DEP0011260DA - Schmelzofen für metallene und keramische Werkstoffe - Google Patents

Schmelzofen für metallene und keramische Werkstoffe

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DEP0011260DA
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Germany
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furnace
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Herbert Pontzen
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Description

Dr. kg. E. HOFFMANN
patentanwalt
München 22
widenmayerstrasse m
TELEFON20095 Herbert Pontzen in Düsseldorf Schmelzofen für metallene und keramische Werkstoffe
Me Erfindung bezieht sich auf Schmelzofen für metallene und keramische Werkstoffe, insbesondere für in Salz- oder Schlackenflüssen einzuschmelzendes Gut mit grosser Oberfläche, wie Leichtmetall späne·
Es sind zum Schmelzen dienende Drehofen mit waagerecht oder schrägliegender Längsachse bekannt, welche sich um diese Achse drehen und außerdem kippbar sind bzw* in verschiedene Schrägstellungen ge bracht werden können,· um dadurch das Beschicken oder Ausgießen des Ofens und Reparaturen an diesem zu erleichtern« Jedoch ist es bei den bekannten Schmelzofen dieser Art nicht möglich, den birnen- oder walzenförmigen Ofenkörper senkrecht zu stellen, weil schon bei Annäherung an diese Stellung der Inhalt durch die Abzugsöffnung aus· laufen würde.
Die Erfindung bezweckt eine "Verbesserung der Drehofen für Schmelzzwecke, um diese einer allgemeineren Verwendung zuzuführen, die Beschickungszeiten abzukürzen und dadurch auch die wärmewirtschaftlichen Bedingungen zu verbessern. Die Hachteile der bekannten Dreh .öfen für Schmelzzwecke liegen besonders in den langen Beschickungszeiten begründet, die vor allem bei sperrigem Schmelzgut und bei Schmelzgut mit geringem Gewicht, wie z*Be Leichtmetallspäne, auf treten« Da die Beheizung während der Beschickung ausgesetzt bzw* gedrosselt
werden mußV. kühlt das Ofeninnere bei längerer Beschickung
dauer vorzeitig aus, und zwar sowohl die Ofenwandung als auch der Schlackenfluß und die Schmelze« Ss ist dann praktisch nicht mehr möglich, das Einrollen des öchmelzgutes in das Salzbad, welches es vor Oxydation schützen soll, im Drehofen durchzuführen,, Aus diesem Grunde hat man die zum Schmelzen dienenden Drehofen vielfach mit
besonders intensiven Feuerungen* vorwiegend für Heizöl und Starkgas< ausgestattet., Jedoch hat der Drehofen in der Praxis noch immer ei nen schweren Stand gegenüber den sogenannten Herdöfen oder Korböfen mit oberschlägiger Beheizungo Bei diesen Öfen kann die Befeuerung
während aller Betriebsvorgänge, z.B. auch beim Beschicken und bei
der Schlackenentnahme in Tätigkeit bleiben, während dies bei den
Drehöfen der bisherigen Bauart nicht möglich, ist« Bei manchen be kannten Systemen von Drehöfen muß die Feuerung sogar nicht nur beim Beschicken, sondern auch während der Badbehandlung abgestellt wer dene
Weitere Nachteile der bisherigen Drehöfen bestehen darin* daß diese eine wenig geräumige Beschickungsöffnung haben und daß die Vertei lung des Schmelzgutes auf dem Herd ungünstig ist. Auch das Entfer nen der mehr oder weniger zähflüssigen Schmelzschlacken aus diesen Drehöfen ist beschwerlich und zeitraubend«, Durch die Erschwernisse beim Beschicken, bei der Badbehandlung, beim Abstich und beim Entschlacken ist die Größe der Drehöfen begrenzt» So ist z.B. beim
Einschmelzen von Leichtmetallspänen die Hohe der Charge durch die
Beschickungsdauer begrenzte
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und eröffnet dadurch dem
Drehofen weitere Anwendungsgebiete* Dies wird erfindungsgemäß in
der Hauptsache dadurch erreicht, daß der Ofenkörper außer um seine Längsachse auch um eine hierzu senkrechte Achse um volle 36o° drehbar ist j sodaß er jede Winkelstellung innerhalb der durch diese beiden Achsen bestimmten Drehkreis einnehmen kann«, Die bei waagerech ter Lage des Ofens dem Brenner gegenüberliegende Abzugsöffnung kann verschließbar sein, sodaß der diese Abzugsöffnung aufweisende Ofenteil nach dem Verschluß der Öffnung bei aufrechter Stellung des
Ofens als Schmelzherd dienen kann« Der Durchmesser der Abzugsöff nung muß so bemessen sein, daß bei waagerechter Ofenlage der Spie -

Claims (1)

  1. gel der geschmolzenen Ofenfüllung unterhalb des Randes der Öffnung liegte
    Bei einer anderen AusfUhrungsform der Erfindung ist der Rand der Abzugsöffnung so weit in den Innenraum des Ofens eingezogen^ daß die Schmelze bei senkrechter Stellung des Ofens in der durch diese Einziehung gebildeten Ringnut Platz hat. Ferner kann die Brennerplatte oder eine in die Beschickungsöffnung des Ofens einsetzbare Diisenplatte als dichter Abschluß der Beschickungsöffnung ausgebildet sein j, sodaß die Schmelze auch bei senkrechter Stellung des Ofens mit nach unten gekehrter Beschickungsöffnung einer Behandlung unterworfen werden kann«
    In der Zeichnung ist die Erfindung durch Ausführungsbeispiele veranschaulicht«
    fa
    Fig«, 1 -Jj 4 sind schematische Seitenansichten des Ofens in verschiedenen Betriebestellungen.
    Figo 1 zeigt den geschnittenen Ofenkörper nach dem Einschmelzen des Salzbades in senkrechter Stellung während der Aufgabe von leicht metallspänen.
    Fig„ 2 zeigt den um seine Längsachse rotierenden Ofen in waagerechter Lage,während des Einschmelzens»
    Fig„ 3 zeigt den Ofen mit schräg nach unten gekippter Mündung beim Herauslassen der Salzschmelze«
    Figo 4 zeigt den Ofen mit senkrecht nach unten gerichteter Mündung während der Entfernung etwa beim Ausseigern zurückgebliebener sperriger Teile,»
    Fige 5 und 6 zeigen eine andere Ausführung des Ofenkörpers in waagerechter und in senkrechter'Stellung.
    Fige 7 und 8 zeigen Öfen in waagerechter und senkrechter Stellungs bei denen die Beschickungsöffnung durch eine in diese öffnuig einsetzbare Düsenplatte bzw. durch die Brennerplatte dicht verschließ-

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