DEP0016952DA - Formgepreßte Bauplatte aus Holzfasermaterial oder aus anderen säge- und zerreißfähigen Faserstoffen. - Google Patents

Formgepreßte Bauplatte aus Holzfasermaterial oder aus anderen säge- und zerreißfähigen Faserstoffen.

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DEP0016952DA
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Germany
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compression
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Expired
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English (en)
Inventor
August Rupieper
Original Assignee
Rupieper, August, Herne
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Description

Die Erfindung betrifft durch Pressen in Formen hergestellte Bauplatten aus pflanzlichen oder synthetischen säge- und zerreißfähigem Fasermaterial unter Zusatz von Bindemitteln in beliebigen Dimensionen, Formen und Profilierungen für Bau und Spezialbauzwecke.
Als Material wird vorzugsweise Holzfasermaterial, z. B. Holzwolle, Hobelspäne, Sägespäne, Sägemehl, Getreidestroh, Maisstroh,Schilf, Torfmull und dergleichen verwendet.
Die bekannten Bindemittel dieser Platten sind hauptsächlich Gips, Magnesit, Zement oder je nach Verwendungszweck Bitumen, Pech, Wasserglas, Kaesin und Kaolin.
Die bekannten Platten dieser Art, insbesondere die Holzwolleplatten, wurden bisher in einfacher Form als meist rechteckige und unprofilierte Platten hergestellt.
Hohlraumplatten aus den genannten Stoffen sind bekannt.
Demgegenüber besteht das wesentliche Kennzeichnen der Bauplatten nach der Erfindung darin, daß als Preßstoff neben Holzfaserstoffen u. a. auch geschrotete und zerfaserte Maisspindeln oder holzfaserähnliches Material Verwendung findet. Weiterhin ergibt die neue Form der einen Art der Platten in der Pressung eine Kombination zweier Wandplatten, durch Stege und Stabilisierungskreuz auf eine bestimmte Distanz gehalten, mit für den speziellen Bauzweck entsprechenden Profilierungen. Hierbei werden ein- oder mehrteilige offene Hohlräume entwickelt. In einer weiteren Art, wie zum Beispiel dem Deckenkörper, entsteht eine ein- oder mehrfache Hohlraumplatte.
Die in den angeführten Beispielen erkennbaren offenen Hohlräume werden beim Zusammenbau so abgedichtet, daß die darin ruhende Luft, zwar als Isoliermittel bekannt, jedoch bei der Bauart und Materialzusammensetzung nach der Erfindung bisher nicht erreichter Isoliergesamtwirkung gesteigert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. 1.) Draufsicht auf eine Wandplatte,
Fig. 2.) Ansicht der Schmalseite dieser Platte, an der Unterseite der eingesetzte Dübel (geschnitten),
Fig. 3.) Längsansicht der Plattenschmalseite mit angedeuteter Dübeleinführung,
Fig. 4.) Längsschnitt (dazugehörig),
Fig. 5.) Variante mit Spreizdübel an der Stoßfuge für Innenwandplatten und armierte Aussenwandplatten,
Fig. 6.) zugehöriger Dübel mit angedeuteter Armierung,
Fig. 7.) Dübel in konischer Ausführung an den Schmalseiten,
Fig. 8.) isometrische Darstellung der Platte mit angedeuteter Dübeleinführung,
Fig. 9.) die Draufsicht auf eine Deckenhohlplatte,
Fig. 10.) den Schnitt und zugleich die Schmalseitenansicht der geöffneten Seite mit angefügter Deckleiste unter dem Deckenträger,
Fig. 11.) die Untersicht,
Fig. 12.) die Rückenansicht (geschlossen),
Fig. 13.) Variante für die Einfügung der Deckleiste,
Fig. 14.) isometrische Teildarstellung des Deckenkörpers mit Deckenträger und Deckleiste.
Die Ausführung nach Fig. 1.) bis 4.) und 8.) zeigt zwei aufeinanderliegende Platten (a) die durch ein Kreuz (b) und zwei Stege (c) auf einer Distanz gehalten werden. Stege, Kreuz und profilierte Randpartien enthalten vorzugsweise kurzfaserige Stoffe.
Kreuze und Stege an sich erzielen bereits hohe Festigkeiten, besonders in vertikaler Druckrichtung. Zur Verwendung als selbst- und lastentragende Aussenplatte werden die Kreuze (b) in der Vertikalrichtung, entsprechend den statischen Erfordernissen, armiert.
Die durch Stabilisierungskreuz und Stege gebildeten Hohlräume sind nach den Schmalseiten hin offen.
Fig. 6.) zeigt den zum Zusammenbau notwendigen Dübel, er kann mit oder ohne Armierung sein. Er verbindet die Platte am Stoß bei gleichzeitigem Verschluß der Hohlräume und wird, ausser bei der Skelettaussenwand, versetzt angeordnet, also von Mitte Platte bis Mitte Platte.
Er kann auch wie Fig. 7.) zeigt, zum besseren Festziehen der Platten konisch geformte Längsseiten haben. Bei eienr Innenwandkonstruktion sowie besonders bei Anwendung in einer selbsttragenden Aussenwand ermöglicht diese Dübelanordnung eine ausgezeichnete Vertikal- und Horizontalverfestigung - auch für das trockene Versetzen der Platten.
Die Ausführung nach Fig. 9.) bis 14.) besteht einem einseitigen offenen Hohlkörper, der in statischer, zweckentsprechender Form Vouten (a) und Auflager (b) zum Einhängen zwischen Deckenträger (hier z. B. Holzbalken) (e) besitzt. Am unteren Ende sind Falzprofile (c) zum Einlegen der aus gleichem Stoff bestehenden Balkendeckleiste (d) die sich auch für direkten Anstrich oder für Tapeten unmittelbar eignen.
Fig. 13.) zeigt eine Variante des Deckenkörpers und der Trägerdeckleiste (d), die durch die Aushängung der Leiste zwischen zwei Deckenkörpern von Formen, Ausmaßen und Beschaffenheit der Träger unabhängig ist und eine Nagelung erübrigt.
Sämtliche Hohlraumplatten werden zweckmässiger Weise zur Erreichung scharfer und fester Profile an den Randpartien mit kurzfaserigem Material versehen, in welches das langfaserige Material, wenn solches verwendet wird, aus dem vollen Teil hineingreift.
Bei Verwendung von überwiegend kurzfaserigem Material empfiehlt es sich, langfaserige Stoffe, z. B. Holzwolle als Armierungsmaterial zuzusetzen und zu verwenden. Die Beimischungsverhältnisse sind abhängig von den Plattendimensionen und dem jeweiligen Verwendungszweck.

Claims (5)

1. Formgepresste Bauplatte aus lang- oder kurzfaserigem oder in entsprechender Mischung aus lang- und kurzfaserigem Holzfasermaterial oder aus sonstigen säge- und zerreißfähigen pflanzlichen und synthetischen Faserstoffen, insbesondere auch Maisspindeln, unter Zusatz von entsprechenden Bindemitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten einen oder mehrere Hohlräume enthalten.
2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit Profilen, Ansätzen, Aussparungen, Falze und Nuten versehen sind.
3. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Bewehrungen aus den verschiedensten Stoffen.
4. Wand oder Decke aus Bauplatten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß flachformatige Hohlplatten durch einen Dübel ergänzt und mit einander verbunden sind.
5. Verfahren zum Herstellen von Wänden oder Decken aus Bauplatten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Stoß- und Lagerflächen der Platten kurz vor dem Einbau zur Abdichtung der Fugen fugenbindende Stoffe aufgetragen werden.

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