DEP0012909DA - Bauspiel mit Rundstäben und gelochten Bauelementen. - Google Patents
Bauspiel mit Rundstäben und gelochten Bauelementen.Info
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Description
(Patentanwalt
S. ßiebau 21.9.50
O6stmarJ5i 5, üeZ. 83 95
Br,Lb/Br AZ 19o MoIf Kopp
M u r η a ti, Sühlgass© 3/0
Bauspiel
öle Erfindung betrifft ein Bauspiel mit Rundstäben und gelochten Bauelementen. Zweck der Erfindung
ist es, ein Bauspiel z\x schaffen, das nicht nur das möglichst naturgetreue Bachbauen τοπ Häuserbauten ermöglicht,
sondern das aucii Jungen und Erwachsenen eine gute Anregung and Leäre dafür gibt, wie aan richtig,
zweckmässlg und zugleich, formschön bauen fcann. Sine wichtige Toraassetzmng hierfür ist t dass man mit den
Bauelementen stabile Bauwerke mit festen finden und festen Bacasttl&len herstellen kann. Um dies zu ermöglichen
sind bei dem Bauspiel naca der Irfindaag gelochte Rahaenelemente, die der Breite bezw. Länge des Bauwerks ent
sprechen und Bandstäbe ζυ& ferbindfciit&ieser Raameneleaente rorgeseiien, wobei die Länge dieser Stäbe der Höhe
des Mauerwerks, baw. Länge des Dachstuhls» entspricht,
Die Erfindung ist im folgendes im einzelnen näher beschrieben. Di® Zeichnung zeigt ein Ausfüimmgsbeispiel und
zwar in
Fig. 1 ein Haus beiia Aufbau ait Siebelwands * 2 das Dach für dieses Baus,
w 3-16 für den Bau von Wänden benötigte Bauteile, bezw. Bausteine in Ansicht, teilweise in Seitenansicht
in natürlichem Masstab,
n 17-26 «um Bau eines ttaehes benötigte Bauelemente, in natürlichem Masstab,
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind gelochte B«usteliie vorgesehen, die auf Rundstäbes aufgereiht werden.
laoh. der Erfindung haben die Bausteine an mindestens einer Stirnfläche halbzyllndrische Aussparungen lf deren Durchmesser
den in Fig* 1 gezeigten Rundstäbea ©afcspricht. Zum Aufreihen auf di® Sundstlbe sind ferner in den Bausteinen
entsprechend© Bohrungen 3 vorgesehen. Vm feste geschlossen® fand® bezw. auch gana® in sich geschlossene Stockwerke
herstellen zu können, sind die Baustein® zwiseh®n HBliaenleisten 4 angeordnet« Diese Bahmen-leisten, deren Stärke s
(Fig, 4} der halben Stärke S eines Mauersteines entspricht, sind mit la gleichen Abstand angeordneten Löchern 5 versehen.
Biese Leisten haben an den gelochten Enden flache rechteckige Jmeepsrungen, um sacs Fig. 1 dies® lahmenleisten
senkrecht ineinander f&gen zu können. Um auc& Zwischenwand® herstellen and mit den Eauptwinden verbinden zu können, sind
gegebenenfalls atieh in der Alt te dieser Leisten Aussparaagen vorgesehen, wie la Fig. 33 und 1 bei 6a angedeutet,.
Bei dem Aufbau eines Hauses werden die vorbeschrieb®-
nan Bahaenleisten nach Fig. 1 als Grundlelsten (Schwellen) verlegt -!entsprechend d@a Grundriss des Hauses, wobei &i®
Leisten an den ferbindimgsstellen durch Einstecken von Bunastäben 2 miteinander verbunden werden. Es werden dann
naoh Fig. 1 in die Löcher der Grundleisten Rundstab© eingesteckt und auf diesen Stäben die Bausteine der Fig. 5-15
aufgereiht. Dabei haben diese Rundstab® einen solchen Durchmesser, dass sie in den Rahmenleisten 4 ®twes klemmen.
In der Hauptsache werden formalst eine 7 und 7a nach ?*ig. 5-? verwendet, die an beiden Stirnflächen halbzylindrische
Aussparungen aufweisen» Der grosse Sormalsteln ? hat eine Länge von beispielsweise 4o am, die dem doppelten Abstand
a [a«2o am) der Rundstäbe entsprechen. Die Länge des kleinen loriaal st eines ?a ist gleich dem Abstand a. S© äie
Stäbe in die Aussparungen 1 und Löcher 3 greifen, so werden diese Stein® Ton den Stäben gut gehalten und sind auch gegen
Tersehieben aas der Wandebene gesichert, Sash Fig. 1 werden öiese Hormslsteine so aufgemauert, dass di® Fugen
gleichmässig versetzt angeordnet sinä. Das entspricht nicht aur der natürlichen Bauweise, sondern gibt auch dem Mauerwerk
ein gutes Aasehen.
laeh Fig. 1 dienen die Hundprtäbe 2 sugleioh aar Bildung von Fenstern 8 u. 9- Dabei bilden die in den Feneteu
sichtbaren Bandstäb® »agleich den Fensterstockt w©bei en den Seiten der Fenster die Rundstab® aur zur Hilfte sichtbar
sind, wie bei 2a angedeutet. Di® Anordnung der Fenster, t®ren Eöhe uad Breite können ta&k. der Bauweise n&cii der Hrbeliebig
g®wShlt w©rd©a. Dementsprechend
eaeh ia feuerwerk Türöffnungen freigelassen and Toren (nicht gezeichnet) eingesetzt werden. Bach der Erfindung sind zur
Herstellung steifer le&en Seksteine Io ,12 nntsh fig.S-Io Torgesehen. Biese besitzen ein© ebene Stirnfläche 13 und
eins auf der Sei teuf läah® parallel zum Loeh verlaufende seitliche Hut 14. Dies© Sefcsteine greifen in Füllsteine 1$ u.„ 16
eins die mit einer entsprechenden Stirnseitexmut 1? versehen sind. Ua ein fugengerechtes Bauwerk zu schaffen, sind
gjfosse lcksteine Io, klein© Ecksteine 11 und. element sprechend grosso Fällsteine 15 und klein® Füllstein« 16 vorgesehen.
Der Doppel-lctesteia 12, der bsidseitig die Unten 14- aufweist, äieat nsoa fig. 1 und Io aar Herstellung einer Zwischenwand.
2>a naoa Fig. S-Io 4i® Ecksteine und Füllsteine ilurea dl© fetem und federn M-,1? gat ineinandergreifen und ausserdem
diese Steine äureh die in den Sahmenleisten 4 steekenden äundistitoe gehalten werden, so werden glatte and ©okensteif©
Terbindungen der Wand® erzielt, tesentlieh hierbei ist anohs dase die Zwiscnenwänd© nach Fig. 1 fest und ©ekensteif mit
d®n fiauptwäaden verbanden werden.
Ist auf die TorfeeseJirietoene leise das auf den Grundleisten 4 aufgebaut« Mauerwerk des ganzen Hasses bis zur
fiöa© ©ia@a Stookwerfees ©atstanden, so werden auf file ll®«ers # ala Deeteleieten 4a aufgelegt, bezw. auf dl©
2 eafgekleiamt. Bafc®! sind die Stab® b in iar®r I»äage so bemessen, da»s si® gerade alt den. Deckleisten <*-a
abschneiden»
Auf die vorbesohriebene Weise entsteht also eis la sieh gescaloseenes und transportable® Stockwerk eines
Hauses«
Fur die Herstellung von #ieb®lwänden sind zweekmässig fig» 1 Rundstab© entsprechender Länge vorgesehen, die
über die ganze Giebelwand durchgehen, und die das Auflegen von Giebel steinen 18, 19 und Firstpsinen 2q nach Fig. 12-15 ermöglichen.
Diese Firetstein© haben der DaehneIgung «ntsprechende Äbsehrägangen 21 und 22 „ »eben fliesen uiebelsteinen
werden selbstverständlich für di® Giebelwände Hafmalsteine nach Fig. 5~? benutzt. Is entstehen ao feste mit dem Stockwerk
verbunden® Giebelwände. Es kann nun das Dach aufgesetzt werden, das vorteilhaft mit den in Fig. l?-22 gezeigten Elementen
hergestellt wird. Danach siad Dachsparren 23 und Zangen 24 aiit flaeheäj,r@efat®el£igesi Querschnitt und Bachplatten 25,2&
vorgesehen, di® fluten 2? auf d©r Unterseite aufweisen» die zum JLuffclemaen dieser Dachplatten auf die Dachsparren 23 nach Fig.2
dienen. Die Dachplatten halten dabei gleichzeitig di© Öaehsp&rr®n im bestirnten Abstand. Vorteilhaft werden im Sinn®
der vorbesehriebenen neuen Bauweise Hundstäbe 2 such bei der Herstellung des Daehstuhles benutzt, na die aus d®n Dachsparren
23 und dsn Zangen 24 gebildeten Dachbinder hintereinander aufzureihen^ wie in Flg. 2 gezeigt. Zu diesem Zweck sind
Dachsparren "£5 uni Zangen 2ü*k an den Enden mit Löchern 28 versehen und sind sach, Ähnlich wie die !.eisten 4, an den Enden
mit Aussparungen 29 versehen, um Zangen und Sparren ineinanderfügen zu können. Die Dachplatten sind teilweise bei 30
abgeschrägt, um s&ch Fig. 2 als Firstplatten Terwendung finden zu können.
&US der Zeichnung geht hervor, dass mit den vorbesehri®- benen Bauel@menten ein fest in sich geschlossener Bashstuhl
herstellbar ist, der auf ein alt Giebel winden versehenes Mau-
©rwerlc nach fig, 1 aufgesetzt werden kann. Dabei ist Anordnung so getroffen, dass di© Aussenbinder des Dachstuhl«®
auf der Innenseite ταη zwei Oiebelwänden anliegen f sodass
der Baehsttihl gegen Längsversehiebung gesichert ist.
Mit dem vorbes©hrieb©nen Dachplatten gea. fig»18-22 können aucli modern® Bauten mit Flachdächern hergestellt werden» War diesen Zweck sind vorteilhaft Sparren 51 nach Fig.
25 uad 26 mit Ausspari*ng®n J2 an den laden Borges eh©»,, mit denen die Sparren aof dem lau®rw®rk zu liegen kommen.
Swectetässlg sind ferner noch gem. Fig. 23 and 24· Bandleisten 33 vorgesehen, mit iuten ?4 zum seitlicaen AoJN-kleiBoen
auf die Dachplatten,
Bs können fiir spezielle Zwecke noch andere Bauelemente Torgesehen sein, so z.B. nach Fig. 11 ein gelochter
quadratischer Baustein 35· Dieser dient zur Bildung τοπ Pfeilern bei Irkerbanten und dgl.
Claims (9)
- Patentansprüche1} iauspiel mit tundstäben und gelochten Bauelementen» gekennzeichnet durch gelochte Hahaenleisteti(494as23i24}# di® der Breite "bzw, Länge des Bauwerks entsprechen, und Sand stäbe zum Terblnflen dieser Rahmenietsten, wobei di® Länge dieser Stäbe jeweils der Höhe des Mauerwerka bezw« der Länge des Dachstuhles entspricht.
- 2) Bauspiel nach Anspruch lf dadurch gekenazeiah.net,dass zur Herstellung fester Wäade die gelochten Rahmenleisten als Grundleisten und Deckleisten, zum Verbinden dieser Leisten die Stäbe und die gelochten Bausteine vorgesehen sinds die zwischen deS Qrund- and deckleiste auf den Stäben aufgereiht und &egen Terschlefe-en aas der landebene gesichert sind.
- 3) Sauspiel nach Ansprush 1 and 2t üadarch gekeanzelchnet, ässs die Bausteine an mindesten® einer Stirnfläche haitoaylinärissh© Aussparungen aoTweisea^ fteren Burehaesser dea Stsbiurcäm©ss»r entspriaate
- #) Bauspiel aseh Änsprao-h 1, 2 u. J8 dadurab. gekennzeichnet, dass die Länge der Morsaal stein© dem einfachen bzw, dsppeltea Loehabstand in der Grund- bzw. Deckleiste entspricht, anä an den beiden Stirnseiten der Koraal&teine iijtlbsylindrische Aussparungen Torgesehea sind, wobei der groase Moraälstein noch eine Mittelaufweist.
- 5) Bauspiel a®eh Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet „ü&ss dia Batoealeisten as flea geloohten Endes und gegebenenfalls aach ®n anderes geloehten Jt eilen recht eckige, senkrecht zar Loehung rerlaufende A-assparuagen zum senkrechten Ineinanderfügen der Leisten aufweisen.
- 6) Bauspiel nach Ansprach 1 bis 5» dadurch geke nnze iolinets dfiss die Steine (io912„15,16) mit einer ebenen Stirnfläche und parallel zur LoeJauag verlaufenden seitlioiieii luten {14} oder nur mit einer ütiraseitetmat (17) versehen sind.
- 7) Baaspiel aacii A nsprueii 1-6, dsdareii gekenazeishnet, dass zur Bildung von öiebelwäaden die Stein© mit einer der Öaeaneigang entspreaiienden Abscnrägung versehen sind«
- S) Beuspiel naeli Anspruch 1 bis 7» gekennzeichnet darefa je zwei mit einer Zange einen Dachbinder bildende öaensparrea alt reeatesicigem ^uerseanitt9 die an den Enden gelocüt uad durea drei darcbgesteokte StSbe za ein®m festen öaenstahl vereinigt siad.
- 9) Ballspiel sack Joispraeii 1 bis 8, gekennzeichnet darea Baeh-plattens ti© nut asr Unterseite mit Muten versehen sind, lo) Bauspiei nach Anspruch 1 bis 9« dadurch gekennzeichnet, das© dareh ©inen Bseastuhl,die Aassenbiader des Daehstuales aaf äer Innenseite zweier Glebelwände anliegen.
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