DEP0010107MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Juli 1953 Bekanntgemacht am 22. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Lehre zum Abziehen von Betondecken mittels Abstreichbohlen, die in
einem bestimmten Abstand über der Schalung zu führen sind. Solche Lehren bestehen aus zwei
Stützen und einer auf diesen höhenverstellbar gelagerten Richtschiene, z. B. einer T-förmigen Stahlschiene.
Bei einer bekannten Lehre sind die Stützen aus zwei miteinander verschraubten Teilen
zusammengesetzt, von denen der eine Teil, der zur Aufnahme der T-förmigen Richtschiene dient,
höhenverstellbar ist, während der andere Teil mit flachen Fußansätzen zur Aufstellung auf die
Schalung versehen ist. Diese bekannten, mit Flügelschrauben und Fußansätzen ausgebildeten Stützen
sind verhältnismäßig sperrig und können daher nach dem Abziehen einer Betondecke nur schwer
aus dem abbindenden Beton herausgezogen werden. Meistens wird dabei eine größere Fläche im Bereich
der Stützen wieder aufgerissen, so daß umfangreiche Nacharbeiten an der Decke notwendig
sind. Auch ist die ganze Lehre wegen der losen Auflagerung der Richtschiene auf den Stützen
wenig standfest, wenn die Abstreichbohle darüber hinweggezogen wird.
Durch die Erfindung werden die aufgezeigten Nachteile der bekannten Lehre weitgehend vermieden.
Erfindungsgemäß bestehen die Stützen aus einer ebenen Platte, die mit einem lotrechten Längs-
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Claims (4)
- P 10107 V/37dsch lil/. zur Aufnahme des Steges und mit in vorbestimmten Abständen den Längsschlitz kreuzenden Ouerschlit/^ii zur Aufnahme und Auflagerung des Gurtes der T-förmigen Richtschiene versehen ist. Zum Festlegen der Richtschiene von oben ist für jede Stütze ein Keil mit in die Schlitze passendem T-förmigeni Querschnitt vorgesehen. Erfindungsgemäl.i sind ferner die Stützen zur wechselseitigen Aufsteilbarkeit an beiden Kopfseiten mit etwas schräg nach außen stehenden Füßen versehen. Weiler ist der lotrechte Abstand der freien Enden der an der einen Kopfseite der Stützen angeordneten Füße von dem ersten Ouerschlitz in der IMalle um den halben Abstand der Querschlitze>5 untereinander gröl.ier oder kleiner als der entsprechende Abstand der freien Enden der Füße an der anderen Seite der Stützen. Schließlich gehen erfindiuigsgemäü die Füße an der einen Kopfseite der Stützen eckig und die Füße au der anderen Kopfseite ausgerundel in die Platte über.Durch die Wahl einer ebenen Platte als Stütze wird von dieser im Beton nur geringer Raum beansprucht. Sie kann leicht aus der abbindenden üelomnasse herausgezogen werden und hinterläßt nur eine schmale, leicht mit etwas Beton schließbare öffnung. Die Stütze bildet ferner einen für den rauhen liaubetrieb geeigneten, widerstandsfähigen Körper, der sich leicht stapeln läßt. Durch die Lagerung der lichtschiene in den Schlitzen von zwei Stülzen und durch die Festlegung der Richtschiene mittels je eines Keils an den Stützen wird eine feststehende Lehre geschaffen, die eine sichere Führung der Abzielibohlen gewährleistet.In der Zeichnung ist der (legenstand der Eriindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Stütze; die
Fig. -i und 5 zeigen schematisch die Lehre in Draufsicht und Seitenansicht.Die Lehre besieht aus einer T-förmigen Richtschiene 6 zur Führung der Abstreichbohlen und aus zwei die lichtschiene tragenden Stützen 1. Die Stützen sind als Hache Körper ausgebildet und bestellen ■/.. I!. aus einer Stahl- oder Tempergußplatte. Sie besitzen in der Mitte einen lotrechten Längsschlitz .| zur Aufnahme des nach unten zeigenden Steges 7 der lichtschiene und in vorbestimmten Abständen den Längsschlitz 4 kreuzende Querschlitze 5, die symmetrisch zum Längsschlitz liegen und zur Aufnahme und Auflagerung des Gurtes 8 der lichtschiene dienen. Für jede Stütze 1 ist ein Keil o. vorgesehen, der einen in die Schlitze 4, 5 passenden T-förniigen Querschnitt mit Anzug im Steg besitzt und zur Festlegung der Richtschiene 6 von oben her dient. Der Keil 9 ist mit einer Kette und einem Ring an der Stütze 1 angehängt. Die Stützen besitzen an ihren beiden Kopfseiten 10, 11 schräg nach außen stehende Füße 2, 3, die zur wechselseitigen Aufstellbarkeit der Stützen dienen. Der lotrechte Abstand der freien Enden der an der Kopfseite 10 der ,Stützen angeordneten Füße 2 von dem ersten Ouerschlitz in der Platte ist um den halben Abstand der Querschlitze 5 untereinander größer als der entsprechende Abstand der freien Enden der Füße 3 an der Kopfseite 11 der Stützen. So Ixiginnt auf der Kopfseite 11 die Auflage für die Richtschiene 6 bei einer Deckenhöhe von 9 cm und reicht mit Abständen von 2 zu 2 cm bis zu 19 cm. Diese Seite gilt also für ungerade Deckenhöhen. Auf der Kopfseite 10 beginnt die Auflage für die Richtschiene 6 dagegen bei 10 cm und reicht mit Abständen von 2 zu 2 cm bis zur Deckenhöhe von 20 cm. Diese Seite gilt somit für gerade Deckenhöhen. Die Zahlen sind seitlich vom Längsschlitz eingetragen, so daß bei vorgeschriebener Deckenhöhe leicht erkennbar ist, wie die Stützen auf die Decke aufzusetzen sind. Dies wird noch dadurch erleichtert, daß die Füße 2 an der Kopfseite 10 eckig und die Füße 3 an der Kopfseite 11 ausgerundet in die Platte 1 übergehen.Auf die Schalung einer herzustellenden Decke werden im notwendigen Abstand zwei Lehren, bestehend aus je zwei Stützplatten 1 und einer durch letztere gesteckten und darin sorgfältig mit einem Keil 9 gesicherten Richtschiene 6, aufgestellt. Nunmehr erfolgt die Einschüttung der Betonmasse, wobei die Höhe der Richtschiene bereits ein überschlägliches Maß für die Schütthöhe des Betons angibt. Danach wird über die Richtschienen der beiden Lehren eine Abstreichbohle gelegt und in bekannter Weise darüber hinweggezogen. Nach dem Abziehen der Betonoberfläche werden die Stützen 1 nach oben herausgezogen und die schmalen öffnungen im Beton ohne viel Nacharbeit durch leichten Druck mit etwas Beton geschlossen.Γα τ ε ntansp η ü cue-ι. Zum Abziehen λόιι Betondecken mittels Abstreichbohlen dienende Lehre, bestehend aus zwei Stützen und einer auf den Stützen höhenverstellbar gelagerten T-förmigen Richtschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen aus einer ebenen Platte (1) bestehen, die mit einem lotrechten Längsschlitz (4) zur Aufnahme des Steges (7) und mit in vorbestimmten Abständen den Längsschlitz (4) kreuzenden Querschlitzen (5) zur Aufnahme und Auflagerung des Gurtes no (8) der Richtschiene (6) versehen ist, und daß für jede der Stützen ein Keil (9) mit in die Schlitze (4, 5) passendem T-förmigem Querschnitt vorgesehen ist, mittels dessen die Richtschiene (6) von oben her festgelegt wird. - 2. Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen zur wechselseitigen Aufstellbarkeit an beiden Kopfseiten (10, 11) mit etwas schräg nach außen stehenden Füßen (2, 3) versehen sind.
- 3. Lehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der lotrechte Abstand der freien Enden der an der einen Kopfseite (10) der Stützen angeordneten Füße (2) von dem ersten Ouerschlitz (5) in der Platte (1) um den halben Abstand der Qucrschlitze (5) untereinanderSO« 556/137P 10107 V/37dgrößer oder kleiner ist als der entsprechende Abstand der freien Enden der Füße (3) an der anderen Kopfseite (11) der Stützen.
- 4. Lehre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (2) an der einen Kopfseite (10) der Stützen eckig und die Füße (3) an der anderen Kopfseite (11) ausgerundet in die Platte (1) übergehen.Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 21 262; USA.^Patentschrift Nr. 1 245 632.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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