DEP0023040DA - Verfahren zum Herstellen von Dispersionen in homöopathischen Verdünnungen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Dispersionen in homöopathischen VerdünnungenInfo
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Description
Es ist eine alte Erkenntnis, worauf auch Hahnemann, der Gründer der Homöopathie bereits hingewiesen hat, daß der Vorgang der Potenzierung von ausschlaggebender Bedeutung für die Wirksamkeit homöopathischer Verdünnungen ist, mit anderen Worten, daß eine feinstmögliche Verteilung oder Dispergierung der Wirkstoffe im Lösungsmittel, auch Energiezuteilung genannt, anzustreben ist. In früheren Zeiten, und zum Teil auch wohl heute noch geschieht diese "Dynamisierung" auf manuellem Wege, wobei natürlich im allgemeinen der Verteilungsgrad nur sehr geringfügiger Natur ist. Die einschlägige Industrie ist aber auch schon dazu übergegangen, Maschinen herzustellen, welche diese manuelle Tätigkeit ersetzen, den Verteilungsgrad erhöhen und ferner eine genaue Innehaltung der Potenz (Verdünnungsstufe) gewährleisten sollen. Aber das gewünschte Optimum wird auch hier nur annähernd und dann auch nur unter größerem Zeitaufwand erreicht.
Es hat sich herausgestellt, daß man einen viel größeren Verteilungsgrad und zwar in kürzester Zeit erzielen kann, wenn man das Reaktionsgemisch dem Einfluß von Ultraschallwellen aussetzt. Die von diesen Wellen ausgehenden Schüttel-
stöße stellen, und darin liegt die Begründung für den Erfolg, in außergewöhnlichem Maße ein Mehrfaches der Leistung dar, welche sich auf maschinellen, geschweige denn auf manuellem Wege erreichen läßt. Die Anwendung eines Verfahrens wie das vorbeschriebene ist daher von ganz besonderer Bedeutung zur Erreichung der richtigen Potenz (Verdünnungsstufe), wenn es sich um Potenzen über D 23 handelt, wo das sogenannte einsame Molekül auftritt. Nach einer bekannten Regel steigert sich die Wirkung eines Mittels durch Vergrößerung der Oberfläche. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß beim Arbeiten nach dem neuen Verfahren eine wesentlich größere Aufteilung, und damit verbunden eine wesentlich größere Oberfläche, erzielt wird als nach den bisher bekannten Verfahren. Zur Erhärtung der vorstehenden Ausführungen werden zwei Beispiele angeführt:
Beispiel 1:
Um den größeren bzw. stabileren Verteilungsgrad (größere Oberfläche des Dispergens) zu demonstrieren, wurden 1 g einer lege artis bereiteten Verreibung von Graphit D2 in 100 ccm destilliertem Wasser nach bisherigen Modus verschüttelt und stehen gelassen.
Eine zweite Anschüttelung von 1 g Graphit D2 in 100 ccm Wasser wurde mit 1 MHz und 30 Watt/cm(exp)2 20 Minuten lang dem Ultraschallfeld ausgesetzt.
Probe 1 zeigte nach 2-stündlicher Beobachtung einen deutlichen Bodensatz, nach Filtration durch U-Filter, war die Lösung optisch leer.
Probe 2 (U-S-behandelt) zeigte nach 2 Stunden keinen Bodensatz, nach Filtration durch U-Filter, war in Schichtdicke von 4 cm deutliche Graufärbung zu erkennen und zeigte Thyndall-Effekt.
Beispiel 2:
Probe 1: 1 g getrocknetes, wasserfreies Kieselsäuregel wurde lege artis (nach Hom. Arzneibuch) zu D1 verrieben und mit destilliertem Wasser zu 100 ccm angeschüttet. Nach Filtration wurden 10 ccm zur Trockne verdampft und verascht.
Glührückstand betrug 0,06%.
Probe 2: Versuchsanordnung wie oben. Die wässrige Anschüttelung wurde mit 1 MHz und 30 Watt/cm(exp)2 15 Minuten beschallt.
Glührückstand: 0,09%.
Claims (1)
- Verfahren zur Herstellung von Dispersionen in homöopathischen Verdünnungsgraden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dispersion während ihrer Herstellung der Einwirkung von Ultraschallwellen ausgesetzt wird.
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