DEP0018888DA - Herstellung von Zement und zementähnlichen Bindemitteln - Google Patents

Herstellung von Zement und zementähnlichen Bindemitteln

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DEP0018888DA
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DE
Germany
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cement
fly ash
binders
manufacture
combustibles
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English (en)
Inventor
Ernst Curt Berlin-Lankwitz Loesche
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Description

Dipl.-ing. E. Günter Ottens
Patentenwelt
Düsseldorf-OberkQSS@t
t»a§ η
rate & 6 e β e h β, Berlin~£amkwitas Moaartstr*!? Ernst Peter Loeeohet snw Zeit noch abwesend
Berstellung von Zement xmä sem©jatähnlieh@Ht Bindemitteln*»
Bisher ist #s pralrfciseh nieht möglieh gewesem* die ia flugasche enthaltenen Bestandteile an ünverbranntem wirt« eehaftliöh noch mi verwerten* Es ist vielmehr eine Sat*®· sacheρ dass trots fies Einbaues von Entstaubungsanlagen von &en Erzeugern von Flugasche erhebliche Mehrkosten^ teils durch die Portschaffung dieser Flugasche5 teils durch Schäden, Sie durch die flugasche entstanden^ in lauf genommen werden mussten* Eine Verwendung der Flugasche mit einem wirtschaftlichen Hutsen scheiterte bisher daran* dass di© Anteilt ies Ünirerbrannten in der Fluga8ch© su gering waren,? als öasa noch eine Verwertung möglich gewesen wäres Der Gedanke wurde jedooh in Anbetracht der Sahwieriglceiten in d«r ¥ersorgngg mit Heisstoff en neu aufgegriffen und hat eine Lösung ergeben^ tie eine wirtschaftliahe Ausnutsung Ä«r flugasche ermSgliohte Wesentlich hierfite war cü© neu® Brk@nntni»s dass das Brennbare in UeT fl&gasehe mit den asterea Bestaniteilene tie vor allem toalger Hatur elad» nioht vers©hnol«en isti, Bs hat sieh vielmehr ergeben^ dass al® brennbaren Bestand» teile fttr eich in der Flugasche enthalten ©inöe Hiaraue ergab sieh iie folgeruagj <äa©s es mittels ®n sieh bekannter Methoden möglich sein könnt© j, ©ine Anreicherung der Flugasche an Brennbarem in ®±mm Masse za erzielenP dass eine wirteehaf tuch« Verwendung der Ilugaseh© wird«
Erfindung besteht darin^ lass die anfallend© Flugasche bezüglich der kohlehaltigen Bestandteile "Sieb-» Sieht- öder sonstigen bekannten Anlagen stufenweise bis su einem gewünschten G-rada angereichert und die angereichert© Flugasch© mit vorgetrocknetem Kalketein oder Kalk;» steinmergel gexaiseht und sodann vorzugsweise in für diese Zweck© besonders geeigneten Schachtofen au einem Bindemittel erbrannt wird© Hierbei kann je na«h der Eigenart der verwendeten Plugasche oder des verwendeten Kalk«» steins q&by lalkmergels ssur Erzielung eines verwendung©« fähigen Bindemittels Heselsäure? Torsrugssweise in Form TOa Sand;beigegeben werden. Auf diese Weise ist es möglich^ den Erheblichen Brennet offbedarf für die Erzeugung -yon Zement aus dem in der Flugasche ¥orhandenen Unverbranntea teilweise
Untersuchungen haben ergaben^ dass bei einem Schachtofen·»» betrieb für das Brennen des Zements einschliesslich der normalen Törtroclmung des Kalksteins etwa 12 ool WE/kg Zement erforderlich sind* Bei Zugrundelegung dieser Sahl wird davon ausgegangen,, desa automatische Schachtöfen. benutzt werden9 die für den vorliegenden Fall als wirtschaftlichstes Brenneystem angesehen werden kt3nnen» Und geht man weiter davon aus, dass 1 leg Eolcs etwa ?ooo WE erseugtj so würden für den Brennvorgang einschliesslißh Yertrocicnung etwa T7f° dieser Menge benötigt werden« Dies« Zahl kann aber auch gelegentlich bis auf 2o - 22$ ansteigen·
Die nächste Untersuchung müsste sich darauf festzustellen, wie hoch der Prozentsatz dee ünverbranntea in der Flugasche tatsächlich ist um zu erkennen* bis za welchem Grad© eine Anreicherung der Plugasche an Brennbarem erfolgen muss* Dieser Prozentsatz ist eine Funktion des Gehaltes an flüchtigen Bestandteilen der Kohle* der Mahlfeinheit Hex Kohle und des Aachengehaltes der KohltΘ Es ergab siehf dass bei Untersuchung der Steinkohlensorten von etwa 4o$ bis 5$> Anteilen an flüchtigen Bestandteilen der Gehalt an ünverbranntem ©twa 1 1/2 bis 6$ bezogen auf da© Gewicht der aufgegebenen Trockenlcohle ware Bei der
Annahm© eines Aschogehaltes von lo$ la der
aufgegebenen Soll® ergab sieh mithin* besagen auf dae (Jtwiaht &&T flugascher ein Gehalt an Brennbarem von etwa 15 <- Sa$« Meser Anteil wurdo eine Ausbeute v©s. looo - 4000 Wl pro fe§ Flugaeqha ergeben« M.B weiter® Überlegung ©rstrdislcte sieh darauf # wieviel Flugasche unter Sugrundeleguag dieser ZehXttn. dem Ealksteia oäer 2al&aergel beigemengt weröen muss*«» "am ©in Vorprodxttet In i©r richtigen Zußammensetsuiig für die Herstellung ä®& 2®m@nts in 4^in|e|cADd9ten SohaßhtSf en su erisielen» Der Anteil einer solchen Pliigasöhö für ßie Auf bereitung äes weitfeiiend von der Eeinlieit des aufgegebenen eteinee abf Bei Verwendtrng eines aocliprozentigen eteins von mindestens 95^ Gaöö^ xmd bei einem mittleren Öenalt an Brennbarem in der flugasche b#B* 31»5$>f würden für 5^g Kallcsteln etwa X«2 3cg flugasen® benötigt werden* Diese wlird® o,45 leg Koks oder -unter Zngrunielegung von 7öoo WE pro leg insgesamt etws 315e ¥E enthalten«, Hiermit müsst® ©ine Rote«lLiJ3ii#eteng von 3 * o?75 « 3S75 feg esbrannt w®rd©ns das bedeutet, dass etwa 85© WE pr© kg Eohmieeiiung und etwa 13o© WS pro ^g Zem«Bt sur Yerfi%ang steließg wenn ms^n in der Flugaeehe einen mittleren MmIt ^a Brennbarem voraussetzte Dieser Wert würde swar th@or©tlseli auareielaend sein* genlägt aber in eier Praxis nicht, da der ©ehalt an Brennbarem in der Flugase&e schwankt und steta unter oder Über dem Soll as WB liegen wird» line Verwertung der Flugaeeh© in der anfallenden 2tisOTtmen®@tsuag war deshalb bisher nicht aSglieh was, hat sieh etet» al® uawirtßöhaftlleh er*
Sine Verwertung der Flugasche ist denmaßh erst dann wenn @e gelingt ff in einem geeigneten Terfatoen die Plugasohe auf einen gleiehmässigen ©ehalt am brennbaren -Bestandteilen
Eier soll das ferfahren geuäs© der Brfindiuag Abhilf® sehaffen» lie Br&snntiiissö stützen eich auf eine leih® von Si@bversuoh.eat die mit d®r Plugaeeh© ©ine© Srossteaft* werke© vorgeiioaaen wardtn» Dies® Tereuohe ergaben folgende Resultat®!
Siebdurchgang (D) gjebdurehgani; (R)
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S β Scftättgw/ieht (gr/em?) losö eingelaufenI
aeigeat dass flmgaeciie nißiit «o wie iia allgemeinen angenommen wirdo Das «stmäohet« dass für die Verarbeitung zu 2es&®at die Flugasche euf jeöea Fall einer weiteren Vermalilimg beäer Wlehtlger ist jeäoch die Sri£ennt»ief dass ±n ä&r ©bgelagerten Flugaselie die lohleiiltörochen grundßätslioli g^öese al© die Ihnen bemehbarten Asc!ienteilchene Diese
bedeutet eine neue Erkenntnis* obgleich sie bei genauer Überlegung als selbstverständlich angenommen weräen rasss« Da die Flugasche besonder» bei Verwendung pneumatisch betriebenes? lii&len fliegen mass^ bei äer gemahlene Kohl es »taub gleichfalls durtih einen strom mit gerührt wirdf aüssen natürlich die schweren Jischentelloheng um in der selben LuftgesoliwinÄlgkeit mit kostmen zu li:öiimeas kleiner sein als die leichteren ^ t©ilohene
Bei den TßrgenöJameaem Slebversuehen ©rgibt sieh dementsprechend» ä&BB die Sohtttt^ewlohte der Siebdurchgärige durchweg grosser als die äum gehörigen Schüttgewicht® der Siebrtickstände sind« Bs ergab eieh weiter bei for-T©rsuoh©ns bei welch©» die Flugasohe auf den Sieben mit O9 4 wid Of 1 OTi Masohenweit® abgesiebt wurdef dass #iae Seilung der Flugasehe etwa Is ferhEltnis 2s3 erfolgtet wobei der ©rste leil schätsungsweie© eine Inreiohermng Ton 5o auf 42$ mn Brennbarem erfuhr» während der zweit« Seil eins Abnahme τοη 3o auf 22$ an Brennbarem erlitt» Bieraus ergibt sichs dass es öurch ©ine Beihe ron Sieb» vorgängen möglich sein ®usst J ed© Flugasche bis &u dea
einem gwöasehttn ErsEentsat® mit Brennbarem ansrar®ieherne
Biee ergibt den Torteil» sogar gegenüber ä&n bisher verwendeten Peuerungsaa,terialienf dass unter B®rtel£Bi©hii|ruÄg der Art des rerwendeten Kalksteins ein# angereioiierte flugaselL® au gewinnen ist, <ti@ dem jeweils für die Zementfabrication greifbaren lalkstela oder lallcsergel 1ι±ώ-
ihre© Gehaltes an Brennbarem angeglichen Ferner wird es damit muglioh gemaolit^ die wertlose Flugasobe für dis ZementfabrilratiQK m. (Si® bisher einen sehr hohen Prosentsate an Brennstoff hat«
Je nacsia dem Sehalt an Asehenteilohen kann in jedem Fall der anfallende Icotesarme Teil der Flugasche noeh für die Herstellung τοη Be tont eilen -verwendet werden* für Si© erfahrungsgemäß^ hochwertig© Zements nicht erforderlich sind«,

Claims (1)

1« Verfahren, zur herstellung von Zement und zementähnllehen Bindemittel^ dadurch gekennzeichnet, äaes yiugasehe bezüglich der kohlehaltigen Bestandteil© in Si©b-9 Sicht- oder ähnlichen an sieh bekannten Anlagen angereichert „ sodann mit vorgetroelmeteia Kalkstein oder ikUonergel gemischt und das ®@meng® vorzugsweise In Schachtöfen erbrannt wird«
2# Tsrfahren nach Insprach 1$ dadurch gekennzeichnet» dass dem zum Brennen bestimmten Gemisch Kieselsäure vorzugsweise In Form von zugesetzt wird«

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