DEP0011743MA - - Google Patents

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DEP0011743MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. April 1954 Bekanntgemacht am 27. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung einer Vorrichtung zum wechselseitigen Kuppeln von Bodenbearbeitungsgeräten mit den seitlich an Schleppern oder Zugwagen angebrachten Mitnehmern nach Patent 948 456.
Bei Kuppelvorrichtungen nach dem Hauptpatent soll unter der Wirkung des Schlepperzuges der freie Zughaken der Furche entgegengeschwenkt werden, zu welchem Zweck jeder Zughaken an dem Bodenbearbeitungsgerät für sich um je einen lotrechten Zapfen schwenkbar gelagert ist und die über die Schwenkpunkte hinaus verlängerten Enden der Zughaken mittels eines Lenkers gelenkig miteinander verbunden sind. Dies erfordert vier Gelenkstellen, die erfindungsgemäß durch eine einzige Gelenkstelle ersetzt werden sollen. '
Das wird mit der Erfindung dadurch erreicht, daß die Arme der Zughaken um einen gemeinsamen Zapfen des Bodenbearbeitungsgerätes schwenkbar und mittels eines beide Hakenarme verbindenden Bügels in einer bestimmten Winkelstellung zueinander gehalten sind. Der Bügel oder die Hakenarme werden hierbei zweckmäßig mit Anschlägen zur Begrenzung ihrer Schwenkbewegungen ver-
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sehen. Bei einer besonderen Anordnung ist der Bügel kreisbogenförmig gekrümmt ausgebildet und mit verstellbaren Anschlägen versehen.
Die Anhängevorrichtung kann auch für von
S einem Mann bediente Kipppflüge Anwendung finden. Hierfür sind nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Bügel mit dem Pfluggestell mittels je einer Feder verbunden, die den Bügel beim Wechsel der Fahrtrichtung um einen bestimmten
ίο Winkel aus dem Bereich des Pfluggestells schwenkt. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt das Gestell eines Einmann-Kipppfluges mit der Anhängevorrichtung in Draufsieht,
Abb. 2 eine Stirnansicht in vereinfachter .Darstellung, . ν '■ \. '..' ■ ■ ■ '■
Abb. 3 zeigt in Draufsicht ein weiteres Ausführungsbeispiel.
In den Abb. 1 und 2 ist die Achse 1 mittels der Laufräder 2 und 3 unterschiedlichen Durchmessers fahrbar unterstützt, die in bei Einmann-Kipppflügen bekannter Weise zur Lagerung des in strichpunktierten Linien dargestellten Kipppfluges 4 dient. Um diesen Kipppflug wahlweise in der einen oder anderen Fahrtrichtung mit dem nicht dargestellten Schlepper verbinden zu können, sind die Arme 5' und 6' der beiden Zughaken 5 und 6 zu dem gemeinsamen Schwenkzapfen 7 geführt, der an einem Gabelstück 7' gelagert ist, das Um einen waagerechten Zapfen 7" schwenkbar mit einem ent-■ sprechenden Lagerstück 1' der Achse j verbunden ist. Die Hakenarme 5', 6' der Zughaken 5, 6 sind mittels eines kreisbogenförmigen Bügels 8 in einer bestimmten Winkelstellung zueinander; gehalten, Der Bügel 8 besitzt Stellöcher 9, in die verstellbare Anschläge 10 eingesetzt werden können, um die gemeinsame Schwenkbewegung der Hakenarme 5' und 6' begrenzen zu können. Zwischen den Hakenarmen 5' bzw. 6' und der Achse 1 sind-voneinander unabhängige Federn 11 eingeschaltet,, beispielsweise Zügfedern, die nur so weit wirksam werden, daß nach Aufhöfen der Zugkraft des Schleppers der betreffende Zughaken beispielsweise in die strichpunktiert dargestellte Stellung zurückschwenkt. Hierdurch wird vermieden, daß beim Kippen des Pflugkörpers 4 letzterer auf die Zughaken 5 bzw. 6 auftrifft. Um zu vermeiden, daß der Mitnehmerhaken des Schleppers sich unbeabsichtigt an Teilen des Fahrgestelles verfängt, ist außerhalb des Bereiches der Achse 1 und des Laufrades 2 eine kreisbogenförmige Schutzstange 12 vorgesehen, die mit ihren Enden an den Hakenärnieii 5' Und 6' befestigt ist.
~l Bei "dem ■ Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 sind die Hakenarme 5' und 6' gegenüber dem Bügel 8 begrenzt unabhängig Voneinander Um den gemeinsamen Schwenkzapfen 7 schwenkbar, indem ein Anschlagbolzen 13 des Häkenarmes ζ' bzw. 6' in einem Bogenschlitz 14 begrenzt frei beweglich ist. Eine entgegen dem Schlepperzug wirkende Feder hält den jeweils freien Hakenafm in der strichpunktiert dargestellten Stellung, wobei der Hakenarm 5' bzw. 6' auch gegenüber der . Schutzstange gleitend geführt ist. Auch durch diese Anordnung wird vermieden, daß beim Kippen des Pflugkörpers 4 letzterer auf die Zughaken 5 bzw. 6 auftrifft.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum wechselseitigen Kuppeln ;von mit in entgegengesetzten Richtungen wirkenden .Zughaken versehenen Bodenbearbeitungsgeräten mit den seitlich an Schleppern oder Zugwagen angebrachten Mitnehmern, wobei die Zughaken an Lenkern sitzen, die unter der . Wirkung ..des Schlepperzuges den freien Zughaken, der- Furche entgegenschwenken, nach Patent 948 456,'dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (5', 6') der Zughaken (5, 6) um einen gemeinsamen Zapfen (7) des Bodenbearbeitungsgerätes (4) schwenkbar sind, und ..mittels des . , beide Hakenarme (5', 6') verbindenden Bügels
(8) in einer bestimmten Winkelstellung zueinander.gehalten, sind.■■ , . .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (8) oder die Hakenarme (5/,.6') der Zughaken (5.bzw. 6) mit Anschlägen (10) zur Begrenzung ihrer gemeinsamen Schwenkbewegungen versehen sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (8) kreisbogenförmig gekrümmt und mit verstellbaren Anschlägen (10) versehen ist. g$
4. Vorrichtung insbesondere für Einmann-Kipppflüge nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch ,..gekennzeichnet, daß die Hakenarme (5', 6') mit dem Pfluggestell (1) mittels je einer Feder (11) verbunden sind, die den benutzten Zughaken (5 bzw. 6) beim Wechsel der Fahrtrichtung um einen bestimmten Winkel aus dem Bereich des Pfluggestells (4) schwenken.
5. Vorrichtung insbesondere für Einmann-Kipppflüge nach einem der Ansprüche 1, 2oder3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenarme (5'j 6') gegenüber dem Bügel (8) begrenzt unabhängig voneinander um den Schwenkzapfen
(7) schwenkbar sind und mit dem Bügel (8) mittels je einer Feder (15) verbunden sind, die den benutzten Zughaken (5 bzw. 6) beim Wechsel der Fahrtrichtung um einen bestimmten Winkel aus dem Bereich des Pfluggestells (4) schwenken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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