DEP0016392DA - Schnee-Gleitschutzkette für Fahrzeuge - Google Patents

Schnee-Gleitschutzkette für Fahrzeuge

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DEP0016392DA
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DE
Germany
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crawler belt
belt according
chains
flat iron
runner
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Expired
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English (en)
Inventor
Fritz Dr. Dipl.-Ing. Starnberg Riemerschmid
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Description

A. Weickmann, Dipl.-Ing. F. Weickmann & Dr. Ing. A. Weickmann, Patentanwälte
Pr* Frlti RiemersGhmid9 Starnberg, Sgckingerstr.il.
G-Ieisketten bekannter Art haftet der Nachteil anP dass das Widerlager aus einer Vielzahl von Stützrädern besteht. Diese komplizieren die Konstruktion ausserordentlich und erhöhen damit die Gestehungskosten und das Gewicht des Fahrzeuges erheblich, abgesehen daTon, dass sie ungemein der Verrostung und Verschmutzung und damit dem Verschleiss ausgesetzt sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zur Fortbewegung im Schnee bestimmte Gleiskette, welche das Gewichtsproblem und das Problem der die Gestehungskosten verteuernden Vielzahl von Stiitzrädern
Gemäss der Erfindung besitzt die Gleiskette im überwiegenden Teil ihrer Oberfläche Durchbrechungen und das Widerlager des dem Boden zugekehrten Gleiskettenteiles ist durch eine über diesem angeordnete Kufe gebildet. Dabei ist die Ausführung zweckmässig in der Weise getroffen, dass die Gleiskette im wesentlichen durch in gegenseitigem Abstand angeordnete, annähernd senkrecht zum Boden stehende Greifer gebildet ist. Die Greifer bestehen vorteilhaft aus zweiseitig offenen ReJunenl die, gelenkig durch Ketten getragen, aus hochkant gestellten Flacheisen gebildet sind.
löst.
Die beiliegende Zeichnung zeigt Ausführung^formen einer erfindungsgemässen Gleiskette, und zwar:
Figur 1 die Seitenansicht eines Teiles der Gleiskette, " 2 eine Gleiskette im Querschnitt, " 3 eine Draufsicht zu Figur 2,
" 4 eine erfindungsgemässe Gleiskette mit darauf befestigtem Motorrad^
" 5 eine Stirnansicht der Aus führung s fο rm der Figur 4,
" 6 einen Personenkraftwagen mit erfindungsgemässer Gleiskette in Seitenansicht.
Die Gleiskette is.t gebildet durch die beiden Ketten 1 und 2· Auf diesen Ketteh sind in Abständen Greifkörper befestigt, die im vorliegenden Falle aus dem Rahmen 3 bestehen, welche durch hochkant gestellte Flacheisen gebildet sind. Zu beiden Seiten der Rahmen 3 sind Deckbleche 4 angeordnet und an den Rahmen 3 starr befestigt. Die Deckbleche sind mit Abwinkelungen 5 ausgerüstet, auf w eichen die Ketten 1 und 2 liegen. Diese sind durch die Zapfen 6 eines Gliedes gelenkig an den Blechen 4 und an den Rahmen 3 befestigt *
Abgesehen von etwa vorhandenen Leitdrehkörpern, sind die Ketten geführt durch Ringkörper 7 (Figuren 2 und 45, die aus hochkant gestellten Flacheisen bestehen und mit ihren Kanten auf den um die Verbindungsstifte der Kettenglieder drehbaren, gehärteten Walzen der Ketten 1 und 2 aufliegen. Zwischen den hochkant gestellten Ringkörpern 7 ist im Abstand von den Greifern 3 die Kufe 8 vorgesehen,w eiche sich über einen grossen Teil der Länge des mit dem Boden in Berührung tretenden Gleiakettenteiles erstreckt,
das Widerlager darstellt und damit den Tragkörper für alle Aufbauten.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Da die Gleiskette (Figur 3) im wesentlichen aus den Greifern 3 allein besteht, die in grösserem Abstand voneinander angeordnet sind, so wird die Gleiskette zufolge der Belastung erheblich in den Schnee eingedrückt, der durch die Zwischenräume der Greifer hindurchtritt und in Berührung kommt mit der Kufe 8. Diese schliesst ein weiteres Eindrücken der Gleiskette in den Schnee aus und sie ist es, die nunmehr auf dem zwischen den Bahmen 3 durchgedrückten Schnee gleitet und* auf dem Schnee gleitend, die Last befördert. Die Gleiskette selbst dienst also fast ausschliesslich der Beförderung des Fahrzeuges, während Träger des Fahrzeuges die Kufe 8 ist. Infolgedessen ist auch die zwischen den Ketten 1, bezw. 2 und den Ringkörpern 7 auftretende rollende, bezw. gleitende Reibung von untergeordneter Bedeutung und somit auch die hierzu nötige Motorleistung. Die der bisherigen Gleiskette zukommenden zwei Funktionen, nämlich die der Beförderung und die des Tragens, sind gemäss der vorliegenden Erfindung in zwei verschiedene Bestandteile aufgelöst.
Es ist ohne weiteres erkennbar, dass die Konstruktion der erfindung s gemäss en, für Fahrten im Schnee bestimmten Gleiskette erheblich vereinfacht ist und das Gewicht und die Gestehungskosten heruntergesetzt warden. Es ist vor allen Dingen die Möglichkeit eröffnet, Kraftfahrzeuge üblieher Bauart mit der erfindungagemässen Gleiskette auszustatten, da die Maschinenteile, nämlich
die Widerlagerrader9 die bei Anbringung von Gleisketten hauptsächlich die Ursache von verwickelten Konstruktionen sind, in Wegfall kommen.
In Figur 6 ist z.B. ein Personenkraftwagen üblicher Bauart dargestellt, der die erfindungsgemässe Gleiskette aufweist. Wie ersichtlich, sind die Hinterräder abgenommen, an deren Stelle Kettenräder getreten sind. Die Gleiskette läuft über die Vorderräder und zu diesem Zweck ist jedes Vorderrad vorteilhaft zu einem Zwillingsrad ausgebildet. Jfeitschienen 9 drücken den oberen Gleiskettenteil nach unten. Die Kufe und der Führungskörper sind in diesem Falle mit 10 bezeichnet. Wie aus Figuren 4 und 5 ersichtlich, lässt sich die erfindungsgemässe Gleiskette auch zur Fortbewegung mit Hilfe von Motorrädern verwenden. Auf den beiden Kufen ist eine Antriebswelle 11 angeordnet, die vermittels einer Kette durch ein mit dem Hinterrad des Motorrades starr verbundenes Kettenrad 12 angetrieben wird. Von der Antriebswelle 11 läuft je eine Kette auf die hintere Leitwalze 13; eine vordere Leitwalze ist nicht vorgesehen. An deren Stelle tritt der die Führung der Gleiskette übernehmende, aus hochkant gesteilten Flacheisen bestehende Ringkörper 7. Im Falle der Figuren 4 und 5 kommen zwei breite Gleisketten zur Verwendung, die in gegenseitigem Abstand das Motorrad zwischen sich halten. JIeses ist durch die, die beiden Kufen verbindende Antriebswelle der Gleisketten und durch abgefederte Streben auf den die Widerlager bildenden Kufen stehend befestigt.
Die beiden Gleisketten, zusammen mit den Kufen und Ringkörpern, können gewichtsmässig so leicht gehalten werden, dass das Motorrad bei Strassenfahrt als Zweirad benutzt werden kann, wobei
die Grleiskettenaggregate in den abgefederten Streben 14 (Figuren 4 und 5) seitlich, so hoch genommen werden können, dass sie über der Antriebswelle 11, von dieser getragen, gelagert werden können. Hierdurch ist bei der erfindungsgemässen Ausführungsform der Gleisketten eine Verwendung des Motorrades in der ursprünglichen Form und eine Mitnahme der zur Verwendung als Gleiskettenfahrzeug nötigen Aggregate ermöglicht. Auch bei Kraftwagen ist eine Mitnahme der Gleiskettenaggregate in einfacher Weise zu erreichen. Hierin beruht auch einer der wesentlichen Vorteile der erfindungsgemässen gleiskette.

Claims (7)

ΓΛΛ9560Π*12.7.οΟ Pate nt anspräche :
1. )· GleiskettV/'fttf Itahaee, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe
(3,4) auf dem überwiegenden Teil ihrer Oberfläche Durchbrechungen aufweist und das Widerlager des dem Boden zugekehrten Gleiskettenteiles durch eine über diesem angeordnete Kufe (8,10) gebildet ist«
2. ) Gleiskette nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe im wesentlichen durch in gegenseitigem Abstand angeordnete, annähernd senkrecht zum Boden stehende Greifer (3) gebildet ist.
3. ) Gleiskette nach Anspruch 1. und 2.), dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus durch gemeinsame Ketten (1,2) gelenkig getragenen Rahmen aus hochkant gestellten Flacheisen (3) besteht.
4. ) Gleiskette nach Anspruch 1. - 3.), dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rahmen zwischen abgewinkelten SeAtenblechen (5) befestigt ist und die Ketten im Bereiche der Abwinkelungen verlaufen.
5. ) Gleiskette nach Anspruch 1. - 4.), dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten um aus hochkant gestellten Flacheisen bestehende Ringkörper (7) geführt sind, die mit ihren Kanten auf den Walzen der Ketten aufliegen.
6. ) Gleiskette nach Anspruch 1. - 5.), dadurch gekennzeichnet, daß die Kufe (8) zwischen den Flacheisen eines Ringkörperpaares (7) angeordnet ist.
7.) Gleiskette nach Anspruch 1. - 6.), dadurch gekennzeichnet, dass die die Kufen verbindende Antriebswelle der Gleisketten
die Drehachse für die Bewegungen der Gleisketten beim Anpassen an die Bodenunebenheiten bildet«
Die Patentanwälte A-Wckmann, üipUnfl.F.Welckmann,Dr.Ina.Ä.W8ickm(mn

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