DEP0013755DA - Sicherheitsventil - Google Patents
SicherheitsventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine neue Bauart eines Sicherheitsventils für unter Druck stehende Medien, insbesondere <Nicht lesbar> . Bei den bisher bekannten Sicherheitsventilen dieser Art wurde das Ventilgehäuse aus Grauguss oder Stahlformguss hergestellt. Infolgedessen besassen sie ein verhältnismässig hohes Gewicht, da ihre Wandstärke bei niedrigen Drücken durch giesstechnische Forderungen begründet waren und bei hohen Drücken infolge der geringen Werkstoffestigkeit beträchtliche Abmessungen erhalten mussten. Fernerhin waren zur Herstellung derartiger Ventilateure und verhältnismässig komplizierte Fabrikationseinrichtungen erforderlich. Darüber hinaus bestand bei den bisher bekannten Bauarten praktisch kaum eine Möglichkeit, das jeweilige Ventil den in den einzelnen Betrieben vorhandenen räumlichen und technischen Anforderungen anzupassen, da eine Einzelanfer-tigung zu kostspielig war. Infolge des naturgemäss vorstehenden Bestrebens, das Gewicht dieser bekannten Ventile möglichst herabzusetzen, wiesen sie schliesslich auch einen verhältnismässig komplizierten Aufbau auf und besassen weiterhin noch den Nachteil, dass sie in Bauhöhe und Länge einen grossen Raum beanspruchten. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das Ventilgehäuse aus mehreren zylind-rischen Rohrabschnitten durch Schweis-sen zusammengesetzt ist. Gemäss der Erfindung kann fernerhin die Ausbildung des Ventils im einzel-nen derart vorgenommen werden, d-ass der f-ür die Abführung des entlasteten Druckmediums dienende Rohrabschnitt senkrecht zur Achse der
Ventilspindel angeordnet ist und mit seiner Wandung die Lagerung der Ventilspindel aufnimmt. Einfache Bauart, geringes Gewicht, geringe Bauhöhe und Länge und weitgehende Anpassungsfähigkeit an die jeweils vorliegenden Verhältnisse sind die kennzeichnenden Vorteile der Erfindung. Bei der bisher bekannten Gussausführung mussten beispielsweise je nach dem vorhandenen Druck des Mediums schwere Flanschen zur Anwendung gebracht werden, um das Ventilgehäuse nach aussen abzudichten und die Ventils-pindel zu lagern, bzw. zu führen. Auf diesen Flanschen war wiederum das Gegenlager für den Hebel des Belastungsgewichtes angeordnet, so dass die Deckelschrauben dieser Flanschen hierdurch entgegen der durch sie beabsichtigten Dichtwirkung belastet wurden. Demgegenüber kann gemäss der Erfindung die Zylinder-Wandung des Abführungsrohres sowohl die Führung bzw. Lagerung der Ventilspindel wie auch das Gegenlager des Gewichtshebels aufnehmen, ohne dass hierbei entgegengesetzt gerichtete schwer beherrschbare Kräfte auftreten.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise an einem gewichtsbelasteten Vollhub-Sicherheitsventil veranschaulicht ist.
In der zeichnerischen Darstellung sind mit 1 die Ventilspindel, mit 2 und 3 die beiden Ventilteller, mit 4 der Hebel für das Gegengewicht bezeichnet. Das Ventilgehäuse besteht aus den zylindrischen Rohrabschnitten 5, 6 und 7, wobei das Rohr 7 zur Abführung des jeweiligen Mediums dient und senkrecht zur Achse der Ventilspindel 1 angeordnet ist. Es ist auf einer Seite durch den gewölbten Boden 8 verschlossen, welcher gleichzeitig das Widerlager 9 für die Öldruckbremse aufnimmt. An der zylindrischen Wandung des Rohrabschnittes 7 ist die Stopfbüchse 10 für die Lagerung und Führung der Ventilspindel 1, sowie das Gegenlager 11 für den Gegengewichtshebel 4 angeordnet. Die zeichnerische Darstellung lässt ohne weiteres erkennen, dass sich die Erfindung durch eine einfache und symetrische, leichte und gedrängte Bauart besonders auszeichnet.
Die Erfindung ist jedoch mit den beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispielen keineswegs erschöpft, vielmehr kann der ihr zugrundeliegende Vorschlag, das Ventilgehäuse von Sicherheitsventilen in einfacher Weise durch zwei oder mehr zusammengeschweisste Zylinderrohrkörper zu bilden, noch in beliebig anderer Form verwirklicht werden.
Claims (2)
1.) Sicherheitsventil, insbesondere mit einer gewichts- oder federgeladenen Ventilspindel, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse aus mehreren zylindrischen Rohrabschnitten durch Schweissen zusammengesetzt ist.
2.) Sicherheitsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Abführung des entlasteten Druckmediums dienenden Rohrabschnitt senkrecht zur Ventilspindel angeordnet ist und mit seiner Seitenwandung die Lagerung der Ventilspindel aufnimmt.
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