DEP0021957DA - Fußboden-Einwachs- und Polier-Gerät - Google Patents
Fußboden-Einwachs- und Polier-GerätInfo
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- DEP0021957DA DEP0021957DA DEP0021957DA DE P0021957D A DEP0021957D A DE P0021957DA DE P0021957D A DEP0021957D A DE P0021957DA
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- container
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- mass container
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Description
ITussboden-linwaehs— u* Polier—Gerät©
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fussboden—Einwachs- und loiier-Gerät mit selbsttätiger Zuführung flüssiger Bohnermasse·
Bei den bisher bekannten Geräten dieser Art wird die in einem Behälter befindliche flüssige Bohnermasse in der Hegel
durch Üfnan einer von Hand zu betätigenden Düse θβ-dergl* gegen den Pussboden gespritzt»
Diese Geräte besitzen aber viele lachteile»y^me^m^^e^^&mBtw- «b&sä&aaa vor allen Dingen einen verwickelten Aufbau, sodass
sie empfindlich im Gebrauch und verhältnismässig teuer in der Anschaffung sind» Ein ganz wesentlicher Uaehteil bei solchen
Geräten besteht darin, dass sich die Düse durch eingetrocknete Bohnermasse sehr leicht verstopft und^dTsxes erforderlich,
vor Gebrauch ein solches Gerät anzuwärmen, in vielen Fällen sogar den Massebehälter vom. Gerät zu montieren und in
heisses .lasser· zu stellen«, Eine solche Massnahme ist natürlich sehr umständlich und zeitraubende- Vor allen Dingen ist
mit solchen Geräten ein einwandfreies Arbeiten deshalb nicht möglich, weil das Spritzen aft in ungewollter Stärke erfolgt
und dann Möbelstücke und Fuss leiste η verunreinigt werden* Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten
Mängel zu beseitigen und ein Fussboden-Einwaehs-Gerät mit selbsttätiger Zuführung flüssiger Bohnermasse, zu schaffent
dessen einfacher Aufbau nicht nur eine billige Anschaffung ermöglicht, sondern vor allen Dingen ohne Vorwarnung eine
«·. ι —
dauernde, einwandfreie Wirkung bei einfachster Handhabung gewährleistet*
Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung im. wesentlichen dadurch gelöst, dass am Tiefpunkt des Massebehälters ein unter Pederwirkung
stehender Kugel— oder He belver Schluss o®dergl» derart angeordnet ist, dass bei einer Schwenkung des Massebehälters
gegen den Pussboden das VerschlusseägaA, zwangläufig gegen die Wirkung der Verschlussfeder zurückweicht und den Inhalt des
Massebehilters auf die Dauer des Andrückens austreten lässt» Diese Ausbildung des Gerätes ist infolge der Verwendung von
nur einem, einfachen Zusatzteil billig in der Herstellung und gewährleistet auch in Anbetracht der Vermeidung einer empfindlichen
Düse eine dauernde einwandfreie Wirkungsweise, wobei eine vorherige Erwärmung des Massebehälters nicht erforderlich
ist* Dadurch, dass alle Betätigungsmittel fortfallen und eine Öffnung und Schliessung des Verschlusses lecLglieh durch eine
Schwenkung des Massebehälters gegen den Pussboden bewerkstellig wird* ist die Handhabung des Gerätes äusserst einfach©
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in drei Ausführungsbei— spielen dargestellt, und zwar zeigtι
Pig» 1 einen Durchschnitt eines Gerätes, bei welchem der als Rohr ausgüldete Gerätestiel als IlassebehElter
dient s
Pig* 2 eine Seitenansicht zu Pig* I9 Pig® 3 einen Durchschnitt eines Gerätes! bei welchem der
Gerätestiel im. Deckel des Massebehälters befestigt ist,
Pig* 4 eine Seitenansicht zu. Pig© 3? Pig* 5 einen Durchschnitt durch einen abnehmbaren Massebe
hälter—Deckel^
Fig» 6 einen Durchschnitt durch ein Gerät, bei welchem
der Massebehälter an dem Stiel eines Wachsverrei— bers angeklemmt ist und
Fig* 7 eine Seitenansicht zur Fig» 6 und Fig* 8 das Gerät nach Fig* Ια. 2 mit HebelverSchluss»
Fig* 7 eine Seitenansicht zur Fig» 6 und Fig* 8 das Gerät nach Fig* Ια. 2 mit HebelverSchluss»
Bei allen drei Ausführungen ist ein einheitlicher Wischer fuss zu Grunde gelegt» Dieser besteht im wesentlichen aus der U-förmig
gebogenen Klemmplatte Ί, um welche unter Zwischenlage einer Polsterplatte Z das Wischertuch 3 geschlagen ist» Der
{■ferätefuss, welcher aus einer U-Schiene 4 oder einer Holzleiste 5 bestehen kann, wird in die Klemmplatte Ί, wie aus Fig»
V3J) XL* 6 ersichtlich, eingeklemmt» Bei dem Jüsführungsbeispiel
nach Fig» X u» 2 ist die Stielbefestigungstülle 6 entweder s
wie aus Fig» 1 ersichtlich, an der 4£©tei@s®- 5 befestigt* oder sie besteht* gemäss der Fig» 2, mit der U—Schiene 4 aus einem
Stück» Ein in die Stieltülls 6 eingesetztes Eobr 7 bildet den GerEtestiel und dient gleichzeitig als liassebehälter* Die Einf&llung
geschieht am oberen Ende, welches durch einen Stopfen 8 abgeschlossen Ist* In der Mbe des unteren Eohrendes ist
an der Stie!tülle ein Hocken 9 vorgesehen^ in welchem, ein an sich bekannter^ normaler EugeluerSchluss 10 eingesetzt ist*
Die Wirkungsweise des Gerätes ist derart, dass bei einer Schwenkung des Gerätes gegen dan Fussboden (in die punktierte
Lage) die Terschlusskugel gegen den Fussboden gepresst wir-d, wodurch die im. GerEtesüel befindliche Bohnermasse ander zurücktretenden Kugel vorbei auf den Fussboden fliesst®
Dieser Ausfluss hält zwangläufig solange an, wie man den Gerätestiel niederhält» Wird das Gerät wieder in die Gebrauchs—
lage zurückgeschwenkt, schliesst die federbelastete Kugel den Verschlüsse Man kann jetzt die ausgetretene Bohnermasse mit
dem Wischer verreiben»
Bei dem. Ausfixlirungsbeispiel nach Pig» >-*5 ist die Stielbefesti gungstülle 6 im Durehmesser grosser gehalten und in ihr anstatt
des Stieles ein im. Durohmesser grösserer Massebehälter befestigt, welcher durch einen Deckel 12, in nelchem der Gerätestiel
\J> befestigt ist, abgeschlossen wird® Zur Einfüllung der Bohnermasse ist gemäss Pig^ } in dem Deekel eine Einfüllschraube
vorgesehen* Um eine grössere Einfüllöffnung zu erhalten, kann -wie Pig» 5 zeigt— der Deckel auch sehraubbar o
ausgebildet sein, so&ass derselbe zum Einfüllen der Bohnermasse abgenommen werden kann»
Das Ausführungsbeispiel nach Pig* 6u*7 zeigt einen normalen fachsverreiber mit Holzstiel tj» An diesem ist mittels der
Schellen 15 ein büehsenförmiger ÜEaasebe halter 16 angeklemmte Im Boden dieses Behälters ist ein Winkelrohr 17 und an dessen
freiem Ende ein Kugelverschluss to angebracht, und zimx derart dass bei einer Schwenkung des Gerätes gegen den Pussboden die
Kugel des Verschlusses gegen den Pussboden gepresst wird, wie die punktierte Lage des Gerätes in Fig* 6 zeigt«
Die in der Zeichnung dargestellten Pussboden—Einwachs- und Polier-Geräte sind Ausführungsbeispiele, worauf die Erfindung
nicht beschränkt ist, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung auch. Abweichungen und andere Aasführungen mögliche So z*B®
kann, das Iförschlussorgan anstatt aus einem Kugelverschluss auch aus einem anderen ähnlichen, selbstsehliessenden VerseÜLB
bestehen« Selbstverständlich, können auch die MassebehSlter anders ausgebildet und angeordB&t sein*·
Der "\ferschluss kann auch aas einem feder belaste ten., zweiarmigen Hebel bestehen, -welcher in der leise wirkt, dass beim Aufdrücken,
des einen Hebelarmes auf den Puss boden, der andere Hebelarm, die Austrittsöffnung im Massebehälter freigibt* Einen
derartig ausgebildeten Yerschluss zeigt Pig* a®
Claims (1)
- Pateataasprußlii-· and Balier-Gerät ErLt selbsttätiger Zuführung, flüssiger Bahnermasse^ dadurch, gekennzeichnet* dass, am
Tiefpunkt des Massebehältars (7*1^* ΐ6) ein unter Eedernirkang stebender "Uersehlass a^dergl^ derart angeordeioet ist, dass bei einer Sotrsienkung des Massebehälters gegen den iUssboden dassüanglaufig gegen, die Wirkung der Tersehluss-feder im. Maseabe halter die ÄustrittsSffnung freigibt und
Inhalt des Massebahälters auf die Dauer des l&druckes austreten lässt®
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