DE849300C - Dachstuhl fuer Wohn- und Lagergebaeude od. dgl. - Google Patents
Dachstuhl fuer Wohn- und Lagergebaeude od. dgl.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/20—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
- E04C3/205—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members with apertured web, e.g. frameworks, trusses
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Description
- Dachstuhl für Wohn- und Lagergebäude od. dgl. Dachstühle für Wohn- und Lagergebäude od. dgl. werden iiblicher@veise mittels Holzbalken nach Fertigstellung des kohbaues auf dem Gebäude selbst errichtet.
- Weiterhin sind bekannt Dachbinder od. dgl. aus Eisenkonstruktionen, die häufig auch abseits der Baustelle hergestellt werden. 1n der gleichen Weise werden auch Holzkonstruktionen in Form von Voll@@anciträ gern oder Gitterwerk hergestellt.
- Ferner sind Dachstuhlkonstruktionen aus Kunststeinen bekannt, z. 13. bei Eisenbetonbauten. Bei diesen werden die Tragbalken ebenfalls an der Baustelle eingeschalt und mit Kunststein unter Einlegung von Bewehrungseisen ausgefüllt. Diesen bekannten Anordnungen gegenüber betrifft die Erfindung einen Dachstuhl für Wohn- und Lagergebäude od. dgl., bei dem die Dachbinder aus werkstattmäßig abseits vom Gebäude hergestellten Kunststeintragstücken bestehen, die nach ihrer Verbringung in die Gebrauchsstellung durch Verguß zusammengefügt werden.
- Den bekannten Holzbalkenkonstruktionen gegenüber haben diese Tragkonstruktionen den Vorteil der Untrennbarkeit und der erheblichen Ersparnis von Baustellenarbeit. Den Holzfachwerk- oder Vollwandträgern gegenüber besteht ebenfalls der Vorteil der Unbrennharkeit, den bekannten Dachbindern aus Mahl gegeniiher der Vorteil der erheblichen Eisenersparnis und den Ausführungen im üblichen Eisenbeton gegeniiber der Vorteil der erheblichen Ersparnis von Baustellenarbeit.
- In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Zusammenfügung von Dachbindern untereinander und mit einem Firstbalken, Fig. 2 in schaubildlicher Darstellung die Ausbildung einer dazugehörigen Pfette, Fig. 3 das obere Ende eines Dachbinderbalkens in schaubildlicher Darstellung, Fig. ,4 in schaubildlicher Darstellung die Zusammenfügung zweier solcher Bauwerksteile, Fig. 5 und 6 in schaubildlicher Darstellung die Herstellung eines Dachbinders aus einem Stück, Fig.7 mehrere miteinander verbundene Dachbinder.
- Wie aus Fig. i ersichtlich, besteht jeder der Binderteile i und 2 aus abseits der Baustelle gefertigten Kunststeinbalken, die mit ihrem unteren Ende in an sich bekannter Weise in senkrecht zum First verlaufende Querträger 3 eingreifen. Ein im Querschnitt etwa pilzförmiger Firstbalken 4 dient zur Verbindung der einzelnen Binderstreben eines Dachbinders untereinander und weiterhin zur Verbindung der einzelnen, im Abstand voneinander angeordneten Binder miteinander. Der Querschnitt des Firstbalkens ist zweckmäßig so gestaltet, daß er die nach oben zeigenden Kopfenden der Binderbalken überdeckt und sich gleichzeitig fest in beiden Binderbalken i und 2 verankert.
- Zur Aufnahme der in Fig. 2 dargestellten Zwischenpfetten 5, 6 können die Binderträger 1, 2 Aussparungen 7, 8 besitzen, in die sich Teile der Zwischenpfettpn einlegen. Die Zwischenpfetten selbst können jeweils über den Binderträgern gestoßen und, wie aus Fig. 2 ersichtlich, hakenförmig miteinander verblattet sein. Zur sicheren Verbindung der Pfetten mit den Binderträgern können die Pfetten Ansätze 9, io tragen, wie in Fig. 2 mit gestrichelter Linie dargestellt, mittels derer sie die Binderträger i und 2 umgreifen.
- Fig. 3 und 4 zeigen Anordnungen der Zusammenfügung von Binderträgern ohne Benutzung eines Firstbalkens. Zu diesem Zweck sind die Binderträger i i mit Aussparungen 12 versehen, die sich bei Zusammenfügen der Binderträger 11, 13 zu einem Hohlraum von der doppelten Größe vereinigen, der mit Vergußmasse ausgefüllt werden kann. Sind die beiden Binderträger 11, 13 symmetrisch zueinander und sind die Aussparungen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, keilig gestaltet, so besteht der Körper der Vergußmasse im abgebundenen Zustand aus zwei um ißo° gegeneinander versetzten Keilhälften, so daß er aus dem Hohlraum zwischen den beiden Köpfen der Binderträger nicht entfernt werden kann und die beiden Binderträger unverrückbar gegeneinander gehalten sind.
- Fig. 5 und 6 zeigen Binder, deren unterer Querträger 14 mit 'Ansätzen 15, 16 versehen ist, die über die Flucht des aufgehenden Mauerwerks hinausragen und zum Tragen der Regenrinne dienen können. So können z. B. in diesen Ansätzen Aussparungen 17 angeordnet sein, in die die Regenrinne eingelegt wird.
- Fg. 5 zeigt die Verwendung eines solchen Querträgers zusammen mit Binderträgern 11, 13, die ihrerseits mit dem Querträger verblattet sind, während Fig. 6 eine Ausführung zeigt, bei welcher die beiden Binderträger und der Querträger zu einem einzigen Stück 18 aus Kunststein zusammengefügt sind.
- An Stelle einer Auflagerung der Pfetten gemäß Fig. i, und 2 auf den Binderträgern, die eine Gelenkwirkung ergibt, können die Pfetten und die Binder auch als ecksteife Gebilde (Vierendeel-Träger) ausgebildet sein. Es können zu diesem Zweck zwischen die Binderträger 13 Pfetten i9 mit ecksteifen Enden 20 eingesetzt sein oder, wie in der unteren Hälfte der Fig. 7 dargestellt, balkenartige Pfetten 21 unter Einschaltung ecksteifer Endstücke 22 mit den Binderträgern verbunden sein.
Claims (15)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dachstuhl für Wohn- und Lagergebäude od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Dachbinder aus werkstattmäßig abseits des Gebäudes hergestellten Kunststeintragstücken, gegebenenfalls mit Bewehrungen, bestehen, die nach ihrer Verbringung in die Gebrauchsstellung durch Verguß zusammengefügt sind.
- 2. Dachstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Binderträger (1, 2) am. First durch parallel zu diesen laufende Firstbalken (4) verbunden sind und mit ihrem Fuß in senkrecht zum First verlaufende Querträger (3, 14) eingreifen.
- 3. Dachstuhl nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Binderträger (1, 2, 11, 13) mit dem Quertriiger (3, 14) verblattet sind.
- 4. Dachstuhl nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Binderträgern Zwischenpfetten (5, 6) angeordnet sind. '
- 5. Dachstuhl nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenpfetten (5, 6) Tiber den Bindern (1, 2) gestoßen sind.
- 6. Dachstuhl nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenpfetten hakenförmig miteinander verblattet sind.
- 7. Dachstuhl nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenpfetten mit Ansätzen (g, io) zum Umgreifen der Binderträger (1,2) versehen sind. B.
- Dachstuhl nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Firstbalken (4) beiderseits in die Köpfe der Binderträger (1,2) eingreifen.
- 9. Dachstuhl nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Binderträger (1,2) mit Aussparungen (7,8) für die Zwischenpfetten (5, 6) versehen sind. Io.
- Dachstuhl nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch geken:izeichnet, daB die Binder (11, 13) an ihren Köpfen mit keiligen Öffnungen (12) versehen sind, die nach Verbringung der Binderträger in ihre Gebrauchsstellung mit Vergußmasse ausgefüllt werden. i i.
- Dachstuhl nach einem der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger (14) mit Ansätzen (15, 16) zur Aufnahme der Regenrinne und gegebenenfalls mit Aussparungen (17) zu deren Aufnahme versehen sind.
- 12. Dachstuhl nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daB Binderträger und Querträger aus einem einzigen Kunststeinwerkstü'ck bestehen.
- 13. Dachstuhl nach einem der Ansprüche i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfetten (19, 21) mit den Binderträgern (13) ecksteife Rahmen bilden.
- 14. Dachstuhl nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfetten (i9) mit ecksteifen Enden (2o) ausgerüstet sind.
- 15. Dachstuhl nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Pfetten (21) und die Binder (13) ecksteife Stücke (22) eingeschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10078D DE849300C (de) | 1939-04-20 | 1939-04-20 | Dachstuhl fuer Wohn- und Lagergebaeude od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE849300C true DE849300C (de) | 1952-09-15 |
Family
ID=7362664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10078D Expired DE849300C (de) | 1939-04-20 | 1939-04-20 | Dachstuhl fuer Wohn- und Lagergebaeude od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE849300C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004033810A3 (en) * | 2002-10-08 | 2005-01-27 | David W Powell | Method and apparatus for precast and framed block element construction |
-
1939
- 1939-04-20 DE DEP10078D patent/DE849300C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2004033810A3 (en) * | 2002-10-08 | 2005-01-27 | David W Powell | Method and apparatus for precast and framed block element construction |
| CN100532747C (zh) * | 2002-10-08 | 2009-08-26 | D·W·鲍威尔 | 用于预浇注和构架砌块单元结构的方法和设备 |
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