DEP0010065DA - Schrauben-Schlitzmaschine. - Google Patents
Schrauben-Schlitzmaschine.Info
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Description
l ta
(Sieg)
Pat. 4
R 1022.
R 1022.
aiinter Otto, Fischelbach i./W. Schraubenkopf-Schl itzmaschine .
Bei der Herste!lang neuer Sch.] itzschrauben geschieht das Einarbeiten der Schlitze meistens mittels einer Säge oder eines
Fräsers. Wenn es sich aber darum handelt, Schrauben, deren Schlitze durch häufiges Ausrutschen des Schraubenziehers unbrauchbar
geworden sind oder deren Kopf ganz oder zur Hälfte weggebrochen ist, aus dem betreffenden Maschinenteil o. dgl.
wieder zu entfernen, so sind die bekannten Werkzeuge hierfür nicht verwendbar. Man hat sich bisher dann meistens in der
Weise helfen müssen, dass man die Schraube ausbohrte, wobei dann häufig auch das Muttergewinde beschädigt wurde. Bei sehr
langen Schrauben war dies aber überhaupt nicht möglich.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Maschine, mit der es möglich, ist, die Kopfe festsitzender Schrauben mit neuen
Schlitzen zu versehen, so dass sie dann wieder in üblicher Weise bequem herausgeschraubt werden können,
Erfindungsgemäss sind zu diesem Zwecke auf zwei parallelen in der Vorrichtung angeordneten Achsen zwei Schneidwerkzeuge
hebelartig gelagert, deren an dem einen Ende vorgesehene Schneidkanten in den nachzuschneidenden Schraubenschlitz
eingesetzt und deren andere Enden so angetrieben werden, dass die Schneidkanten in Sichtung des Schraubenschlitzes hin- und
herbewegt werden. 2u diesem Zwecke liegen die Antriebsenden der Sohneidwerkzeuge in dem kegelförmigen Höh.]raum eines axial
hin- und herbewegten Zylinders
Zweckmässig sind die Schneidwerkzeuge in einem Führungskopf gelagert, der im Gehäuse der Maschine gegen den Antriebszylinder
axial einstellbar ist. Je weiter der Führungskopf von dem Zylinder entfernt ist, umso weniger weit gleiten die Antriebsenden
der Schneidwerkzeuge in den Hohlraum des Zylinders hinein und umso kurzer wird dadurch die Schnittlänge der
Schneidkanten«
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung zu ersehen, In der die Erfindung
beispielsweise veranschaulicht ist, und zwar zeigt
Fig. 1 die Schr&uben-Schlitzetaschine im Längsschnitt, Fig. 2 den Führungskopf für die Schneidwerkzeuge in Ansicht
von unten und
Fig. 3 in Seitenansicht,
Fig. 3 in Seitenansicht,
Fig. 4 den Antriebszylinder mit Rubarmen, und Fig. 5 und 6 den Haltegriff für die Haschine in zwei Ansichten.
Die Maschine besteht zunächst aus dem Gehäuse 1 mit Abschlussstück 2, Antriebsspindel 3, Zylinderstück 4 mit Kurvenbahn 5,
Antriebszylinder 6 mit Hubarmen 7 und 8, Schneidwerkzeugen 9 und 10 und Führungskopf 11. Die Führungsspindel 3, die zweckmässig
so ausgebildet ist,dass sie in den Kopf einer Handbohrmaschine eingesetzt werden kann, ist in dem Abschlusstück
geführt und gelagert und mit dem Teil 4 fest verbunden. In dem Antriebszylinder 6, der auf gegenüberliegenden Seiten
je einen Hubarm ? und S trägt, ist ein kegelförmiger Hohlraum 28 vorgesehen, dessen Zweck weiter unten erklärt ist.
Die Schneidwerkzeuge 9 und 10 sind auf Achsen 12 und 13 im Führungskopf 11 schwenkbar gelagert und zwar in einem Schlitz
des kegeligen Ten ι es 15 des Führungskopfes, In den Antrie beschenke "I η 16 unf 17 der Schneidwerkzeuge 9 und 10 sind die
Enden einer gebotenen und somit vorgespannten Blattfeder 18 gelagert, die das Bestreben hat, die Schneidwerkzeuge 9 und 10,
entgegen der Wirkung des Antriebszylinders 5, in die in Fig. gezeichnete Stellung zu drücken. Der Fi-ilirunfTskopf Π ist mit
Gewinde in das Gehäuse 1 eingesetzt und kann mehr oder weniger weit in das Gehäuse eingedreht und in der jeweiligen Stellung
durch Schrauben 19, 20 gesichert werden. Von diesen Schrauben wird weiterhin der in Fig. 5 und 6 dargestellte Haltegriff
ge hai ten.
Auf das vordere Ende der Maschine kann eine auswechselbare kegelförmige Schraubenfeder 22 aufgesetzt werden, deren vorderer
Windungsdurchmesser dem Durchmesser des nachzuschneidenden Schraubenkopfes 23 entspricht» Diese Feder hat die Aufgabe,
das Gewicht der Maschine während des Betriebes auszugleichen.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Wenn die Spindel und damit das Zylinderstück 4 von einem Antriebsmotor in Drehung1
versetzt werden, dann arbeitet die Kurvenbahn D mit den RoT'enzapfen 24 und 25 der Hubarme 7 und 8 zusammen, die dadurch
axial hin- und herbewegt werden und dabei den Antriebs-
Zylinder β mitnehmen, der durch eine FüJa rungs nut 26 mit Schraube 2? an einer Drehung gehindert wird. Bei dieser
Bewegung schiebt sich die Wandung des kegeligen Hohlraumes so auf die Antriebseride η 16 und 17 der Schneidwerkzeuge 9 und
10, dass sich diese um die Achsen 12 und 13 drehen. Dadurch klappen die Schneidkanten auseinander, und zwar entgegen der
Wirkung der Feder 11, die bestrebt ist, die Schneidwerkzeuge wieder in die gezeichnete Stellung zu bringen, sobald das '
Zylinderstück 4 wieder eine Rückwärtsbewegung des Antriebs-Zylinders 6- zulässt. Durch diese Spreizbewegung der Schneidkanten
wird der Schlitz 29 in der Schraube 23 ausgefräst,
Die Forrichtung gemäss der Erfindung kann auch zurrt Herstellen von Kuten u, dgl. Verwendung finden.
Claims (4)
1) Schraubenschiitzmaschine , geke nnzeiohne t; durch zwei auf parallelen
Achsen (12,13) hebe]artig gelagerte Schneidwerkzeuge (9,10), deren an dem einen Ende angeordnete Schneidkanten in den nachzuscheidenden
Schraubenschlitz (29) eingesetzt und deren andere Enden (16,17) so angetrieben werden, dass die Schneidkanten
in Richtung des Schraubenschlitzes (29) hin- und herbewegt werden.
2) Schrauben-Schlitzmaschine nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsenden (16,17) der Schneidwerkzeuge in dem kegelförmigen Hohlraum (28) eines axial Jain- und herbewegten
Zylinders (6) liegen,
3) Schrauben-Schlitzmaschine nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneidwerkzeuge (9, 10) in einem Führungskopf (ll) gelagert sind, der im Gehäuse (l) der Maschine gegen
den Antfcietoszylinder (6) axial verstellbar ist.
4) Schrauben-Schlitzmaschine nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine auf das vordere Ende der Maschine aufgesetzte kegelförmige
Schraubenfeder (22), deren vorderer Windungsdurchmesser etwa dein Durchmesser des nachzuschneidenden Schraubenkopfes
entspricht.
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