DEP0024984DA - Spanlose Erzeugung freistehender Zapfen und Leisten auf massiven Stahl- oder Metallplatten - Google Patents

Spanlose Erzeugung freistehender Zapfen und Leisten auf massiven Stahl- oder Metallplatten

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DEP0024984DA
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Expired
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English (en)
Inventor
Max Liebergeld
Original Assignee
Max Liebergeld, Nürnberg
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Description

Freistehende Zapfen und Leisten auf massivem Stahl- oder Metallplatten, z.B. Kupplungsscheiben, Schalträdern usw., welche stärkerer Beanspruchung ausgesetzt sind, werden bisher auf umständliche Art aus dem vollen Werkstoff zerspanend herausgearbeitet.
Dabei wird bekannterweise oft das Mehrfache des Fertiggewichtes zu wertlosem Späneschrott verarbeitet.
Das nachstehend beschriebene und auf der Zeichnung dargestellte spanlose Verfahren bringt nun eine ganz ausserordentliche Einsparung an Arbeit und Material und beseitigt die Fertigungsschwierigkeiten des bisherigen Verfahrens.
Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen und leistenartigen Vorsprünge auf spanlose Weise erreicht werden, indem auf der dem gewünschten Vorsprung gegenüberliegenden Plattenseite jeweils ein entsprechend geformter Dorn so eingepresst wird, dass das dabei verdrängte Materialvolumen in die dem Vorsprung entsprechende Werkzeugaussparung gedrückt wird, (vgl. Abb. 1 und 2).
Mit diesem Verfahren können, sowohl runde Zapfen e, g (Abb. 2), Profilzapfen a (Abb. 1), als auch Stege c und Leisten in gerader und ungleicher Form und Höhe (a, b, f) erzeugt werden.
Die einzupressenden Vertiefungen können jeweils der Plattenstärke usw. so angepasst werden, dass sie entweder bei grossem Querschnitt eine geringe Tiefe oder bei kleinerem Querschnitt eine grössere Tiefe erreichen (Abb. 2, e und g).
Ein Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt darin, dass bei umlaufenden Platten automatisch ein zentrischer Volumenausgleich dadurch erreicht wird, dass das verdrängte Volumen immer dem gegenüberliegendem Vorsprung entspricht.

Claims (2)

1. Verfahren zur spanlosen Erzeugung freistehender Vorsprünge, wie Zapfen und Leisten, auf massiven Stahl- oder Metallplatten, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem gewünschten Vorsprung gegenüberliegenden Plattenseite eine Vertiefung mit entsprechendem Querschnitt so eingepresst wird, dass die Volumenverdrängung ungefähr dem dadurch auf der Gegenseite herausgepresstem Vorsprung entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück im Werkzeug so eingeschlossen ist, dass das beim Einpressen der Dorne verdrängte Material nur in die gegenüberliegende, dem gewünschten Vorsprung entsprechende Form der Matrize fließen kann.

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