DEP0024792DA - Bohrlochimpfgerät für Holzschutztränkung - Google Patents

Bohrlochimpfgerät für Holzschutztränkung

Info

Publication number
DEP0024792DA
DEP0024792DA DEP0024792DA DE P0024792D A DEP0024792D A DE P0024792DA DE P0024792D A DEP0024792D A DE P0024792DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
borehole
compressed air
valve
wood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Anton Springer, Karlsruhe-Ruppurr
Publication date

Links

Description

Abschrift
Baurat Dr„ Ing.
Friedrich Geiger
Karlsruhe i. B,
Bohr 1 ο chimpf gerät für Hol ζ s chut ζ1 ränkung;»_
Bofarlochimpfgeräte für Holz schützt ränkung mit einem Druckbehälter und einer an diesem befindlichen Einschraubdüse sind in verschiedenen Ausführungen bekannt» Bei allen diesen Geräten wird die Tränkflüssigkeit durch eine in das Innere des. Holzes eingeführte Düse unter Druck eingespritztx derar^dass sie das Holz von innen nach außen durchdringt«. Eine Gattung dieser Geräte ist nach Art einer Handpumpe ausgebildet| ein von Hand, gegebenenfalls mit Hilfe eines Gewindes verschiebbarer Kolben drückt die Impfflüssigkeit aus dem Druckbehälter durch die Düse in das Holz» Abgesehen von dem Nachteil, daß bei diesen Geräten eine längere Handarbeitszeit zum Vordrücken des Kolbens nötig ist, wirkt es störend, daß sie nach dem Einbohren in das zu tränkende Holz von Hand mit Hilfe einer Kanne oder dergl. gefüllt werden müssen*
Andere Geräte dieser Art vermeiden zwar die langandauernde Handarbeit des Vordrückens des Kolbens? verlangen aber das Verlegen langer Schlauchleitungen« ihr Kolben wird durch eine Feder in Richtung auf die Düse gedrückt 5 nach dem Einbohren in das Holz wird der Kolben von der Druckflüssigkeit, die durch eine absperrbare Schlauchleitung zugeführt wird? zunächst entgegen der Wirkung der Feder zurückgedrängt* Wird darauf der Schlauch abgesperrt, so wirkt der Federdruck auf den Kolben weiter und drückt den Impfstoff langsam in das zu impfende Holz. Die Notwendigkeit, an das Bohrimpfgerät nach dem Einbohren noch Betriebsstoffe, Schlauchleitungen oder dgl.
heranbringen zu müssen, kann in Kauf genommen werden, wenn es sich um Arbeit in einer Werkstatt handelt, macht jedoch sehr erhebliche Schwierigkeiten, wenn es sich um die nachträgliche Imprägnierung fertiger Bauwerke handelt» Die Erfindung bezweckt deshalb, ein handliches Gerät zu schaffen^ das am Boden oder in einer Werkstatt betriebsfertig gemacht wird und aus dem der Impfstoff dann sofort nach dem Einbohren in das Holz gedruckt werden kann* Dieses Ziel wird in sehr einfacher Weise dadurch erreicht, daß die Einschraubdu.se absperrbar ist ο Die geschilderten Bohrlochimpfgeräte mit einem unter Federdruck stehenden Kolben können dann bei geschlossener Düse geladen und nach Lösen des Zuleitungsschlauches, dem selbstverständlich ein Schliessen der ZuIeitungsöffnung vorausgehen muß, an den Arbeitsplatz gebracht werden, wo sie gegebenenfalls auch an schwer zugänglichen Stellen von Dächern, u* dergl. durch einfaches öffnen der Einschraubdüse leicht in Betrieb gesetzt werden können«. Der Impfstoff tritt dann ohne ein weiteres Zutun unter ständigem Druck in das Holz» Das Gerät kann erfindungsgemäß durch eine besondere Ausbildung der Einschra_ubdüse vereinfacht werden, die es ermöglicht, sie auch zum Auffüllen des Druckraumes zu verwenden, wobei dann keine weitere Öffnung des Druckraumes mehr nötig ist ,^" --=■. X;.
einen Druckluft behält er zu verwenden«, Auchkajsffif^^tatt des Kolbens zur Aufnahme der Druckluft ej^essS^last is ehe Blase im Innern des DruckbehalLte^&^-^^orgesehen werden. Zum Laden des Gerätes wird enjNfeiSer die Impfflüssigkeit oder die Luft unter
Or,
Anstelle des letzten Absatzes auf Seite 2 der ursprünglichen Beschreibung ist zu setzen;
"Vorteilhaft ist es, die Feder zu vermeiden und statt ihrer Druckluft als Kraftspeicher zu verwenden. Sj ist zwar an sich bekannt, die Impfflüssigkeit mit Hilfe ein.s komprimierten Gases, nämlich Kohlensäure, einzuspritzen, doch wird bei diesen bekannten Verfahren die Kohlensäure zusammen mit der Impfflüssigkeit eingeführt und spielt dabei eine Rolle als Bestrübungsmittel ψ&ά Insekten. Im vorliegenden Falle dagegen soll das komprimierte Gas lediglich als Kraftspeicher verwendet und sein Eintritt in das zu impfende Holz vermieden weruen. Es »vird daher zweckmäßig das billigste Gas, nämlich Luft verwendete Zur Aufnahme der Druckluft kann eine elastische Blase im Innern des Druckbehälters vorgesehen sein. Zum Laden des Gerätes wird entweder die Impfflüssigkeit oder die Luft unter hohem Druck eingeführt „
-3-
Im ersteren Falle wird der Kolben zunächst in seine vorderste Stellung gebracht, während hinter dem Luft von Atmosphärendruck oder geringem überdruck herrscht* Dann wird die Impfflüssigkeit unter starkem Druck eingeführt, sodaß die nunmehr zusammengepreßte Luft hinter dein Kolben einen starken Druck ausübt« Darauf wird das Düsenventil geschlossen* Man kann aber auch dem Druckluftraum mit einem Hackschlagventil versehen, das entgegen dem Druck geöffnet werden kann, z.B„ mit einem Auto-Schlauchventils In diesem Falle kann die Impfflüssigkeit ohne Überdruck eingefüllt werden; nach dem Schliessen des Düsenventils wird dann Druckluft durch das Rückschlagventil eingeführt und der Druckluftraum so unter hohen Druck gesetzt9 Dieser setzt sich über den Kolben bzw, die elastische Blase auf die Impfflüssigkeit fort, die nach Öffnen des Düsenventils austritt»
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt« In dem Druckbehälter 1 ist mit einem Gewinde 2 eine Einschraubdüse 3 befestigtβ Sie ist mit einem Bajonettversähluß 4 versehe^ mittels dessen ein Druckschlauch zum Auffüllen des Druckbehälters befestigt werden kann,, Am inneren Ende kann die Düse durch einen Ventilkörper 5 abgeschlossen werden,, der mit einem Dichtungsgummi 6 fest auf die Düse gepreßt wird* Er befindet sich am unteren Ende einer Ventilspindel 7? die mit Gewinde 8 im Deckel 9 des Druckbehälters 1 drehbar ist» Der Deckel 9 ist mit einem Gewinde Io auf den Druckbehälter 1 aufgeschraubt«. Mit drei Schrauben 11 ist an ihm ein Dichtungskörper 12 befestigt, der mittels einer Stopfbuchse gegen die Spindel 7 abdichtet» Zu diesem Zi^eci besitzt er im Innern ein Gewinde 13, in das die Stopfbuchse 14 von oben angeschraubt wird und das Dichtungsmaterial 15 zusammenpreßt. Der Dichtungskörper 12 dient zu-
sätzlich, auch der Abdichtung des Druckkörpers 1 nach außen ο Außerdem trägt er die Gummiblase 16, die mit ihrem einen Ende über ihn hinübergezogen ist und durch Schrauben 11 zwischen ihn und den Deckel gepreßt wird* An seinem, unteren Stopfbuchsen-Snde ist er mit einem Wulst 17 versehen^ über den das andere Ende der Blase 16 gezogen ist* Dort ist es mit einer Schlauchklemme 18 befestigt. Schließlich, trägt der üichtungskörper 12 ein Rückschlagventil 19, wie es bei Automobil-Schläuchen üblich ist j d.h. der Ventilteller 2o wird durch die Feder 21 und nach dem Aufpumpen zusätzlich durch den Luftdruck gegen den Ventilkörper 22 gepreßtf Durch einen Druck auf den Ventilstößel 23 kann das Ventil geöffnet werden. Ein dichtungsring 24 dient der besseren Abdichtung zwischen dem Druckbehälter 1 und dem Dichtungskörper 12. Zum Erleichtern des Einschraubens und Herausschraubens sind zwei Griffe 25 vorgesehen»
Das Gerät wird am vorteilhaftesten in folgender Weise verwendet: Zunächst wird die Flase 16 mit einer Luftpumpe soweit aufgeblasen, daß äie den größeren Teil des Raumes des Druckbehälters 1 ausfüllt. Nach Öffnen des Ventils 5?6 durch Drehen der Ventilspindel 7, wird der Füllschlauch an den Bajonett-Verschluß 4 angeschlossen. Nunmehr wird die Tränkflüssigkeit in das Gerät eingepumpt und zwar je nach den Verhältnissen bis zu einem Druck von
Io bis 3o at ο Hierbei wird die Blase 16 zusammengepreßt. Nach der Füllung wird das Ventil 5,6 geschlossen und der Füllschlauch bei 4 gelöst. Nunmehr ist das Impfgerät geladen und kann in ein-? fachster Weise an jeden Verwendungsort getragen werden. Dort wird es in üblicher Weise in die vorbereiteten Bohrlöcher eingeschraubt. Durch leichtes Zurückdrehen der Spindel 7 wird das
-5-
Ventil 5,6 geöffnet, sodaß der Impfstoff unter Druck in das zu impfende Holz eintritt. Wenn die Blase 16 sich soweit ausgedehnt hat, daß sie den gesamten Impfstoff aus dem Gerät in das Holz gedrückt hat, wird das Gerät entfernt und neu gefüllt.

Claims (5)

-6- Patentansprüche
1. Bohrlochimpfgerät far Holzschutztränkung mit einem Druckbehälter und einer an diesen angeschlossenen Jiinschraubduse, dadurch gekennzeichnet, daß die ianschraubdüse (3) absperrbar ist ο
2. Bohrlochimpfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Jiinschraubduse (3) so ausgebildet ist, daß sie zum Auffüllen des Druckraumes (l) verwendbar ist, und daß sonst keine Öffnung des Druckraumes vorhanden ist.
3- Borhlochimpfgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Druckluft als Kraftspeicher verwendet ist»
4» Bohrlochim;fgerät nach Anspruch 1-3? dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Druckluft eine elastische Blase (16) im Innern des Druckbehälters (l) vorgesehen ist.
5 ο BohrlochimTfgerät nach Anspruch 1 bis 4? dadurch gekennzeichnet, dal? der Druckluftbehälter (l) mit einem R'-cks^hlagventil (19) versehen ist, das entgegen dem Druck geöffnet ν erden kann, z»B„ Autoschlauch-Ventil.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2832252A1 (de) Impfpistole
DE2431347A1 (de) Selbstinjektionsspritze
DE2018964A1 (de) Tragbares Absaugegerät, insbesondere für medizinische Zwecke
DE2340075A1 (de) Verfahren zum reparieren oder restaurieren von geschichteten holztraegern, holzbalken, monumenten und dergleichen
DEP0024792DA (de) Bohrlochimpfgerät für Holzschutztränkung
CH272644A (de) Impfgerät für Bohrloch-Holzschutztränkung.
DE939052C (de) Bohrloch-Impfgeraet fuer Holzschutztraenkung
DE926160C (de) Impfduese fuer Druckbehaelter zur Bohrlochtraenkung von Holz
DE102005031451A1 (de) Feuerlöscher, insbesondere Handfeuerlöscher
DE2644742A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abdichtung einer gasleitung
DE821530C (de) Geraet fuer kuenstliche Atmung
DE860108C (de) Behaelter fuer Bohrlochtraenkung von Holz
DE817805C (de) Kitthandspritze
DE31032C (de) Verfahren und Apparat, um Härtungs- und Konservirungsflüssigkeiten auf Gypsabgüsse etc. aufzutragen
DE744809C (de) Vorrichtung zum Impraegnieren von Faessern mit innerem UEberdruck
DE8805341U1 (de) Vorrichtung zum Beschichten der Innenflächen zylindrischer Hohlkörper
DE926161C (de) Druckbehaelter zur Bohrlochtraenkung von Holz
DE650685C (de) Ballspritze fuer medizinische Spuelungen
DE1566592B1 (de) Narkosemittelverdunster
DE869410C (de) Spritzampulle fuer einmaligen Gebrauch
AT148043B (de) Hochdruckschmiervorrichtung.
EP0088306A1 (de) Farbauftragsvorrichtung mit Beschickungseinrichtung
DE1566592C (de) Narkosemittelverdunster
DE2544145A1 (de) Transportabler fluessigkeitsbehaelter, insbesondere wasserbehaelter, zum waschen und spritzen ohne wasseranschluss
DE559558C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Fensterscheiben u. dgl.