DEP0018918DA - Decken- oder Boden- und Zierrandeinlagen-Verleimung an Zupf-Musikinstrumenten - Google Patents
Decken- oder Boden- und Zierrandeinlagen-Verleimung an Zupf-MusikinstrumentenInfo
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Description
die Erfindung betrifft eine Decken- oder Boden- und Zierrandeinlagen-Verleimung an Zupf-Musikinstrumenten, deren Decke und Boden auf die Zargen an die beiden Zargenreifchen aufgeleimt sind.
Erfindungsgemäss springen bei dieser Verleimung Decke, Boden und Zierrandeinlagen sehr leicht streckenweise ab, zuweilen schon bei schwachem Anstossen des Instrumentes, hauptsächlich beim Anstossen seiner Randkanten.
Sind Boden oder Decke oder Leimschichten teilweise abgesprungen, so fällt das sofort durch den Missklang des Instrumentes auf, das dann ohne Ausbesserung kaum oder nicht mehr benützbar ist. Auch teilweise abgesprungene oder stark verkerbte Zierrandeinlagen beeinträchtigen die Güte der Instrumente und ihre Spielmöglichkeit.
Mit vorliegender Erfindung sind diese Übelstände dadurch behoben, dass Schutzleisten gegen Stösse die Umfangflächen der Decke, des Bodens und der Zierrand-Einlagen umfassen und umleimen. Die so gegen Stösse geschützten Teile (Decke, Boden und Zierrandeinlagen) können jetzt auch bei unachtsamer Handhabung der Instrumente nicht mehr abspringen und dessen guter Klang bleibt dauernd erhalten, zumal infolge der an die Umfangflächen dieser Teile angeleimten Schutzleisten auch die Länge des Leimschichtenquerschnittes vergrössert und ein festerer Sitz dieser Teile an sich erreicht ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Verleimung der alten in stark vergrösserten Massen gegenübergestellt. Dargestellt ist nur eine Deckenverleimung weil die Bodenverleimung nur deren Spiegelbild ist.
Es zeigen in Querschnitten:
Fig. 1 die Einzelteile der alten Verleimung im Schnitt vor und
Fig. 2 dieselben im Schnitt nach dem Verleimen,
Fig. 3 die Einzelteile der neuen Verleimung vor und
Fig. 4 dieselben nach dem Verleimen,
Fig. 5 ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der neuen Verleimung und
Fig. 6 Einzelteile der geschmackvollen Randeinlage der Fig. 5.
In der Fig. 1 und 2 ist a die Decke, in deren Randnut b eine Zierrandeinalge c eingeleimt ist, d die Zarge und f das obere Reifchen.
Mit der oberen Stirnfläche i des Reifchens ist die obere Stirnfläche k der Zarge über deren ganze Dicke bündig. Der Querschnitt der Leimschicht hat die Länge g plus h. Diese Länge reicht nicht immer aus um ein streckenweises Abspringen der Leimschicht, der Decke oder der Einlage sicher und auf unbeschränkte Dauer zu verhindern.
Nach den Fig. 3 und 4 ist die Zarge Z um die Dicke m der Decke a länger als die bisherige Zarge d.
Aus dem Ende der Zarge Z ist von innen eine Nut n von der Höhe m und von der Breite o herausgefräst, sodass aussen Leisten p und der Dicke q gleich der Dicke g der Zarge Z minus der Breite o der Nut n verbleiben. Bei in die Nut n versenkter Decke a (Fig. 4) umfasst die obere Leiste p die Umfangsfläche r der Decke a und die Umfangsfläche s der Zierrandeinlage c.
Dadurch ist zweierlei erreicht, nämlich erstens eine Verlängerung der Gesamtlänge des Querschnittes der alten Leimschichten von der Querschnittslänge g plus h um die Strecke m minus q.
Diese im Querschnitt längere Leimschicht bewirkt schon ein kräftigeres Anhaften der Decke a oder des Bodens und der Einlagen c als bisher. Zweitens können die wagrechten Leimschichten auch beim Anschlagen des Instrumentes nicht mehr auf Schub und Abspringen beansprucht werden, das die Leisten p Schläge oder Stösse von den Umfangflächen r, s und den Einlagekanten t abhalten indem sie sie selbst aufnehmen.
Nach Fig. 5 ist eine längere Leiste p, in eine äussere Nut n' der Zarge Z' mit ihrem unteren Teil p' vorzugsweise bündig mit der Zargenaussenfläche eingeleimt. Macht man diese Leisten aus hartem Zierholz oder aus Zelluloid oder Cellon oder Hartgummi oder Metall, allgemein aus einem Baustoff, der zu dem der Ziereinlagen passt, so ergibt sich ausser der Erhöhung der Festigkeit der ganzen Verleimung ein besonders gefälliges Aussehen der Kantenausbildung.
So kann z.B. die Nut, b, die Innenwandung u der freistehenden Leistenteile p begrenzt ist, nach Einfüllen von Kaltleim mit biegsamen, harten Streifen v, v' aus verschiedenfarbigen Zierhölzern, Zelluloid, Cellon, Hartgummi oder Metall ausgefüllt werden, welche sich bei ihrem Einziehen dem gewundenen Nutenwandverlauf leicht anschmiegen und zusammen mit der Leiste p, den Eindruck erwecken, als bestände die ganze Kantenverzierung aus einer rechtwinkeligen, hübsch gemusterten Zierschiene v, v', p.
Die Kantenverzierung kann z.B. die Landes- oder Musikvereinsfarben zeigen.
Claims (4)
1. Decken- oder Boden und Zierrand-Einlagen-Verleimung an Zupf-Musikinstrumenten, deren Decke oder Boden auf die Zarge und die beiden Zargenreifchen aufgeleimt ist, dadurch gekennzeichnet, dass Schutzleisten gegen Stösse die Umfangsflächen (r, s) der Decke (a), des Bodens und der Zierrandeinlagen (c) umfassen und an diese Umfangsflächen angeleimt sind.
2. Verleimung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzleisten (p) durch Ausfräsen von Falzen (n) aus einer ihnen entsprechend verlängerten Zarge (Z) gebildet sind.
3. Verleimung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für sich hergestellte Schutzleisten (p, p') in Aussenfalze (n') der Zarge (Z') eingeleimt sind.
4. Verleimung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzleisten (p, p') aus dem gleichen Haustoff (hartes Zierholz, Zelluloid, Cellon, Hartgummi, Metall) wie die Zierrandeinlagen (v, v') bestehen und letztere in Form elastischer, schmiegsamer STriefen (v, v') in Nuten (b, u) eingeleimt sind, deren Aussenbegrenzung durch die frei vorstehenden Schutzleistenteile (p) gebildet ist.
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