DEP0023448DA - Verfahren und Einrichtung zum Härten von stabförmigem Walzgut. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Härten von stabförmigem Walzgut.

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DEP0023448DA
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Heinrich Th. Düsseldorf Kleff
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BA.7788?9*3iiU5S 47
Anlag© zum Schreiben vom 2?» 11* 50 p 25 448 TO /IScfl» _
(Geänderte Beschreibung?
Verfahren zum Hör ton von ß&lzgut.
ist bereits bekannt geworden« WalKgut im^unmittelbaren Anschluß an seine Auswalzung unter ^iägr WaXzwärm© zwecks Härtung durch «in Flüssigkeitsbad · zu leiten V/zw* in ein solches Iiineinsabrlnfene 3o kennt man z*B, die MaSnahiaes das Walagut in F rm von gebündelten stangen dem H&rteprosefi zu unterwerfen* Aacii ist die 'Maßnahme Oekaimtf das WaLsgut luufend in die fertiglängen au unterteilen und die Fertigungen nacheinander und zwar in der Reihenfolge ihres /Infallsnst dem Flüssigkeitsbad zuzuführen«
Dieses Verf ahren-ist mit Äksleht darauf zu beanstanden. daS die Fertigstücke mit den unterschiedlichsten iempera'· türen des Flusiiigkeitabad zugeleitet werden* wodurch na-» turgeaäß auch die Auswirkung des Iiartavorgaags ganz unterschiedlich ausfällt« Dem Mißstand dadurch su begegnen» dais mm, die unterteilung der überlangen Ilalzstäbe erst nach durchgeführter Härtung vornimmt* bringt betriebs-» technisch© Ivaohteils Iasoferat als die Unterteilung der gehärteten Stäbe Scliwierigkeiten mit sich bringt* Anstelle einfacher Schoren -kommen für die Unterteiluag' der ge» härteten 3täbe-'in die fertiglängen Schleifschoibsn zur Verwendung; das ist unwirtschaftlich*
Item -wird erf Indunu«gemäß begegnet und zwar dadurch* daS die jeweils auf ihrer· ganzen Ausdehnung gleichzeitig in das Bad gelangenden falzgutlSngen aus sich aaeiaanderreiheadea Fertigstilcksn bestehen»;, in die sie vor Kiabringen in das Bad unterteilt werden»
2ur Burehführuag des Verfahrens bedient mm sieh zweckmäßig der in Form von Kühlbetten bekannten Ifechanf or derer und zt?ar in der form und iiaoränu%. daß die im vorstehenden Sinne unterteilten .Stäbe, deren Absclmitte aber noch aneina-iderliGc-en, über das iiechenbxett durch das Flüssigkeitsbad hiadurehgeführt werden« Als Bssondorheit der 'Srfindung ■5?ird noch die IaSgabe angesehen, daß der antrieb der Pwderreihen bzw. diese selbst Träger und Trcibelement der ,schneidwerkzeuge zum Unterteilen der vom Auflaufrollgang aufgebrachten vV'alzstäbe sind» ils v^sitere erfindungsgemäß angebende te MaiMuhae wird diQsaIsseben, die Länge des Badeinflusses auf das eingebrachte alzgut durch lieben oder Senken des Flüssigkei tsspiegels au reneln« Die Erfindung wird durch die Zeichnung und die "nachfolgende A-sprechung uieser Zeichnung erläutert*
Die Zeichnung zeigt in beiapielsveiser iais führung eine Ilnriehtüiif] zur Dure hf üh rung des Verfahrens, in
Abb. 1 ist die iinrichtung im Querschnitt und in Abb» 2 in der Draufsicht dargestellt*
Im wesentlichen besteht die .Jinrichtung aus einem Aufiaufrollgangi dem sich zum Bad hin eine schrägelagsrte, aus festem (17) und bewegten ^chen 4 gebildet© FSrderrorrichtimg anschließt«·Diese fördervorrichtung steht im Zusammenspiel mit der eigentlichen Suhlvorrichtungf die außer aus beweglichen Rechen 19 und 20 such aus dem Flüssigkeitsbad 38 besteht, in das das zweiteilige Becheasjstem hineinragte ' eoentlich sind die eingangs bereits erwähnten» aus Messerjrare» gebildeten Te llung, svorri ch tungen für die auf die Fördervorrichtung 49 17, aufgebrachten ifalzstäbe, die zuvor in ihren Ausgangslängen von der laufenden Sctlzader in bei Kuiilbettiinlaiien bekannter weise abgetrennt Werdene
Bisse «alsstäbe werden vom Auflsufrollgang durch Anlioben der «Schieber 2 vom Aollgaiag abgehoben (sie kommen hierbei fur Auhe 5 una auf die Hut senflä;.; he 3 abgelegt« auf der sie
in den Ersieh des tfeeberrförderera 4, 17f bzw. der bereits erwähntes üchnsidrorrichtaugen gelangen. Die von der Islle 6 über die Exzenter 5 bewegtes» mit Trssaportsihnem 8 γ ersehenen Rechen 4 sind mit Meosern 7 Yersehan9 denen fingerartige» nach dem ή .llaufrollgang gerichtetem Verlängerungen 9 zugeordnet Sinde Das kiihlbettseitige Kntle der genanntes Kecbes gleitet mit eisern Schlitz 11 an einem Foatbolzen 10, der yleiehzeitig dsn Drehpunkt darstellt. Jie durch das Exzenter ausgelöste he cb^ii bewegung ist in ,Vbbe 1 durch eine eingezeichnete Kurve verdeutlicht.
Die aehneid- oder Teilungsvorr^ehtiinges werden aus dsn obengenannten mssem 1 und den festen bessern 1.3 gebildet, Dieso iJinci m auf der ftelle 6 Irel drehbar on Sehlis 12 angeordnet, die durch drehbare otützhebel 14 in Arbeitslage geh,Itan werden. i)ie ^tützh^bel 14 sind um 15 schwenkbar und icönaen vermittels der Hebel 16 ims der dargestelltes Loga heraus und wieder in diese einge schwenkt werden. Mit Hilfe dieser Vorrichtung können, wie ohne weiteres ersichtlich, die äSesesrbebel und dtuait öle besser außer Arbeits-3teilung: gebracht werden. 2u erv/ähnen sind noch die m oberen Jnde der festen Hechen 17 vorgesehenen Kliakenf deren ZweafcfeeBtiamusg noch erläutert wird.
M Darchfiihrung des Schneidvor&anges befinden sich die fisgerartigen Verlange runden 9 in Höhenlage der KatscnfHlchef «ο daß der jeweils als letzter abrutschend© Stab auf diese Verlängerungen gelangt, -Ius dieser Stellungheraue bewegen sich die Iiechen 4 kurza treckig nach unten, .••.•OdUrch die Messer 7 und 4 sam Schneiden komaen. Das erfolgt (larch die vorgesehene Versetsung der Messer zwischen ilen einzelnes illesserpaaren in Hintereinanderfolge* Ber auf diese weiss unterteilte otab niiri slsdana alt im hochgehenden hochon 4 angehoben und über die SchwenklUckea auf den fasten *%chen gebracht. In dieser 1Iels© vollzieht sich der Arbeitsgang in ■.■ Ieichbleibendem Iihjthmus9 so daß
gleichseitig mit des schrittweisen Yordriagen der Stäbe la gleiche» Takt die Unterteilung der anfeilenden ätäbe erfolgt» Durch die erwähnte Versetzung der Itiesser zueinander wird nicht nur eine zwecke η tspre ehe ade rfeg.-luiig der Antriebsbeanspruehuag erreicht» sondern es wird aueh in sichrer ^eise ein FestideftiMm der Teilstück® des Walz-βtabes zwischen dsn benachbarten bessern Teraisäen* Baf ■sie oben bereits erläutert wurde, die festen Messer wahlweise aaiaer ^rbai talag^ gebracht werden können» besteht eile MoY1Iichloit, die ToilXaagen innerhalb gewisser Grenzen m verändern bzw« bei $ahl einer Überzahl τοη Mssserhoheln beliebig festlegen·
Die Kühlvorrichtung hat zwei Serien von Rechen 19 und 2Q# die an stützen 21 und 22 befestigt sind und sieh auf unabhängigen Unterstütsuagsrahmen 23 und 24 abstützen* Diaso It liaen haben auf der einen 3eite die gleichen Hol-Ienträger 28 mit den Bollen 29» auf der anderen Seite die CEoitotücke 36 und 37» Die Höllenträger ruhen auf dem um 180 ffrad versafesten Sxzenter 25 und 26 ab und die Gleitstücks auf die Köllen 35 der ^ebel 3D und 31* Me andere Seite der Hebel greift mit den Hollen 34 unter die Jx2enter 25 und 26» wodurch G-I•.••Ichgewicht hergestellt ist. In der Mitte sind die Heb^lbolsen 33 gelagert, die wieder in den festen Böcken 32 Iiegene
wird die «eile 27 bewegt, so bewegen sich die daraufsitzenden Exzenter 25 und 26 mit und damit machen die darauf abgestützten weiteren älesiente die ireisbewegung mit« Die doli en 29 halten -auf dieser ieite die lahmen biw* Rechen fest« Bxssnter 25 bewegt den Dahsen 23 b«tr» fischen 19 mf der einen .Seite» Auf der anderen Soite gleitet die Mußehörige bt itze 37 am Echmea 23 auf den liollea 34 unter die 2x2«ntor 26,· «Shrend also bei lieehtsdrelmng der Mssenter 25 den Dahsen nacji oben in der ilreiabeweguag bewegt, drückt der Exzenter 26 den Hebel 31 nach unten» so
daß auch auf der anderen ^eite des itahmeas dieser angehoben wird« Indem er auf den diollen 33 gleitet, wird also such auf dieser Jeite eine itraisbewegung ausgeführt*
Was hier über den Hahmen 22 gesagt ist, gilt auch uagelcehrt für dea Hansen 24f der vom Exzenter 26 seine Umgang ©r» halt«
Mittels der beweglichen Rechen 19 und 20 werden die Stäbe aus der letzten aast des festen Gehens 17 ausgehoben und - la -falls ?on liundst'äoca-sich ständig drehend durch das Bad 38 traii-sportiert» lisch. Vorlassen des Bades werden sie von der letzten ilustsi der beweglichen iteshen auf die Gleitfläche 39 der Saiaael t&sohen 40 abgesetzt*
Anschließend wird noch als besonderheit auf die Maßnahme verbissea, daß der der eigentlichoa Kühlvorrichtung vorgelagerte ^echenfLrilerer unabhängig von der 1 lilrorrich tuag betrieben ^ird, so daß nach Au^ataB der auffallenden otafae die jfördergesc \:?d ndigkeit geregelt «erden kma« Dea <voiterea wird hervorgehoben, daß nach Beseitigung der Bad-.•'IUssigkeit die Anlage auch als normales Kühlbett arbeiten kann«. Diese IaSnaIime ist j-,-doch nicht Gegenstand der Er« fladung*

Claims (1)

1) Verfahren sua Härten von stabfSraigem Walzgut* bei dem die noch heiüen <lalzstab© in Abscbnitte unterteilt und dann die schnitte durch ein Fliissigkeltabad Aindurabgeführt werden* dadurch gekennzeichnet daß die Abschnitte jeden St-i&es aneinandergereiht gelassen und m alle .abschnitte des Atabes gleichzeitig durch das Abschreckbad β führt werden*
2) ^erfahren nach Anspruch 1, dadurch fje'-ennzeiohnet, daß die aae ins kargerer ten **bi?ohnitte mittels eines in das Bad hineinreichenden bzw. sum iI1Qil in des Bsd liagenaen Hechenforderers durch das Bad geführt werden.
5) Vorfahreu nach Ansprach 2, dadurch ^kennzeichnet, daß der auf dem ersten Tail des Höhenförderers gelangende noch ungeteilte ä&tasiab durch äutstaraachinjg der ■^sohenbewegungen in ilie .-ibychnitte unterteilt wird.
4) Verfahren nach den prio hon 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dsJ die AbscfarecAseit durch Änderung der Höhenlage des Flussi^Aüitoöpiegels des Sadee geregelt wird*
5) Aiarichtung zur J>urchführung des Verfahrens nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß das AecliesiAett zweiteilig ist und m& eier die Mngenaufteilung des ^alzstabes herbeiführend» Aeil unabhängig von dem das .ialsgut durch das Flüssigkeitsbad hindurchleitendea Teil Srbeitot«
6} einrichtung' nach Anspruch ft dadurch gekennzeichnet» daß die den durch die Aeehen bewegten TeiliBessera zugeordneten füststehendsn Regenmesser in und außer Arbeitslage gebracht wer,en können.
S ί
7) Kinriehtuag nach 3en Ansprüchen f( und dadurch gekennzeichnet, da£ die bewegten Achneidsiesser versetzt zueinander angeordnet sind*
8) £inriöhtan& nach Anspruch ßf9 dadurch ge ie naze lehnet, daß die FSrdsrreohea (19, 2U) vermittels um 180 Grad versetzter und auf eines geiseinsanien άβΐΐ» (2?) si tuender Axzenter (25, 26) auf- u* abbetegbar sind..

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