DEP0020865DA - Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut. - Google Patents
Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut.Info
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Description
Az, 2ο 865 TH/ 8 a D.
Karl Knoblauch, Kheydt, Taubenstr« 27·
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut, um diesem
einen bestimmten Feuchtigkeitsgehalt zu geben. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die
Flüssigkeit beim Anheben fies Tauchkolbens eines als Messgefäß dienenden Pumpenzylinders aus einem
Vorratsbehälter angesaugt und beim Niedergehen des belasteten Kolbens zu einer Zerstäubungsvorrichtung
gedrückt» In vielen Fällen wird für den einzelnen Spritsgang nur eine kleine Flüssigkeitsmenge benötigt,
die zwar bei den bekannten Vorrichtungen genau bemeseen werden kann, su deren Zerstäubung
aber jefiet Mal der tauchkolben mit seiner Belastung angehoben werden muss. Hierzu ist in
e
jedem 3?β11έ vom bedinenden Arbeiter der Weg von
jedem 3?β11έ vom bedinenden Arbeiter der Weg von
der Spritastiflle bis zfjbu Befeuchtungsapparat zurückzulegen«
Durch die Erfindung wird erreicht, oass eine Anzahl genau messbarer Flüssigkeitsmengsn nacheinander
zerstäubt werden lann, ohne dass der Tauchkolben für jeden einzelnen Spritzvorgeng angehoben
werden muss* Der Arbeiter braucht also seinen Stand an der Spritzvorrichtung überhaupt
nicht zu verlassen, sodass erheblich an Zeit und Arbeitskraft gespart wird.
Die Erfindung besteht darin, dass in die -Druckleitung zum Zerstäuber ein Absperrorgan eingebaut
ist, welches beim liedergehen des !Tauchkolbens in regelbaren Abständen geschlossen und selbsttätig
wieder geöffnet wird. Hierzu können 3*.B* am lauchkolben oder seiner Verlängerung verstellbare
Anschlag© angeordnet werden, durch welche das Schliessen des Absperrorganeε entgegen der Wirkung
einer Feder oder das Zuquetsehen eines Schlauches entgegen dem Flüssigkeitsdruck erfolgt«
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt ι
Abb. 1 die teilweise im Schnitt dargestellte Befeuchtungsvorrichtung und Abb« 2 ein besonderes Absperrorgan.
Beim Anheben des !Tauchkolbens a wird aus dem Torratsbehälter b eine bestimmte Flüssigkeitsmenge
in den Zylinder c gesaugt. Beim Ifiedergehen des Kolbens a unter der Wirkung des Gewichtes d wird die
Flüssigkeit durch den Schlauch e zur Zerstäubungsvorrichtung f gedruckt, die z„B. aus einer mittels
des Hebels g betätigten Spritzpistole bestehen kann« Das Anheben des Tauchkolbens erfolgt mittels des
Hebels h und der Kette i.
Für den Fall, dass beispielsweise eine S-esamtmenge von 5oo cm Flüssigkeit in 5 Teilmegem von je
1oo ecm nacheinander in einem Arbeitsgang des Tauchkolbens a zerstäubt werden sollen} verfährt
aan folgendermassem
An der Hubskala k wird der als Zeiger ausgebildete
An der Hubskala k wird der als Zeiger ausgebildete
Anschlag m mittels der Spindel η auf die Zahl " 5oo " eingestellt, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich
ist· Auf dem Bolzen ο werden vier an den Enden abgeschrägte Anschlagrioeken ρ auf die Zahlen 1oo, 2oo,.
5oo und 4-00 der Unterteilungsskala q, eingestellt. Die Nocken ρ sind zu diesem Zweck mit Markierungsrillen r versehen. Danach wird der Tauchkolben soweit
angehoben, dass das G-ewieht d gegen den Anschlag m stößt« In dieser Stellung muss die Mitte der Druckspindel
t genau auf den lullpunkt der Skala q, gern richtet sein, was durch die Schraubenspindel ±
erreicht wird* Da.s abgerundete Ende der Druckspindel t steht soweit über die Spitze der Anschlagnocken
ρ vor, wie der Hub des Absperrorgans ν oder s beträgt« Wird nun die Spritzpistole durch Druck auf den Hebel
g geöffnet/so sinkt der Tauchkolben a mit den locken ρ soweit, bis der unterste Hocken auf das abgerundete
Ende der Druckspindel t trifft und diese so verschiebt s dass schliesslieh der Kolbenschieber ν den Yentilquerschnitt
verschliesst* Auf diese Weise wird der Austritt der flüssigkeit an der Spritzpistole allmählich
gedrosselt und schliesslieh ganz unterbunden, wenn die Merkierungerille des Nockens ρ und die Mitte
der Tentilspindel t auf gleicher Höhe stehen* Das Ausbleiben der Flüssigkeit ist für den Arbeiter das
Zeichen zum Schliessen der Pistole. Wenn die nächste Lage des Textilgutes bereit gelegt ist, wird die
Pistole wieder geöffnet. Dieser Torgang wiederholt sich eo oft, ~bis die gesamte Flüssigkeitsmenge im
Messzylinder c verbraucht ist.
Bei dem Absperrorgan nach Abb. 2 wird durch den Druck der Hocken ρ die Zahnstange w verschoben, die
ihsrerseits das Eahnküken χ verdreht. In "beiden Fällen erfolgt das Öffnen des Yentiles selbsttätig
durch die Peder y.
Unter Portfall von Ventil und Han kan? die Zuführung der flüssigkeit aur Pistole auch dadurch unerbrochen
werden, dass ein mit der Druckspindel t verbundener Sruckstempel, der auf der Zeichnung nicht
dargestellt ist, gegen den an einem Anschlag geführten Schlauch e entgegen dem Flüssigkeitsdruck
gepresst wird und diesen abquetscht.
Claims (6)
- Patentansprüche.1β Befeuehtunsvorrishtung für T^xt&Lgut mit einem als Hessgefäss dienenden Pumpenzylinder, in de#-- dis Flüssigkeit beim Anheben eines belasteten Tauchkolbens aus einem Vorratsbehälter angesaugt wird, und aus dem sie beim Niedergehen des Kolbens zu einer Zerstäubungsvorrichtung gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in die Druckleitung (e) zum Zerstäuber (f) ein Äbsperrorgan(v «*£ x) eingebaut ist, welches während der Verdrängung der Flüssigkeit aus dem Me ssgefäss (c) in regelbaren Abständen geschlossen und selbsttätig wieder geöffaet wird.
- 2. Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Tauchkolben (a) oder seiner Verlängerung verstellbare Anschläge (p) angeordnet sind, welche das Schliessen des Absperrorgans (v bezw« x) entgegen der Wirkung einer Feder bewirken.
- 3. Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut nach den An-Sprüchen 1 und pt, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenlage des Absperrorgans (v bezw« x) durch eine Schraubenspindel (u) regelbar ist«
- 4. Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Absperrorgan ein "Ventil mit Kolbenschieber (ν) benutzt wird, der durch Ansehlagnocken (p) verschoben wird.
- 5. Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Absperrorgan ein -^ahn benutzt wird, dessen Ifekaos Küken |x) durch eine von den Anschlagnocken (p) ver-Zahnstange (w) verdreht wird?
- 6. Befeuchtungsvorrichtung für Textilgut nach den Ansprüchen q und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterbrechung der Flüssigkeitszufuhr ein Druckstempel entgegen dem Flüssigkeitsdruck gegen den an einem Anschlag geführten Schlauch (e) gepresst wird.
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