DEP0025061DA - - Google Patents
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- compressed air
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Description
Vorrichtung zum Bestäuben von bedruckten
Bogen mittels Druckluft.
Die "Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestäuben von bedruckten Bogen mittels Draeklttft, die gegenüber den bisher be»
kannten Vorrichtungen dieser Art sich durch wesentlich geringeren
Raumbedarf auszeichnet· Insbesondere sind Zerstäuberdüse und Flüssigkeitabehfilter wesentlich näher aneinander geruckt als seither und die BauhOhe dieses Aggregats verringert. Dadurch ist es
möglich gemacht, mit der BestSubengsvorriciitung auch dorthin zu
kommen, wo bisher Teile der Druckmaschine hinderlich im Wege standen. Ferner sind wesentlich« Vereinfachungen und Verbesserungen an den Wnzelteilen der Vorrichtung erzielt sowie die Möglichkeit des Tntleerens und Belnlgens des Flüssigkeitsbehälters,
die Zerlegbarkeit der Vorrichtung und des Abstellens der Zerääuberdüse verbessert. Im Zusammenhang hiermit 1st weitei\erreicht,
dass mehr als ein Zerstäuberaggregat in eine gemeinsame Druckluftleitung eingefügt werden kann und doch Jedes einzelne der
Aggregate für sich und ohne Störung der anderen abgeschaltet werden kann, ohne -lass es hierfür besonderer Abstellvorricatungen
bedarf.
Im wesentlichen sind diese Fortschritts dadurch erreicht worden,
dass als Träger für das die zerstäubende Flüssigkeit aufnenmende
G-efäas ein Kreuzstück benützt ist mit einem - zweckmässig
wagrechten - Durchgangskanal, der die '"'liiscneltung der Vorrichtung
In die Druckluftleitung gestattet, und mit einem senkrecht dazu
▼•rlaafen&ea, dem Anschluss der Zerstäuberdüse an die Druckluftzufuhr
dienenden Kanal sowie mit in einer senkrecht zum Kanalkreuz
liegenden Sbeae angeordneten Kanälen, welche dem Zufluss
der zm zerstäubenden flüssigkeit sur Zerstäuberdüse und der
"Entleerung der flüssigkeit dienen,
Hin Ausführnngsbei spiel zeigt die beigefügte Zeichnung.
Tig. 1 stellt die wesentlichen Teile des Erfindungagegenstandes
in Torderansicht dar,
71g. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig.l.
Hg. 3 zeigt das Zerstäuberaggregat für sich allein in
grösserem Maßstab und zwar in senkrechtem MittelscL.nl
11.
Die Zerstäuberdüse 1 ist mit dem die zerstäubende Flüssigkeit
enthaltenden Geffiss 2 in Verbindung gesetzt durch ein/k Tragstück
3 alt im wesentlichen kreuzförmig angeordneten Durchtrittskanälen.
Auf dem tellerartigen oberen Teil des Tragstück3 3 sitzt das
zweckraässig aus Glas oder anderem durchsichtigen Stoff bestenende
Gefäss 2. Us wird mittels eines zentralen Gewindebolzens 4, der den Gehäusedeckel 5 a^f dem oberen Gefässrand festhält,
auf den Sitzteller des TragstUcks 3 niedergedrückt. Der Behälter 2 ist nach unten verjüngt und erlaubt es so, die Zerstäuberdüse
nahe an die Behälterachse heranzurücken.
Das Gehäuse d«»r Zerstäuberdüse 1 ist an eine seitlicne tellerartige
Sitzfläche des Tragstücks 3 angeschlossen und wird auf ein»
dort angebrachte ringförmige Dichtung gepresst mittels eines Gewindebolzens
6, der mit einem Aussengewinde 7 ia das Gehäuse eingreift
und mit einem Aussengewinde 8 an seinem anderen vjaäc in
einen Zapfen 9» der von einem Stift 10 durchquert ist und mittels
diesem auf eine An lag*»f lacke des Tragstücks 3 gedrückt werden kar.i
wobei das Düsengehäuse 1 von der anderen Seite her gegen das Trag-stück
3 gezogen wird.
Der Gewindebolzen 4 ist unten kreuzförmig durchbohrt und dient
somit als Auslass für die im Behälter 2 befindliche flüssigkeit.
Ueber die seitlichen Oeffnungen der Durchbohrung ist ein zylindri -
acher Filter 11 geschoben, der etwaige Verunreinigung vom Eintritt
In die Bohrung abhält und selbst zwecks Reinigung leicht vom Bolzen 4 abgezogen werden kann.
Den Zutritt der zu zerstäubenden Flüssigkeit zur Düse vermittelt
im Tragkörper 3 ein Kanal 12, der in einen Sammelraum 13 im Düsen-
«ehäuae mündet. Ton letzterem führt ein Kanal 14 in den die Düsennadel 15 umgebenden Saum.
»in Kanal l6 im Tragkörper 3 führt zu einer Sntleerungsachraub*
17, mittels deren der Flüssigkeitsbehälter 2 und die Flüssigkeitsrätme 12, 13 und l6 entleert werden können.
Dl» zur Druckluftzuführung dienenden Bohrstücke 28 dienen zugleich
als Trager für die Zeratäuberaggregate. Sie münden in dai Hohlraum
16 im Tragkörper 3» la welchen sich der Bolzen 6 erstreckt. Dieser 1st mit einer zentralen Bohrung 19 versehen, die nach der
Zerstäuberdüse zn frei ausmündet, das andere "Ende des Bolzens 6
nicht durchsetzt, sondern In eine Querbohrung 20 übergeht. Der
Zapfen 9 greift mit einem hülsenfönnigen Ansatz 21 über die Q,uerbohrung 20 des Bolzene 6. Bei der gezeichneten Stellung der Teile
stimmt die Q,uerbohrung in der Hülse 21 mit derjenigen des Bolzens
6 überein. So kann Druckluft aus der Leitung 28 und dem Raum Iß
In den Hohlraum 22 dea Düeengehäuses gelangen und von dort aber
den durch eine Regeldüse 23 beherrschten - Kanal 24, 25 zu dem
Mngraum 26 und der Austrittsdüse 27 für die Druckluft, welche
die von der Düsennadel I5 zugelassene Flüssigkeit zerstäubt.
Is+, wie in Fig.l gezeigt, mehr als ein Aggregat 1, 2, 3 in die
Druckluftrohrleitung 28 eingefügt, soll aber ein oder das andere
Aggregat nicht benützt werden, so wird nach Zurückdrehen des
Zapfens 9 das Gehäuse der nicht benützten Zerstäuberdose um etwa
90° gegenüber der in Fig·3 gezeichneten Stellung gedrent und dadurch die Terbindung der Kanäle 20 im Gewindebolzen 6 und in dem
hülsenartigen Teil 21 unterbrochen, dadurch also die Düse ausser Betrieb ges·"^ + . Kleinere Drehungen der Düse sind möglich, ohne
dass diese dabei ausser Betrieb kommt. Sie sind in vielen Fällen 3»»hr erwünscht, um die zerstäubte Flüssigkeit auf dem bedruckten
Bogen vorteilhaft verteilen zu können.
gedrängte Bau der gesamten Einrichtung 1st aus der zeiciineriscnen Darstellung ohne weiteres ersichtlich, ebenso die !Einfachheit
der einzelnen Teile derselben, die ZugangIiehkeit aller für die
Bedienung und Regelung notwendigen Teile und die einfache Möglichkeit des Anlassens der Flüssigkeit aus des Aggregat.
Claims (7)
1) Vorrichtung zom Bestäuben von bedruckten Bogen mittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger für das die zu
zerstäubende Flüssigkeit aufnehmende G-efäss ein Tragstück (3)
benützt tat, mit einem - zwectanftasig wagrechten - Durchgangskanal (IB), der die linschaltung in die Druckluftleitung (28)
gestattet, und mit einem senkrecht dazu verlaufenden, dem Anschluss der Zerstäuberdüse an die Druckluftzufuhr dienenden
Kanal (19) sowie mit In einer senkrecht zum Kanalkreuz liegenden Ebene angeordnetem Kanal (12), welcher dem Zufluss der zu
zerstäubenden Flüssigkeit zur Zerstäuberdüse (1) und der Entleerung
der Flüssigkeit durch Kanal (16) dient,
2) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da as die
Zerstäuberdüse (1) um die Achse des zugehörigen Druckluft-Zuführungskanal (19) schwenkbar und feststellbar ist.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass als Schwenkzapfen ein Druckluftzuführungsrohr (6) verwendet ist, das mit Gewinde versehen 1st und zum Heranziehen
des Zerstäubergehäuses an seine Dichtfläche dient.
4) Vorrichtung nach Anspmch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckluftzuführungsrohr (6) mit einer Querbohrung
(20) versehen ist, die in piner mit korrespondierender Querbohrung ausgestatteten Hülse (21) liegt, derart, dcss durcii
Drehen des im Zerstäubergehäuse befestigten Bohrs (6) ic iener
Hülse der Luftzutritt zur Zerstäuberdüse abgesperrt werden kann.
5) Yorrlcatima; nach Anspruch 1 oder den ünteransprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daaa des Flüssigkeit sgefäss (2) nac: unten
derart Terjtogt ist, das» bei geringer G-esamtbauhöhe die Düsenaehse saite am das Gefäaa Herangebracht and das Trags tück
(3) entspeee&ea& kiel* gehalten werden kann.
6) Torrlehteag naen AAaprueh 1 oder des Unteranaprüchen, gekennselchnet durch elxu» mnitteAar am Träger-Tragstück (3)
angebrachte lütttleeiaeeeeeawiabe (17)·
7) VorrlehtiBBg aaeb. As^prneh 1 oder den TJnteransprüohen, dadurch
gekeanzeiehnet, das» der der Befestigung dea Gefäss-Deckela
dienende Schraubenbolzem (4·) Ia seinem unteren Teil als Aualaas fttr die Plaeeigkeit ausgebildet ist.
Θ) TOarriehttmg uteh Anapmoh 1 und 7» dadurch gekennzeichnet,
dass der Aualaea ron einem FiItersylinder (11) umhüllt ist.
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