DEP0015705DA - Verfahren zum Umsetzen des Ausbaus, vorzugsweise beim Strebbau. - Google Patents
Verfahren zum Umsetzen des Ausbaus, vorzugsweise beim Strebbau.Info
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Description
P/»25020G»-5AiiO ,, «
(21b) HERNE Ϊ. W., den 5 /| , j)
PATENTANWALT Bahnhofstraße 26
Bankkonto Rhein-Ruhr-Bank Herne
Postscheckkonto: Dortmund 55868
Fernsprecher: Herne Nr. 50930
Telegrammanschrift: Bahrpatente
Hernewestfalen
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Dr.Ing. Hans Joachim v. Hip. p. el, lünen i.W., MLUiIenkaujp 12
"Verfahren zum Umsetzen des Ausbaues vorzugsweise bein Strebbau'I
Di e Erfindung "betrifft ein Verfahren zum Um sets en r'es Ausbaue
vorzugsweise im Strebbau mit fortlaufendem Verhieb und bezweckt,
den Hauer weitgehend ?on der für das Umsetzen des jeweils versatzseitig
su raubenden und an anderer Stelle neu au setzenden Stempels aufzuwendenden Arbeit su entlasten. Der b:I sher für den
Ausbau benötigte Anteil der Arbeitszeit des Hauers beträft nach
neueren Untersuchungen im Mittel wenigstens 2 O1T? der G-e samt arbeitszeit
vor Ort und stellt damit einen die Ge cam t seil ich tie: stung
erheblich beeinflussenden Factor dar. Jede Verringerung
des hierfür benötigten Arbeitssei bantells ririr'c sich daher erlieblich
im Sinne der Erhöhung der Hackenlei stung aus.
Die Erfindung lost die oben gekennzeichnete Aufra.be cadurch,
dass j statt 7,Tie bisher den Hauer mit der Arbeit res l/egnehmens
und in den engen G-rubenräunen sehr mühseligen nerübei-tran sports
des verbaltnisrnäscig schweren Stempels und o^er des Schale!sens
über den laufenden Förderer su belasten, diese Ausbau teile nach
dem Rauben in der Eahe des Kohlenstosses für den Hauer griffbereit
.am Ausbau angehängt werden, so dass der Stempel von ihn
lediglich an der neuen Stelle gesetzt su werden braucht. Durch
diese grundsätzliche Massnahme vird die produktive Arbeitszeit
des Hauers erhöht, was selbst unter dein G-esichtepunlit e_nen erheblichen
Vorteil bedeutet, /enn statt dessen die Raublrolonne
den Tr η sport der Ausbauteile zu übernehmeri h?t und dieser flamit
ein groß, er es IvI? se an /rbeit zufällt.
In weiterer Ausbi^lung der Erfinrlun^ 1^rC jeöocli der neue
Steinp?l bz"7. das Schalelsen nicht nur fir den Hauer griffbereit
bereitgehalten, sondern ausserclen auf irechaniLclier.) Te ge ohne
zubstslichen Ersftaufvand von seinem alten Itardort bis an '""Ie
Eetzstelle trans?ortiert. Dsmit handelt es sich nicht mehr nur
um ein eir.feches Vsrl'^ern CeT sons υ \-~,m !feuer zu 1^:1 ε je1}'1 er
vom
Arbeit au! die Raubkolonne, durch. '.Teiche rohl eine ErhJhun'* -"er
Hacken^leistung erzielt, diese aber gleichseitig -lurch e'ne Veraehrung
der Arbeit der Raublrolonne erkauft ■ j r;', Bonnern ec r'.rT ο ie
Gespietstrebleistung gesteigert.
Die für den Herübertrancport der Ausbauteile zu ver\ejir""enlen mechanischen
Vorrichtungen kjnnen in verschiedener Weise au. gebildet
werden.
Gemäss einer vorzugsweise!! Ausführungsform der Erfindung besteht
die Vorrichtung aus einem am Schaft eines stossei-tig, in der Regel
des rückwärts des Fordermit fels stehenden Stempels zu befestigenden
Halter, an welchem ein axis beispielsweise leichten Rohren bestehender
Gelenkarm befestigt ist, der um den Befestigunrspunkt am
Stempel schwenkbar versatzseitig ausgestreckb wird, "oraui an Ihn
in geeigneter Y'eise der soeben gertiubxe Stempel angehängt unr"1 nun
der Gelenk arm dera.rt e Liigelm: ck t \rirc , dass dann der freie Stempe_
neben dem an an Strebforderor stehenden St0D'1 el ' η einer Stelle
hängt;., y/o er am wenigsten sxSrt. Dabei reicht daslzusaminenfelaaickte
Gelenk der Vorrichtung über den Forderer hin;'eg, bis kurz vor dem
noch hereinzuge-innenden Kohlenstoss und ergibt derart eine sonst
immer als fehlend empfundene, sehr zv,'eckmäs;jige Aufhängen] Iglichkeit
für dien Hammerschlauch und die Lampe. Sobald μ er Verh'eb soveit
fortgeschritten ist, dsiss der Sie^iel geselzc ver^en nuss, ergreift
der Hauer den sich ihm entgegenstreckenden Stempellial terarm und
reckt ihn mühelos auf Peldefbreite "1Us. Damit steht der Stempel
unmittelbar über seinem Setzpunkt, braucht nur nc cn von dem Gelenkarm
gelöst und dann gesetzt zu 7erden. Der GeInI:arm kann unter der
Einwirkung einer Peeler stehen, die den vorüber gehend stosseLtig
ausgestreckten Schenkel rieder in seine vorherige L- ge zurückbringt.
Diese und reitere Ausrükrungsmoglich" e:ten von zur Lurchr hrun^
des neuen Verfahi'ens geeigneten Trspspor t"rorrichtunten 7.erden
nachstehend an Hand der Abbildungen im e_nzelnen be1 schrieben. Von den Lbbildüngen zeigen
Abbildung 1 eine Aufsicht der GesomxanordJiung bei der vorstehend.
grundsätzlich erläuterten Ausföhrungsforia in Richtung des Einfallen
s gesehen.
Seite _·^_ vom
Abbildung 2 die Befe-tigung des Gelenkarms hierbei im Einzelnen und
Abbildung 3 eine Aufsicht auf den Gelenkarm in elngekls/p, tem Zustand.
Abbildung 4 veranschaulicht eine andere beispielsweise Ausführungsform
der Erfindung.
An dem Stempel a ist der Halter b angebracht, der vie dargestellt,
wahlweise auch i*i Art ^ateigelsenj ausgebildet
sein kann. Dieser Halter wird am Stempel durch einen Knebel c in der
zweckmässig gewünschten Höhe festgestellt. An ihm Ist das Gelenk f
für den aus drei Teilen g, h, i bestehenden Gelenkarm an ge or el'net,
ferner der Sräger d für die -k-raf t] ei tun gen e. Das Ende de zi Gelenk-r
srms ist in Porm einer Gabel k ausgebildet, in reiche der geraubte
Stempel eingehängt wird. In der ITähe des Gelenks h können Aufhängungen
1, m für den Ilaminerschlauch ο bzv. die Lampe η angebracht sein
und zwar derart, dass durch die Bewegungen des Gelenkcras bzv. sei1·
:Ein- und. Aufknicken die Aufhängung nicht behindert yri.rd.
_ η
in Abbildung 1 sind mit r und ε die Anfangs- und Edphase des Vorganges
des Herübertransportes dargestellt. In der Phase r ist der
Arm nach den Versatz hin zur Aufnahme des g-raubten Stempels ausgestreckt.
In der Phase s vird der Stear1 el, hier mit ρ bezeichnet,
durch den stosseitig ausgestr *eilten Arm über äsr Setzstelle bereitgehalten.
Bei d.er dargestellten Aus füll rungs-Tora steht der Gelenk-
ρ,ϊώ im Winkel zum Strebforderer ■,_, jedoch ist diese Stellung nur
eine durch die Zveckmässigkeit bestimmte. Tür kann selbstverständlich
auch, v/enn dies _?-·" ' die räumlichen Verhältnisse als -iinschonsvert
erscheinen lassen, parallel sum Strebforde^er gestellt v,err1 en.
In der grundsätzlich gleichen V/eise, ".;le I7OrStShOr]-"1 be sehr . ebe:i,
k'jnn statt ies Stempels mittels des C-elenirarme auch das ScnaJ eisen
von d.er versataseitigen zur otosoeitlgen Verv endunrsr telxe herütertrcnsrortiert
un'" griffbereit gehalten \ erden.
Es ist ferner auch nicht not1 einig, den St ευ ^eI ο er d;,o Schale ; en
in vertikrler Rieh tun r r-in "er Trpjisporl'i^orricji bung ^.^'!"r^en.Ecndern
C.ez' Stempel kann, v'ae lediglich e ne entsprechende Ausb'löung
der Aufhängevorrichtung erfordert, auch in horizontaler Stellung
am Gelenk arm aufgehängt herübertranspcrtiert v/erden, insbesondere
venn dies die räumlichen Verhältnicse erfordern.
-L-
Seite ~ 4 «* vom
Die ganze Vorrichtung? welche vom Ausbau als solchem unabhängig ist? kann leicht yon einer Verwendungsstelle zur anderen
transportiert und an beliebiger ^eIIe eingesetzt wer,dan„ Sie
stellt ein. konstruktiv denkbar einfaches Hilfsgerät von vergleichsweise
geringem Gewicht von nur etwa 30 kg dar„
Eine weitere Ausführungsform einer für den Herübertransport
und die Bereithaltung des Stempels bzw. Schaleisens geeigneten
Vorrichtung zeigt die Abbildung 4. Mittels des in dieser dargestellten
G-eräts erfolgt d<- r Herübertransport durch ein Herüberrollen
des Stempels an am Schaleisen angeordneten Rollenführungene
Bei dieser Ausführungsform sind an dem durch den Stempel b" gehaltenen Schaleisen a1, beispielsweise durch Aufschweissen?
Pührungen cf angebracht, auf denen ein hilfsgeschirr
laufen kann,, Dieses LiIfsgeschirr besteht aus einer oder
mehreren miteinander kombinierten Hüllen df einem aufsteckbaren Handgriff e' und einer Bindung und ermöglicht esf in einer
einfachen Weide, von hand den 3t0raPel oder das Sahalsisenovom
Versatz zum Kohl, ens toss herüb«x*zurollenj Hierbei ist allerdings
eine besondere Ausbildung des S^haleisens und eine gewisse
Handarbeit für den ^-erübe rtr ansport erf orderly cshf$ jedoch hartdelt
es si oh auch hier um ein denkbar einfaches leicht transportables
Gerat von geringem Orewioht, welches für die Verwendung
in len engen G-rubsnräumen sehr geeignet ist.
Es ist mit besonderem Vorteil anwendbar für bekannte Abbauverfahren
mit wanderndem Ausbau^, bei welchem die vorwärtigen und
rückwärtigen Unterzüge miteinander starr verbunden werden^
weil sich bei diesen ohne weiteres eine geschlossene Rollbahn vom Versatz zum Kohlenstoss ergibt»
weil sich bei diesen ohne weiteres eine geschlossene Rollbahn vom Versatz zum Kohlenstoss ergibt»
Die vorstehend beschriebenen in den "bbildungen dargestellten
Ausführungsformen der Erfindung sind nur zwei von zahlreichen
Möglichkeiten. So ist eine andere denkbare Gestaltung beispielsweise
die? dass am Sehaleisen in geeigneter Weise eine Kombination
von zwei Rohren befestigt ist, nähmlich ein äusseres geschlitztes
Rohr? in welchem sich ein ausziehbares, mit einem Gehänge für den Stempel oder das Schaleisen versehenes zweites
Hohr befindet, mittels dessen der daran hängende Stempel ohne
Mühe zum Cohl enstoss herübergerutschi werden kanne - b -
Claims (1)
- p*25O2OG"-5A5l)Seite «- 5 - vomPatent ansprücheVerfahren zum Umsetzen des Ausbaus.vorzugsweise beim Strebbau dadurch gekennzeichnet^ dass Stosseitig neu zu setzende Ausbauteile, wie Stempel und oder Schaleisen, nachdem sie bruchseitig geraubt «H-a^adi^in Eohlenstossnäh© für den Hauer griffbereit am Ausbau angehängt werden,Verfahren naoh Anspruch !^dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel bzw* das Schaleisen auf mechanischem Weg« vom versatzseitlgen Standpunkt zu der neuen Verwendungsstelle transportiert wird.3«, Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach/Ins prueh* gekennzeichnet durch eine zusätzliche an einem Ausbauten zu befestigende Transportvorrichtung! an welcher der von der Versatzseite auf den *-"toss zu zu transportierende und hier bereit zu haltende Ausbauteil angehängt und durch sie nach der Bereit hai tstell© feerübertransportiert wird*4. Vorrichtung nach Anspruch 3. gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als an einem vorwärtigen Stempel festzuklammernder um seinen Befestigungspunkt ausschwenkbarer Gelenkarm.t>9 Vorrichtung nach 'Anspruch^3 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Bn-de des Gelenkarms ein© gabelförmige Tragvorrichtung für den Stempel bzwe das Sc,haleisen angeordnet ist,Ay „ j^foe Vorrichtung nach/Anspruch%3 - 5/dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Befestigungspunkt am Stempel benachbarten Schenkel des G-elenkarmes Aufhängevorrichtungen für die Grubenlampe und oder Haltevorrichtungen für die Kraf~zuleitung zum Ausbauhammer angeordnet sind,,7e Vorrichtung nach /Anspruch^ 3 -' t> gekenzei ohne t durch eine am Halter angeordnete Unterstützung für die Strebkraftleitung,Seite ■= b — vom8S Vorrichtung nach/AnSpruch^3 -'7;gekennzeichnet durch eine feder, die den von hand versatz- oder kohleastosseitig ausgestreckten G-elenkarm wieder in die ©ingeklappte Lage zurückführt .9„ Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3,gekennzeichnet durch ein eine am Schaleisen befestigte Kombination ineinanderverschiebbarer Eöhren? von denen ein inneres gegenüber dem äusseren ausziehbaren Rohr mit einem Gehänge zur lösbaren Befestigung des Ausbauteils versehen ist.TO8 Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als ©in abnehmeares hilfsgeschirr in Gestalt eines vorzugsweise von hand bewegten Fahr- oder Schleifgas tellSj das auf einer am Unterzug vorgesehenen Roll- oder Schleifbahn läuft und an welchem der herüberzutransportierende Ausbau in vertikaler oder horizontaler Lage aufgehängt wird.
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