DEP0018408DA - - Google Patents
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Description
© FRANKFURT A M
CW/S. Kaiserstr.22
Josef Anton B e r s c h ,
Frankfurt a.M«, Sömmeringstrasse 7·
Ventilanordnung für Farbspritzapparate.
Bei den bisher bekannten S'pritzapparaten für Farbe, wie sie
zum Bespritzen von keramischen Erzeugnissen, von Lederwaren u.dgl. gebraucht werden, ist fir das Luftventil stets eine Dichtung aus
leder o.dpl. vorgesehen, was den Nachteil hat, dass diese Dichtung
sehr bald versagt und dadurch der Apparat nicht mehr ordnungsgemass arbeiten kann. Auch die das Farbventil bildende Nadel hatte den
Nachteil, dass sie ständig durch eine Feder gegen die Düsenöffnung gedruckt wurde, wodurch diese öffnung schon nach kurzer Zeit vergrössert
wurde und damit auch der Apparat mit der Zeit nicht mehr in richtiger /Veise die Farbe abgab.
Diese Nachteile werden bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung vermieden, und swar dadurch, dass ΐ'\τ das Luftventil eine
Kugel benutzt wird, die sich auf einen entsprechenden metallischen 3itz unter der Wirkung einer Feder aufsetzt und durch Pinen vom
Handgriff des Apparates betätigten Stössel von diesem Sitz abgehoben
wird, wenn das "Ventil geöffnet wird. Dadurch wird vermieden, dass
das Ventil mit der Zeit undicht wird, zamal auch etwaige rrendk'irper
sich nicht auf dem "Ventilsitz bzw. dem Tentilkörper festsetzen können.
Weiter ist "bei dem Apparat nach der vorliegenden Erfindung
das Farbventil mit einem Anschlag versehen, auf den die die Nadel stets nach vorn schiebende Feder einwirkt und der so ausgeführt
ist, dass er in bequemer 7/eise genau eingestellt werden kann. Damit ist es möglich, die Nadel in Bezug auf die Düsenöffnung
genau den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend einstellen zu können.
Ausserdera ist bei dieser Anordnung auch noch Vorkehrung getroffen,
dass etwa an der Dichtung der Nadel durchtretende Farbe nicht in das Getriebe zur Betätigung der Ventile gelangen kann,
sondern nach aussen tropft und damit auch gleichzeitig angibt, dass die Dichtung der Nadel versagt.
■Eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen Ventilanordnung
ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Bild 1 einen derartigen Apparat, teilweise im Schnitt, Bild 2 eine Ansicht von oben und
Bild 3 einen Querschnitt.
Die Zuführung der Druckluft erfolgt durch den Stutzen a. Als Ventil dient eine Kugel b, die sich auf den Sitz c aufsetzt,
und zwar unter der Wirkung einer Feder d. Der die Kugel von ihrem Sitz abhebende Stössel ist mit e bezeichnet und wird durch den
einen Arm f eines Winkelhebels bewegt, dessen anderer Arm g auf die das Farbventil bildende Düsennadel h einwirkt. Der Winkelhebel
f,g wird von aussen her durch einen mit dem Finger betätigten
Arm i verstellt, wenn mit dem Apparat gearbeitet wird.
Auf der Düsennadel h sitzt eine gespreizte Hülse j, über die
eine überwurfmutter k geschraubt ist. Die Feder 1 drückt gegen
diese Mutter und wirkt damit auf die Düsennadel h ein. Die Düsennadel
ist vorn im Gehäuse m mittels der Dichtung η abgedichtet.
Hinter dieser Dichtung hat das Gehäuse auf beiden Seiten eine Fensteröffnung o, durch die etwa aus der Dichtungsstelle herausleckende
Farbe nach aussen tropft und somit nicht in das Getriebe für die Betätigung der Yentile gelangen kann. Die Düse selbst ist mit ρ
bezeichnet und der Farbbehälter mit q.
Durch diese Anordnung ist einerseits ein Dichthalten desLuftventiles
in jedem Falle gesichert, und andererseits kann die Nadel die Düsenöffnung nicht durch Gegenschlagen beschädigen, wobei es
gleichzeitig möglich ist, die Nadel auch genau mittels des Anschlages einstellen zu können.
Claims (3)
1. Ventilanordnung für !Farbspritzapparate, dadurch gekennzeichnet,
dass das Luftventil als unter Federdruck stehendes Kugelventil ausgeführt ist.
2. Ausführungsform der Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Düsennadel ein verstellbarer Anschlag
sitzt.
3. Ausführungsform der Ventilanordnung nach den vorhergehenden
Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag aus einer geschlitzten Hülse besteht, über die eine Überwurfmutter geschraubt
ist und dadurch den Anschlag fest mit dpr Nadel verbindet
.
4-, Ausführungsform der Ventilanordnung, dadurch gekennzeichnet,
dass hinter der Abdichtung der Düsennadel eine beiderseitige Fensteröffnung im Gehäuse des Apparates vorgesehen ist.
Der Patentanwalt :
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