DEP0017673DA - - Google Patents
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- DEP0017673DA DEP0017673DA DEP0017673DA DE P0017673D A DEP0017673D A DE P0017673DA DE P0017673D A DEP0017673D A DE P0017673DA
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Description
Bremen, den 1. Oktober 1948
Petent-ünmeldun
eBBBasaiiiciBBeiiaaBxrisB
Erfinder und Anmelder: Albert lorning ,
Bremen-HabenhBUsen, HoIzdamm M-O
"Gerät zum Beinlisen und Messen von Zündkerzen und dergleichen.*
Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät, das zum Beinigen
von Zündkerzen sowie zum Mesnen und Prüfen der Elektroden- und
Kontaktabstände dient.
Es ist bekannt» daß die Zündkerzen der Verbrennungsmotoren
durch ülkohle und andere Ablagerungen unbrauchbar werden. Um die Zündkerzen wieder brauchbar zu machen, werden dieselben
bisher mit Hilfe eines Messers, Schabers oder ähnlichen Werkzeuges gereinigt. Diese Reinigung kann aber in den meisten
Fällen nur unvollständig erfolgen, da die benutzten üerkzeuge
im allgemeinen in Form und itbiaessungen niefit den gestellten
Anforderungen entsprechen, zum Beispiel kann die im Inneren der Zündkerze fest anhaftenue Ölkohle nicht entfernt werden.
Die zur Anmeldung gelangende Erfindung stellt ein Gerät der,
mit welchem ermöglicht wird, die Zündkerze einwandfrei zu reinigen,
den abstand der Elektroden zu messen und Maß-differenzen
zwischen den Elektroden zu berichtigen. Der aufbau des Gerätes
erfolgt so, daE sämtliche vorgesehenen ßeinigungs- und Merswerkzeuge
zwischen Kesserschalen hereusklappbar zu einer Einheit
zusammengefasst werden und so, wie ein Taschenmesser, von jedem Kraftfahrer bequem in der Tasche mitgeführt werden kann. Das
Werkzeug zum Reinigen der Zündkerzen «ils ein Teil der Erfindung
ist so ausgebildet und geformt, d&ß damit die Elektroden mit
anschlielenden Flächen und der ringförmige innere Zwischenraum
gereinigt werden kann. Dieses Werkzeug, auch Schauer genannt,
besitzt en seinen Flächseiten Hüten oder Hohlkehlen, die soweit
(uslaufen, dait an den vier Längsseiten Sehneidpnasen entstehen.
Die Schneidkanten sind so auf Schnitt gearbeitet, daä diese
die ülkohle, «reiche sich in dem Zv.ir.chenrfjum der Zündkerze festgebrennt
hat, restlos entfernen. Ferner ist neu, daß der Schaber sn seinem freien Ende eine kreisbogenförraige oder winklige
4.usfrösung besitzt, mit welcher sonst schlecht zugängliche
Stellen der Elektroden von ülkohle befreit ?,eraen können.
Ls gibt Zündkerzen, die einen besonders enren ringförmigen
Zwischenraum aufweisen. Bie Reinigung demselben ist, wie
bekennt, seiir schwierig. Der Behebung dieses llbelst^ndes dient
ein weiterer Erfindungsgedanke <fcn form eines Spitzseiiabere.
Der Spitzsehaber wird zweckmäßig aae flachem Federstahl gefertigt,
seine Seitenkan»ten» welche winklig zur Breitfläche geschliffen sind, laufen nach seinem freien Inde hin zu einer
stumpfen, aber scharfkantigen Spitze aus. Mit diesem Schaber können sowohl die ülngflachen, wie auch die Fußfläche des
Zwischenraumes der Zündkerze τοη Ölkohle befreit werden, lin
weiterer Erfindungsgedanke besteht dahin, daß an dem Gerat Hingen vorgesehen sind, die als Lehren zur Messung des Abstände«
zwischen den Elektroden dienen, lin Srfindungsgedanke hierbei
ist, daß zwei oder mehr Lehren, in verschiedener Bloke, z. B.
6,6 mm und 0,4mm, gabelförmig in einen gemeinsamen Schaft zusammenlaufen*
Erfindungεgemäß ist in dem Gerät ein weiteres Werkzeug
geschaffen, um unzulässige Maßabweichungen im Abstand der Elektroden zu berichtigen· Erfindungsgemäß geschiet dies so,
daß an einem Schaft sich eine Biegevorrichtung befindet und
zwar in der Form, daß das offene Maul der Gabel quer zur Längsrichtung
des Schaftes angeordnet ist. Die Innenflanken des Maules sind schwach konisch gehalten um Elektroden verschiedener
Dicke erfassen und biegen zu können. Des weiteren ist neuartig eine Elektrodenfeile, welche auf ihrer unbehauenen Rückenfläche
nach ihrem freien Ende hin auf die Öicke abgestuft ist, welche
erforderlich ist, um di© Fläche zwischen den Elektroden glätten zu können. Ferner ist eine Bürste zur allgemeinen Reinigung
der Zündkerzen vorgesehen. Die Bürste ist so ausgebildet, da£ der, von dem Büratenschaft, den Borsten und der Messerschale,
gebildete Hohlraum sämtliche Werkzeuge aufnehmen kann.
In tier Zeichnung ist der Irfindungsgegenstand in einem
Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
übb. 1 eine Ansicht auf die Flechneite des Gerätes mit her-
ausgeklapptcn werkzeugen,
Abb. 2 eine Ansicht auf die Schmalseite des Gerätes mit ein-
Abb. 2 eine Ansicht auf die Schmalseite des Gerätes mit ein-
geklepptea Werkzeugen,
Abb. 3 ein© Ansicht des Schabers,
Abb. M- ein Längsschnitt des Schabers, Abb. 5 ein querschnitt des Schabers von Abb. J und *f, Abb. 6 eine ansicht der Flachseite der Lehre, Abb. 7 eine Seitenansicht von Abb. 6 Abb. 8 eine ,ansicht der Elektrodenfeile,
Abb. 3 ein© Ansicht des Schabers,
Abb. M- ein Längsschnitt des Schabers, Abb. 5 ein querschnitt des Schabers von Abb. J und *f, Abb. 6 eine ansicht der Flachseite der Lehre, Abb. 7 eine Seitenansicht von Abb. 6 Abb. 8 eine ,ansicht der Elektrodenfeile,
Abb. 9 eine Seitenansicht τοη **bb. 8
Abb. 10 ein i«.nwendungsbei spiel der Lehre beim Messen des
Elektrodenabstandes an einer Zündkerze.
Zwischen zwei lesserschalen 1,2 ist das Werkzeug 3# welches
als Schaber ausgebildet ist, ein Spitzschaber 4, eine Lehre 5, zum lessen des Elektrodenabstand«^, eine Biegevorrichtung
6 zur Berichtigung des Slektrodenabstandes, eine
Slektrodenfeile 7 zum Glätten verbrannter Stellen und eine
Bürste 8 zur allgemeinen Reinigung der Zündkerze angeordnet. Der Schaber 3 besitzt an seinen Fischseiten Hohlkehlen 9· Die
Hohlkehlen 9 sind so ausgearbeitet, da£ Schneidkanten 10 entstehen, mit welchen der ringförmige Zwischenraum 24 der Zündkerze
einwandfrei gereinigt werden kann. kn. der Spitze des
Schabers 3 ist eine Ausnehmung 11 ausgearbeitet, mit deren
scharfen Begrenzungskanten die Elektroden allseitig gereinigt werden können. Der Spitzsohaber 4 hat rechteckigen querschnitt
und verjüngt sich nach seinem freien Ende hin zu einer schaffkantigen,
stumpfen Spitze ?3. Die Längsflachen können auch hohl-
^eschlif^en \'#erden. Tnit dem üpitzsehaber 4 können sonst unzugängliche
Stellen der Zündkerze gereinigt Tertien. Die Lehre 5
ist gabelförmig ausgebildet. Di«: beiden Gfcbelenden 1?, 15 sind
in ihrer Dicke 14 auf zwei verschiedene Lehrenraaße, z. B.
0, 4 ram und 0, 6 mm, geschliffen. £>ie äußeren Kanten der Gebel-
<->nden 12, 13 besltzen#zur besseren Einführung zwischen die
Elektroden, eine Abrundung 15· Die Meßwerte der Lehre sind in
bekannter »eise angebracht. Die Biegevorrichtung 6 besitzt ein schwach konisch ausgebildetes Maul, mit welchem die äußere
Elektrode der Zündkerze erfasst und auf den erforderlichen abstand gebogen werden kenn. Die Ilektrodenfelle ? ist eis
Schlichtfeile ausgebildet, ura rauhe Stellen glätten zu können.
Die Bürste 8 besitzt einen flachen Stiel 1? und dient zur ellgemeinen
Reinigung der Zündkerze.
Die Anordnung der einzelnen Werkzeuge in dem Gerät kann
in verschiedener leise erfolgen, ohne das ftesen der JErfindung
zu beeinträchtigen, ebenso ht?t die Wahl bestiaaater Werkstoffe
für des Uerät keinen ändernden Äinfluss auf das Wesen der
Erfindung.
Claims (9)
1. Gerät zum Reinigen von Zündkerzen und zum Kessen von abstunden
zwischen den Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daJ3 zwischen
Messerschalen (1.,2) ein ferkzeug (%) , Schaber genennt, vorgesehen
ist, das an seinen Flaehsei^en Hohlkehlen Q) besitzt,
die derart ausgebildet sind, deii zwei oder mehrere Schneidkanten
(IQ) entstehen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber(^]
an reinem freiliegenden Ende eine Aussparung (TIJ besitzt.
3. Gerät nach Anspruch 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, daB zwischei
den Messerschalen (ii2) ein Spitzschaber (±) vorgesehen ist,
welcher rechteckigen Querschnitt het und nr*ch seinem freien
Bnde hinkonisch zu einer scharfkantigen, stumpfen Spitze (25) ausläuft.
4·. üerMt mich Anspruch 1 bis 3# dadurch gekennzeichnet, daü zwischen
den iiesserschaleniji.,;?) eine Lehre (£} angeorunet irt,
deren iJ ingen (22,IUU, gQ^elforaiig ausgebildet, in iiirer
Dicke (Ijf) einem LeiirenmaB für den abstand zwischen den Llektroden
entsprechen und an ihrer otirnflache eine Abrundung (15)
aufweisen.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daiJ zrisehe
Messerschalen (!,£) eine Biegevorrichtung (6) angeordnet ist,
deren Biecemeul (16^) rechtwinklig zur Längsachse und dessen
Innenflsnken (18) sohmach konisch ausgebildet sind.
6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5i dadurch gekennzeichnet, daJj zwischen
Eesserschölen [χ,2) eine Elektroaenfeile (£) angeordnet
ist, deren unbehauene ilückenflache (1^>) in ihrem äußeren Teil
(20) eine ^iastufuiig {2Λ) aufweist.
7- GerSt nech Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
besser schalen (1.i£.) eine Bürste (β) vorgesehen iet.
8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daü3 die
werkzeuge (^, 4, ^, 6,2) io ^β^ T°Q ^er BürFte (8) und der
lesserschale (IJ gebildeten Hohlreum (22) untergebracht sind.
9. Gerät nech Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
«erkzeuge (.2»i£ij5,6iZ»Ü) zwischen den Messer schalen (1_, 2)
ähnlich herausklappbar sind.
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