DEP0012398DA - Vorrichtung zum Abziehen der oberen von zwei Flüssigkeitsschichten aus einem Behälter - Google Patents
Vorrichtung zum Abziehen der oberen von zwei Flüssigkeitsschichten aus einem BehälterInfo
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Description
Abschrift.
PATENTANWALT DR. ING. KARL BOEHMERT
(23) BREMEN · FELDSTRASSE 24 · F E R N R U F: 4 4 8 7 1
Aktenzeichen: Neuanmeldung Bremen,den 26. September 19-4-8
Name d. Anm.: Junge
Mein Zeichen: J 4-6
Mein Zeichen: J 4-6
Johann Junge, (23) Bremen-Oberneuland, Rockwinkier Landstr. 50,
Vorrichtung zum Abziehen der oberen von zwei Flüssigkeitsschichten' aus einem Behälter.
Bei chemisch-technischen Verfahren besteht häufig die Aufgabe, die obere von zwei Flüssigkeitsschichten möglichst vollständig
aus einem Behälter abzuziehen» Diese Aufgabe lässt sich mit den bekannten Mitteln nicht in befriedigender Weise lösen»
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, mit deren Hilfe eine saubere und vollständige Abtrennung der oberen von zwei
Flüssigkeitsschichten aus einem Behälter, z.B. einem Reaktionskessel, möglich ist. Dabei ist die Vorrichtung in der Weise gestaltet,
dass die öffnung zürn Austreten der Flüssigkeit während der vorangehenden, zur Bildung der beiden Flüssigkeitsschichten
führenden Reaktion vollkommen geschlossen werden kann. Das Neue besteht darin, dass an dem Behälter in dem Bereiche des Trennspiegels
der beiden Flüssigkeiten ein Schauglas mit grösserer
Längenausdehnung, nach Art eines Wasserstandsglases, und hinter diesem Schauglas ein zu einem Ablaufstutzen führender Kanal für
die ablaufende Flüssigkeit angeordnet ist, wobei der Abschluss dieses Kanals zürn Behälter hin aus einem, mit Überlaufkante bzw»
Überlauföffnung versehenen, heb- und senkbaren Schieber besteht. Die Überlaufkante bzw« überlauföffnung des Schiebers kann dabei
zur Verbesserung der Trennwirkung geneigt verlaufen.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Schieber als Drehschieber ausgebildet. Es kann aber auch ein
Flachschieber verwendet werden., der z.B. durch ein von einer Kurbel .angetriebenes Ritzel bewegt wird.
Es empfiehlt sich, in der Schließstellung des Schiebers vor seiner Überlauföffnung bzw«, übe rl aufkante einen Dampfstutzen anzuordnen,
so dass diese Öffnung bzw. Kante vor dem Trennen der .Flüssigkeiten zum Entfernen von Schmutz und Verunreinigungen,
ζ,,Β, Vertrustungen o.dgl. ausgeblasen werden kann»
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig» 1 und 2 einsn Drehschieber, von vorn gesehen und im Querschnitt, und
Fig. 5 und 4 einen Flachschieber, von vorn gesehen und im Seiten- und Querschnitt.
Das an der Behälterwandung befestigte Schiebergehäuse 1, 2 ist unter Zwischenlegung eines Dichtungsringes durch Schrauben flüssigkeitsdicht
verschlossen. Der Drehschieber 3 ist in den beiden Gehäuseteilen gelagert und durch Verschwenken des an äeiner Achse
4- befestigten Handgriffes 5 verstellbar. Die Drehachse 4 ist
durch das Gehäuseteil 2 geführt und durch die Stopfbuchse 6 nach aussen abgedichtet.
Der am Gehäuseteil 2 sitzende Austrittsstutzen 7 führt zu einer im vorde'ren Gehäuseteil angeordneten Ausnehmung 8, Durch Drehen
des Drehschiebers 3 wird dessen mit wehrartiger Überlaufkante versehene Öffnung 9 vor die in der Rückwand des Schiebergehäuses
befindliche Öffnung 13 zum Behälter hin gebracht und so der Durchgang geöffnet. Die wehrartige Kante ist nach der im Behälter anstehenden
Flüssigkeit zu abgeschrägt, so dass eine saubere Trennung erzielt wird. Gegebenenfalls kann die Kante auch zur Waagerechten
in einem Winkel verlaufen, um die Abtrennung noch weiter zu verbessern. Beim Verschwenken des Handgriffes 5 schiebt sich
die öffnung 9 des Drehschiebers 3 allmählich von oben nach unten und gibt damit der im Behälter befindlichen Flüssigkeit den Weg
zur Ausnehmung 8 und zum Austrittsstutzen 7 frei. Die Flüssigkeit fliesst dabei an dem Schauglas ICT entlang, so dass ihre Beschaffenheit
leicht erkannt werden kann. Sobald daher bei der Abwärtsbewegung der Drehschieberöffnung der Spiegel der unteren
andersartigen Flüssigkeit erreicht ist, ist dies im Schauglas kenntlich, so dass der Abfluss durch Schliessen des Schiebers
unterbrochen werden kann.
Bei dem in Fige 3-5 dargestellten Flachschieber ist in dem Schiebergehäuse 1, 2, mit hinterer, zum Behälter zu liegender
Öffnung 13, ein Schieber 11 angeordnet, der mittels einer Handkurbel 14 durch ein Ritzel 12 auf und ab bewegt werden kann. Die
in den Freiraum 8 ablaufende Flüssigkeit kann auch hier durch ein Schauglas 10 im Einzelnen beobachtet- werden«,
Da die Überlaufkante des Schiebers häufig unter der Einwirkung fier im Reaktionskessel stattfindenden chemischen Vorgänge verklebt
und verkrustet, ist vor der tJberlaufkante in der Schließstellung des Schiebers ein Dampfstutzen 15 angeordnet, durch den
die Überlaufkante bzw. -öffnung vor dem Absenken des Schiebers 2,\ir Trennung der Flusstgkeitssch.ich.tea ausgeblasen werden
Claims (1)
- AnsprücheI0 Vorrichtung zum Abziehen der oberen von zwei Flüssigkeitsschichten aus einem Behälter, dadurch gekennzeich.net, dass an dem Behälter in dem Bereiche des Trennspiegels der beiden Flüssigkeiten ein Schauglas (Io) mit grösserer Längenausdehnung nach Art eines Wasserstandsglases und hinter diesem Schauglas ein zu einem AbIaufstutζen führender Kanal für die ablaufende Flüssigkeit angeordnet ist, wobei der Abschluss dieses Kanals zum Behälter hin aus einem, mit Überlaufkante bzw» Überlauföffnung versehenen, heb*, und, senkbaren Schieber besteht,,2„ Vorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschrägte Überlaufkante bzw« Überlauföffnung des Schiebers zur Verbesserung der Trennwirkung zur Waagerechten geneigt verläuft.3» Vorrichtung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber als Drehschieber (3) ausgebildet ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber als Flachschieber (11) ausgebildet ist und durch ein von der Drehbewegung einer Kurbel (14) angetriebenes Ritzel (12) bewegt wird.5„ Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schließstellung des Schiebers vor seiner Überlauföffnung bezw. Überlaufkante ein Dampfstutzen (15) angeordnet ist, so dass diese Öffnung bzw. Kante vor dem Absenken äes Schiebers zur Trennung der Flüssigkeiten ausgeblasen werden kann»
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