.
Claims (8)
1. Gerät zum Bestrahlen von Flüssigkeiten, insbesondere von Milch, gekennzeichnet durch mindestens eine, etwa mittels Haltegriffes kupplungsartig leicht herausnehmbare und einsetzbare Strahlungsquelle.
2. Ausbildung des Geräts nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Teilen, die beim Eindringen (Einsetzen) der Strahlungsquelle, etwa nach Art einer Kupplungsvorrichtung, derart zusammenwirken, dass sie ausser der räumlichen Fixierung der Strahlungsquelle auch den elektrischen Anschluss der Strahlungsquelle, etwa nach Art von Steck- oder Messerschaltvorrichtungen, an die Stromzuführungen bewirken.
3. Weitere Ausbildung des Gerätes nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch steckbar, drehbar, schwenkbar, schraubbar oder bajonettverschlussartig miteinander verbindbare Kupplungsmittel.
4. Weitere Ausbildung des Gerätes nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine längliche Strahlungsquelle, die, etwa an einer ihrer Stirnseiten, mit einem, gegebenenfalls lösbaren Haltegriff (Haltebügel, Knopf, Henkel oder dergl.) ausgestattet ist.
5. Weitere Ausbildung des Gerätes nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Haltegriff für die Strahlungsquelle, der als Verriegelungsvorrichtung, etwa für den Träger der Strahlungsquelle, ausgebildet sein und auch als Organ zum Öffnen und Schliessen des Gerätes, beispielsweise des Gerätedeckels, dienen kann.
6. Weitere Ausbildung des Gerätes nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Haltegriff für die Strahlungsquelle, der so ausgebildet ist, dass er beim Öffnen und Schliessen des Gerätes (Gerätedeckels) als Blockierungsschalter für den Betriebsstrom der Strahlungsquelle dient.
7. Weitere Ausbildung des Gerätes nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Abdeckmittel (z.B. Klappbleche) für die bei und nach dem Öffnen des Gerätes gefährdeten Teile der Strahlungsquelle.
8. Weitere Ausbildung des Gerätes nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Schutzmittel (z.B. Schutzstangen) zum Auflegen der herausgenommenen Strahlungsquelle.
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