DEP0011648DA - Vorrichtung zum Prüfen von Kondensatorpapieren und Ausbrennen leitender Teilchen - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen von Kondensatorpapieren und Ausbrennen leitender TeilchenInfo
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Description
SIEMENS & HALSKE AKTIENGESELLSCHAFT
PATENTABTEILUNG
BERLIN-SIEMENSSTADT
Aktenzeichen Ώ 11648 VIIIc/21g D Verwaltungsgebäude 8, M 8, j
UnserZeichen PA 15/40 410 Raö/Wgr .
Vorriolituag auts Prüfen von Kondensatorpapieren und Ausbrennen leitender Teilchen*
Es ist bekannt, class Kondensatorpapier kleinste, aus der Fertigungsapparatur
des Papiers stauiraende ,aetellsplitter enthält, die i& wesentlichen aus Kupfer- und Eisenspänen bestehen. 0ra diese leitenden
und daher für den Kondensatorenbau schädlichen. Teilchen zu entfernen, lässt man die Kondensatorpapierbänder Hber fcess- und Ausbrennwalzen
laufen. Da bei den [»!esswalzen ein Pol einer SpannungscpieXle über ein Messinstrument an diese Dalsen angelegt und bei
den Ausbrennwalzen dieser Pol ohne Einschaltung des fctessinstruwentes angeschlossen ist, während der andere Pol der Spannungsquelle Über
eine gegen das Kondeasatorpapier gedrückte Ketallfolie angelegt wird, wird zunächst beim Lauf über die ^esswalsse der Zustand des
Kondessetorpapiers mittels des Uber die in das Papier eingebetteten
Ketallsplitter je nach ihrer Zahl bzw. Grösse verschieden beeinflussten Messinstrumentes geprüft, us anschliessend beim Lauf über
mehrere Ausbrennwalsen die eingeschlossenen leitenden Teilchen auszubrennen und ia letzten Anbeltsgang die Wirkung des Ausbrennens
festzustellen. Hierbei hat sich herausgestellt, dass der einmalige Burehzug des Papierbandes über die einzelnen Ausbrennwalzen nicht
genügte, ua sämtliche Metalleinschlüsse Xm Papier restlos unwirksam
zu machen. Der öurch^^' des Papiers durch die genannte Vorrichtung muss raehraials wiederholt werden, um brauchbare Resultate zu
erzielen.
Aufgabe der vorliegenden Erflndnag ist es, eine Vorrieiitasiii zu BCixeffen» die schon nach einmaliges Pareliaug des Papierbandee eis
brauchbares Ergebnis liefert. Eine solche Vorrichtung kennaeichaet sich erfinduagsge/äisa dadurch, dass das Koadeasatorpapier gleichseitig
alt einer sur Strosazuführung dienenden Metallfolie Uber alt mehreren aesserartigen Koataktstrtifea ausgerüstete Kontaktträger
aar Schliessung eines über die' ist Papier vorhandenen leitenden Teilchen verlaufenden Prilf- bzw. Ausbrenn©troiakreises
geaOgfB Wirde
In der Figur 1 ist als Auaführungsbeispiel zur Erläuterung der gekennzeichneten Vorrichtung in schematischer Weise eine Vorrichtung
mit drei feststehenden, als Kontaktträger ausgebildeten falzen mit je drei messerartigen Kontaktstreifen wiedergegeben.
In der figur 2 ist ein Kontaktträger in Forta eines Halbzylinders mit einer gegenüber der Figur 1 grösseren -Sahl von messerartigen
Kontaktstreifen geseigt, so dass schon die Anwendung eines einsigea Eontaktträgers dieser Art gegenüber den in der Figur 1
verwendeten drei Kontaktträgern ausreichend sein dürft©s um ein
einwandfreies Ergebnis bei® Ausbrenaen au erzielen*
Bis Figur 3 seIgt einen Schnitt durch den Kontaktträger der, Figur 29 um die Versΐellbsrkelt der Kontaktstreifen erkennbar
su machen.
Bei eier In Figur 1 lieispielsweise gegeigten Vorrichtung, deren Einzelteile auf der Platte 1 befestigt sind, wird das zu prüfende
und gegebenes?alls auszubrennende ItondeBeatorpapler P auf einer Abwlokelrolle 2 untergebracht und von dort über eine Pendelrolle
einer Führungsrolle 4 zugeführt. Von dort wird das Papierband P über den Kontaktträger 5 gebogen; hier wird auch die von der
Abwiekelrolle 6 über die Pendelrolle 7 und die Führungsrolle 8 zttgefünrte Metallfolie M zur Kontaktgabe angelegt. Da der Kontaktstreifen a mit eines Messinstrument verbunden ist, kommt, sobald
:! e tall splinter lis. Papier erfasst werden, eine entsprechende Beeinflussung des Ieesinstruaaentes zustande« Purch Kontaktgabe an den
Kontaktstreifen b und c ohne Messinstrumentenanschluss erfolgt dann ebenso wie an den Kontaktstreifen a-c des Kontaktträgers 9
and a-fe des Kontekttrlgers IOf zu denen das Papierband P und die Metallfolie £1 in ohne weiteres aus der Figur 1 ersichtlicher ?!else
gelangt, ein Ausbrennen aller von den genannten Kontaktetrelfen
erfassten Metalleplitter· über öen Kontaktstreifen e des Kontakt» trägers IO erfolgt schliesslich über das dort angeschlossene Messinstrument
öle Saciiiaessung. Bae PapierfeeM P und die Metallfolie M werden dann getrennt aufgewickelt, wobei öle Rolle» 11 mad 12 die
Antriebsrollen für den transport dee Paplerbandes P bzw. der Sttallfolie 1 darstellen.
Es werden demnach bei dem AasfUhrungsbelspiel der Figur 1 Uber sieben loataktstreifen Ausbrennungen vorgenommen, während an dem
vor geordnetes. Kontaktstreifen eine Voraee sang und an dem letzten Kontaktstreifen eine Machmessung erfolgt·
Cm die Zahl der Kontaktträger herabzusetzen und dadurch die Bau*« form der Vorrichtung su verkleinern, können die Kontaktstreifen
beispielsweise auch auf einem einzigen Kontaktträger untergebracht werden, wie dies in den Figuren 2 und 3 wiedergegeben ist* Bier
besteht der Kontaktträger 20 aus einem Halbzylinder ans Isolierstoff, an dessen Vkatmig sieben geschlitzt® Bohrungen 13» * «19
vorgesehen sind«. In die Selalitse werden messer artige Kontaktstreifen 21 eingeführt, an deren beiden Enden keilförmige Zungen
herausgearbeitet sind, so dass säe hierin!t in gerändelten, konisch ausgebohrten (24) Schrauben 2^&er geschlitzten Bohrungen in ihrer
Tiefe verstellbar gehalten werden können« Denn durch Brehung der gerändelten Schraube« 22 erfolgt infolge Verschiebung der schrägen
Kante der Zunge 23 an dem Inneniconus 24 der Schraube 22 eine Feiasteinsteilung der Eostaktstreifen bezüglich ihres Hlnausschiebeiis
über die Oberfläche des Ii oat ät 11 rag er s 20* Um die Kontaktstreifen gut ausnutzen zu können, sind dieselben beiderseitig
Mit Kontaktbaiinen 25 und 26 versehen, so dass sie nach Abnutzung der einen Seite alt der zweiten Seite als Kontaktbahn
benutzt werden können. Aa dem ersten Kontaktstreifen 13 der figur 2 ist der mit einem Messinstrument verbundene Pol der
Spannungsquel1e angeschlossen, während die folgenden fünf Kontaktstreifen 14.·.18 ohne Einschaltung eines Messinstrumentes mit
diesem Pol der Spannungsquelle verbunden sind und erst der letzte Kontaktstreifen 19 wieder über ein Messiastruaeiat mit dem Pol
der Spannungs^uelle in Verbindung steht. Demzufolge er folgt mittels des ersten Kontaktetreifens der Messvorgang, Uber die
folgenden fünf Kontakt streifen das Ausbrennen vorhandener leitender Teilchen und Über den leisten Kontaktstreifen die I1Jachaessung,
au die S-Irkaag des Ausbrennens festzustellen.
Xmxefa die vorstehend beschriebene Ausbildung des Kontaktträgers 20»
der mittels S eh raub enb öl % en an eier Platte 1 befestigt werden Icaaii8
wird die BanlIInge der Vorrichtung erheblich verkürzt® Ob ein oder mehrere Kontakttr-Iger in der Vorrichtung AiiweMang finden, hangt
selbstveretgndlicdi von der ReirJieit des Kondeneetorp&piers ab.
Imfolge der vergrc'sserte» Zahl von Kontaktstreifen dürfte in den
meisten Fällen ein einziger Kontaktträger ausreichend Seini anderenfalls kann die
Zahl beliebig erhöht werden$ sie wird aber jedenfalls stete kleiner als 'bei den bisher üblichen Vorrichtungen
ait Kontaktwalaen sein b2«, es wird stets ein einmaliger Burchaug des Papiers ausreichen, ma ein einwandfreies Ergebnis zu ersielen.
Claims (2)
1. Vorricfetting mm Prüfen von Kondensator papieren und Ausbrennen
von in diesen enthaltenen leitenden feilchen mittels einer Spaa-
squelle, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensatorpapier (P)
einer zur Stromzufiiiirung dienenden Metallfolie (M) liber Giit mehreren messerartigen Kontaktstreifen (a-c in Pig.If 21 in Flg.2)
ausgerüstete Kontaktträger (5, 9» 10 in iftg.l bzw. 20 In 3*ig.2)
Ktar Schliessung eines über die ici Papier vorhandenen leitenden feilchen verlaufenden Prüf- bzw. Ausbrennstroakreises gezogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontaktstreifen (21) in Schlitzen des KonttJctträgere (20)
angeordnet und mit as den Eadea herausgearbeiteten keilförmigen Sungen (23) in entsprechenden konischen Bohrungen (24) von la
ICoataktträger drehbar befestigten Schrauben (22) gehalten sind» durch deren Drehung die Kontaktstreifen über die Oberfläche des
Kontaktträgers (20) hinausgeschoben werden können.
3- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und letzte Kontaictstreifent über die das Papierbani
im 2uge eines Arbeitsganges g@sog.eii wird, mit je einem PrilfstrOiSkreis verbunden
sind.
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