DEP0012648DA - Verstärker, insbesondere Hochfrequenzverstärker zur Verstärkung breiter Frequenzbänder - Google Patents

Verstärker, insbesondere Hochfrequenzverstärker zur Verstärkung breiter Frequenzbänder

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DEP0012648DA
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DE
Germany
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amplifiers
tube
voltage
frequency
resistor
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl.-Ing. Hormuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Bei Verstärkern, insbesondere Hochfrequenzverstärkern, für breite Frequenzbänder, wie sie beispielsweise als Verstärker bei Anlagen mit Gemeinschaftsantenne Verwendung finden, besteht der Wunsch, die Gegenkopplung anzuwenden, um die nichtlinearen Verzerrungen des Verstärkers kleinzuhalten. Bei Verstärkern mit zwei Verstärkerstufen bzw. einer geraden Anzahl von Verstärkerstufen ergibt sich dabei die Notwendigkeit, die am Ausgangswiderstand abgegriffene Gegenspannung in den Kathodenkreis der ersten Röhre einzuführen, um die richtige Phasenlage zu erhalten. Im Kathodenkreis dieser Röhre ist deshalb ein Widerstand erforderlich, der nicht kapazitiv überbrückt sein darf und mithin für diese Röhre selbst eine Gegenkopplung gibt. Das ist nicht erwünscht, weil die Gegenkopplung hier nur in einer Stufe wirksam ist, die nur verhältnismässig kleine Verzerrungen verursacht, da die Amplituden noch klein sind. Ausserdem bereitet die Bemessung der Widerstände, über welche die Spannung dem Gitter der ersten Röhre zugeführt wird, gewisse Schwierigkeiten, denn der Gleichstromwert des Kathodenwiderstandes der ersten röhre liegt wegen der Gittervorspannung annähernd fest und daraus ergibt sich meist eine unerwünscht hohe Belastung des Ausgangskreises der Endröhre durch den Spannungsteiler ur Kathode. Diese Schwierigkeiten lassen sich gemäss der Erfindung dadurch umgehen, dass man die der ersten Röhre zugeführte Gegenspannung an einem Widerstand abnimmt, der zwischen der Kathode der zweiten Röhre und Masse liegt. Man kann zu diesem Zweck den zur Erzeugung der Gitterspannung für diese Röhre dienenden Widerstand oder einen Teil dieses Widerstandes benutzen, während der Rest kapazitiv überbrückt sein kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen zweistufigen Hochfrequenzverstärker ist in der Abbildung dargestellt. Es sei angenommen, dass der Verstärker zwei Penthoden 1 und 2 enthält. Die Anschlüsse des Schirmgitters und Bremsgitters sind nicht dargestellt. 3 ist ein Eingangstransformator, 4 der Ausgangstransformator. 5 sind die Koppelelemente zwischen den beiden Röhren. Es kann sich dabei, wie dargestellt, um eine reine Widerstandskopplung, aber auch um eine Drosselkopplung handeln. Der Kathodenwiderstand 6 der Röhre 2 wird hier gleichzeitig benutzt, um die Gegenspannung zu erzeugen, die über den Kondensator 7 dem Gitter der Röhre 1 zugeführt wird, und zwar derart, dass sich diese Spannung gegenphasig zu der Sekundärspannung des Übertragers 3 addiert. 8 ist ein Widerstand, der dem Gitter der Röhre 1 ein definiertes Gleichstrompotential erteilt. 9 ist der Kathodenwiderstand der Röhre 1, 10 ein zu seiner Überbrückung dienender Kondensator. Die Grösse des Widerstandes 6 wird im wesentlichen mit Rücksicht auf die an ihm entstehende Gitterspannung für die Röhre 2 bemessen Wenn sich daraus eine zu grosse Gegenspannung ergibt, kann ein Teil des Widerstandes 6 kapazitiv kurzgeschlossen werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird die im Widerstand 6 entstehende Spannung mit der vom Übertrager 3 gelieferten Spannung in Reihe geschaltet. Man kann jedoch auch die Spannung am Widerstand 6 unmittelbar dem Gitter der Röhre 1 über einen Widerstand zuführen. Man muss dann allerdings eine zusätzliche Belastung des Eingangskreises durch die zur Einführung der Gegenspannung dienenden Widerstände in Kauf nehmen.

Claims (1)

  1. Verstärker, insbesondere Hochfrequenzverstärker, zur Verstärkung breiter Frequenzbänder mit zwei Verstärkerstufen und Gegenkopplung, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Steuergitter der ersten Verstärkerröhre zugeführte Spannung (Gegenspannung) an einem Widerstand abgegriffen wird, welcher zwischen der Kathode der zweiten Röhre und Masse liegt.

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