DEP0010634DA - Bandförmiger Träger für magnetische Aufzeichnungen - Google Patents
Bandförmiger Träger für magnetische AufzeichnungenInfo
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Description
Die bei den üblichen magnetischen Aufzeichnungsverfahren benutzten bandförmigen im allgemeinen aus einer die mechanische Festigkeit gewährleistenden Unterlage und einer darauf aufgebrachten magnetischen Schicht, die den eigentlichen Ort der Aufzeichnung darstellt. Die Dicke der magnetischen Schicht hat man bisher nicht dünner als 0,03 mm gewählt, um genügend magnetisierbares Material auf dem Band zu haben.
Im Gegensatz dazu soll gemäss der Erfindung die magnetisch wirksame Schicht eines solchen Trägers etwa 0,01 mm oder weniger stark gemacht werden. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass eine derartige Stärke der Schicht hinsichtlich der Ummagnetisierungsmöglichkeit durchaus befriedigende Ergebnisse liefert, dass aber darüber hinaus die Wiedergabe insbesondere höherer Frequenzen durch die Verwendung dünnerer Schichten ausserordentlich verbessert werden kann.
Die Begründung für diese Erscheinung wird im folgenden an Hand der Zeichnung gegeben:
In Figur 1 der Zeichnung stellt 1 den mit einem Schlitz 3 versehenen Magneten des magnetisierenden Bauteils - des sogenannten Sprechkopfes - des Aufnahmegerätes dar; 2 ist die magnetische Schicht des Aufzeichnungsträgers, dessen mechanisch feste, tragende Schicht der Einfachheit halber weggelassen ist. Der Aufzeichnungsträger 2 liegt über die Länge 6 am Sprechkopf 1 an und die aus dem Sprechkopf austretenden Kraftlinien breiten sich in ihm in der gestrichelt gezeichneten Weise (5) aus.
Die Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers ist von links nach recht. Beim Verlassen des Sprechkopfes hat daher eine mit 7 bezeichnete Schicht im Aufzeichnungsträger 2 eine bestimmte Magnetisierung erfahren, und die Magnetisierung überhaupt ist in der zwischen den Grenzen 8 und 9 dargestellten Weise auf dem Aufzeichnungsträger festgelegt: die wechselnd magnetisierten Zonen des Bandes haben den durch die Kraftlinie 7 (die beim Ablaufen des Bandes vom Sprechkopf letzte Kraftlinie) abhängigen Verlauf. Gestrichelt eingezeichnet und mit 4 bezeichnet ist dabei die Breite des Spaltes des Wiedergabegerätes, dessen Wirkungsweise mit Hilfe der Figur 3 erläutert wird.
In Fig. 3 ist mit 21 der Magnet des Wiedergabegerätes - des Hörkopfes - bezeichnet, zwischen dessen Polen der Luftspalt 23 sich befindet. 22 ist wieder der vereinfacht gezeichnete Aufzeichnungsträger und zwischen den Grenzen 28 und 29 sind verschiedene Zonen jeweils gleicher Magnetisierung angedeutet, wie sie bei der Aufzeichnung in einem Sprechkopf nach Figur 1 entstehen. Die Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers ist auch hier von links nach rechts. Solang eine Kraftlinie noch nicht in den Bereich des Luftspaltes 23 gekommen ist, kann sie zur Spannung in der Spule des Wiedergabegerätes nichts beitragen. Nur die Teile der magnetischen Zonen, die dem Luftspalt 23 unmittelbar gegenüberliegen, bewirken eine Spannung in der Spule. Wie aus der Figur 3 unmittelbar hervorgeht, liegen aber dem Luftspalt 23 eine ganze Reihe verschieden magnetisierter Zonen gegenüber, über die durch den Hörkopf gewissermassen das Mittel gebildet wird. Wegen der verschiedenen Schräglage der Elementarmagnete im Aufzeichnungsträger, wie sie aus der Figur 3 zu ersehen ist, wirken jedoch die einzelnen magnetisierten Zonen nicht ganz gleichmässig auf den Hörkopf ein, es sind vielmehr die weiter aussen liegenden Zonen wirksamer, weil sie mit der Bewegungsrichtung des Bandes einen kleineren Winkel einschliessen, als die näher am Kopf liegenden Zonen. Allerdings wird dieser Unterschied dadurch etwas verkleinert, dass die Wirkung der Zonen auf den Hörkopf mit wechselnder Entfernung, also von innen nach aussen, abnimmt, so dass bei Annahme gleicher Neigung aus diesem Grund innere Zonen stärker wirksam wären, als weiter aussen liegende. Je dicker der Aufzeichnungsträger ist, eine umso grössere Anzahl verschieden magnetisierter Zonen können sich nun gleichzeitig vor dem Luftspalt des Hörkopfes befinden, und betrachtet man dann einmal eine Frequenz, die gerade so gross ist, dass die äusserste Zone und die innerste Zone, die vor dem Luftspalt des Hörkopfes liegen, um 360° auseinanderliegende Magnetisierungen erhalten haben, so erkennt man, dass diese Frequenz bei Annahme gleicher Einwirkungsstärke der Zonen auf dem Hörkopf überhaupt nicht, in der Praxis also nur sehr schwach wiedergegeben werden kann, weil die Wirkung der verschiedenen Zonen auf den Hörkopf sich grösstenteils aufheben.
In Fig. 2 entsprechen die Nummern 11, 12 und 13 den Nummern 1, 2 und 3 der Figur 1. Der Aufzeichnungsträger 12 ist hier jedoch wesentlich dünner gewählt als bei der in Figur 1 dargestellten Anordnung. 17 ist die letzte Kraftlinie, die beim Ablaufen des Aufzeichnungsträgers vom Sprechkopf die Lage der magnetischen Zonen in ihm bestimmt. Zwischen den Grenzen 18 und 19 ist seitlich wieder gestrichelt der Luftspalt 14 des Hörkopfes angedeutet, mit den in seinem Bereich liegenden und daher gerade wirksamen magnetischen Zonen. Es ergibt sich ohne weiteres aus der Darstellung, dass beim dünneren Aufzeichnungsträger die Zahl der im Bereich des Wiedergabeluftspaltes liegenden Magnetisierungszonen wesentlich kleiner ist. Ausserdem aber hat die massgebende Kraftlinie und damit die einzelne Magnetsierungszone auch einen wesentlich günstigeren Verlauf, denn sie hat nur eine geringe Tiefe zur Verfügung, um in die Längsrichtung umzubiegen. Bei gleichbleibender Bandgeschwindigkeit, können also noch wesentlich höhere Frequenzen wiedergegeben werden, als bei der Verwendung dickerer Aufzeichnungsträger, oder es kann für die Wiedergabe einer bestimmten Höchstfrequenz die Bandgeschwindigkeit gegenüber der bisher erforderlichen herabgesetzt werden.
Einen gemäss der Erfindung ausgeführten Aufzeichnungsträger kann man mit Vorteil mit einem Bildträger kombinieren, um die bisher übliche Lichttonschrift durch eine magnetische Aufzeichnung zu ersetzen. Bei den bisher verwendeten dicken Schichten war dies deswegen nicht möglich, weil die längs des einen Filmrandes aufgebrachte magnetische Schicht das gleichmässige Aufwickeln des Films unmöglich gemacht hätte. Die photographische Schicht für den Bildteil ist etwa 0,01 bis 0,015 mm stark, während die bisher üblichen magnetischen Schichten mindestens die doppelte Stärke hatten. Sie waren daher für diesen Zweck nicht verwendbar.
In Fig. 4 ist ein Film mit magnetischem Tonträger in Ansicht dargestellt. Auf dem Zelluloidträgerband 31 ist zwischen den Perforationen 32 die lichtempfindliche Schicht als Träger für die Bilder 33 aufgebracht. Auf der einen Seite läuft neben den Bildern der Streifen 34 aus magnetischem Material als Träger für die Tonaufzeichnung her.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch einen solchen Film, bei dem die magnetische Schicht in der bisher gebräuchlichen Weise etwa 0,03 mm stark gemacht ist. Alle Dicken sind dabei stark übertrieben gezeichnet. Auf dem Trägerband 41 ist zunächst die magnetische Schicht 44 angebracht und daneben vom linken Rand des Trägers bis unmittelbar an die magnetische Schicht die photographische Schicht 43. Mit 32 ist die Lage der Perforationslöcher angedeutet. Es ist klar, dass beim Aufwickeln eines solchen Film auf der Trommel die nächste Lage in Richtung der strichpunktierten Linie 45 liegen müsste, der Film würde sich also beträchtlich verziehen.
Bei dem magnetischen Tonträger gemäss der Erfindung, wie er in der Fig. 6 bis 9 in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt ist, tritt ein solches Verziehen des Films nicht ein. Er wickelt sich glatt in parallelen Lagen auf wie ein Film, der nur eine photographische Schicht besitzt.
Dabei ist in der Ausführung nach Fig. 6 auf dem Trägerband 51 zunächst eine sehr dünne magnetische Schicht 54 angebracht und nachher die photographische Schicht 53 in etwas grösserer Stärke, sodass sie die magnetische Schicht bedeckt. Diese Ausführung hat bei der Tonaufnahme und Wiedergabe den Nachteil, dass die magnetische Schicht nicht unmittelbar am Sprech- und Hörkopf anliegt. Besser ist daher die Ausführung nach Fig. 7, bei der die photographische Schicht 63 und die magnetische Schicht 64 in gleicher Stärke auf den Träger 61 aufgebracht sind.
Auch eine Ausführung nach Fig. 8 ist möglich, bei der der schmale Streifen photographische Schicht am rechten Trägerrand weggelassen ist. Die photographische Schicht 73 auf dem Träger 71 reicht hier nur bis zur magnetischen Schicht 74. Der fehlende schmale Streifen rechts von dieser stört beim Aufwickeln nicht.
Bei allen diesen Ausführungsformen beträgt die Breite der magnetischen Schicht etwa 1,8 bis 2 mm, ist also so breit, bzw. wenig breiter als die heute benutzte Lichttonspur. Sie könnte aber auch noch schmaler gemacht werden, wenn man für das Bild etwa an Breite gewinnen möchte.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 reicht die magnetische Schicht 84 über die Perforation 82 hinweg bis zum rechten Rand.
83 ist die photographische Schicht, 81 der Träger. Bei dieser Ausführung müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden (schmaler Hörkopf, völlige Entmagnetisierung des magnetischen Streifens vor der Aufnahme) um Störungen durch die Perforation zu verhindern.
Claims (5)
1. Bandförmiger Träger für magnetische Aufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisch wirksame Schicht etwa 0,01 mm oder weniger stark ist.
2. Bandförmiger Träger nach Anspruch 1 für magnetische Aufzeichnungen und photographische Bildaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der magnetisch wirksamen Schicht noch eine photographische Schicht vorgesehen ist.
3. Bandförmiger Träger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten gleiche Dicken haben.
4. Bandförmiger Träger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisch wirksame Schicht dünner als die photographische Schicht und von ihr überdeckt ist.
5. Bandförmiger Träger nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisch wirksame Schicht sich nicht bis an die Perforation des Trägers erstreckt.
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