DE8806093U1 - Löffel - Google Patents

Löffel

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DE8806093U1
DE8806093U1 DE8806093U DE8806093U DE8806093U1 DE 8806093 U1 DE8806093 U1 DE 8806093U1 DE 8806093 U DE8806093 U DE 8806093U DE 8806093 U DE8806093 U DE 8806093U DE 8806093 U1 DE8806093 U1 DE 8806093U1
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Germany
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spoon
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troughs
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/04Spoons; Pastry servers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions
    • B25G1/10Handle constructions characterised by material or shape
    • B25G1/102Handle constructions characterised by material or shape the shape being specially adapted to facilitate handling or improve grip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

Anmelder: 5. Mai 1988
Eberhard Hottenroth 2401CiIOO WW/Lö
St. Peter-Weg 2
7336 Uhingen-Nassach
Vertreter:
Witte & Weller
Patentanwälte
Schickhardtstraße 24
7000 Stuttgart 1
Löffel
Die Erfindung betrifft einen Löffel mit einer Löffelmulde und einem Stiel.
Bei bekannten Löffeln ist der ftial beispielsweise als langgestreckter Stab mit kreisrundem oder als Streifen mit r'ichteckförmigem Querschnitt ausgebildet.
Die menschliche Hand umfaßt einen Löffelstiel üblicherweise mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger.
Ist der Löffel mit. einem runden Stiel versehen, wie dies häufig bei Kochlöffeln der Fall ist, so ist es z.B. beim Umrühren eines zähen Teiges schwierig, die Löffelmulde in einer bestimmten Stellung zu halten.
Bei Löffeln mit streifenartigem Stiel, meist Suppenlöffel oder Servierlöffel ist es, falls in der Löffelmulde eine beträchtliche Menge an Nahrungsmittel aufgenommen ist, oftmals schwierig, die Löffelmulde in horizontaler Stellung zu halten, um zu verhindern, daß Suppe aus der Löff»lmulde herausläuft. Bei Löffelstielen mit streifsnartiger Ausbildung kann es vorkommen, daß, falls der Löffelstiel zur Vermeidung von Kippbewegungen besonders fest zwischen den drei zuvor erwähnten Fingern gepreßt wird, dieser sich plötzlich um 90° um die Längsachse verschwenkt und die Löffelmulde dadurch etwa vertikal steht, so daß die darin aufgenommene Nahrungsmenge herunterfällt. Dieses Umschnappen des Löffelstiels kann besonders bei durch fettige Speisereste verunreinigten Fingern erfolgen.
Es ist zwar bekannt, Löffelstiele mit Riffelungen oder rauher Oberfläche zu versehen, um ein besseres Halten in der Hand zu ermöglichen, diese Maßnahmen sind jedoch nicht ausreichend, uir, ein sicheres Halten des Löffels zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind auch insbesondere nicht auf die Bedürfnisse von Links- oder Rechtshändern abgestimmt, d.h. es sind keine Maßnahmen vorgesehen, die speziell auf ein Ergreifen des Löffelstieles mit der linken oder der rechten Hand ausgerichtet sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher hier Abhilfe zu schaffen und einen Löffel der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß er sowohl mit einer linken als auch mit einer rechten Hand sicher gepackt und gehalten werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß im Stiel zumindest zwei Mulden vorgesehen sind.
In eine Mulde kann ein Finger der den Stiel ergreifenden Hand eintreten, der sich dabei in die Mulde hinein schmiegt. Durch Drücken des Fingers in der Mulde gegen die anderen Finger, kann der Löffel verdrehsicher in der Hand gehalten werden. Durch Anordnen zweier Mulden ist es ermöglicht, daß sowohl beim Gebrauch durch einen Linkshänder als auch bei Gebrauch durch einen Rechtshänder jeweils an geeigneter Stelle zumindest eine Fingerkuppe in eine Mulde einrücken kann.
Sind die Mulden beispielsweise dazu vorgesehen, daß bei waagrechter Haltung des Löffels der Mittelfinger und der Daumen in die Mulden eintreten, so sind diese an der Unterseite bzw. der Oberseite des Stieles angeordnet.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung verläuft die Einsenkrichtung der Mulden jeweils etwa senkrecht zur Einsenkrichtung der Löffelmulde.
Dies hat den Vorteil, daß im Seitenlängsbereich des Stieles zwei entgegengesetzt gerichtete Mulden vorhanden sind, in die die Kuppe des Zeigefingers eintreten kann. Durch die entgegengesetzt gerichtete Anordnung kann auf der einen Seite die Kuppe eines Zeigefingers einer linken Hand und die gegenüberliegende, die Kuppe eines Zeigefingers einer rechten Hand
eintreten. Bei dieser seitlichen Anordnung der Kuppen ist auch insbesondere bei Löffelstielen mit rundem Querschnitt gewährleistet, daß kein Umschnappen der Löffelmulde stattfinden kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung «ind die beiden Mulden in Längsrichtung des Stiels gesehen, versetzt angeordnet.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die Stabilität des Stiels durch die beiden Mulden nicht negativ beeinflußt wird, was Insbesondere bei dünnstieligen Löffeln der Fall wäre, falls die Mulden genau gegenüber liegen wurden.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich jeder Mulde in Uinfangsrichtung des Stielquerschnittes um etwa 90° verdreht, eine weitere muldenförmige Vertiefung vorgesehen.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß beim Ergreifen mit einer Hand zumindest zwei Finger in zwei in umfänglicher Richtung etwa um 90° versetzte muldenförmige Vertiefungen bzw. Mulden eintreten können, so daß ein besonders fester Halt des Löffels sichergestellt ist. Bei Anordnung der Mulden längs der Seitenlängskante des Stiels sowie Vorsehen der muldenförmigen Vertiefung auf der Oberseite des Stiels, können beim Ergreifen des Löffels mit einer linken oder mit einer rechten Hand jeweils der Zeiaefinger und der Daumen fest in den Stiel einoreifen.
Die weiteren muldenförmigen Vertiefungen können seiDstverständlich auch an der Unterseite des Stiels vorgesehen sein, so daß dann jeweils der Mittelfinger bzw. der Zeigefinger fest in den Löffelstiel eingreifen können.
Weitere Vorteile der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Er versteht sich, da9 die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen in Alleinstellung einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung wird anhand eines ausgewählten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Löffel, mit Blickrichtung auf die Löffelirulde; und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Löffels von Fig. 1.
Ein in Fig. 1 und 2 dargestellter Löffel 10 weist eine Löffelmulde 12 und einen Stiel 14 auf.
Per Stiel 14 weist ein im Querschnit . krexsabschnittformiges Profil auf., dessen ebene Fläche 20 die obere, in Fig. 1 dem Betrachter zugewandte, Seite des Stieles 14 bildet.
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In den beiden Seitenbereichen des Stiels 14 sind zwei Mulden 16, 18 ausgespart, deren Einsenkrichtung entgegengesetzt zueinander verläuft, wobei die Einsenkrichtungen auch senkrecht zur Einsenkrichtung der Löffelmulde 12 verlaufen.
Die Mulden 16, 18 sind in Längsrichtung des Stieles versetzt angeordnet, wobei die Mulde 16 näher an der Löffelmulde 12 zum Liegen kommt.
In der Oberseite bzw. oberen Fläche 20 des Stiels 14 ist im Bereich der Mulde 18 eine muldenförmige Vertiefung 24 und im Bereich der Mulde 16 eine weitere muldenförmige Vertiefung ausgespart.
Die Mulden 22 bzw. 24 weisen in Draufsicht (Fig. 1) eine parallelogrammförmige Kontur auf, d.h. sie sind schräg zur Längsachse des Stieles 14 eingeschnitten.
Wird der in Fig. 1 und 2 dargestellte Löffel beispielsweise von einem Linkshänder ergriffen, so kann die Kuppe des Zeigefingers der linken Hand in die halbrunde Mulde 16 und der Daumen in die muldenförmige Vertiefung 22 eintreten.
Dementsprechend tritt bei einem Ergreifen mit einer rechten Hand die Kuppe des Zeigefingers in die Mulde 18 und der Daumen in die muldenförmige Vertiefung 24 ein.
Der erfindungsgemäße Löffel 10 kann somit sowohl von einem Rechtshänder als auch von einem Linkshänder sicher und fest ergriffen werden.

Claims (5)

Schutzansprüche
1. Löffel, mit einer Löffelmu^de (12) und einem Stiel
(14), dadurch gekennzeichnet, daß im Stiel (14) zumindest zwei Mulden (16, 18) vorgesehen sind.
2. Löffel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsenkrichtung der Mulden (16, 13) jeweils etwa senkrecht zur Einsenkrichtung der Löifelmulde (12) verläuft.
3. Löffel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulden (16, 18) entgegengesetzt zueinander gerichtet *ind.
4. Löffel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Mulden (16, 18) in Längsrichtung des Stiels (14) gesehen, versetzt angeordnet sind.
5. Löffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jeder Mulde (16 bzw. 18) jeweils eine weitere, in Umfangsrichtung des Stielquerschnittes um etwa 90° versetzt angeordnete, muldenförmige Vertiefung (22 bzw. 24) vergesehen ist.
DE8806093U 1988-05-07 1988-05-07 Löffel Expired DE8806093U1 (de)

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DE8806093U1 true DE8806093U1 (de) 1988-06-23

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DE (1) DE8806093U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004041042A1 (de) * 2002-11-06 2004-05-21 Michael Straube Löffel mit besonders ausgeformter laffe
DE202016106551U1 (de) 2016-11-23 2016-12-29 Jürgen Huß Doppellöffel
WO2022192007A1 (en) * 2021-03-11 2022-09-15 World Centric Molded fiber cutlery

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