DEP0016455DA - Reißverschluß - Google Patents
ReißverschlußInfo
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Description
Die bekannten Reissverschlüsse bestehen aus zwei Verschlussteilen, deren Hakenteile durch einen Schieber geöffnet und geschlossen werden. Nachteilig bei diesen Verschlüssen ist, dass sie leicht zu Hemmungen führen, wodurch der Verschluss entweder nicht geöffnet oder nicht geschlossen werden kann. Auch kann der Reissverschluss durch Verbiegen einzelner Teile leicht ganz unbrauchbar werden.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss für Verwendungszwecke aller Art, insbesondere für Bekleidungsstücke, bei dem die Hakenteile des Reissverschlusses vollständig in Wegfall kommen, wodurch auch die Nachteile der Reissverschlüsse nicht mehr vorkommen können.
Gemäss der Erfindung besteht der Ziehverschluss auf einer Seite aus einer längsgeschlitzten Hülse, Rohr u.dgl. und auf der anderen Seite aus einer Schnur, Kordel o.dgl., die zum Verbinden des Verschlusses in die längsgeschlitzte Hülse eingelegt bzw. eingedrückt wird. Die längsgeschlitzte Hülse wie auch die Schnur bestehen aus einer biegsamen Masse wie z.B. Gummi, Kunstgummi, Kunstharzstoffen u.dgl. und zwar in einer solchen Biegsamkeit, dass sich die Hülse wie auch die Schnur so durchbiegen lassen, dass der Verschluss den Bewegungen
des Körpers folgen kann. Die geschlitzte Hülse wie auch die Schnur sind mit Befestigungsstreifen versehen, mittels denen die Verschlussteile an den Bekleidungsstücken befestigt werden. Der Verschluss ist äusserst einfach und ermöglicht ein rasches Schliessen und Öffnen des Kleidungsstückes. Ein weiterer Vorteil des Verschlusses ist, dass die Verschlussteile der Farbe des Stoffes entsprechend hergestellt werden können. Hierdurch kann die Farbe des Verschlusses der Farbe des Kleidungsstückes angepasst werden, was wesentlich zur Verfeinerung und Verschönerung des Bekleidungsstückes beiträgt.
Auf der Zeichnung ist der Ziehverschluss in verschiedenen Ausführungsformen durch die Fig. 1 bis 21 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine teilweise Vorderansicht in Anwendung,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht in teilweise geöffneter Lage in grösserem Masstab,
Fig. 3 und 4 Querschnitte in geöffneter und geschlossener Lage,
Fig. 5 eine Seitenansicht,
Fig. 6 eine Vorderansicht,
Fig. 7 eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt in halbgeöffneter Lage,
Fig. 8 bis 11 Querschnitte in verschiedenen Ausführungsformen (rund, oval, eckig) und die
Fig. 12 bis 16 Ausführungen des Verschlussteiles a.
Der Verschluss besteht in der Hauptsache aus einer längsgeschlitzten Hülse a, Rohr, Schlauch o.dgl., einer in
dieselbe einzulegenden Schnur b, biegsamen Stab o.dgl. und einem Schieber c. Die geschlitzte Hülse a wie auch die Schnur b sind aus einem elastischen biegsamen Material wie Gummi, Gummiersatzstoffen, Kunstharzstoffen u.dgl. hergestellt. Durch das biegsame Material können sich die Verschlussteile den Körperformen anpassen. Die Teile a und b sind mit Streifen d zum Befestigen an den Bekleidungsstücken e versehen. Die Streifen d können in die Masse der Teile a und b eingebettet sein. Ebenso können die Befestigungsstreifen d aus einem Stück mit den Teilen a und b hergestellt sein. Der Schieber c ist in den Hohlraum der Hülse a geführt, während in dem Schieberhohlteil f die Schnur b geführt ist. Die nach aussen geführten Teile g und h des Schiebers c umgreifen die Enden i der Hülse a. Die Enden i der Hülse a umfassen klammerartig die eingelegte bzw. eingeschobene Schnur b. Die Federung oder die Elastizität der Enden i der Hülse a ist so stark, dass die Enden i die eingelegte Schnur b festhalten. Zur Verstärkung der Federung können in die Hülse a Einlagen 1 aus Stahl beliebiger Art eingelegt bzw. eingebettet sein (Fig. 4).
Die Einlagen können aus einem Drahtgeflecht, klammerartigen Querfedern usw., die an einem Band befestigt sind, bestehen.
Dadurch erhalten die Enden i der geschlitzten Hülse a eine verstärkte federnde Wirkung. Der obere Teil k des Schiebers c ist seitlich abgebogen. Hierdurch wird durch Verschieben des Schiebers c die Schnur b aus der geschlitzten Hülse a herausgeschoben Fig. 7.
Durch Verschieben des Schiebers c wird die Schnur b in die geschlitzte Hülse a eingedrückt. Zum bequemen und leichten Schieben des Schiebers c ist er mit einem Lappen m, Griff o.dgl. versehen. Der Lappen m kann auch seitlich am Schieber c, wie in Fig. 2 strichpunktiert gezeigt, angebracht sein. Nach den Fig. 1 bis 7 ist der Längsschlitz der Hülse a seitlich gelegt, während er nach der Fig. 8 nach oben verlegt ist. Bei dieser Ausführung sind die Befestigungsstreifen d an der Seite der Hülse a und an der Schnur b oben seitlich abstehend befestigt. Nach der Fig. 9 ist die Schnur b auf der Streifenseite d abgeflacht, wobei die beiden Enden i der Hülse a, zum besseren Halt des Verschlusses, die abgeflachten Teil der Schnur b umgreifen. Die Fig. 10 und 11 zeigen eine Ausführung, bei der die Schnur b auf beiden Seiten des Befestigungsstreifens d noch Einbuchtungen oder Rillen o besitzt, in welche die Enden 11 der Hülse a eingreifen, welche dem Querschnitt der Schnur b entsprechend gestaltet ist. Hierdurch wird für besondere Zwecke, bei denen der Verschluss eine grosse Zugfestigkeit aufweisen muss, eine hohe Verschlussfestigkeit gegeben. Zum Herausbiegen der Enden 11 aus den Rillen o ist der Schieber c mit Aufbiegungen versehen, welche die Enden 11 beim Schieben des Schiebers c zunächst herausbiegen und durch die Abbiegung k vollends herausdrücken.
Anstatt die Hülse a aus einem biegsamen Material wie Gummi, Kunstharzstoffen u.dgl. herzustellen, kann die Hülse auch aus federnden Klammern p bestehen, die
auf einem leicht biegsamen Stahlband o.dgl. q in beliebiger Weise befestigt sind. Die Klammern p sind in geringer Entfernung von einander auf dem Stahlband so festgemacht, dass sie eine offene Gliederhülse bilden. In den Klammern p ist wie bei den andern Ausführungen die in den Schieber c geführte Schnur b eingelegt (Fig. 16 in Draufsicht und Fig. 17 in Querschnitt).
Anstatt die Klammern p auf dem Stahlband q zu befestigen, können die Klammern y auch aus einem Stahlband so herausgestanzt sein, dass eine Verbindung x stehen bleibt. Hierauf werden die Glieder y in Klammerform gebracht, Fig. 18. Die Befestigungsstreifen v können mit gabelförmig abzweigenden Streifen w verbunden sein, die durch Weben aus einem Stück oder durch Verbinden von zwei Streifen v gebildet werden können. Die Streifen w können die gerollten Drähte t oder um die Klammern p, q gewickelt werden wie an den Querschnitten der Fig. 19 und 21 gezeigt ist. Das Befestigen der Streifen w auf den gerollten Hülsen t, p, q kann in beliebiger Weise erfolgen z.B. durch Kleben oder durch Spitzen z, die aus dem Band herausgedrückt sind. Die Metallteile t, p, q können auch ohne Umhüllung verwendet werden. Auch kann der Teil a aus einem wellenförmigen gebogenen Strahldraht t nach Fig. 12 und 14 hergestellt sein. Der in diese Form gebrachte Draht wird in die runde Form nach Fig. 13 und 15 gebogen, so dass ein Einführungsschlitz für den Verschlussteil b entsteht. Die Enden r des Verschlussteiles a sind nach aussen abgebogen,
um ein leichtes Einführen des Verschlussteiles b zu erreichen. Die Verbindungsteile u des wellenförmigen Drahtes t können halbrund wie bei u oder gerade wie bei u1 hergestellt sein. Bei halbrunder Ausführung entsteht zwischen jeder Biegung u eine Lücke, zwischen welche die gegenüber liegende Biegung u steht. Die Biegungen u können auch, wie aus der Fig. 14 in Draufsicht ersichtlich ist gestaltet sein. Sind die Verbindungen u1 gerade ausgeführt, so werden geschlossene Gliederkanten gebildet. Die Ausführungen der Fig. 14, 16, 18 können auch als Einlage für die Ausführungen nach den Fig. 1, 2, 3, 4, 8, 9 und 10 verwendet werden.
Die offene Hülse kann ferner z.B. aus einer flach gedrückten Spiralfeder hergestellt sein. Der so hergestellte Streifen wird dann in die Form nach Fig. 4 gebracht, wodurch ebenfalls federnde Schenkel zum Umfassen der Schnur b gebildet werden.
Der Verschluss kann auch ohne Schieber zum Öffnen und Schliessen hergestellt bzw. benützt werden. In diesem Fall wird die Schnur b am oberen Ende angefasst und von Hand von oben nach unten aus dem Verschlussteil a herausgezogen und beim Verschliessen von unten nach oben in die Rille der Hülse a, p u.dgl. eingedrückt.
Claims (12)
1. Reissverschluss bestehend aus zwei miteinander zu verbindenden Verschlussteilen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Verschlussteil aus einer längsgeschlitzten auseinander federnden und biegsamen
Hülse (a, p) und der andere Verschlussteil aus einer biegsamen kordel- oder schnurartigen Wulst (b) besteht, die zum Verschliessen beider Teile in die Hülse (a) eingelegt bzw. eingedrückt wird, wobei beide Verschlussteile (a und b) mit Befestigungsstreifen (d) beliebiger Art versehen sind.
2. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum des einen Verschlussteiles (a) ein Schieber (c) angeordnet ist, in dessen Ringteil (f) der andere Verschlussteil (b) geführt ist.
3. Reissverschluss nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (g, h) des Schiebers (c) um die längslaufenden Ränder (i) des Verschlussteiles (a) gebogen sind, und dass der obere Teil (k) des Schiebers (c) abgebogen und mit einem Griff (m) versehen ist.
4. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige längsgeschlitzte Verschlussteil (a) und der schnurartige Verschlussteil (b) aus Gummi, Gummiersatz, Kunstharzstoffen u.dgl. besteht.
5. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum des einen Verschlussteiles (a) ausserhalb der Mitte angeordnet ist, so dass eine verstärkte federnde klammerartige Umfassung (i) für den anderen Verschlussteil (b) entsteht.
6. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verschlussteil (a) eine federnde Verstärkung z.B. aus dünnen Flachfedern (1) o.dgl. eingebettet ist.
7. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (b) auf der Streifen-
seite (d) abgeflacht ist, und dass die Abflachungen von den Rändern (i) des Verschlussteiles (a) umgriffen werden.
8. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeflachte Seite des Verschlussteiles (b) noch mit Rillen (o) versehen sind, in welche die entsprechend gestalteten Ränder (11) des Verschlussteiles (a) eingreifen.
9. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (a) aus klammerartig wirkenden Federn (p), die auf einem Stahlband (q) befestigt sind, gebildet ist.
10. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (a) aus einem Stahlband (x) hergestellt ist, aus dem die Zungen (y) herausgestanzt sind, welche zur Aufnahme des Verschlussteiles (b) rund gebogen sind.
11. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (a) aus einem wellenförmig gebogenen Stahldraht (t) besteht, dessen Verbindungsteile (u oder u1) halbrund oder gerade gebogen sind.
12. Reissverschluss nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsstreifen (v) mit gabelförmigen Streifen (w) versehen ist, welche im Verschlussteil (a) durch Einbetten oder durch Umwickeln befestigt werden.
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