DEP0010750DA - Lautfernsprechgerät - Google Patents
LautfernsprechgerätInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fernsprechgerät mit Lautsprecher und Mikrophon für Gegensprechanlagen, Wechselsprechanlagen oder Kommandoanlagen, bei denen die einzelnen Stationen ständig miteinander in Verbindung stehen oder durch Umschalter und gegebenenfalls Wählereinrichtungen wahlweise eingeschaltet werden können.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher und das Mikrophon senkrecht zueinander im Gehäuse angeordnet sind. Vorzugsweise ist der Lautsprecher nach vorn abstrahlend und das Mikrophon quer dazu im Gehäuse angeordnet, ausserhalb des Strahlungsbereiches des Lautsprechers.
Der Vorteil der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass eine Selbsterregung des Systems durch akustische Rückkopplung zwischen Lautsprecher und Mikrophon vermieden ist.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abb. 1 und 2 beispielsweise erläutert.
In Abb. 1 ist in einem Gehäuse 1 an der Vorderwand der Lautsprecher 2 angeordnet. Das Mikrophon 3 sitzt an der Seitenwand quer zum Lautsprecher und zwar vorzugsweise etwas tiefer als dieser, ausserhalb des Strahlungsbereiches des Lautsprechers 2. Die Bedienungsperson befindet sich senkrecht vor dem Lautsprecher und kann die Sprache deutlich abhören. Beim Sprechen streicht der Schall
am Mikrophon 3 vorbei, letzteres wird also nicht in der üblichen Besprechungsrichtung senkrecht zur Membran beaufschlagt, sondern von der Seite her. Diese ungewöhnliche Anordnung vermeidet eine Rückwirkung des aud dem Lautsprecher 2 kommenden Schalls auf das Mikrophon 3. Letzteres ist vorzugsweise ein sogenanntes Querstrommikrophon. Beim Vorbeisprechen wird eine bessere Klanqualität erzielt.
In Abb. 2 ist das Gehäuse 1 im Schnitt dargestellt. Das Mikrophon 3 sitzt in einem hinten geschlossenen Abschirmbecher 4 und ist gegebenenfalls in schallisolierenden Stoff, z.B. Filz, eingelagert, um Körperschallübertragung und Schalleinwirkung über das Gehäuse von der Rückseite der Lautsprechermembran her zu vermeiden. Der Umschalter 5 dient zur Auswahl der Gegenstationen. Vor dem Lautsprecher 2 und dem Mikrophon 3 befinden sich feinmaschige Drahtgazen und gegebenenfalls kulissenartig ausgebildete, von oben abgedeckte Schlitze, um die Anlage spritzwasserdicht zu machen, für die Verwendung in robusten Industrieanlagen. Durch zusätzliche Massnahmen kann die Anlage auch schlagwetterfest, d.h. für Grubenanlagen geeignet gemacht werden.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Mann kann z.B. auch eine umgekehrte Anordnung ausführen, indem man das Mikrophon vorn anbringt und den Lautsprecher in seitlicher Richtung abstrahlen lässt. Es ist ferner erforderlich, Mikrophon und Lautsprecher exakt senkrecht zueinander zu stellen, man kann vielmehr in einem gewissen Bereich von der rechtwinkligen Lage beider abweichen
Claims (5)
1. Lautfernsprechgerät dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher (2) und das Mikrophon (3) senkrecht zueinander im Gehäuse angeordnet sind.
2. Lautfernsprechgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher (2) nach vorn abstrahlend und das Mikrophon (3), vorzugsweise ein Querstrommikrophon, quer dazu im Gehäuse (1) angeordnet ist.
3. Lautfernsprecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher (2) an der Gehäusevorderwand und das Mikrophon (3) an einer Seitenwand, vorzugsweise tiefer als der Lautsprecher (2) angeordnet ist.
4. Lautfernsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrophon (3) in einem hinten geschlossenen Abschirmbecher (4) angeordnet ist.
5. Lautfernsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch spritzwasserdichte und oder schlagwetterfeste Ausführung.
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