DEP0013605DA - Deichsel an Fahrzeugen, insbesondere Ackerwagen, für Kraft- oder Gespannzug - Google Patents
Deichsel an Fahrzeugen, insbesondere Ackerwagen, für Kraft- oder GespannzugInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Deichsel an Fahrzeugen, insbesondere Ackerwagen, für Kraft- und Gespannzug.
Bei solchen Einrichtungen ist es bekannt, zwei gesonderte Zugdeichseln zu verwenden und zwar eine lange Deichsel für den Gespannzug sowie eine kürzere Deichsel für den Kraftzug. Am vorderen Ende der Deichsel für den Gespannzug befinden sich die Aufhalteketten für die Zugtiere, während die Deichsel für den Kraftzug an ihrem vorderen Ende mit einer Zugöse versehen ist, die in das Kupplungsmaul der Zugmaschine gesteckt und durch den Kupplungsbolzen festgehalten wird. Die Länge der Gespanndeichsel ist durch Einspannlänge der Zugtiere bestimmt, die Länge der Schlepperdeichsel dadurch, dass beim Ankuppeln mehrerer Anhängefahrzeuge hinter eine Zugmaschine die Gesamtlänge des Wagenzuges einen in der Verkehrsordnung festgesetzten Wert nicht überschreiten darf. Die beiden Deichseln werden nun wahlweise verwendet je nach dem, ob das Anhängefahrzeug für den Kraftzug oder für den Gespannzug eingesetzt werden soll. Dementsprechend werden die Deichseln jeweils gegeneinander ausgetauscht. Die eine wird an der Einspannstelle gelöst und die andere dort befestigt. Diese Ausführungsart ist umständlich, daher zeitraubend und auch kostspieliger. Sie hat ferner den Nachteil, dass stets eine Deichsel lose mitgeführt werden muss, wenn unterwegs oder bei der Arbeit ein Wechsel in der Zugart vorgenommen werden soll. Es ist auch bekannt, am Anhängefahrzeug einen rohrförmigen, festen Deichselstumpf vorzusehen, in den je nach Bedarf ein gleichfalls rohrförmiges längeres Stück als Gespanndeichsel oder ein kürzeres Stück als Schlepperdeichsel gesteckt und befestigt wird. In weiterer Ausgestaltung dieser Anordnung ist es ferner bekannt, an der Unterseite des rohrförmigen, am Anhängefahrzeug verbleibenden Deichselstumpfes eine Kupplungsöse ebenfalls fest anzubringen, sodass diese beiden Teile stets am Anhängefahrzeug verbleiben. Diese Kupplungsöse ist so nach unten abgekröpft, dass sie beim Einführen und Befestigen einer längeren Gespanndeichsel in den Deichselstumpf nicht im Wege steht. Bei dieser Anordnung ist also nur ein einziger loser Teil, nämlich die Gespanndeichsel, vorhanden.
Die Erfindung bezweckt eine weitere Verbesserung der zuletzt genannten Ausführungsart. Gemäss der Erfindung besteht die Zugeinrichtung aus einer kürzeren, an ihrem vorderen Ende mit der Zugöse für den Kraftzug versehenen Deichsel, über die für den Gespannzug eine Verlängerung übergestülpt wird. Bei dieser Anordnung kann die Zugöse für den Kraftzug am Deichselstumpf des Anhängefahrzeuges befestigt sein, so dass die Zugmaschine ebenfalls stets zentrisch angreift und am Deichselstumpf keine zusätzlichen Biegungsmomente auftreten können. Ferner ist der Deichselansatz für den Kraftzug beim Gespannzug vollständig abgedeckt, so dass er beim Anspannen der Zugtiere nicht stören kann. Schliesslich ergibt sich noch der Vorteil, dass bei zentrisch angeordneter Zugöse diese mit einer an sich bekannten Federung zum Abfangen von Stössen ausgestattet sein kann, die im rohrförmigen Ende des Deichselstumpfes untergebracht ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abbildung 1 zeigt teils im Schnitt eine Seitenansicht auf die Zugeinrichtung, während
Abbildung 2 ein Schnitt durch die Stossfederung ist.
Die Zugeinrichtung besteht aus der Zugdeichsel 1 für den Kraftzug, die an ihrem vorderen Ende mit der Zugöse 2 versehen und am Anhängefahrzeug in nicht weiter dargestellter Weise befestigt ist. Für den Gespannzug wird die Verlängerung 3 der Zugdeichsel mit ihrem rohrförmigen hinteren Ende über das vordere Ende der Deichsel 1 und die Zugöse 2 gestülpt, worauf die beiden Deichseln mittels des Steckbolzens 4 miteinander verbunden werden. Am vorderen Ende der Zugdeichsel 3 sind ein Zughaken 5 und die Aufhalteketten 6 sowie am hinteren Ende der Deichsel 1 ein Anhängehaken 7 mit einem Steckbolzen 8 für die Anbringung der Zugwaage des Gespannes vorgesehen.
Nach Abbildung 2 ist die Stossfederung beispielsweise in folgender Weise ausgebildet: Im hohlen vorderen Ende der Deichsel 1 befinden sich zwei Führungsringe 9 und 10, in denen die mit einem Querbolzen 11 versehene Zugöse 2 verschiebbar ist. Mittels des Bolzens 11 ist der Ring 12 auf der Zugöse 2 befestigt, der als Anschluss für die Dämpfungsfedern 13 und 14 dient. Bei
Stössen, die von der Zugmaschine aus auf das Anhängefahrzeug ausgeübt werden, bewegt sich die Zugöse 2 axial in den Führungsringen 9 und 10 gegen den dämpfenden Druck der Federn 13 und 14.
Claims (2)
1.) Deichsel an Fahrzeugen, insbesondere Ackerwagen, für Kraft- oder Gespannzug, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer kürzeren, an ihrem vorderen Ende mit der Zugöse (2) für den Kraftzug versehenen Deichselstange (1) besteht, über die für den Gespannzug eine Verlängerung (3) übergestülpt ist.
2.) Deichsel nach Abbildung 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugöse (2) im vorderen Ende der rohrförmigen Deichsel (1) für den Kraftzug verschiebbar gelagert und mit einer an sich bekannten Stossfederung (9 bis 14) verbunden ist.
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