DEP0024616DA - Ackerschlepper - Google Patents

Ackerschlepper

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DEP0024616DA
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DE
Germany
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agricultural tractor
tractor according
swing frame
bearings
frame
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English (en)
Inventor
Hans-Karl Dr.-Ing. Zorge Glinz (Harz)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Ackerschlepper, insbesondere seine besondere Ausbildung zur Aufnahme von Bodengeräten.
Für die Anbringung und Austauschung von Bodengeräten an Ackerschleppern sind schon zahlreiche Vorschläge gemacht worden. Die Erfindung bezweckt, eine Anordnung zu schaffen, bei der die auszutauschenden Geräte nicht nur schnell eingesetzt werden können, sondern auch während des Betriebes vom Fahrer bequem gesteuert, insbesondere auf- und abgehoben werden können.
Zur Erreichung dieses Zieles wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die austauschbar angeordneten Bodengeräte durch ein Schwingrahmensystem tragen zu lassen.
Das Schwingrahmensystem besteht gemäß der Erfindung aus wenigstens zwei um quer zur Fahrtrichtung verlaufenden horizontalen Achsen schwingenden Tragrahmenteilen, an denen die Bodengeräte austauschbar befestigt sind und welche unabhängig voneinander bewegt werden können. Zur Erreichung einer möglichst einfachen und trotzdem stabilen Bauart wird jeder Trahmenteil aus wenigstens zwei seitlich angeordneten Schwinghebeln gebildet, die durch geeignete Querverbindungen zu einer starren Einheit zusammengeschlossen sind. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Hierin zeigen:
Fig.1 einen mit dem neuen Schwingrahmensystem ausgestatteten Ackerschlepper,
Fig.2 denselben Schlepper mit eingesetzten Bodenbearbeitungsgeräten,
Fig.3 den Schwingrahmen in der Ansicht von oben.
An dem Fahrgestell des Schleppers und zwar in der Nähe der Hinterachse ist auf beiden Seiten je ein T-förmiges Befestigungsstück 1 angeordnet. An diesen Befestigungsstücken sind nach vorn und nach hinten arbeitend zwei Schwingrahmen angelenkt und zwar in den Gelenken 2 und 3. Jeder Schwingrahmen besteht erfindungsgemäß aus seitlichen Schwinghebeln 4, die durch Querverbindungen 5 zu einer starren Rahmeneinheit verbunden sind. Die Hebel 4 sind an den freien Enden gabelförmig ausgebildet. Mit diesen Gabeln 6 umgreifen sie die wagerechten Ansätze der Befestigungsstücke 1 und werden mit diesen durch hindurchgesteckte Bolzen 2,3 schwingbar verbunden.
Das Profil der Hebel kann beliebig sein. Sehr vorteilhaft ist es, die Konstruktion aus Rohren zusammenzusetzen, die miteinander verschweißt werden.
Auf den vorderen Schwingrahmen sind, wie Fig.3 zeigt, Auftrittplatten 7 aufgeschweißt.
An den freien Enden des Schwinghebels 4 sind Lager 8, z.B. in Gestalt von hakenförmigen Taschen 8 angeordnet, die zur Aufnahme der austauschbaren Geräte dienen.
Der Rahmen selbst wird in der Weise bedient, daß die Schwingrahmenteile durch geeignete Mittel, z.B. durch Seil- oder Kettenzug 10,11 mit einen Kraftheber 18 verbunden sind, der hydraulisch, pneumatisch oder auch elektrisch vom Fahrer betätigt werden kann und mit dessen Hilfe der Schwingrahmen auf- und niederbewegt wird.
Die Bodenbearbeitungswerkzeuge sind im Ausführungsbeispiel auf rohrförmigen Traversen 12, 13 (Fig.2) montiert und werden mit diesen in die oben offenen TAschen der Lager 8 eingesetzt und in dieser Lage durch geeignete Mittel verriegelt. Zur Justierung der Bodenwerkzeuge ist an den Traversen, welche die einzelnen Werkzeuge tragen, ein geeignetes Element, z.B. eine Hebelverlängerung 14 vorgesehen. In einer am Schwingrahmen festen Mutter 16 ist eine mit Handgriff versehene Stellschraube 17 drehbar angeordnet, die am freien Ende einen Anschlag 15 trägt. Durch Drehung der Stellschraube 17 wird der Hebel 14 verstellt und damit eine Einstellung der von der Traverse 12 getragenen Werkzeige herbeigeführt.
Die gleiche Einrichtung findet sich auch an dem hinteren Schwingrahmen.
In dem Ausführungsbeispiel sind die Schwingrahmenteile so angeordnet, daß die Werkzeuge zum Teil unterhalb des Fahrgestells zwischen Vorder- und Hinterachse und zum Teil hinter dem Schlepper liegen. Man kann aber auch eine andere Anordnung wählen, z.B. einen Schwingrahmen so legen, daß die Werkzeuge von der
Vorderachse liegen. Jedenfalls bietet die neue Schwingrahmenkonstruktion die Möglichkeit, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln die Werkzeuge in beliebiger Lage zum Schlepper anzuordnen und sie in einfacher Weise auf- und nieder zu steuern

Claims (7)

1. Ackerschlepper mit vor, unter und/oder hinter ihm austauschbar anzuordnenden Bodengeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodengeräte fest oder einstellbar oder austauschbar an Traversen (12, 13) angeordnet sind, die ihrerseits austauschbar bezw. drehbar oder einstellbar in einem Schwingrahmensystem (4, 4) gelagert sind.
2. Ackerschlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingrahmensystem aus wenigstens zwei um quer zur Fahrtrichtung verlaufenden horizontale Achsen schwingenden Tragrahmenteilen (4) besteht, die unabhängig voneinander bewegt werden können.
3. Ackerschlepper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragrahmenteil (4) aus wenigstens zwei seitlich angeordneten Schwinghebeln besteht, die durch geeignete Querverbindungen (5) zu je einer starren Einheit zusammengeschlossen sind, wobei an den Schwinghebeln Lager (8) zur Aufnahme der Traversen angeordnet sind.
4. Ackerschlepper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (8) als nach oben offene Taschen ausgebildet sind.
5. Ackerschlepper nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (12, 13) rohrförmig ausgebildet sind.
6. Ackerschlepper nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugsmittel (10, 11) der Hebevorrichtung an den Schwingrahmen angreifen.
7. Ackerschlepper nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugsmittel der Hebevorrichtung an der Rohrtraverse angreifen.

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