DEP0022891DA - Mikroskopischer Apparat zum Zählen sehr kleiner Partikelchen in Lösungen oder Aufschwemmungen, insbesondere zur Blutkörperchenzählung - Google Patents
Mikroskopischer Apparat zum Zählen sehr kleiner Partikelchen in Lösungen oder Aufschwemmungen, insbesondere zur BlutkörperchenzählungInfo
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Description
Mlkrpsfe:ppigcixar iA^srati zum ZaJbI ep APP?. ^l^iPer Partikel eben 1
Losungen oder AufscJawemmung.enf inabes, zur
DI©' Erfindung bedient sich auf einen mikroskopisches Apparat zum Zählen sehr kleiner Partikeloften in Lösungen oder
Aufs eins eianungen und insbes· ?ur; ulutkörperchenzähluDg^und Swar jener Art, bei der das vorhandene( 'an sich bekannte Zähinetz
innerhalb der 'Vergrösssrungs optik angeordnet ist und ..optisch auf der Eählkammer abgebildet wird, im Gegensatz zu Aiiordutingm s
bei denen das genannte Zählnetz unmittelbar in die Äählkstimer« fläch© eingraviert ist.
Zählapparate mit optischer Süihlnetzabbildung, die aeaB den
grossen Vorteil haben, dass das Zählnetz vergrösssrungsunab-Mngig stets scharf, und, mühelos sichtbar xvirds sind an sich
zwar schon-bekannte üie haben aber in der bisher verwendeten Art den Kachteil» dass sie jeweils nur für bestimmte Objek» "
tive brauchbar sind,, denen das fcetzokular besonders angepasst sein mass· äisn benötigt also, für ö@des unterschiedliche Objektiv
verschiedener Sigenvergrösserung ein besonderes .JSetzokular oder sonstige auswechselbare Teile, die Objektiv und Netsokular
aufeinander anzupassen gestatten» Dies verteuert dann Sie Apparatur aber derart, dass man lieber auf die Vorteile der f®3>>
Wendung eines Ketzokalars'' versiclitet. ■ Die der "iSrf indang zugrunde liegende Aufgabe bezweckt demgegenüber jetzt die Sahaffung
einer Apparatur, Melone es ermöglicht., das ϊ< ei ζ okular durch
eine einfache und billige bstxliehe Lüaasnahme für jedes, belie«- bige Objektiv unterschiedliehsr Eigenvergrösserung brauch-bar
au machen, ohne dass auszuwechselnde Teil® erforderlich aind«
lirf induiigsgeiaaiii-τ*ird dies dadurch, erreicht, dass das genannte Eählnetz in der optischen Aehss in unterschiedlicher Ent«
fernung EUffi Ob^lctiv einstellbar vorgesehen ist. Dies .erfolgt zweckmäßig in der *keise$ dass' das Zählnetz in einem &em Objek»
tiv gegenüber durch einen verlängerten Tubus verstellbar ge-
sachten Okalsr angeordnet ist. Buren diese Vorkehrung ist es nunmehr erreicht^ Objektive von .z„B. 38- bis 55~fscher JSigen«
vergrösserung benutzen, zu können, denen sieh die Sählnetzeinstellung iia okular dann einfach dureh Verstellung anpassen
lässt« Sine baulich besonders -zweckdienliche Ausführung hierfür ist dabei ersielt, wenn dem des Zählnetz, tragenden Okular
lediglich ein. Feststellglieä, z.'3. in £orm eines Stellrlnges ■ ο«dgl· zugeordnet ist« ■ wodurch der in der optischen Achse
verschiebbare verlängerte G&ulartubus der festen. Halterung des Objektivs gegenüber höhenderεteilbar gemacht Iste Der
gross© Torteil der Erfindung' besteht dabei auch darin, dass die in aer vorgeschlagenen 5= ei se ausgebildete Apparatur jetst
auch bequeis für' unterschiedliche Vergrösaerungen brauchbar ist, ganz wie ee die Grosse oder Menge der zu zählenden Partikel
ehe» 'Äünschenswert erscheinen .lässt., was also einen) liniversalnetsokular gleichkommt.
Zweckmäßig ist es, dem neuen Apparat auch die.Zähllcaaiaecr beEonöei'B anzupassen unü miav bevorzugt iß öer V.'eise, dass Sem
in seinem Abstand zum Objektiv verstellbaren Cabinets eine 2iä"hlkaißKier ssugeo.rdnet i'stf_ die Blinde st ens ζτλ©1 (licht Eebenei»
Danderliegenäe, zählnetzfreie, durch eine Nute getrennte Zählbalicen aufzuweisen hat9 in ösmes mindestens der eine Eahlbal«
ken ein S9Be als Dreifachlinie ausgebildetes Eiehfadenkreuz " trägt» Gerade auch für die 'neue, allgemein ssu irsrwenäejaäe, verschiebbar einstellbare ükularanorönung mit Zählnetz ist die angegebene
Zählkammerausbildung von besonderem Vorzug, ^eil sich d&bsi unter vergröSserter Beobachtungssipht ein bequamsr Übergang
vor.i einsa Zählbalker* zum anderen Vornehmen lässt».
Die Erfindung ist nachstehend ira übrigen in ei nein Auaführtingsbeispisl an Hand von Zeichnungen noch näher erläutert»
Es zeigt
TIg« 1 sin Eählnetzokular der neuen Art in einer schematischen Längsschnittdarstellung,
!ig« 2 und 3 die neue" £ählkaa»er in ansieht von oben ußd in einem vertikalen Längsschnitt xjaeli der Schnittlinie l'II-III;
Iig. 4 vergrössert dargestellt dos dreifache Fadenkreuz auf dera einen Zählbalken sur Eichung und.
Tig» 5 &G.B im Okular befindliche Kählnetz ebeni'slls in vergrösserter. Parstcllung.
Des in Fig· 1 dargestellte Okular ist ein sechsfache®
3p es i al okular.' Ls "hat; ein verlängertes.Tufcusrohri, welches im Tubus 2 des Objektivs verstellbar ist«, Zur .fixierung der rieh«
tigen Einstellung des ükulsrs, ftie sie der .i.igenvez-grösserung des verwendeten Objektivs'entspricht, dient ein mit einer
Klemmschraube 3 versehener Stellring 48 dar &uf dsm Qberranci des Objektivtubus 2 aufliegt, Kaoh Lösen und dann wieder #@st«
drehen der Sehrsube 3 Kann'das Okaler bzw. dessen Tubus 1 nach Bedarf neu hSher' oder tiefer stehend eingestallt 'werden*
Die Verwendung eines aolchen am Qkulartubus 1 festkleiaiabaren ■iätellringes 4 vermeidet im übrigen die Anbringung einer Klemm·»
schraube ο «,dgl« ata Objektivtubus. . ' .
In der Eleridenebene liegt im Okular ferner eine Glasplatte 5 mit einer liatzteilung, wie sie in ^ig, 5 sent v.er grosser* dargestellt
ist. Diese JSetzt eilung, die von einem doppelt umrsn- ' deten quadrat umschlossen ist, bildet' das in der Bildebene
abzubildende Sählnetz· 2;s entspricht mit seinsr inneren Llni© in der bildebene des Objskt*cs. einer Fläche von 1/25 (pam« Dieses
'4ua&rat-ist wiederum in 16 gleiche Quadrate gefeilt; von Je 1/^OO qKsia* Di: se Grossenwerte sind s.n aioh schon normalisiert®
Mittsls der derges-iellten Änoi'dnuiig ist es ermöglicht, ein und dasselbe Zählnefczokular einheitlich bei unterschiedlichen Mikroskopen
mit· objektiven ε-iner 3>C- bis 55fsehen Ligenvergrössarung verwenden .'zu können, iseil sieh dabei iix jeaein rails öer zugehörig
richtige Abstand von Okulsr und Objektiv eiiss teilen lässt»
Lie in Fis· 2 urid 5. veranschaulichte Zeihlkaiuaer unterscheidet sich von den bisher gebräuchlichen in Anpassung an das Zählhetsokuler
dadurch,' dass in äor Mitte des Glaskörpers 6. zwei. Zähl balken 7 und 8 von je 6 mia Breite dicht nebeneinander liegend
quer über die ganze Breite des' Glaskörpers 'fj laufen· Ewi« sehen diesen beiden Balken befindet sich eine et-raa 2 ese, breite
Eute* ¥ernsr liegt links äes linken unä rechts das rechten Zählbalkens ? bsTj. 6 eine etwas brsite^ute Io und 11« Daran"
achliessf sieb, beiderseits· öle planpoliertes nicht mehr unter-
ajäf ■ brocheue übrige Glasfläche art · Die durch ^iwas vertieft lie-
üählbalken mittels einer sie abdeckenden |&K6.plati.e ge» äuen Zählksuamern werden dann mit ösr die saszuzählen-Teilchen
ent haL tend en i-i üssigkeit ausgestrichen.
.b.uf dem einen JüähJBbelken 7 ist ferner ein feines dreifaches Fadenkreuz; 12 eihgraphiert, äas in den Schnittpunkten
der Linie 4 Quadrate von je 1/25 qsm bildet, wie dies in Fig.
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das Fadenkreuz 12 des 'Zählbalkens ins Blickfeld« Is ist dabei eines -der vier l4est quadrate* die durch das Fadenkreuz gebildet
werden, üb ie schon oben erwähnt, mit der inneren Doppellinie der 8'etzteilung im Okular zur Deckung zu bringen. Es iat dabei
notwendig, den Tubus 1 bzw. das Okular solange auszuziehen, oder einzuschieben, bis der genanntes Bedingung entsprochen iiSflfc
An dieser Stelle schraubt man dann die Fixiervorrichtung fest and merkt sieh die üuszugelänge des Mi^toskoptubus« Bei star-,
rem Tubus genügt dis Festlegung mit der Fixiervorrichtung am Okular» Diese Arbeit 1st für des gleiehe Mikroskop öann nuj? .,
das erstemal vorzunehmenβ Sie nimmt, sehr venig Zeit in Anspruch,
Als weiterer Vorteil des neuen Apparate© ist zu erwähnen.s dass ait ihm auch-Zählungen in jedem Trockenpräparat vorgenö®«·
men werden, können, gleichviel, ob- sie auf-Objektivträgern.oder Deckgläsern aufgetrocknet sind, da das Zählnets je iia Okular
liegt* Besoiiö ere Bedeutung gewinnt, diese Möglichkeit !sei .der .iiiffrsren^ialaussählung der gefärbten Elutausstriche, Sediment»
Untersuchungen in der Urologie, bei "Pollenanalyse unö noch b®i vielen anderen anä.9$Eec
Claims (2)
- ■ff at -.e' !B ;t -a■.k'.-s'.-p arü € -ti· β -i1«,} ...jLkros.-iopi scher Zählapparat zum Zählen η ehr kleiner Par-üüceleriea in Lösungen oäer Auf sehwemiaungen, in.sbes, £tar Blutkör per.ehenzählungp mit .einem innerhalb äer ¥ergrösseruags« optik vorgesehenen Lini&nnetz, durch ;dessen Projektion auf den Objektträger auf diesem aussäiilbare Flächanteile bestiaam» ter Grosse in einer aera Vergrösssrungsfaktor äer Optik entspreohendenden Vergr'össerung abgebildet herden, dadurch gs« kennzeichnet, öass das genannte .Liniennetz in der optischen Achse in untör-sohiedlieher i-ntf©rnung zum Objektiv einstdll«. bar vorgesehen ist, indem ©s ζ·Β. in einem dem Objektiv gagesüb ti* durch einen verlängerten ^ubus verstellbar gemachten Oku» lar angeordnet ist.
- 2.) Apparat. n&ch Anspruch 19 dadurch gokennz6ieh.net, dass dem das Liniennetz tragenden Okular- ein Feststollglieä, ζβΒβ-ein stellring o-dgl. zugeordnet int, wodurch der in öar optischen Achse verschiebbare %»-er langer te Okulartubus ä®r festen Ealterang des Objektivs gegenüber höhenverstellbar gejascht ist.«,Z-* J Apparat nach Anspruch 1 v.nä 2# äadurch gekennzeichnet, dass das Sählnetz des Okulare mit DoppeJäfcriehen umrandet ist«Μ-«}' apparat nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekenn· zeichnei, dass asm in seirAem abstand zum Objektiv verstellbaren ükularaetz eine Zählkammer zugeordnet ist„ die mindestens zviei dicht aebsneinsnder liegende, izählnetssfreie, durch eine Eutung getrennte Zahlbalk-an su. ;'zu"roeisön hfft, von denen destens ä&r eine Zähl balken ein dreifssches träft.
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