DEP0010541DA - Vorrichtung zur Schallerzeugung in Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur Schallerzeugung in Flüssigkeiten

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DEP0010541DA
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Bremen Kietz
Willy Dr. Bremen Kunze
Heinz Dr. Bremen Thiede
Original Assignee
Atlas-Werke AG, Bremen
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schallerzeugung für die Beschallung von Flüssigkeiten. Bei der Anwendung von größeren Schallintensitäten tritt leicht eine allmähliche Zerstörung des Schwingers durch Kavitationsbeanspruchungen auf. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Schallerzeugung zu schaffen, die auch sehr große Schallintensitäten anzuwenden gestattet, ohne daß dadurch Zerstörungen an dem Schallerzeuger auftreten. Diese Aufgabe ist dadurch gelöst worden, daß mit dem Schwinger auswechselbare Vorsatzstücke verbunden sind, durch welche die Schwingungen auf die Flüssigkeit übertragen werden. Diese Vorsatzstücke können leicht, nachdem sie durch Kavitationsanfressungen unbrauchbar geworden sind, durch neue ersetzt werden. Ferner bietet diese Konstruktion die vorteilhafte Möglichkeit, dem Beschallungsraum verschiedenartige, dem jeweiligen Zweck angepaßte Formen zu geben. Man kann somit auch durch Auswechseln des Vorsatzstückes den gleichen Schallerzeuger für verschiedene Aufgaben zweckentsprechend verwenden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Schallerzeuger mit labyrinthartiger Beschallungskammer,
Fig. 2 einen Schallerzeuger mit kaskadenförmigem Beschallungsraum.
In der Zeichnung ist 1 die Membran eines z.B. elektromagnetisch betriebenen Schwingers. Diese trägt, durch Verschraubung mit ihr verbunden, ein Vorsatzstück 2, mit einer labyrinthartigen Beschallungskammer 3. Diese Kammer wird durch fingerartig ineinandergreifende Ringstege 5 und 6 an dem Vorsatzstück 2 und der Zuleitung 4 für die zu beschallende Flüssigkeit gebildet. Die Flüssigkeit tritt durch die Leitung 4 in den mittleren Teil der Labyrinth-Kammer ein und wird durch ihren Weg über die ineinandergreifenden Ringstege einer längeren Beschallung ausgesetzt. Aus der äußeren Ringkammer fließt die beschallte Flüs- sigkeit in einen Fangraum 7 mit Abfluß 8.
Im zweiten Ausführungsbeispiel sind nicht, wie in Fig. 1, mehrere ringförmige Kammern konzentrisch zueinander angeordnet, sondern es liegen mehrere Kammern 10, 11, 12 hinter- bzw. übereinander vor der Membran 1. Zur Bildung dieser Kammern 10, 11, 12 sind getrennte Zwischenstücke 13, 14 vorgesehen. Das Zwischenstück 13 ist so gestaltet, daß mehrere dieser Zwischenstücke miteinander verbunden werden können bei gleichzeitigem Einsatz der Kammerstücke 14. Auf diese Weise können je nach Wunsch mehr oder weniger viel Kammern hintereinander geschaltet werden. Die Zwischenstücke 13 werden ihrerseits mit dem Vorsatzstück 2 und der Zuleitung 4, 14 durch Verschrauben zusammengeschlossen.
Im Rahmen der Erfindung können auch die Vorsatzstücke lediglich zum Schutz der Membran vorgesehen sein, dergestalt, daß durch das Vorsatzstück die in erster Linie den Kavitationsbeanspruchungen ausgesetzte Membranmitte geschützt wird, während der übrige Teil der Membran selbst unmittelbar mit der zu beschallenden Flüssigkeit in Berührung steht. Schließlich kann auch die Membran an der gefährdeten Stelle mit einer einfachen Verdickung versehen sein, die von Zeit zu Zeit durch Auftragschweißung wieder instandgesetzt werden kann.

Claims (5)

1.) Vorrichtung zur Schallerzeugung in Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schwinger (1) auswechselbare oder einer Nachbearbeitung zugängliche Vorsatzstücke (2) verbunden sind, durch die die Schwingungen auf die Flüssigkeit übertragen werden.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vorsatzstück eine Kammer (3, 12) zur Aufnahme der Flüssigkeit vorgesehen ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine labyrinthartige Durchflußkammer vorgesehen ist, die vorzugsweise durch fingerartig ineinandergreifende Ringstege (5, 6) an dem Vorsatzstück (2) und der Zuleitung (4) gebildet ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere hinter- bzw. übereinander liegende Beschallungskammern (10, 11, 12) vorgesehen sind.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Kammern (10, 11, 12) getrennte Zwischenstücke (13, 14) vorgesehen sind, deren mehrere gleichartige miteinander verbindbar sind und die ihrerseits mit dem Vorsatzstück und der Zuleitung (4), (14) zusammengeschlossen werden können.

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