DEP0013105DA - Vorrichtung zum Bestrahlen von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Bestrahlen von FlüssigkeitenInfo
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Description
Wenn man eine Flüssigkeit mit einer Quecksilberhochdrucklampe bestrahlt, um eine photochemische Umwandlung herbeizuführen, oder um eine Entkeimung vorzunehmen, ist es zweckmäßig, sie in die Flüssigkeit einzutauchen. Es ist dann erforderlich, die Lampe im Inneren eines geschlossenen Schutzrohres unterzubringen. Wenn nämlich die zu bestrahlende Flüssigkeit an die heiße Wandung des Entladungsgefäßes kommen würde, würde das Quecksilber kondensieren und somit nicht mehr der normale Dampfdruck aufrecht erhalten werden können. Gemäß der Erfindung erfolgt die Unterbringung der Quecksilberhochdrucklampe im Schutzrohr derart, daß sie an ihren Enden so gelagert ist, daß das Entladungsgefäß das Schutzrohr nicht berührt. Man erreicht dies z.B. durch Abstandshalter, vorzugsweise in der Form von Bügeln, innerhalb deren die Stromeinführungen geschützt liegen. Auf diese Weise wird gleichzeitig die Einschmelzung geschützt, so daß sie beim Einführen der Entladungsröhre in das meist enge und lange Schutzrohr keinen Schaden nimmt. Besonders zweckmäßig ist es, die Quecksilberlampe an ihren beiden Enden durch j zwei Halbschalen zu halten, die durch einen Bügel federnd miteinander verbunden sind. In Anbetracht der Tatsache, daß an der Wandung einer Quecksilberhochdrucklampe Temperaturen von 400°C und mehr auftreten, und daß bei photochemischen Umwandlungen hochaggressive Stoffe, wie z.B. Chlor, in die zu bestrahlende Flüssigkeit
eingeleitet werden, muß man damit rechnen, daß auch innerhalb des Tauchrohres Spuren dieser Gas auftreten. Unter diesen Bedingungen bewährt sich aber die beschriebene Vorrichtung sehr gut, weil sie sich durch die Vermeidung von Schraubverbindungen auch dann von der Entladungsröhre lösen läßt, wenn die Metallteile stark korrodiert sind. An den Halbschalen sind radial gerichtete Seitenteile angebracht, die in Verbindung mit dem Bügel den notwendigen Abstand des Entladungsrohres von dem Schutzrohr sicherstellen, und zwar vorzugsweise senkrecht zu der Richtung, in der der Bügel den Abstand sichert.
Um die Entladungsröhre in das Schutzrohr einführen zu können, ist an dem der Rohröffnung zugewandten Abstandshalter ein Gestänge angebracht, mit dem die Lampe in das Schutzrohr eingeführt und herausgeholt werden kann. An den Enden dieses Gestänges befindet sich eine Klemmleiste, zu der die elektrischen Verbindungsleitungen zur Quecksilberlampe führen.
In den Abbildungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens zum Teil schematisch dargestellt. Die Quecksilberhochdrucklampe aus Quarz 1 mit einer Leistungsaufnahme von 500 bis 1000 Watt ist im Innern des Schutzrohres 2 untergebracht, das au dem strahlendurchsichtigen Teil 3 und dem strahlenundurchsichtigen Teil 4 besteht. Als Werkstoff für den Teil 3 dient das durchsichtige Quarzglas, für den Teil 4 dagegen undurchsichtiges Quarzglas,<Nicht lesbar> Rotosil bekannt ist. Der durchsichtige Teil 3 ist mindestens so lang, daß sich derjenige Teil der Quecksilberhochdrucklampe, der Strahlen aussendet, jeweils dem durchsichtigen Quarzglas gegenüber befindet. Die Quecksilberlampe wird in dem Schutzrohr durch zwei Bügel 5 und 6 gehalten, die an ihren Enden durch je zwei Halbschalen 7 verbunden sind, die sich ihrerseits unter der Wirkung der federnden Bügel 5, bzw. 6 auf die Polgefäße der Quecksilberlampe aufsetzen. Die Bügel 5 und 6 haben den Zweck, die Quecksilberlampe einigermaßen in der Mitte des Schutzrohres zu halten, um so zu verhindern, daß sich die Wandung der Quecksilberlampe unmittelbar auf das Schutzrohr 1 legt.
Die Teile 7 sind in den Abbildungen 2 bis 4 einzeln herausgezeichnet, und zwar in drei verschiedenen Ansichten. Sie weisen Seitenteile 21 auf, die radial gerichtet sind und rechtwinklig zu den Schalen 7 abge-
bogen sind. In Ergänzung zu den Bügeln 5 und 6 wirken sie als Abstandshalter, vorzugsweise in der Richtung senkrecht zum Bügel. Damit der Bügel 5, 6 mit den Schalen 7 nicht zu weit auf die Polgefäße der Entladungsröhre geschoben wird, sind kleine Winkel 22 vorgesehen. Der für die Strahlenaussendung in Betracht kommende Teil der Quecksilberlampe ist im vorliegenden Beispiel durch den Abstand der Schalen 7 gegeben.
Um zu hohe Temperaturen der Quecksilberlampe zu vermeiden, wird die Kühlluft mittels des Rohres 8 von außenher zugeführt. Das Rohr endet in der Nähe der Kuppe. Die Luft strömt von der Kuppe in einem gleichmäßigen Luftstrom der Quecksilberlampe entlang wieder nach außen. Auf diese Weise wird eine sehr gleichmäßige Kühlung erzielt, ohne daß durch unmittelbares Anblasen der Quecksilberlampe dort eine örtliche Kondensation des Quecksilbers erfolgen kann. Um das obere Ende der Quecksilberlampe 1 zu kühlen, ist dort im Kühlluftrohr 8 eine kleine Öffnung 9 vorgesehen, durch die ein Teil der Frischluft ausströmt.
Das Schutzrohr 2 wird durch eine Öffnung des in der Zeichnung nur angedeuteten Bestrahlungsgefäßes 10 eingeführt, wobei diese Öffnung durch eine Stopfbuchsendichtung 11 gas- und flüssigkeitsdicht abgedichtet wird. Die Stopfbuchsendichtung 11 kann durch Betätigen der Schraube 12 fest angezogen werden. Es ist deshalb wichtig, daß das Rohr an dieser Stelle eine kreisrunden Durchmesser aufweist, wie er bei Glas nur durch Schleifen erzielt werden kann. Das obere Ende des Schutzrohres 2 ist durch eine Dose 13 abgeschlossen, in der sich eine Klemmleiste 14 mit den von der Quecksilberlampe herkommenden Leitungen 15 und 16 befindet, an die wiederum das nach außen führende Kabel 17 angeschlossen ist. Zum Herausholen der Quecksilberlampe aus dem Schutzrohr 2 dient ein Metallstab 18, vorzugsweise mit L-förmigem Profil, an dessen Ende sich die erwähnte Klemmleiste 14 befindet. Im Inneren der Dose 13 befindet sich außerdem eine Schlauchverbindung 19 des Luftkühlrohres 8 mit dem Rohrstutzen 20, an den von außenher die Leitung für die Kühlluftzufuhr angeschlossen wird. Die Dose 13 ist mittels einer Schelle 23 auf dem Schutzrohr 2 befestigt.
fehlt
Claims (6)
1.) Vorrichtung zum Bestrahlen von Flüssigkeiten, bei der eine Quecksilberhochdrucklampe im Inneren eines einseitig geschlossenen, durchsichtigen Schutzrohres untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilberhochdrucklampe an ihren Enden derart gelagert ist, daß das Entladungsgefäß das Schutzrohr nicht berührt.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Abstandshalter an den beiden Enden der Quecksilberlampe, vorzugsweise in Form von Bügeln, innerhalb deren die Stromeinführungen geschützt liegen.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilberlampe an ihren beiden Enden durch je zwei Halbschalen gehalten wird, die durch einen Bügel federn miteinander verbunden sind.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Rohröffnung zugewandten Abstandshalter ein Gestänge angebracht ist, mit dem die Lampe in das Schutzrohr eingeführt und herausgeholt werden kann.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Verbindungsleitungen zur Quecksilberlampe zu einer Klemmleiste geführt sind, die an dem äußeren Ende des Gestänges sitzt.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen mit radial geneigten Seitenteilen (21) versehen sind.
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