DEP0025205DA - - Google Patents

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DEP0025205DA
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planetary
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Hannover, den 13» Be&ember 1948.
Gi.
Eduard Anlbom A.-G. in Hildeaiielm.
"Torrie&tung mm Sonneiden oder Kähren von breiigen Ilaseen» insbesondere für rotationseyrametriociie Käsewannen."
Das Schneiden von dickgelegter Milch in Käeewannen erfolgt s.Zt. in den weitaus meisten fällen von Hand mittels aog. Käeeiiarfen, das «sind rechteckige, mit einem Handgriff versehene Ralmen, die mit Drähten oder dünnen Messern in gleichmäßigem Abstand versehen sind.
Ee sind hierfür auch schon mechanische Vorrichtungen entwickelt worden« bei denen solche Hanmen, meistens paarweise sit senkrechten bzw. waagerechten Messern» über ein Planetengetriebe kreißend bewegt werden. Solche forrientungen naben sich aber nur bei Käse wannen mit oralem oder längsge streckten Grundriß bewS&rt· Bei rotationssymiae tr i sehen Wannen befriedigen sie nicht» weil die diekgelegte Milch durch den Sehneidwider stand mitgenommen wird» also in Rotation um die senkrechte %naaetrieaoh.0e gerät, was unerwünscht ist, die Käsemasse dann nicht raenr gleic&aäßig abgeschnitten werden kann.
Man hat versucht» diese Bachteile dadurch, zu verhindern, daß man sog. Strosibreoher anordnete, da© sind Flächen f die aenk-» recht oder schräg £ur Drehbewegung am Mantel angeordnet sind und am Zweck haben, dagiCreisen des Kesselinhalts, Schieben genannt, zu bremsen« Abgesehen davon» daß dieser Zweck nur tmvollkomfiien erreicht wird» treten an den Sferombreehern Sekundär ströaiungen auf t die den Keeselin&alt amfg.uirlent den eigentlichen Schneidvorgang stören und den ssarten Hsebruch (das koagullerte Eiweiß) so zerreißen, daß eine übergroße Menge "Käsestaub" entsteht, der nicht nur die Ausbeute herabsetzt» sondern auch zur Mnderung der KEse<iualität führt·
Durch die Erfindung werden diese Hachtaile dadurch vermieden» daß die Ifcreisende Bewegung des die Werkzeuge tragenden Pia-
neteneterne umgekehrten Breheinn hat nie die Brenung der mit den Werkzeugen verbundenen Planetenrääer, Hierdurch ergeben Eich bosusa^en nach außen offene epizykloidenähnliche Bannen der fer&sseuge gegenüber dem Boden der Käsewanne» d*n. die in und angenähert in ά&τ Drehriohtung des Planetensterne verlaufenden Teile der epizykloidenähnlichen Bannen haben tos !Drehpunkt des Planetensterne nur kleinen Abstand, so daß die resultierende Gne achwindigkeit der ferkseuge auf diesen Bahn* teilen bei gleichen Drehzahlen and gleichen Abmessungen erheblich kleiner ist, al» wenn Plane tenstern und Planetenräder nicht wie nach der Erfindung gegenläufigen, sondern gleichen Drehsinn naben· Andererseits ist auf den etwa radial verlaufenden feilen der Werkaeugbalinen die resultierende Geschwindigkeit vergleichsweise groß. Insgesamt ergibt dean&ch die Erfindung e%m gleichförmigere resultierende, d.h. aum Wannenboden relative Geschwindigkeit und entsprechend kleinere Beschleunigungen· Hierdurch ist die £efahr des ungewollten Mitnehmens der dickgelegien Milch weitgehend verringert»
Die günstigste form der Werkseugbahnen gegenüber dem Boden der Käsewanne, d*h. der nSehate ©rad der (rleichföroigkeit der resultierenden &escnwindigkeit wird erreicht;» wenn die Übersetzung rom. Sonnenrad zu $&n Planetenrädern in den Grenzen von It 3»5 bis Xt 4,5 liegt» Ein Schieben des Kesselinhalts tritt dann nicht ein, während bei kleineren Werten lait einer Vorwärtsdrehbewegung, bei größeren Werten mit einer Büekwärtsbewegong des Keseelinhalts gerechnet werden BEIß. Vm die richtige Drehrichtung herausteilen, ist ein Zwischenrad, dessen Zähnezahl beliebig ist, zwischen Sonnen- und Planetenrad bzw* Planetenrädern nötig.
fenn 25¥/ei Schneidrabiaen vorhanden sind, wie dies gebräuchlich ist, werden diese nach einer Ausfunrungsform der Erfindung um 9o° zueinander versetzt» Bei dieser Anordnung lcann die halbe Breite der Sonneidrahmen größer als die Achsentfernung von Sonnen und Planetenrad sein, wodurch mit SSLenerheit vermieden wird, daß im Xern Zonen entstehen, die unvollkommen geschnitten werden. Auch lassen sich dann die Abmessungen des Getriebes kleiner halten.
Atzf der Zeichnung 1st eine AuBfühningeform des Erfindungsgegenetandee im Aufriß und örundriß beispielsweise dargestellt.
Es beaeiclinens a dem zylindrischen Meekeßsel» Ib das den Klane tenstera bildende drehbare §®häuiset in dem das Planetengetriebe untergebracht ist« e das feet stehende Sonnsnrad , d das im Gehäuse b drehbar gelagerte Zwischenrad und e das Planetenrad, an des der Sehneidr&haea ff* angebracht ist. Symmetrisch dazu befindet eich auf der linien sei te dasSleiche, Jedoch mit dem Unterschied, daß der linie Schneidrahmen um 9o° gegen den rechten f^ versetzt ist·
Der Antrieb erfolgt über'Siemeaeaheibe g/7Welle h und Kegelradpaar i. Die Drehrlohtung de» Oehäusea b ist für Rechtslauf gezeichnet, wobei sieh die Sehneidralimen f^ und ff, deren Drehachsen eine kreisende Bewegung w& die Symmetrieachse fuhr en, linksherum drehen·
Anwendung der vorliegenden Irfladung ist nicht auf Wannen Käsebereitung beschränkt, sondern kann zum gerteilen und Bühren von breiigen Massen aller Art verwandt werden· Auch ist die Kombination mit Knetwerken, KoU.ergangen und ähnlichen Vorrichtungen denkbar»

Claims (3)

Patentansprüche«
1) Vorrichtung zum Schneiden oder Rühren von breiigen Massen, insbesondere für rotationeeymmetrieche Ka se wannen, bei der die Werkzeuge durch ein Planetengetriebe bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisende Bewegung des PIanetensterae umgekehrten Brehsinn wie die Drehung der Planetenräder hat*
2} Torrichtung nach Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetsung vom Sonnenrad au den Planetenrädern Is 3»5 bis 1 ι 4,5 beträgt,
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2* dadurch gekennzeichnet, daß die die Werkzeuge bildenden Schneidrahmen In der Dreh-
richtung gegeneinander versetzt und βο breit sind» daß ihre 3ahnen sich überechneiden.
Patentanwalt. -^. t^^r, &. rr

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