DEP0023013DA - Netzkartenschreiber und Wegesuchgerät für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Netzkartenschreiber und Wegesuchgerät für Kraftfahrzeuge

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DEP0023013DA
DEP0023013DA DEP0023013DA DE P0023013D A DEP0023013D A DE P0023013DA DE P0023013D A DEP0023013D A DE P0023013DA
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DE
Germany
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Inventor
Werner Altmann
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Description

Netzkartenschreiber und Wegesuchgerät für Kraftfahrzeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Gerät, dass ein mechanisches Aufzeichnen von Strassennetzkarten durch ein Kraftfahrzeug möglich macht und nach Aufzeichnen der Netzkarte dem Fahrer eines Kraftfahrzeuges als Wegesuchgerät Dienste leistet. Ein Schreibstift über einem Planviereck bewegt sich im Masstab der Netzkarte so, wie das Fahrzeug auf der Strasse. Eine untergelegte fertige Netzkarte vermittelt also die Kenntnis vom genauen Standort des Fahrzeuges und dem bereits gefahrenen Weg und lässt das Fahrziel ohne Schwierigkeiten auch bei Nachtfahrt auffinden. Der Schreibstift wird abhängig von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges schnell oder langsam über der Karte bewegt. Führt man dem Schreibstift gleichmässig ein Schreibmedium, beispielsweise eine geeignete Tinte zu, so lässt sich aus der Deckkraft der Tinte vermittels eines geeigneten Gerätes, beispielsweise einer geeichten Lupef die auf der Strecke Jeweils gefahrene Geschwindigkeit ablesen. -Begaassea—i ein neuartiges - W - - 3ziB Durch eine hinzugeschaltete Uhr lässt sich die gefahrene Strecke auch zeitmässig überblicken, sodass die Einrichtung -—ar- -Wan ■ egät über die Fahrleistung jede gewünschte Auskunft gibt. Bei Stadtfahrt mit dichtem Strassennetz wird zweckmässig ein grösserer Masstab gefahren als bei Überlandfahrt mit grossmaschigem Wegenetz. Die Einrichtung ist dementsprechend umschaltbar. Um auftretende Ungleichheiten im Antrieb auszugleichen, beispielsweise verursacht durch abnormale Reifengrösse oder geringen Reifenluftdruck, kann eine Korrekturmöglichkeit durch geeignete Vorrichtungen bekannter Art, beispielsweise durch ein verstellbares Reibradgetriebe, vorgesehen werden.
Die Zeichnung zeigt das Gerät beispielsweise mit den Einrichtungen gemäss der Erfindung und es zeigen:
Fig, 1 eine Draufsicht bei abgenommenem Zwischenboden, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fige 1
Das Gerät besteht aus dem Blechgehäuse 1 mit Decfcel 2, Zwischenboden 3 und Glasplatte 4 und den für den Antrieb des Schreibstiftes 5 erforderlichen Einzelteilen. Der Antrieb erfolgt von einer bieg- · samen Tachometerwelle 6 von bekannter Wegdrehzahl und von einem mit der Lenkung des Fahrzeuges gekuppelten Drahtzug 7. Spindel 13 trägt auf ihrem vorderen Ende ein Reibrädchen 14, das in einer Längsnute der Spindel 13 rastet und längsverschiebbar über Scheibe IL Je nach Einschlag der Lenkräder von Seilzug 7 in Richtung H oder I geführt Wirde Scheibe 11 auf Achse Io wird direkt von Tachowelle 6 angetrieben. Wird das Rädchen 14 vom Mittelpunkt der Scheibe 11 verschoben, so wird es umgetrieben, und zwar nach Richtung H entgegengesetzt wie nach Richtung I und das umso schneller, je weiter es sich vom Mittelpunkt entfernt. Da ausserdem Scheibe 11 abhängig von der FahrZeuggeschwindigkeit angetrieben wird, so erfolgt der Antrieb der Sppindel 13 über Reibrad 14 abhängig vom Lenkungseinschlag und der jeweils gefahrenen Gescwindigkeit. Dieses Produkt entspricht der Kursänderung des Fahrzeuges und demenspreehend werden Reibrädchen 15 und 16 am Halter 3o und Mutter 17 in Richtung E oder F gesteuert. Der Antrieb der Reibrädchen 15 und 16 erfolgt über Scheiben 12 bis 12 , die miteinander durch Verzahnung in Eingriff stehen und von Achse Io über Wechselzahnräder 5ο und Gegenräder 51, 52 oder 53 für die verschiedenen Kartenmasstäbe angetrieben werden. Rädchen 15 ist um/eine Phase versetzt wie Rädchen angeordnet, d.h. bei Stillstand des Räd&hens 16 über den Mittel-
punkten der Scheiben 12 bis 12 läuft Rädehen 15 mit grösster Gesa A
schwindigkeit über dem äusseren Umfang der Scheiben 12 bis 12 mit einer der FahrZeuggeschwindigkeit entsprechenden Umdrehungszahl um und umgekehrt· Die Summe der zwischen diesen Grenzwerten auftretendai
Srombinierten Umdrehungszahlen beider Rädehen entspricht ebenfalls der Fahrzeuggeschvrindigkeit. Rädchen 15 rastet längsverschiebbar
Z3
in Nutwelle 18 und treibt Schraubräder 23 und Welle 19, Zahnräder 24 und 25, Nutwelle 21 mit längsverschiebbaren Schraubrädern 25 und 27 die Spindel 21, die die Mutter 31 mit Schreibstift 5 in Richtung Cloder 02 transportiert, Je nach Stellung des Rädchens 15 über Scheiben 12a bis 12d, Rädchen 16 treibt über Nutwelle 27 Schraubräder 32 und 33, Welle 28 und Schraubräder 34 und 35 die Spindel 29, die die Mutter 46 mit eingelagerter Spindel 21 mitsamt Schreibstift 5 an Mutter 31 in Richtung D 1 oder D 2 transportiert, Je nach Stellung des Rädchens 16 ütoer Scheiben 12® bis 12h. Der Schreibstift 5 wird also Jeweils in der Richtung transportiert, die der Stellung der Rädchen 15 und 16 über Scheiben 12 bis 12 entspricht. Dabei sind sämtliche Richtungen der Windrose möglich. Bei mehrmaliger Kreisfahrt des Fahrzeuges in gleicher Richtung wird die Mutter 17 auf Spindel 13 alsbald ihre Endlage erreichen und der Schreibstift 5 nicht mehr der Richtung des Fahrzeuges folgen können, es wird daher zweckmässig eine möglichst grosse Anzahl Scheibenpaare 12 angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel vermag der Schreibstift 5 einer Kreisfahrt des Fahrzeuges von insgesamt 63o° zu folgen. Nach Erreichung der Endlage wird die Mutter,15" mit Knopf 36 an Spindel 13 von Hand in die Mittellage zurückgedreht. Ebenso wird die Richtung des Schreibstiftes 5 durch Drehen des Knopfes 36 geändert, was beim Einpeilen des Gerätes auf eine neueing« legte Karte erforderlich wird. Die Muttern 31 und 46 sind in bekannter Art auf die Spindeln 21 und 29 federnd aufgesetzt und abnehmbar, sie können anderorts wieder aufgesetzt werden. Die Feineinstellung wird durch Drehen von Hand der Knöpfe 37 und 38 erreicht. Die
Rädchen 14, 15 und 16 auf Nutwellen 13, 18 und 27 werden mit Federn
ah
47 und 48 auf Scheiben 11 und 12 bis 12 aufgedrückt, um eine sichere Mitnahme zu gewährleisten. Um beim Einpeilen des Gerätes eire
Orientierungsmöglichkeit zu haben, ist dem Antrieb durch das Fahrzeug ein solcher von Hand hinzugeschaltet. Kurbel 41 wird in Richtung G geführt bis Scheibe 39 an Konus 4o auf Achse 45 anliegt und umgetrieben . Der Antrieb erfolgt nun mit vielfacher Übersetzung und macht die Richtung des Schreibstiftes 5 erkennbar» Bei Knopf 36 wird nun solange korrigiert, bis sich die Richtung des Schreibstiftes 5 auf der Netzkarte mit der Pahrzeugriehtung deckt.
Für die Anwendung verschiedener Masstäbe ist ein umschaltbarer Antrieb mit mehreren ÜberSetzungsstufen vorgesehen. Dies geschieht zweckmässig ebenfalls durch ein Reibradgetriebe oder mittels eines Stufenrädergetriebes bekannter Bauart wie im Ausführungsbeispiel Fig. 2 gezeigt.
Der Deckel 2 mit Glasscheibe 4 ist nach Schwenken der Spindel 21
zum Einlegen der Netzkarte
aufklappbar. Eine auf Mutter 31 angebrachte kleine Uhr 55 setzt nach regelmässigen Zeitabständen, beispielsweise stündlich, eben zweiten Schreibstift 56 auf und schafft über der Wegenetzkarte eine Markierung und gibt dermassen einen zeitgemässigen Überblick. Die Strecke von Markierung zu Markierung im Masstab der Netzkarte ist die gefahrene Durchschnittskilometer-Leistung. In anderer Weise kann die Uhr 55 so mit Schreibstift 5 direkt gekuppelt werden, dass der Schreibstift 5 in regelmässigen Iriirzeren Zeitabständen beim Schreiben unterbrochen wird, beispielsweise durch Absperrung der Zufuhr von Schreibtinte oder durch Abheben des Schreibstiftes. Aus dem Abstand der Lücken des so geschaffenen Schreibbandes lässt sich mühelos die gefahrene Geschwindigkeit und die Zeit ablesen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Hetzkartenschreiber für Kraftfahrzeuge mit dea-Einrichtungen zum mechaischen Aufzeichnen von Strassennetzkarten durch ein Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Verbindung mit der Lenkung und dem Antrieb eines Kraftfahrzeuges stehender und davon abhängig in Bewegung gesetzter Schreibstift (5) masstäblich so über den neu aufzunehmenden Plan geführt wird, wie das Fahrzeug auf der Strasse»
    Anspruch 2
    . ι Ii l ι ■ iiiiii ii'iii !■Ii lI-
    Wegesuchgerät für Kraftfahrzeuge mit -de«-Einrichtungen zum genauen Verfolgen des Kraftfahrzeugweges über einer masstäblichen Strassennetzkarte, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Verbindung mit der Lenkung und dem Fahrzeugantrieb stehender und davon abhängig in Bewegung gesetzter Schreibstift (5) im Masstab der Karte so geführt wird, wie das Fahrzeug auf der Strasse.
    Anspruch 3
    Wegesuchgerät für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schreibstift (5) gleichmässig ein Schreibmedium, beispielsweise Tinte, zugeführt wird.
    Anspruch 4
    Wegesuchgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schreibstift^^eine Zeituhr (55) gekoppelt ist, die in regelmässigen Zeitabständen über der Netzkarte kleine Markierungen schafft.
    Anspruch 5.
    Kstzkartensehreibep und Wegesuehgerät nach Anspr»" chen 1 und 2 dadurch gelcenaseichaet? dass der Transport des Sohreibstiftes (5) in die zwei Bewegungsrichtung Cef und D) fiber zwei abhängig von der Fahrzeuggesohwindigkeit angetriebenen Gruppen von Reibscheiben (X2a bis 12'd und 12e bis 12h) und darüber längsverschiebbaren Reibrftdchen (15 und 16} erfolgt, die £hasen-versetzt auf eine» gemeinsamen Halter f 3o) gelagert Sinds sodass die Summe ihrer TJmdrehungen über den Reibscheibengrunpen (12a bis 121 und ISe bis 12h) in jeter Stellung einen konstantes Wert ergibt und die Spindel (13) angetrieben vrird von einem Reibrädchen (14), das sich Je nach Grösse des Lenkradaussohlages über einer abhängig von der FahrEeuggeschwin#igkeit umlaufenden Reibscheibe (11) langsaia oder schnell und Je nach der Richtmag des Lenkungsausschlages (H oder I) im Iiaken oder rechten Drehsinn bewegte
    Aasprach 6
    MetKkartenschreiber und Wegesuchgerät nach Ansprüchen 1, 2 und 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der zwei Reibscheibengruppen (12a bis 124. und 12© bis 12h) von einer Tachometer-Welle (6) über ein Stufenrädergetriebe mit den Untersetzungen für verschiedene Kartenmasstäbe und der Antrieb der Reibscheibe (11) für- die Richtungsänderung des Schreibstiftes (5) unabhängig davon direkt von der Tachometer-Welle (.6) erfolgt*
    Anspruch 7
    Netzkartenschreiber und Ifegesuchgerat nach Ansprüchen 1, 2, 5 und 6 dadurch gelcesaseiChaet9 dass dem Antrieb durch die Tachometer-Welle (6) ein stufeslos regelbares Getriebe für die Korrektur der auftretenden Abweichungen im Antrieb vorgeschaltet
    AassFaeh. 8..
    Kets&aFtensolitfelbes» imä Weßestt-ebgeFSt aaeh Anspi*uehen 1, Ss 5, 6» ? dadurch gekennzeichnet, cass die föpgeiegeweli© (45) 4β3 Sttxf@m*ga@pg@ti*iQbd8 von laaä Cibep eine Karbsi (41) and einem ZiisatEgetFieto© (39, 4©) unafeh&iigig vom FÄrgemgsiifcpieb te St»eliung versetzt werten kam}«

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